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Thema: Einmischen oder nicht?

  1. #21
    Avatar von Diamant
    Diamant ist offline Sächsisches Angelhuhn

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    Standard Re: Einmischen oder nicht?

    ich würde immer wieder sagen wenn ich diese oder jene Hilfe im Haushalt erwarte. Wenn er daheim immer im Hotel Mama verhätschelt wurde, woher soll er jetzt wissen was gemacht werden muss und was ihr erwartet.

    Zur Fahrt würde ich ihm schon ins Gewissen reden. Er ist 19 und nicht nur dass er sich und andere gefährdet hat, wenn er erwischt worden wäre hätte dies auch Auswirkungen auf seinen Führerschein gehabt. Auch wenn er den in nächster Zukunft machen will.
    LG STEINLINDA WHISKAS LIKORIA HUHN

  2. #22
    Avatar von gurkentruppe
    gurkentruppe ist offline Mann ohne Eigenschaften

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    Standard Re: Einmischen oder nicht?

    19-jährige, die das zu Hause nie gelernt haben, haben natürlich keinen wirklichen Blick für die Situation. Er ahnt wohl bestenfalls, dass das nicht gut ankommt.

    Ich würde halt normal meine Erwartungen zum Ausdruck bringen und ihm anbieten, ihm bestimmte Dinge und Abläufe im Haushalt zu zeigen. Vielleicht auch einfach mal zusammen kochen. Meine erste WG hatte ich mit 20 Jahren und wir Jungs waren nicht auf den Kopf gefallen. Aber es mangelte schlicht an konkreten Erfahrungen, so dass wir uns vieles erst über Trial and Error beibringen mussten. Jemand, der konkrete Hilfestellungen gibt, wäre schon auch mal schön gewesen.

    Den nächtlichen Ausflug kann ich nicht einschätzen, weil ich nicht genau weiß, wen er da besucht hat. Die rechtlichen Konsequenzen müsste er tragen. Das wäre mir tatsächlich egal. Ich wäre aber nicht sehr erfreut, wenn auf diese Weise Covid-19 in meine Familie getragen würde. Und das würde ich ihm auch sagen, weil er ja auch die Verantwortung für andere trägt.

  3. #23
    Thriller Queen ist offline nicht Standard

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    Standard Re: Einmischen oder nicht?

    Haulshaltsnahe Dienstleistungen würde ich einfordern wenn gewünscht. Bring bitte den Müll raus, räum bitte die Spülmaschine aus, kannst du kurz unterm Tisch zusammenkehren...sowas halt. Dass er selnständig sein Geschirr in die Küche bringt und im Bad für Ordnung sorgt wenn er es verlässt setzte ich mal voraus.
    Auf die Trunkenheitsfahrt mit dem Rad hätte ich ihn auf jeden Fall angesprochen.
    So ne kleine Verantwortung sehe ich da schon ( für mich ) wenn ein junger Mann in meinem Haushalt vorübergehen wohnt. Erziehen kannste nicht mehr, das ist Sache der Eltern. Aber ich hätte ihn erinnert dass besoffen Radl fahren nach der Ausgangssperre nicht gut ankommt.
    Philina2000 gefällt dies
    Nichts geschieht ohne Grund.

  4. #24
    WATERPROOF ist offline Renitent.

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    Standard Re: Einmischen oder nicht?

    Ich würde für den Haushalt klare Regeln vereinbaren.

    Zahlt er (oder seine Eltern) eigentlich einen Beitrag zum Essen.

    Sonst würde ich mich raus halten.

  5. #25
    Sina75 ist gerade online Urgestein

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    Standard Re: Einmischen oder nicht?

    Zitat Zitat von gurkentruppe Beitrag anzeigen
    19-jährige, die das zu Hause nie gelernt haben, haben natürlich keinen wirklichen Blick für die Situation. Er ahnt wohl bestenfalls, dass das nicht gut ankommt.

    Ich würde halt normal meine Erwartungen zum Ausdruck bringen und ihm anbieten, ihm bestimmte Dinge und Abläufe im Haushalt zu zeigen. Vielleicht auch einfach mal zusammen kochen. Meine erste WG hatte ich mit 20 Jahren und wir Jungs waren nicht auf den Kopf gefallen. Aber es mangelte schlicht an konkreten Erfahrungen, so dass wir uns vieles erst über Trial and Error beibringen mussten. Jemand, der konkrete Hilfestellungen gibt, wäre schon auch mal schön gewesen.

