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Thema: Hüft-OP

  1. #1
    Avatar von Sire
    Sire ist offline ErElerin im Hintergrund

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    Frage Hüft-OP

    Ich habe eine angeborene Fehlstellung der Hüftknochen beidseitig.
    Das wurde erst vor ein paar Jahren festgestellt, da ich Schmerzen beim gehen hatte.
    Nach Anraten des Arztes habe ich abgenommen und bewege mich viel.

    Also habe ich nun Coxarthrose beidseitig.
    Damals wurde mir erklärt, dass ich irgendwann mal künstliche Hüftgelenke brauche.

    Ich versuche eigentlich alles, dass es erträglich bleibt.

    Nun war ich vorgestern im Wald unterwegs, was schon anstrengend war und mir auch gleich mal wieder starke Schmerzen am Folgetag bescherte.
    Auch sonst habe ich eigentlich ständig Probleme.

    Nun frage ich mich, wäre es sinnvoll einen Spezialisten aufzusuchen, um eventuell doch über eine OP nachzudenken?
    Wie ist so eine OP?
    Kann das besser werden?
    Bin ich doch noch zu jung (54)?

    Mein "Orthopäde" sieht mich selten und mein Osteopath meint, ich solle noch warten.
    Aber wenn man ständig eingeschränkt ist, oft Schmerzen hat und auch das Gangbild nicht so gut ist, wäre da eine OP nicht besser?

    Sorry, wenn ich hier frage, aber ich würde gerne Erfahrungen hören, bevor ich über eine OP jetzt schon nachdenke...in die Sprechstunde gehe und dann vielleicht entscheiden muss...

    Gruß Sire

    Lieblingsspruch vom großen Sohn:
    "Wenn das die Lösung ist, da hätte ich gerne das Problem zurück!"

    ...
    ...und momentaner Lieblingsspruch vom kleinen Sohn:
    Leben: geile Grafik, Scheixx-Inhalt




  2. #2
    jellybean73 ist offline Urgestein

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    Standard Re: Hüft-OP

    Zitat Zitat von Sire Beitrag anzeigen
    Ich habe eine angeborene Fehlstellung der Hüftknochen beidseitig.
    Das wurde erst vor ein paar Jahren festgestellt, da ich Schmerzen beim gehen hatte.
    Nach Anraten des Arztes habe ich abgenommen und bewege mich viel.

    Also habe ich nun Coxarthrose beidseitig.
    Damals wurde mir erklärt, dass ich irgendwann mal künstliche Hüftgelenke brauche.

    Ich versuche eigentlich alles, dass es erträglich bleibt.

    Nun war ich vorgestern im Wald unterwegs, was schon anstrengend war und mir auch gleich mal wieder starke Schmerzen am Folgetag bescherte.
    Auch sonst habe ich eigentlich ständig Probleme.

    Nun frage ich mich, wäre es sinnvoll einen Spezialisten aufzusuchen, um eventuell doch über eine OP nachzudenken?
    Wie ist so eine OP?
    Kann das besser werden?
    Bin ich doch noch zu jung (54)?

    Mein "Orthopäde" sieht mich selten und mein Osteopath meint, ich solle noch warten.
    Aber wenn man ständig eingeschränkt ist, oft Schmerzen hat und auch das Gangbild nicht so gut ist, wäre da eine OP nicht besser?

    Sorry, wenn ich hier frage, aber ich würde gerne Erfahrungen hören, bevor ich über eine OP jetzt schon nachdenke...in die Sprechstunde gehe und dann vielleicht entscheiden muss...

    Ich würde zu einer Hüftsprechstunde ( sofern es die gibt) im KH gehen.

    Oder zu einem Orthopäden, der darauf spezialisiert ist.

    Oder beides.


    Informieren schadet nix.
    Was du dann tust, bleibt dir überlassen.
    Du musst dort gewiss nicht vor Ort sofort entscheiden.

    Ach ja, eine Nachbarin hat eine neue hüfte bekommen mit Ende 50.
    Das war kein Spaziergang.
    Sie war lange krank geschrieben und dann auch auf Reha.
    Aber jetzt, nach knapp 2 Jahren geht es ihr sehr gut.

  3. #3
    Avatar von Frau.Maus
    Frau.Maus ist offline Legende

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    Standard Re: Hüft-OP

    Ohne selbst Erfahrungen mit Hüftproblemen zu haben: Was spricht denn dagegen, sich mit einem Spezialisten zu beraten?

