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Thema: Berlin

  1. #81
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist gerade online Es werde Licht.

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    Standard Re: Berlin

    Zitat Zitat von Foxlady_ Beitrag anzeigen
    Sie halten sich aber dafür.
    Ja, ... und medial wird's auch tapfer verbreitet, dass es sich um "Linke" handelt.
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  2. #82
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Legende

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    Standard Re: Berlin

    Wie weit vom Arbeitsplatz weg ist es denn noch zumutbar?
    Wir suchen seit sechs Jahren eine Wohnung. Für das, was wir mit unserem inzwischen elf Jahre alten Vertrag bezahlen, finden wir auch in der Randlage, in der wir schon wohnen, nicht mehr so viel Platz, wie wir schon haben, nichtmal annähernd.

    Ich finde diese Sichtweise einigermaßen zynisch. Das Wohnungsproblem betrifft schon lange nicht mehr nur begehrte Innenlagen.
    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    Leerstand ist was anderes aber grundsätzlich, statistisch betrachtet, steigt der Anteil des Einkommens, der für Wohnen benötigt wird, nicht. Sehr häufig liegen die Steigerungen der Mieten unter denen der Einkommen.
    Das Problem ist nur, dass es regionale Ausreißer gibt aber eben auch kein "Recht" "bezahlbar" da zu wohnen, wo es gerade gefällt.

    Das Thema ist insgesamt sehr komplex.
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  3. #83
    rastamamma ist offline Urgestein

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    Standard Re: Berlin

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    Leerstand ist was anderes aber grundsätzlich, statistisch betrachtet, steigt der Anteil des Einkommens, der für Wohnen benötigt wird, nicht. Sehr häufig liegen die Steigerungen der Mieten unter denen der Einkommen.
    Das Problem ist nur, dass es regionale Ausreißer gibt aber eben auch kein "Recht" "bezahlbar" da zu wohnen, wo es gerade gefällt.

    Das Thema ist insgesamt sehr komplex.
    Es ging drum, dass sich "irgendwelche Penner einquartieren" - da würde ich schon damit rechnen, die tun das nicht dort, wo andere wohnen (es sei denn, die lassen sie miteinziehen), aus meiner Sicht steht da was leer.

    Hier lässt man derzeit Häuser einfach "verkommen", denn irgendwann sind sie unbewohnbar, dann müssen die paar Mieter, die durchgehalten haben (ich kenne Blöcke, da wohnt pro Hauseingang noch eine Partei, entweder schon elend lange mit günstiger Miete oder befristet mit teurer Miete), halt auch raus, man kann abreissen und was Schickes Neues bauen, Eigentumswohnungen zum Beispiel, die werden ja dringend benötigt .... Und, ja, da könnte ich durchaus kotzen.

    Dass das Thema komplex ist, weiß ich.
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  4. #84
    Seebär05 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Berlin

    Zitat Zitat von JimmyGold. 1 Beitrag anzeigen
    Ich schreibe ja, dass es nicht schwarz oder weiß ist.
    Trotzdem sind es zwei Seiten des Problems "Wohnraum".
    Friedliche Hausbesetzer als asoziale Schmarotzer abzutun, ist meiner Meinung nach falsch. Das sind ja in der Regel Menschen, die durchaus Miete zahlen wollen, sich diese nur dort nicht (mehr?) leisten können.
    Wo sollen diese Menschen denn hin?
    Irgendwo in die Einöde? Großstädte haben zudem noch einen Speckgürtel, sodass der erschwingliche Wohnraum noch weiter weg vom Arbeitsplatz in den Städten liegt.
    Äh? Friedliche Hausbesetzung ist ok? Ist es inzwischen wirklich schon ok wenn man Menschen, Eigentümern, ihr Haus wegnimmt? Nur weil es wenig bezahlbaren Wohnraum gibt? Ist da der Eigentümer schuld oder die Politik? Wie wäre es denn dort zu campieren wo die Schuldigen sitzen anstatt sich am Eigentum irgendwelcher Leute vergreifen. Ein Haus stehlen. Manchmal bin ich echt schockiert hier. Als gäbe es keine Gesetze mehr.
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  5. #85
    Avatar von Stadtmusikantin
    Stadtmusikantin ist offline Urgestein