    Den nächtlichen Ausflug kann ich nicht einschätzen, weil ich nicht genau weiß, wen er da besucht hat. Die rechtlichen Konsequenzen müsste er tragen. Das wäre mir tatsächlich egal. Ich wäre aber nicht sehr erfreut, wenn auf diese Weise Covid-19 in meine Familie getragen würde. Und das würde ich ihm auch sagen, weil er ja auch die Verantwortung für andere trägt.
    Als meine Nichte hier war, war es in meiner Küche so sauber wie nie. Sie hat sich absolut vorbildlich verhalten, weil sie gerne hier ist und wiederkommen will.

    Hätte sie sowas wie die Sache mit dem Rad gemacht, hätte ich gesagt, sie hätte mich ruhig anrufen können, dann wäre sie sicher und pünktlich zu Hause gewesen, ich möchte nämlich nicht, das ihr etwas passiert.
    Sascha, Alina73, Schiri und 2 anderen gefällt dies.
    Den nächsten Lockdown mach ich nicht mehr mit. Da bleib ich lieber daheim!

  6. #26
    Avatar von gurkentruppe
    gurkentruppe ist offline Mann ohne Eigenschaften

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    Standard Re: Einmischen oder nicht?

    Zitat Zitat von Sina75 Beitrag anzeigen
    Als meine Nichte hier war, war es in meiner Küche so sauber wie nie. Sie hat sich absolut vorbildlich verhalten, weil sie gerne hier ist und wiederkommen will.
    Ist halt auch Folge einer Erziehung, die nicht erst mit 19 Jahren einsetzt.

  7. #27
    Avatar von Stadtmusikantin
    Stadtmusikantin ist offline Urgestein

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    Standard Re: Einmischen oder nicht?

    Ich würde wie SofieAmundsen "Wieder fit?" fragen und die Sache abhaken.

    Und bezüglich Hilfe im Haushalt würde ich konkret Aufgaben benennen und mich ansonsten nicht für seine Erziehung zuständig fühlen.

  8. #28
    kabochasûpu ist offline Steig' auf den Schrank...

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    Standard Re: Einmischen oder nicht?

    Als vor-Corona-immer-mal-wieder-Gastmutter weiß ich, daß ich meine Gastkinder möglichst wie meine eigenen behandle. D.h., sie haben feste Aufgaben im Haushalt, deren Erledigung ich auch einfordere (je nach Länge des Aufenthalts sind es andere... Jahresgastkinder sind ja viel mehr drin in der Orga als Wochengäste).

    Betrunken radelnde Gastkinder hatte ich noch nie, aber auch schon junge Erwachsene, die keinen so großen Bogen um den Alkohol gemacht haben, wie ich selbst in dem Alter.
    Da habe ich die Kinder auch wie meine eigenen behandelt, bzw. wie ich meine zu behandeln beabsichtige: Ich hab' kommuniziert, was ich erwarte (pünktlich in der Schule ohne Streß, kein Gesaufe vor den jungen Kindern, keine alkoholisierten Fahrten) - und das hat auch bisher immer geklappt. Ich hätte überhaupt keinen Spaß daran gehabt, aber wenn eines meiner Gastkinder besoffen gefahren wäre (und dann noch Probleme mit den geltenden Regeln gehabt hätte, Stichwort Ausgangssperre), hätte ich dazu was gesagt.

    Bei den "nicht selbstgemachten" hatte ich immer mehr Geduld bei Problemen, ist mir aufgefallen, vermutlich, weil ich da nicht (mehr) für die eigentliche Erziehung verantwortlich bin. Weil aber für den reibungslosen Ablauf von quasi allem gewisse Regeln einfach nötig sind, habe ich die immer gleich zu Beginn angesprochen und daran erinnert - weil ich da viel geduldiger war, war mehr als mehrfach erinnern und einfordern nie nötig.

    Je näher mir die Gastkinder stünden (Neffe, Patenkind) und je länger sie blieben (in Deinem Post steht nicht, wie lange das Praktium dauert~), desto deutlicher würde ich kommunizieren, warum ich Wert auf Regel X, Y und Z lege, weil ich dann die Hoffnung hätte, daß was hängen bleibt - da kann ich dann schlußendlich nicht aus meiner Haut.


