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Thema: Unterschiede in der Impfquote

  1. #21
    Avatar von sojus
    sojus ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Unterschiede in der Impfquote

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Ich könnte mir vorstellen, dass die Leute in den ehemaligen Hochinzidenzgebiet glauben, wer sich trotz der hohen Zahlen nicht angesteckt hat, braucht auch keine Impfung.
    Das passt in Bayern nicht, denn hier sind in den Hochinzidenzgebieten viel mehr Menschen geimpft als in einigen der bisher wenig betroffenen Regionen.

    Aber da finde ich wiederum Effendis Erklärungsansatz gut, dass die Impfquote u.a. so hoch sein könnte, weil in diesen Regionen sehr früh mit Zusatzdosen geimpft wurde, als die Gefahr noch sichtbar war. Das wiederum heißt, dass die Impfquote auch überall anders anziehen könnte, wenn die Zahlen wieder steigen.

  2. #22
    claud1979 ist offline Legende

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    Standard Re: Unterschiede in der Impfquote

    Zitat Zitat von MeineRasselbande Beitrag anzeigen
    Die Unterschiede finde ich echt krass, gerade im Vergleich Bremen gegen Sachsen.

    https://de.statista.com/statistik/da...undeslaendern/

    Woran liegen die starken Unterschiede? Impfunwilligkeit der Bürger, Organisation der Impfung, weitere Wege, ländlichere Regionen etc.?
    Bayern und BW waren sich ja immer nahe in der Coronapolitik.
    Bayern immer am striktesten. Ich denke das rächt sich jetzt.
    Die Leute stehen nicht hinter der Coronapolitik.
    Im ERE ja.
    Nun ja und Sachsen denke ich ist nunmal nicht den Volksparteien nahe.

  3. #23
    Avatar von sojus
    sojus ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Unterschiede in der Impfquote

    Nochmal ein ganz anderer, ziemlich wichtiger Aspekt neben oder zusätzlich zu den regionalen Unterschieden sind die Impfquoten nach Altersgruppe.
    Während in den mittleren Altersgruppen in Deutschland jetzt ungefähr so viele Menschen geimpft sind wie in Großbritannien, sind wir bei den Älteren deutlich hintendran. Bei einer ähnlich großen Welle dürften hier also deutlich mehr Menschen ins Krankenhaus kommen und sterben.

    In Bremen sind 92% aller Menschen über 60 erstgeimpft, das ist dann demnächst sogar über dem Niveau von GB. In Sachsen sind es 74%, in Bayern 83%. Und das ist weit unter dem, was das RKI fordert und was wichtig wäre.

    Ich würde mir wünschen, dass unser Ministerpräsident die Stiko ihre Arbeit machen lässt (bei den Jugendlichen ist Bayern ohnehin weit vorne) und seine Energien statt dessen dafür aufwendet, die Impfquote bei den Älteren zu erhöhen - auch wenn das bedeutet, dass man sich ausgerechnet bei Bremen* anschauen muss, wie das vielleicht gehen kann.



    *Disclaimer: Nur falls das so ankommen sollte, ich habe nichts gegen Bremen, ich beneide euch um eure Pandemiepolitik. Seufz.

  4. #24
    Miss_Cornfield ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Unterschiede in der Impfquote

    Interessanter Aspekt, aber ich sehe die Abweichung zwischen DEU und GB als nicht so krass an wie von Dir (oder dem gestrigen Artikel im Ärzteblatt) beschrieben.

    Stand 29.7. sind in DEU 85,8 % in der Altersklasse Ü60 erstgeimpft (nach RKI) und in GB nach SMC-Bericht 91,5 %. Angesichts des abweichenden Impfstarts, des Impftempos zu Beginn sowie des Umstandes dass die Altersklasse 60-70 „nur“ Priorität 3 war, kann das auch wieder schnell aufgeholt werden.

    Zitat Zitat von sojus Beitrag anzeigen
    Nochmal ein ganz anderer, ziemlich wichtiger Aspekt neben oder zusätzlich zu den regionalen Unterschieden sind die Impfquoten nach Altersgruppe.
    Während in den mittleren Altersgruppen in Deutschland jetzt ungefähr so viele Menschen geimpft sind wie in Großbritannien, sind wir bei den Älteren deutlich hintendran. Bei einer ähnlich großen Welle dürften hier also deutlich mehr Menschen ins Krankenhaus kommen und sterben.

    In Bremen sind 92% aller Menschen über 60 erstgeimpft, das ist dann demnächst sogar über dem Niveau von GB. In Sachsen sind es 74%, in Bayern 83%. Und das ist weit unter dem, was das RKI fordert und was wichtig wäre.

    Ich würde mir wünschen, dass unser Ministerpräsident die Stiko ihre Arbeit machen lässt (bei den Jugendlichen ist Bayern ohnehin weit vorne) und seine Energien statt dessen dafür aufwendet, die Impfquote bei den Älteren zu erhöhen - auch wenn das bedeutet, dass man sich ausgerechnet bei Bremen* anschauen muss, wie das vielleicht gehen kann.



    *Disclaimer: Nur falls das so ankommen sollte, ich habe nichts gegen Bremen, ich beneide euch um eure Pandemiepolitik. Seufz.

