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Thema: Frage zu Unterhaltsnachweis, Auskunftsverweigerung, WBS...

  1. #91
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: Frage zu Unterhaltsnachweis, Auskunftsverweigerung, WBS...

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    ich bin da nicht so sicher. Er gibt ihr Einkommensunterlagen zur Ausrechnung des eventuellen Unterhaltes, ist aber gleichzeitig überzeugt, keinen Unterhalt zahlen zu müssen, weil das Kind bei ihm leben wird? Das ist ein Widerspruch und ich würde, wenn ich überzeugt bin, daß Kind wird bei mir bleiben, nichts unterstützen, was dem Zuwider läuft.

    Er verhindert auch nicht, daß sie eine Wohnung bekommt. Sie kann auch einen WBS bekommen, nur eben aktuell nur für sich, was den Tatsachen entspricht. Oder sie mietet ohne WBS.
    Nochmal: er gibt ihr einen Einkommensnachweis. Damit hat er Ü-BER-HAUPT nix zugesagt, ihr nicht und niemand anderem auch nicht.
    Wenn eines meiner Kinder einen Gehaltszettel von mir irgendwo als Sicherheit angibt, dann sagt das NIX, solange ich nicht noch irgendeinen Schrieb dazu aufsetze.

    Zumal das mit dem WBS und er Wohnung auch so eine Sache ist: wenn Du mit WBS eine Wohung bekommst, dann interessiert sich später niemand mehr dafür, wieviel Du inzwischen verdienst oder nicht. NUR zum Zeitpunkt der Wohnungsvergabe ist das von Belang. Heißt, Du kannst in eine geförderte Wohnung einziehen, und wenige Monate später 1.000.000 Euro verdienen und musst nicht ausziehen. Isso.

    Aber ja. sie könnte vermutlich einen WBS für sich alleine bekommen.
    Sascha
    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg

    https://ibb.co/4N203zg

  2. #92
    JimmyGold. 1 ist offline Wirtende

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    Standard Re: Frage zu Unterhaltsnachweis, Auskunftsverweigerung, WBS...

    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    Fändest Du es auch bei einem Mann seltsam, wenn er auszieht und das Kind nicht mitnimmt?
    Ja.
    Allerdings bin ich eine Mutter und kann mich daher eher in Mütter als in Väter reindenken.

    Jedenfalls lese ich bisher nichts, was den Schluss zulässt, dass das eine überlegte, auf das Kindswohl ausgerichtete Trennung war. Dann gäbe es den Faden wohl so nicht.
    Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.
    (Kurt Tucholsky)

  3. #93
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: Frage zu Unterhaltsnachweis, Auskunftsverweigerung, WBS...

    Zitat Zitat von JimmyGold. 1 Beitrag anzeigen
    Ja.
    Allerdings bin ich eine Mutter und kann mich daher eher in Mütter als in Väter reindenken.

    Jedenfalls lese ich bisher nichts, was den Schluss zulässt, dass das eine überlegte, auf das Kindswohl ausgerichtete Trennung war. Dann gäbe es den Faden wohl so nicht.
    Ganz Deiner Meinung. Allerdings seh ich da auf beiden Seiten nix, was aufs Kindswohl ausgerichtet ist.
    Sascha
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    Billy Bragg

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  4. #94
    JimmyGold. 1 ist offline Wirtende

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    Standard Re: Frage zu Unterhaltsnachweis, Auskunftsverweigerung, WBS...

    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    Nochmal: er gibt ihr einen Einkommensnachweis. Damit hat er Ü-BER-HAUPT nix zugesagt, ihr nicht und niemand anderem auch nicht.
    Wenn eines meiner Kinder einen Gehaltszettel von mir irgendwo als Sicherheit angibt, dann sagt das NIX, solange ich nicht noch irgendeinen Schrieb dazu aufsetze.

    Zumal das mit dem WBS und er Wohnung auch so eine Sache ist: wenn Du mit WBS eine Wohung bekommst, dann interessiert sich später niemand mehr dafür, wieviel Du inzwischen verdienst oder nicht. NUR zum Zeitpunkt der Wohnungsvergabe ist das von Belang. Heißt, Du kannst in eine geförderte Wohnung einziehen, und wenige Monate später 1.000.000 Euro verdienen und musst nicht ausziehen. Isso.