    Dauernde oder auch nur regelmäßig wiederkehrende Schmerzen sind doch allemal Grund dazu.




  4. #4
    Reni2 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Hüft-OP

    so wie Jelly schon geraten hat: unbedingt einen Orthopäden (oder auch zwei, denn eine zweite Meinung schadet nie) aufsuchen. Ich würde diese Diagnose niemals nur dem Osteopathen überlassen.
    Eine OP muss ja nicht die einzige Lösung sein, vielleicht kann man mit gezielter Bewegungstherapie und physikalischer Therapie noch eine Zeit überbrücken. Und wenn die Op Lösung DIE sein sollte, lass sie machen, dauerhaft Schmerzen und ein dadurch falsches Gangbild, erzeugen weitere Schmerzen.

    Zitat Zitat von Sire Beitrag anzeigen
    Ich habe eine angeborene Fehlstellung der Hüftknochen beidseitig.
    Das wurde erst vor ein paar Jahren festgestellt, da ich Schmerzen beim gehen hatte.
    Nach Anraten des Arztes habe ich abgenommen und bewege mich viel.

    Also habe ich nun Coxarthrose beidseitig.
    Damals wurde mir erklärt, dass ich irgendwann mal künstliche Hüftgelenke brauche.

    Ich versuche eigentlich alles, dass es erträglich bleibt.

    Nun war ich vorgestern im Wald unterwegs, was schon anstrengend war und mir auch gleich mal wieder starke Schmerzen am Folgetag bescherte.
    Auch sonst habe ich eigentlich ständig Probleme.

    Nun frage ich mich, wäre es sinnvoll einen Spezialisten aufzusuchen, um eventuell doch über eine OP nachzudenken?
    Wie ist so eine OP?
    Kann das besser werden?
    Bin ich doch noch zu jung (54)?

    Mein "Orthopäde" sieht mich selten und mein Osteopath meint, ich solle noch warten.
    Aber wenn man ständig eingeschränkt ist, oft Schmerzen hat und auch das Gangbild nicht so gut ist, wäre da eine OP nicht besser?

    Sorry, wenn ich hier frage, aber ich würde gerne Erfahrungen hören, bevor ich über eine OP jetzt schon nachdenke...in die Sprechstunde gehe und dann vielleicht entscheiden muss...


  5. #5
    jellybean73 ist offline Urgestein

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    Standard Re: Hüft-OP

    Zitat Zitat von Reni2 Beitrag anzeigen
    so wie Jelly schon geraten hat: unbedingt einen Orthopäden (oder auch zwei, denn eine zweite Meinung schadet nie) aufsuchen. Ich würde diese Diagnose niemals nur dem Osteopathen überlassen.
    Eine OP muss ja nicht die einzige Lösung sein, vielleicht kann man mit gezielter Bewegungstherapie und physikalischer Therapie noch eine Zeit überbrücken. Und wenn die Op Lösung DIE sein sollte, lass sie machen, dauerhaft Schmerzen und ein dadurch falsches Gangbild, erzeugen weitere Schmerzen.
    Wenn Sire hier wohnen tät, hätt ich einen super Hüft Arzt zur Empfehlung.
    Orthopäde ist ja nicht gleich Orthopäde, da gibt's ja auch Spezialisten.

  6. #6
    Avatar von -AppErol-
    -AppErol- ist offline love & peace

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    Standard Re: Hüft-OP

    Ich kann nur dringend raten, einen oder auch zwei Spezialisten aufzusuchen. Bei künstliches H-Gelenk oder nicht gehen die Meinungen sehr weit auseinander. Und je jünger man ist, desto besser ist es, die OP hinauszuzögern und sich über alternative Behandlungsformen zu informieren.
    Ich selbst habe vor fast 5 Jahren eine Knorpelglättung gehabt und bin seitdem beschwerdefrei, unser Nachbar (jetzt 70) hat Arthrose, der eine Orthopäde sprach sofort von künstlichem Gelenk, der andere meinte, dass Hyaluronspritzen bei der Schwere noch längere Zeit ausreichend sein könnten. Eine Freundin von mir macht damit seit 5 Jahren rum, es wird immer schlimmer und sie hat sich jetzt mit 50 Jahren immer noch nicht für die OP entschieden, obwohl sie kaum mehr schmerzfrei laufen kann und auch nachts oft Schmerzen hat, weil es ihr direkt nach der Physio immer einige Tage doch noch besser geht. Denn das künstliche Gelenk hält nur ca. 20-30 Jahre. Und mit 70/80 Jahren nochmal unters Messer... das scheut sie gerade noch.

