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Thema: wieder eine Kanzlerin?

  1. #131
    JimmyGold. 1 ist offline Wirtende

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    Standard Re: wieder eine Kanzlerin?

    Zitat Zitat von claud1979 Beitrag anzeigen
    Nee. Ich sehe da Ubterschiede im Intellekt. Im Gebaren weniger
    Über Intellekt möchte ich mich mit Dir nicht austauschen.
    Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.
    (Kurt Tucholsky)

  2. #132
    bernadette ist gerade online Legende

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    Standard Re: wieder eine Kanzlerin?

    danke für die erinnerung. beantrage direkt meine eintragung ins wählerverzeichnis.

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    https://www.tagesschau.de/eilmeldung...dung-5543.html



    CDU/CSU und FDP betreiben ja schon fleißig Wahlwerbung für sie.
    Pippi27 gefällt dies

  3. #133
    Ernestine ist offline addict

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    Standard Re: wieder eine Kanzlerin?

    Zitat Zitat von JohnnyTrotz Beitrag anzeigen
    Auf internationalem Parkett hat der Fischer aber nicht den Ruf gehabt, dass er nicht bestehen kann.
    Mit grüner Politik hatte Fischer dummerweise nichts mehr zu tun.

    Die erste grüne Regierungsbeteiligung auf Bundesebene ist wirklich kein Ruhmesblatt. Die Grünen tragen die politische Mitverantwortung für Hässlichkeiten wie Hartz IV, Riester-Rente, Rentenbesteuerung, Erhöhung des Renteneintrittsalter, Kriegseinsätze der Bundeswehr usw. Das wird heute alles der SPD angelastet, aber die Grünen haben die beispiellosen neoliberalen Umbauten des Sozial- und Gesundheitssystems mitzuverantworten, die sich als eklatante Fehler erwiesen haben, die bis heute nachwirken. Wenn wir heute zum Beispiel über Pflegekräftemangel oder die Schieflagen im Gesundheitssystem diskutieren, sind das direkte Folgen der damaligen rot-grünen Politik.

    All das hatte keine inhaltliche Verbindung zur grüner Programmatik vor der Wahl von 1998. Seither ist viel Zeit vergangen, die Grünen haben inzwischen mehr Regierungserfahrung, als sie damals hatten und vielleicht daher auch mehr Rückgrat und sind hoffentlich nicht mehr in dem Maß von der Macht korrumpierbar, wie Fischer das war. Man wird sehen müssen, ob sie halten können, was sich ihre Wählerschaft verspricht oder ob Sahra Wagenknecht mit ihrem Urteil über die Livestyle-Linken recht behält.
    Heilsbringer sind sie aber sicherlich nicht - wie keine politische Partei.

  4. #134
    Ernestine ist offline addict

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    Standard Re: wieder eine Kanzlerin?

    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen

    So überwältigend war die Mehrheit aber nicht. Und ich hab ihn nicht gewählt, ich will ihn nicht.
    Wen würdest du denn wollen? Ich hätte mir Ilse Aigner gewünscht.
    Ansonsten sehe ich quer durchs politische Spektrum in Bayern niemanden mit ausreichendem Format. Hartmann ist nett und klug, aber hat immer noch diesen Schuljungen-Habitus, ähnlich wie Katharina Schulze mit ihrer lauten, immer ein wenig hysterischen Art.
    Die beiden müssten im Auftreten mal erwachsen werden.
    In der bayerischen SPD gibt es niemanden auf weiter Flur.
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  5. #135
    JimmyGold. 1 ist offline Wirtende

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    Standard Re: wieder eine Kanzlerin?

    Zitat Zitat von Ernestine Beitrag anzeigen
    Mit grüner Politik hatte Fischer dummerweise nichts mehr zu tun.

    Die erste grüne Regierungsbeteiligung auf Bundesebene ist wirklich kein Ruhmesblatt. Die Grünen tragen die politische Mitverantwortung für Hässlichkeiten wie Hartz IV, Riester-Rente, Rentenbesteuerung, Erhöhung des Renteneintrittsalter, Kriegseinsätze der Bundeswehr usw. Das wird heute alles der SPD angelastet, aber die Grünen haben die beispiellosen neoliberalen Umbauten des Sozial- und Gesundheitssystems mitzuverantworten, die sich als eklatante Fehler erwiesen haben, die bis heute nachwirken. Wenn wir heute zum Beispiel über Pflegekräftemangel oder die Schieflagen im Gesundheitssystem diskutieren, sind das direkte Folgen der damaligen rot-grünen Politik.