  5. #25
    Avatar von sojus
    sojus ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Unterschiede in der Impfquote

    Zitat Zitat von Miss_Cornfield Beitrag anzeigen
    Interessanter Aspekt, aber ich sehe die Abweichung zwischen DEU und GB als nicht so krass an wie von Dir (oder dem gestrigen Artikel im Ärzteblatt) beschrieben.

    Stand 29.7. sind in DEU 85,8 % in der Altersklasse Ü60 erstgeimpft (nach RKI) und in GB nach SMC-Bericht 91,5 %. Angesichts des abweichenden Impfstarts, des Impftempos zu Beginn sowie des Umstandes dass die Altersklasse 60-70 „nur“ Priorität 3 war, kann das auch wieder schnell aufgeholt werden.
    Kann es natürlich, es geschieht aber bisher kaum. Ich beobachte das seit Wochen, und während sich bei den Jüngeren der Balken gerade spürbar verschiebt, bewegen sich die Prozentwerte bei den Älteren kaum mehr.

    Deswegen bräuchte es da meiner Meinung nach mehr Engagement und eine Strategie, damit man an die 90 Prozent hinkommt.

    Da geht's auch nicht nur um die Vermeidung von schweren Krankheitsverläufen. Kürzlich konnte ja gezeigt werden, dass in dieser Altersgruppe die Dunkelziffer am höchsten ist, und das hat dann ja auch Einfluss auf das Gesamtgeschehen.
    Makaria. gefällt dies

  6. #26
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick

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    Standard Re: Unterschiede in der Impfquote

    Zitat Zitat von sojus Beitrag anzeigen
    Nochmal ein ganz anderer, ziemlich wichtiger Aspekt neben oder zusätzlich zu den regionalen Unterschieden sind die Impfquoten nach Altersgruppe.
    Während in den mittleren Altersgruppen in Deutschland jetzt ungefähr so viele Menschen geimpft sind wie in Großbritannien, sind wir bei den Älteren deutlich hintendran. Bei einer ähnlich großen Welle dürften hier also deutlich mehr Menschen ins Krankenhaus kommen und sterben.

    In Bremen sind 92% aller Menschen über 60 erstgeimpft, das ist dann demnächst sogar über dem Niveau von GB. In Sachsen sind es 74%, in Bayern 83%. Und das ist weit unter dem, was das RKI fordert und was wichtig wäre.

    Ich würde mir wünschen, dass unser Ministerpräsident die Stiko ihre Arbeit machen lässt (bei den Jugendlichen ist Bayern ohnehin weit vorne) und seine Energien statt dessen dafür aufwendet, die Impfquote bei den Älteren zu erhöhen - auch wenn das bedeutet, dass man sich ausgerechnet bei Bremen* anschauen muss, wie das vielleicht gehen kann.



    *Disclaimer: Nur falls das so ankommen sollte, ich habe nichts gegen Bremen, ich beneide euch um eure Pandemiepolitik. Seufz.
    Mir fällt jetzt nicht mehr viel ein, wie man die Altersgruppe über 60 noch groß animieren könnte.

  7. #27
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.

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    Standard Re: Unterschiede in der Impfquote

    Zitat Zitat von sojus Beitrag anzeigen
    ... Deswegen bräuchte es da meiner Meinung nach mehr Engagement und eine Strategie, damit man an die 90 Prozent hinkommt. ...
    Wie willst Du das machen? Von Haus zu Haus gehen?

    Der hier lebende ü60er gehört derzeit in die Gruppe GENESEN, ist also ungeimpft, aber vermutlich nicht ungeschützt. Er wird sich impfen lassen, aber nicht vor Mitte September.

    Wieviele solcher ü60er mag es bundesland- oder bundesweit geben?
    Нет худа без добра.

  8. #28
    Avatar von Makaria.
    Makaria. ist offline Poweruser

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    Standard Re: Unterschiede in der Impfquote

    Zitat Zitat von MeineRasselbande Beitrag anzeigen
    Die Unterschiede finde ich echt krass, gerade im Vergleich Bremen gegen Sachsen.

    https://de.statista.com/statistik/da...undeslaendern/

    Woran liegen die starken Unterschiede? Impfunwilligkeit der Bürger, Organisation der Impfung, weitere Wege, ländlichere Regionen etc.?
    Ich denke, dass da die verschiedenen Faktoren die Du und andere hier im Thread nennen, eine Rolle spielen.

    Aber was ich auch interessant finde: Trotz niedrigerer Impfquote liegen die Ostdeutschen Bundesländer jetzt wieder ganz hinten bei den Inzidenzen - obwohl ja in der 2. und 3. Welle die hohen Zahlen meist damit begründet wurden, dass hier im Osten ja lauter Coronaleugner wohnen, die sich an nix halten. Und jetzt?

  9. #29
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.

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    Standard Re: Unterschiede in der Impfquote

    Zitat Zitat von Makaria. Beitrag anzeigen
    ... Und jetzt?
    Hohe Durchseuchung aufgrund der hohen Inzidenzen in Welle 2 und 3. Wahrscheinlich zu einfach.
    Нет худа без добра.

  10. #30
    Avatar von Makaria.
    Makaria. ist offline Poweruser

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    Standard Re: Unterschiede in der Impfquote

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen
    Hohe Durchseuchung aufgrund der hohen Inzidenzen in Welle 2 und 3. Wahrscheinlich zu einfach.
    Jemand hier hatte vorgerechnet, dass auch wenn man die Genesenen dazurechnet, die Quote im Osten niedriger liegt.

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