    Aber ja. sie könnte vermutlich einen WBS für sich alleine bekommen.
    Hast Du schon mal eine Trennung, in der es auch um Finanzen geht, erlebt?
    Es ist in jedem Fall vernünftig, dem anderen nicht ohne Weiteres alles, was der gern an Nachweisen hätte, zur Verfügung zu stellen.
    Wir kennen hier nur eine Seite.
    Für das Kind ist ja offenbar gut gesorgt.
    cosima, Stadtmusikantin und Foxlady_ gefällt dies.
    Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.
    (Kurt Tucholsky)

  5. #95
    Foxlady_ ist offline Poweruser

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    Standard Re: Frage zu Unterhaltsnachweis, Auskunftsverweigerung, WBS...

    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    Ich sag nicht, er soll ihr das Kind "geben". Aber das Kind profitiert von einer geklärten Wohnsituation.
    Aber dennoch kann er der Mutter doch nicht was geben was nicht richtig ist. Und ihre Wohnungssuche kann sie doch ohne ihn bewältigen. Nur halt eben nicht diese mit dem WBS.

  6. #96
    Avatar von Klopferline
    Klopferline ist gerade online Altlast

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    Standard Re: Frage zu Unterhaltsnachweis, Auskunftsverweigerung, WBS...

    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    Nochmal: er gibt ihr einen Einkommensnachweis. Damit hat er Ü-BER-HAUPT nix zugesagt, ihr nicht und niemand anderem auch nicht.
    Ich bin immer gut damit gefahren, sobald Sachen beim Anwalt oder vor Gericht waren, nur noch das zu tun, wozu ich von entsprechenden Stellen aufgefordert wurde und alternativ gar nichts oder minimalst nach Rücksprache mit Anwälten.

    Und ich sehe einen Widerspruch in der Tatsache, einen Einkommensnachweis zur Verfügung zu stellen, für eine Unterhaltsberechnung und Wohnungsanmietung, wenn ich gleichzeitig gerade vor Gericht genau das Gegenteil durchsetzen möchte. Täte ich nicht.

    Sie kann ja eine Wohnung anmieten, sie kann auch einen WBS beantragen und erhalten, wenn und wofür sie die Voraussetzungen erfüllt, so wie viele Väter das nach ihrem Auszug auch tun.

    Seine Weigerung hat auch erstmal mit dem Kind oder Kindswohl überhaupt nichts zu tun.


    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    Wenn eines meiner Kinder einen Gehaltszettel von mir irgendwo als Sicherheit angibt, dann sagt das NIX, solange ich nicht noch irgendeinen Schrieb dazu aufsetze.
    ja aber wenn Du mit Deinem Kind bereits über Anwälte kommunizierst und ein Verfahren absehbar oder anhängig ist, würdest Du das auch sicher anders bewerten. Dein Anwalt Dir eventuell zu erhöhter Vorsicht raten.

    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    Zumal das mit dem WBS und er Wohnung auch so eine Sache ist: wenn Du mit WBS eine Wohung bekommst, dann interessiert sich später niemand mehr dafür, wieviel Du inzwischen verdienst oder nicht. NUR zum Zeitpunkt der Wohnungsvergabe ist das von Belang. Heißt, Du kannst in eine geförderte Wohnung einziehen, und wenige Monate später 1.000.000 Euro verdienen und musst nicht ausziehen. Isso.
    Weiß ich. Hier geht es aber nur sekundär ums Einkommen, hier geht es vordergründig um eine Wohnberechtigung für Mutter + Kind (zu der dann auch eine Einkommensprüfung zum Zeitpunkt der Anmietung notwendig ist)

    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    Aber ja. sie könnte vermutlich einen WBS für sich alleine bekommen.
    eben. Dreh das mal um. Sie ist in der eigentlichen Rolle der vielen Väter, die ausziehen und sie hat sich meiner Meinung nach verkalkuliert, weil sie davon ausging, daß das Kind bei ihr leben wird.
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  7. #97
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: Frage zu Unterhaltsnachweis, Auskunftsverweigerung, WBS...

