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Thema: Hormonell bedingte Migräne

  1. #1
    Saxony ist offline old hand

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    Standard Hormonell bedingte Migräne

    Ich habe schon seit früher Jugend mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Früher war es eher stress- oder wetterabhängig, aber keine wirklichen Migräneanfälle.
    Die gesamte Schwangerschaft war ich vollkommen beschwerdefrei - am Tag nach der Geburt hatte ich die erste heftige Migräneattacke. Seitdem ist es ein ständiges auf und ab, aber man konnte nie den wirklichen Trigger feststellen. Ich habe nur gemerkt, das ich zu Zeiten als ich noch die Pille durchgenommen habe und keine Blutungen kamen, die Attacken viel seltener waren. Diese Pille musste ich aber absetzen.
    Nun kämpfe ich seit knapp 2 Jahren mit den ersten Wechseljahrsbeschwerden und die Regel kommt wie sie möchte. Nachdem ich vor einem Jahr angefangen habe ein Schmerztagebuch zu führen scheint nun ziemlich klar, das die Migräne hormonell bedingt ist. Frauenarzt rät auf die letzten Jahre entweder mit der Pille wieder zu beginnen oder Nuvaring. Den habe ich probiert, aber das geht überhaupt nicht. Die Nebenwirkungen sind belastender als die Migräne.

    Hat hier jemand auch diese Form von Migräne und vielleicht Tipps was noch helfen könnte?

  2. #2
    Euterpe ist offline Poweruser

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    Standard Re: Hormonell bedingte Migräne

    Zitat Zitat von Saxony Beitrag anzeigen
    Ich habe schon seit früher Jugend mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Früher war es eher stress- oder wetterabhängig, aber keine wirklichen Migräneanfälle.
    Die gesamte Schwangerschaft war ich vollkommen beschwerdefrei - am Tag nach der Geburt hatte ich die erste heftige Migräneattacke. Seitdem ist es ein ständiges auf und ab, aber man konnte nie den wirklichen Trigger feststellen. Ich habe nur gemerkt, das ich zu Zeiten als ich noch die Pille durchgenommen habe und keine Blutungen kamen, die Attacken viel seltener waren. Diese Pille musste ich aber absetzen.
    Nun kämpfe ich seit knapp 2 Jahren mit den ersten Wechseljahrsbeschwerden und die Regel kommt wie sie möchte. Nachdem ich vor einem Jahr angefangen habe ein Schmerztagebuch zu führen scheint nun ziemlich klar, das die Migräne hormonell bedingt ist. Frauenarzt rät auf die letzten Jahre entweder mit der Pille wieder zu beginnen oder Nuvaring. Den habe ich probiert, aber das geht überhaupt nicht. Die Nebenwirkungen sind belastender als die Migräne.

    Hat hier jemand auch diese Form von Migräne und vielleicht Tipps was noch helfen könnte?
    Meld - bei mir hat es fast aufgehört seit ich die Hormonspirale habe. Ich werde die auf jeden Fall auch verlängern, selbst wenn die Wechseljahreszeit ran wäre.

    Und in den Schwangerschaften war auch nix. Aber ich schätze, das ist keine Option für Dich
    Philina_ und Hundnas gefällt dies.

  3. #3
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Hormonell bedingte Migräne

    Ich hatte nie Kopfschmerzen, mit den Wechseljahren fing es an. Seitdem habe ich statt meiner Regel 2 Tage Kopfschmerzen, die ich allerdings nicht Migräne nennen würde (keine Lichtempfindlichkeit, keine Aura, manchmal Übelkeit). Mir hilft IBU, wenn ich sie rechtzeitig (=direkt morgens nach dem Aufstehen, auch wenn es sich da nur leich ankündigt) nehme.
    Zitat Zitat von Saxony Beitrag anzeigen
    Ich habe schon seit früher Jugend mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Früher war es eher stress- oder wetterabhängig, aber keine wirklichen Migräneanfälle.
    Die gesamte Schwangerschaft war ich vollkommen beschwerdefrei - am Tag nach der Geburt hatte ich die erste heftige Migräneattacke. Seitdem ist es ein ständiges auf und ab, aber man konnte nie den wirklichen Trigger feststellen. Ich habe nur gemerkt, das ich zu Zeiten als ich noch die Pille durchgenommen habe und keine Blutungen kamen, die Attacken viel seltener waren. Diese Pille musste ich aber absetzen.
    Nun kämpfe ich seit knapp 2 Jahren mit den ersten Wechseljahrsbeschwerden und die Regel kommt wie sie möchte. Nachdem ich vor einem Jahr angefangen habe ein Schmerztagebuch zu führen scheint nun ziemlich klar, das die Migräne hormonell bedingt ist. Frauenarzt rät auf die letzten Jahre entweder mit der Pille wieder zu beginnen oder Nuvaring. Den habe ich probiert, aber das geht überhaupt nicht. Die Nebenwirkungen sind belastender als die Migräne.