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    Standard Re: Berlin

    Zitat Zitat von Seebär05 Beitrag anzeigen
    Äh? Friedliche Hausbesetzung ist ok? Ist es inzwischen wirklich schon ok wenn man Menschen, Eigentümern, ihr Haus wegnimmt? Nur weil es wenig bezahlbaren Wohnraum gibt? Ist da der Eigentümer schuld oder die Politik? Wie wäre es denn dort zu campieren wo die Schuldigen sitzen anstatt sich am Eigentum irgendwelcher Leute vergreifen. Ein Haus stehlen. Manchmal bin ich echt schockiert hier. Als gäbe es keine Gesetze mehr.
    Leerstehen lassen von Immobilien ist asozial und sollte genauso verfolgt werden wie das Besetzen von Häusern.
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  6. #86
    Seebär05 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Berlin

    Zitat Zitat von Stadtmusikantin Beitrag anzeigen
    Leerstehen lassen von Immobilien ist asozial und sollte genauso verfolgt werden wie das Besetzen von Häusern.
    Der Eigentümer hat, wenn die Berichte stimmen, denen Mietverträge angeboten. Wollten sie nicht. Was ist daran asozial? Was die da mit dem Haus anstellen ist asozial.

    Und seit wann muss man über sein Eigentum verfügen lassen nur weil andere das gern hätten? Teilst du dein Auto mit Leuten die keins haben weil du bist sozial?

  7. #87
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist gerade online Es werde Licht.

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    Standard Re: Berlin

    Zitat Zitat von Seebär05 Beitrag anzeigen
    Der Eigentümer hat, wenn die Berichte stimmen, denen Mietverträge angeboten. Wollten sie nicht. Was ist daran asozial? Was die da mit dem Haus anstellen ist asozial.

    Und seit wann muss man über sein Eigentum verfügen lassen nur weil andere das gern hätten? Teilst du dein Auto mit Leuten die keins haben weil du bist sozial?
    Ihr redet über verschiedene Dinge.
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  8. #88
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn

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    Standard Re: Berlin

    Das könnte man ganz einfach ändern: Ein Fußnote bei der Steuer, dass die 66% für das Jahr der Vermietung angeschaut werden. Jährliche Anpassungen wären nicht notwendig. Hätte auch den Vorteil, dass die Vergleichsmieten weniger steigen.
    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    ja, in der Theorie ist das immer einfach.
    Ein Vermieter muss, wenn er durch Vermietung entstehende Kosten bei der Steuererklärung geltend machen will, mindestens 66 % der ortsüblichen Miete vereinbaren.
    Ich habe gerade das Problem, daß ich quasi jährlich die Miete erhöhen müsste, weil um uns herum die Preise durch die Decke gehen. Da interessiert es das Finanzamt nicht, ob wir gerade Corona haben, Mieter evtl. in Kurzarbeit sind o.ä. aber ich möchte auch nicht nur einen Teil der Hebeanlage für 8.000 EUR ansetzen dürfen.

    Nur mal als Beispiel.
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    Silm

  9. #89
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist gerade online Es werde Licht.

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    Standard Re: Berlin

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Das könnte man ganz einfach ändern: Ein Fußnote bei der Steuer, dass die 66% für das Jahr der Vermietung angeschaut werden. Jährliche Anpassungen wären nicht notwendig. Hätte auch den Vorteil, dass die Vergleichsmieten weniger steigen.
    Zu pragmatisch. Würde nur funktionieren, wenn überhaupt, bis der erste klagt ... egal wer.

    Diese Liebhaberei-Grenze wurde mehrfach verändert.
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  10. #90
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn

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    Standard Re: Berlin

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen
    Zu pragmatisch. Würde nur funktionieren, wenn überhaupt, bis der erste klagt ... egal wer.

    Diese Liebhaberei-Grenze wurde mehrfach verändert.
    Wer klagt erfolgreich gegen rausmieten und Luxussanierung?
    Silm

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