    Zitat Zitat von JimmyGold. 1 Beitrag anzeigen
    Hast Du schon mal eine Trennung, in der es auch um Finanzen geht, erlebt?
    Es ist in jedem Fall vernünftig, dem anderen nicht ohne Weiteres alles, was der gern an Nachweisen hätte, zur Verfügung zu stellen.
    Wir kennen hier nur eine Seite.
    Für das Kind ist ja offenbar gut gesorgt.
    Nicht am eigenen Leib, aber das weißt Du ja. Von Außen schon.

    Ein Gehaltszettel ist nix. Vermutlich könnte sie damit nicht mal einen WBS beantragen *gg*.
    Sascha
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  8. #98
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    Standard Re: Frage zu Unterhaltsnachweis, Auskunftsverweigerung, WBS...

    Zitat Zitat von Foxlady_ Beitrag anzeigen
    Aber dennoch kann er der Mutter doch nicht was geben was nicht richtig ist. Und ihre Wohnungssuche kann sie doch ohne ihn bewältigen. Nur halt eben nicht diese mit dem WBS.
    Wenn er ihr einen Einkommensnachweis gibt, gibt er ihr nix, was nicht richtig ist.
    Sie kann logischerweise auch ohne seinen Nachweis einen WBS beantragen. Hab ich ja schon geschrieben. Insofern ist das ganze eh obsolet (und irgendwie auch nicht das Kernproblem, DAS liegt meiner Ansicht nach eh woanders).
    Sascha
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  9. #99
    cosima ist offline Urgestein

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    Zitat Zitat von Sascha Beitrag anzeigen
    Aber ja. sie könnte vermutlich einen WBS für sich alleine bekommen.
    sie hat ja so und so keine Wohnung auch wenn sie einen WBS hat
    Aber natürlich als Alleinerziehende mit Kind viel viel bessere Chancen

    Nur einfach so als alleinstehende Frau ohne Einkommen steht sie so weit hinten auf der Warteliste, dass sie es auch lassen kann. Und zwar überall in D.

  10. #100
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: Frage zu Unterhaltsnachweis, Auskunftsverweigerung, WBS...

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    Ich bin immer gut damit gefahren, sobald Sachen beim Anwalt oder vor Gericht waren, nur noch das zu tun, wozu ich von entsprechenden Stellen aufgefordert wurde und alternativ gar nichts oder minimalst nach Rücksprache mit Anwälten.

    Und ich sehe einen Widerspruch in der Tatsache, einen Einkommensnachweis zur Verfügung zu stellen, für eine Unterhaltsberechnung und Wohnungsanmietung, wenn ich gleichzeitig gerade vor Gericht genau das Gegenteil durchsetzen möchte. Täte ich nicht.

    Sie kann ja eine Wohnung anmieten, sie kann auch einen WBS beantragen und erhalten, wenn und wofür sie die Voraussetzungen erfüllt, so wie viele Väter das nach ihrem Auszug auch tun.

    Seine Weigerung hat auch erstmal mit dem Kind oder Kindswohl überhaupt nichts zu tun.




    ja aber wenn Du mit Deinem Kind bereits über Anwälte kommunizierst und ein Verfahren absehbar oder anhängig ist, würdest Du das auch sicher anders bewerten. Dein Anwalt Dir eventuell zu erhöhter Vorsicht raten.



    Weiß ich. Hier geht es aber nur sekundär ums Einkommen, hier geht es vordergründig um eine Wohnberechtigung für Mutter + Kind (zu der dann auch eine Einkommensprüfung zum Zeitpunkt der Anmietung notwendig ist)



    eben. Dreh das mal um. Sie ist in der eigentlichen Rolle der vielen Väter, die ausziehen und sie hat sich meiner Meinung nach verkalkuliert, weil sie davon ausging, daß das Kind bei ihr leben wird.
    Ja, ihr habt schon möglicherweise recht. Ich war nur echt irritiert darüber, dass es keiner komisch findet, wie ER sich benimmt. Sie darf das Kind nur bei ihm sehen? Hallo?
    -AppErol- gefällt dies
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