    Hat hier jemand auch diese Form von Migräne und vielleicht Tipps was noch helfen könnte?
    Liebe Grüße

    Sofie

  4. #4
    Avatar von Hundnas
    Hundnas ist offline Furry

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    Standard Re: Hormonell bedingte Migräne

    Zitat Zitat von Saxony Beitrag anzeigen
    Ich habe schon seit früher Jugend mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Früher war es eher stress- oder wetterabhängig, aber keine wirklichen Migräneanfälle.
    Die gesamte Schwangerschaft war ich vollkommen beschwerdefrei - am Tag nach der Geburt hatte ich die erste heftige Migräneattacke. Seitdem ist es ein ständiges auf und ab, aber man konnte nie den wirklichen Trigger feststellen. Ich habe nur gemerkt, das ich zu Zeiten als ich noch die Pille durchgenommen habe und keine Blutungen kamen, die Attacken viel seltener waren. Diese Pille musste ich aber absetzen.
    Nun kämpfe ich seit knapp 2 Jahren mit den ersten Wechseljahrsbeschwerden und die Regel kommt wie sie möchte. Nachdem ich vor einem Jahr angefangen habe ein Schmerztagebuch zu führen scheint nun ziemlich klar, das die Migräne hormonell bedingt ist. Frauenarzt rät auf die letzten Jahre entweder mit der Pille wieder zu beginnen oder Nuvaring. Den habe ich probiert, aber das geht überhaupt nicht. Die Nebenwirkungen sind belastender als die Migräne.

    Hat hier jemand auch diese Form von Migräne und vielleicht Tipps was noch helfen könnte?
    Oh, ja, hier *meld* *örgs* Also, vorneweg, mir geht es deutlich besser, seit mein Gyn die östrogenhaltige Pille aus dem Programm genommen hat. Damit hab ich es nämlich viele Jahre probiert. Meine Mens-Migräne war schon gut reduziert - nicht mehr jeden Monat mehrere Tage, sondern nur noch alle paar Monate. Aber das reichte auch, zumal ich sehr oft Spannungskopfschmerzen hatte. Ich hab jetzt ne Hormonspirale, meine Tage nicht mehr und trotz der normalen Hormonschwankungen ca. 50% weniger Migräne und kaum noch Spannungskopfschmerz. Fazit: Bei mir war die einzige Lösung, die Mens zu vermeiden.

    /edit Die normalen Migräneauslöser wie schlechter Schlaf und meine Ernährungsauslöser gibt es natürlich immer noch, da muss ich weiter drauf achten. Aber die spezifisch durch den Zyklus ausgelösten Attacken hab ich gut im Griff.

  5. #5
    Avatar von Hundnas
    Hundnas ist offline Furry

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    Standard Re: Hormonell bedingte Migräne

    Zitat Zitat von Euterpe Beitrag anzeigen
    Meld - bei mir hat es fast aufgehört seit ich die Hormonspirale habe. Ich werde die auf jeden Fall auch verlängern, selbst wenn die Wechseljahreszeit ran wäre.

    Und in den Schwangerschaften war auch nix. Aber ich schätze, das ist keine Option für Dich
    Ah, noch eine *five*

  6. #6
    Avatar von AsterixaUndObelixa
    AsterixaUndObelixa ist offline Plapperschatz von Obelixa

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    Standard Re: Hormonell bedingte Migräne

    Ich habe auch hormonell bedingte Migräne.
    Tatsächlich hilft es mir abmildernd, wenn ich eine Antiallergietablette nehme.
    Klingt komisch, ist aber so.
    Ich habe mal gehört, dass der Verdacht besteht, dass Frauen mit hormonell bedingter Migräne allergisch auf die eigenen Hormone reagieren.

    Zitat Zitat von Saxony Beitrag anzeigen
    Ich habe schon seit früher Jugend mit Kopfschmerzen zu kämpfen. Früher war es eher stress- oder wetterabhängig, aber keine wirklichen Migräneanfälle.
    Die gesamte Schwangerschaft war ich vollkommen beschwerdefrei - am Tag nach der Geburt hatte ich die erste heftige Migräneattacke. Seitdem ist es ein ständiges auf und ab, aber man konnte nie den wirklichen Trigger feststellen. Ich habe nur gemerkt, das ich zu Zeiten als ich noch die Pille durchgenommen habe und keine Blutungen kamen, die Attacken viel seltener waren. Diese Pille musste ich aber absetzen.
    Nun kämpfe ich seit knapp 2 Jahren mit den ersten Wechseljahrsbeschwerden und die Regel kommt wie sie möchte. Nachdem ich vor einem Jahr angefangen habe ein Schmerztagebuch zu führen scheint nun ziemlich klar, das die Migräne hormonell bedingt ist. Frauenarzt rät auf die letzten Jahre entweder mit der Pille wieder zu beginnen oder Nuvaring. Den habe ich probiert, aber das geht überhaupt nicht. Die Nebenwirkungen sind belastender als die Migräne.