    All das hatte keine inhaltliche Verbindung zur grüner Programmatik vor der Wahl von 1998. Seither ist viel Zeit vergangen, die Grünen haben inzwischen mehr Regierungserfahrung, als sie damals hatten und vielleicht daher auch mehr Rückgrat und sind hoffentlich nicht mehr in dem Maß von der Macht korrumpierbar, wie Fischer das war. Man wird sehen müssen, ob sie halten können, was sich ihre Wählerschaft verspricht oder ob Sahra Wagenknecht mit ihrem Urteil über die Livestyle-Linken recht behält.
    Heilsbringer sind sie aber sicherlich nicht - wie keine politische Partei.
    Genau so sieht es aus.
    Auch die Grünen sind keine Heilsbringer. Sie konnten lange Oppostionsarbeit leisten, trugen aber keine Verantwortung.
    Aus der Position kann man vollmundige Reden schwingen.
    Tun die anderen auch, gehört zum Geschäft.
    Aber ob das für 4 Jahre Verantwortung an der Front reicht oder ob sich nicht wieder eine Spaltung abzeichnet, weil es Teilen der Partei mit dem Wandel nicht schnell genug geht?
    Leona68 gefällt dies
    Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.
    (Kurt Tucholsky)

  6. #136
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: wieder eine Kanzlerin?

    Zitat Zitat von Ernestine Beitrag anzeigen
    Wen würdest du denn wollen? Ich hätte mir Ilse Aigner gewünscht.
    Ansonsten sehe ich quer durchs politische Spektrum in Bayern niemanden mit ausreichendem Format. Hartmann ist nett und klug, aber hat immer noch diesen Schuljungen-Habitus, ähnlich wie Katharina Schulze mit ihrer lauten, immer ein wenig hysterischen Art.
    Die beiden müssten im Auftreten mal erwachsen werden.
    In der bayerischen SPD gibt es niemanden auf weiter Flur.
    Ich hätt gerne eine andere Partei *gg*. Aber wenns bei der CSU bleibt hätt ich mir auch die Ilse gewünscht. (und die Schulze finde ich auch sehr schlimm )
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    Sascha
    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg

    https://ibb.co/4N203zg

  7. #137
    Ernestine ist offline addict

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    Standard Re: wieder eine Kanzlerin?

    Zitat Zitat von JimmyGold. 1 Beitrag anzeigen
    Genau so sieht es aus.
    Auch die Grünen sind keine Heilsbringer. Sie konnten lange Oppostionsarbeit leisten, trugen aber keine Verantwortung.
    Aus der Position kann man vollmundige Reden schwingen.
    Tun die anderen auch, gehört zum Geschäft.
    Aber ob das für 4 Jahre Verantwortung an der Front reicht oder ob sich nicht wieder eine Spaltung abzeichnet, weil es Teilen der Partei mit dem Wandel nicht schnell genug geht?
    Genau das ist die große Gefahr und wird eine Zerreißprobe, erst recht, wenn die gesellschaftliche Polarisierung weiter so fortschreitet. Die Öffnung zur Mitte hin, die Habeck und Baerbock pflegen, könnte sich im linken Flügel als explosiv erweisen.

  8. #138
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: wieder eine Kanzlerin?

    Zitat Zitat von JimmyGold. 1 Beitrag anzeigen
    Genau so sieht es aus.
    Auch die Grünen sind keine Heilsbringer. Sie konnten lange Oppostionsarbeit leisten, trugen aber keine Verantwortung.
    Aus der Position kann man vollmundige Reden schwingen.
    Tun die anderen auch, gehört zum Geschäft.
    Aber ob das für 4 Jahre Verantwortung an der Front reicht oder ob sich nicht wieder eine Spaltung abzeichnet, weil es Teilen der Partei mit dem Wandel nicht schnell genug geht?
    Natürlich nicht. Warum auch?

    Aber was befähigt eine Partei denn zur Regierungsarbeit? Wenn die Tatsache, bisher fast nur in der Oppostion gewesen zu sein, generell nicht befähigt, dann wirds eng im politischen Spektrum.
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    Sascha
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  9. #139
    Ernestine ist offline addict

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    Standard Re: wieder eine Kanzlerin?

    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht. Warum auch?

    Aber was befähigt eine Partei denn zur Regierungsarbeit? Wenn die Tatsache, bisher fast nur in der Oppostion gewesen zu sein, generell nicht befähigt, dann wirds eng im politischen Spektrum.
    Ich verstehe nicht richtig: Alle im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien haben Regierungserfahrung, zumindest als Koalitionspartner.

  10. #140
    JimmyGold. 1 ist offline Wirtende

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    Standard Re: wieder eine Kanzlerin?

    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht. Warum auch?

    Aber was befähigt eine Partei denn zur Regierungsarbeit? Wenn die Tatsache, bisher fast nur in der Oppostion gewesen zu sein, generell nicht befähigt, dann wirds eng im politischen Spektrum.
    Es ist eng im politischen Spektrum. Mit einem Übel werden wir leben müssen.
    Persönlich beschäftigt mich die Frage, wie lange es diesmal dauert, bis eine neue Regierung gebildet wird. Das, was da vor 4 Jahren abgelaufen ist, war schlimm. Nur war damals kein Corona.
    Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.
    (Kurt Tucholsky)

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