    Ich glaube es gibt da nicht DEN Weg. Das eigene Schmerzempfinden, die Bereitschaft Bewegungseinschränkungen hinzunehen, der Umgang mit Operationen, die psychische Komponente.... das alles sind Faktoren, die das ganze so individuell machen.
    Mt.Cook gefällt dies



    We can choose to see the best in one another.
    Barack Obama, 11/9/16
    Wenn ihr Großhirn mit der Amygdala eines Pubertisten diskutiert, kann das nur schief gehen!
    aus einem Vortrag der hiesigen Erziehungsberatung 11/13/19

  7. #7
    Avatar von Mt.Cook
    Mt.Cook ist offline Aoraki reloaded 3.0

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    Standard Re: Hüft-OP

    Geh zu einem Orthopäden, der sich mit angeborenen Hüftfehlstellungen auskennt.
    Evtl. gibt es noch Alternativen zum Hüftgelenks-Ersatz.

    Wenn nicht würde ich mich gut informieren. Mindestens bei zwei, vielleicht auch drei Spezialisten und dafür ggf. auch eine längere Anfahrt in Kauf nehmen.
    Und mir dann folgende Frage stellen:

    Womit kann ich besser leben?
    a) Weiter die Schmerzen aushalten in dem Wissen, dadurch eine OP möglichst lange hinauszuzögern.
    b) Jetzt zeitnahe OP (inkl. Risiken) in dem Wissen, dass nach heutigem Stand dann möglicherweise in 20 oder 25 Jahren - wenn ich dann überhaupt noch lebe - Probleme auftreten können, weil auch das zweite künstliche Hüftgelenk „durch“ ist. Aber bis dahin war ich weitgehend schmerzfrei und mobil.

    Beide Modelle sind denkbar und okay. Du musst „Deine“ Lösung finden.

    (Ich halte viel von Osteopathen, aber in dem Fall würde ich auf seine Meinung tatsächlich nicht viel geben.)

  8. #8
    Avatar von -AppErol-
    -AppErol- ist offline love & peace

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    Standard Re: Hüft-OP

    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    Wenn Sire hier wohnen tät, hätt ich einen super Hüft Arzt zur Empfehlung.
    Orthopäde ist ja nicht gleich Orthopäde, da gibt's ja auch Spezialisten.
    Im Bayerischen Wald hätte ich auch eine gute Privatklinik. Dort habe ich meine OP machen lassen. Der hiesige Physiotherapeut war sehr angetan vom mitgegebenen Reha-Plan, der nach neuesten Erkenntnissen ausgearbeitet war. Denn nicht nur die OP ist wichtig sondern auch das danach.



    We can choose to see the best in one another.
    Barack Obama, 11/9/16
    Wenn ihr Großhirn mit der Amygdala eines Pubertisten diskutiert, kann das nur schief gehen!
    aus einem Vortrag der hiesigen Erziehungsberatung 11/13/19

  9. #9
    jellybean73 ist offline Urgestein

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    Standard Re: Hüft-OP

    Zitat Zitat von -AppErol- Beitrag anzeigen
    Im Bayerischen Wald hätte ich auch eine gute Privatklinik. Dort habe ich meine OP machen lassen. Der hiesige Physiotherapeut war sehr angetan vom mitgegebenen Reha-Plan, der nach neuesten Erkenntnissen ausgearbeitet war. Denn nicht nur die OP ist wichtig sondern auch das danach.
    Ja, in der Tat.

  10. #10
    Avatar von Sire
    Sire ist offline ErElerin im Hintergrund

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    Standard Re: Hüft-OP

    Ich danke euch für die guten Ratschläge.
    Der Osteopath bewährt sich sehr gut, danach geht es mir immer deutlich besser.
    Leider kann ich nicht ständig hin, aber die Abstände werden kürzer.

    Eigentlich möchte ich die OPs so lange wie möglich raus zögern, aber momentan habe ich solche Probleme, da denke ich, es kann nur besser werden...oder vielleicht ist es dann weg

    Deswegen bin ich nun auf der Suche nach Erfahrungen...
    Gruß Sire

    Lieblingsspruch vom großen Sohn:
    "Wenn das die Lösung ist, da hätte ich gerne das Problem zurück!"

    ...
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