    Hat hier jemand auch diese Form von Migräne und vielleicht Tipps was noch helfen könnte?

  7. #7
    Avatar von NaddlH
    NaddlH ist offline Menschenkind

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    Standard Re: Hormonell bedingte Migräne

    Ich hatte als Kind/Jugendliche sehr heftige Migräneanfälle, und wurde auch mit Langzeit-EKG etc. durchgecheckt.
    Mit Beginn der Schwangerschaft hörten die Anfälle auf. Nach der Schwangerschaft hatte ich zwar auch noch Attacken, aber deutlich weniger (evtl. alle 3 Monate oder so). Auffällig war damals, dass ich immer sofort Migräne bekam, wenn wir in Berlin bei Verwandten Urlaub gemacht hatten (wir selbst wohnen sehr ländlich), darum schob ich das dann auf das Umfeld oder andere Faktoren und habe nicht darauf geachtet, ob das mit der Menstruation zusammenhängt. Aber auch zu Hause hatte ich ab und an Migräneanfälle.
    Nachdem ich die Pille ganz abgesetzt habe (vor ca. 6 Jahren), habe ich gar keine Migräne mehr. Sehr selten (1-2x im Jahr) noch leichte Kopfschmerzen, aber keine Migräne mehr.
    Ich weiß, dass meine Gesichtshaut sehr zuverlässig jeden Monat auf den Menstruationszyklus reagiert, daher gehe ich mittlerweile auch davon aus, dass die Migräne irgendwie mit den Hormonen zusammen hing. Aber wie gesagt, damals hab ich nicht soweit gedacht.
    Aber toi, toi, toi - keine Migräne mehr seit Absetzen der Pille.

  8. #8
    Avatar von Falconheart
    Falconheart ist offline Legende

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    Standard Re: Hormonell bedingte Migräne

    Zitat Zitat von Hundnas Beitrag anzeigen
    Oh, ja, hier *meld* *örgs* Also, vorneweg, mir geht es deutlich besser, seit mein Gyn die östrogenhaltige Pille aus dem Programm genommen hat. Damit hab ich es nämlich viele Jahre probiert. Meine Mens-Migräne war schon gut reduziert - nicht mehr jeden Monat mehrere Tage, sondern nur noch alle paar Monate. Aber das reichte auch, zumal ich sehr oft Spannungskopfschmerzen hatte. Ich hab jetzt ne Hormonspirale, meine Tage nicht mehr und trotz der normalen Hormonschwankungen ca. 50% weniger Migräne und kaum noch Spannungskopfschmerz. Fazit: Bei mir war die einzige Lösung, die Mens zu vermeiden.

    /edit Die normalen Migräneauslöser wie schlechter Schlaf und meine Ernährungsauslöser gibt es natürlich immer noch, da muss ich weiter drauf achten. Aber die spezifisch durch den Zyklus ausgelösten Attacken hab ich gut im Griff.
    Ach, Mensch. Dann geht es dir wie mir. Gleiches Grundproblem, nur bei mir war die Gelbkörper-Pille das Mittel, dass die Sache weitestgehend beruhigt hat, weil eben: keine Mens mehr.
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    "I am here.
    At the end of time,
    when the many become one,
    the last storm shall gather its angry winds
    to destroy a land already dying.
    And its center, the blind man shall stand
    upon his grave.
    There he shall see again,
    and weep for what has been wrought."

    —from The Prophecies of the Dragon, Essanik Cycle. Malhavish's official Translation, Imperial Record House of Seandar, Fourth Circle of Elevation (Robert Jordan: The Wheel of Time)

  9. #9
    WATERPROOF ist offline Renitent.

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    Standard Re: Hormonell bedingte Migräne

    Meine Freundin hat auch eine hormonell-mitbedingte Migräne; sie nimmt die Pille durch.

    Sie braucht aber trotzdem eine zusätzliche Migräneprophylaxe.
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  10. #10
    Avatar von Hundnas
    Hundnas ist offline Furry

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    Standard Re: Hormonell bedingte Migräne

    Zitat Zitat von WATERPROOF Beitrag anzeigen
    Meine Freundin hat auch eine hormonell-mitbedingte Migräne; sie nimmt die Pille durch.

    Sie braucht aber trotzdem eine zusätzliche Migräneprophylaxe.
    Stimmt, @ Saxony, mein Neurologe hat mir Magnesium aufgetragen, 400mg täglich. Und ich merke den Unterschied, wenn ich mal schlumpfe.

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