    Zitat Zitat von Diamant Beitrag anzeigen
    ich würde immer wieder sagen wenn ich diese oder jene Hilfe im Haushalt erwarte. Wenn er daheim immer im Hotel Mama verhätschelt wurde, woher soll er jetzt wissen was gemacht werden muss und was ihr erwartet.

    Zur Fahrt würde ich ihm schon ins Gewissen reden. Er ist 19 und nicht nur dass er sich und andere gefährdet hat, wenn er erwischt worden wäre hätte dies auch Auswirkungen auf seinen Führerschein gehabt. Auch wenn er den in nächster Zukunft machen will.
    ... und bleibe gesund, dann wirst Du nicht krank und es beißt Dich kein Hund!

  9. #29
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Einmischen oder nicht?

    die frage ist eine ganz einfache: wie würdest du mit einem eigenen 19jährigen umgehen. und nein, in dem alter sind sie längst noch nicht "erwachsen" und fertig. manchmal blitzt es durch, aber es ist noch viel weg vor ihnen
    Francie und viola5 gefällt dies.
    das schlimme an klugscheißern ist, manchmal haben sie recht.

  10. #30
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Einmischen oder nicht?

    Ich würde den auch so behandeln wie mein eigenes Kind, und feste Aufgaben hat hier kein Kind. Lediglich zwischen meinem Mann und mir gibt es eine Art Aufgabenverteilung.
    Auf Zuruf bzw. Auf Bitten erledigen meine Kinder aber immer Gewünschtes und da würde ich auch ein Gastkind (allerdings nicht im gleichen Umfang) beteiligen.
    Regeln haben wir hier wenige (Schuhe ausziehen, nicht rauchen im Haus, kein Dauerlärm), da erwarte ich schon auch vom Gastkind die Einhaltung.
    Bei der TE habe ich aber den Eindruck gehabt, sie erwarte darüber hinaus eigenständige Beteiligung/Mithilfe im Haushalt. Das würde ich persönlich nicht erwarten und hätte auch keinen Ehrgeiz, eine volljährige Person dahingehend „zu erziehen“.
    Zitat Zitat von kabochasûpu Beitrag anzeigen
    Als vor-Corona-immer-mal-wieder-Gastmutter weiß ich, daß ich meine Gastkinder möglichst wie meine eigenen behandle. D.h., sie haben feste Aufgaben im Haushalt, deren Erledigung ich auch einfordere (je nach Länge des Aufenthalts sind es andere... Jahresgastkinder sind ja viel mehr drin in der Orga als Wochengäste).

    Betrunken radelnde Gastkinder hatte ich noch nie, aber auch schon junge Erwachsene, die keinen so großen Bogen um den Alkohol gemacht haben, wie ich selbst in dem Alter.
    Da habe ich die Kinder auch wie meine eigenen behandelt, bzw. wie ich meine zu behandeln beabsichtige: Ich hab' kommuniziert, was ich erwarte (pünktlich in der Schule ohne Streß, kein Gesaufe vor den jungen Kindern, keine alkoholisierten Fahrten) - und das hat auch bisher immer geklappt. Ich hätte überhaupt keinen Spaß daran gehabt, aber wenn eines meiner Gastkinder besoffen gefahren wäre (und dann noch Probleme mit den geltenden Regeln gehabt hätte, Stichwort Ausgangssperre), hätte ich dazu was gesagt.

    Bei den "nicht selbstgemachten" hatte ich immer mehr Geduld bei Problemen, ist mir aufgefallen, vermutlich, weil ich da nicht (mehr) für die eigentliche Erziehung verantwortlich bin. Weil aber für den reibungslosen Ablauf von quasi allem gewisse Regeln einfach nötig sind, habe ich die immer gleich zu Beginn angesprochen und daran erinnert - weil ich da viel geduldiger war, war mehr als mehrfach erinnern und einfordern nie nötig.

    Je näher mir die Gastkinder stünden (Neffe, Patenkind) und je länger sie blieben (in Deinem Post steht nicht, wie lange das Praktium dauert~), desto deutlicher würde ich kommunizieren, warum ich Wert auf Regel X, Y und Z lege, weil ich dann die Hoffnung hätte, daß was hängen bleibt - da kann ich dann schlußendlich nicht aus meiner Haut.
    Liebe Grüße

    Sofie

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