Seite 1 von 7 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 62
Like Tree65gefällt dies

Thema: Aus dem Buch *Wie Ämter einen in den Wahnsinn treiben* die 2458621

  1. #1
    Avatar von nightwish
    nightwish ist offline Ich bin schuld!

    User Info Menu

    Standard Aus dem Buch *Wie Ämter einen in den Wahnsinn treiben* die 2458621

    Ich hab ja immer wieder Probleme mit Ämtern, KK wegen des Großen. Aktuell treibt mich die Familienkasse in den Wahnsinn.

    Sohnemann ist aufgrund seiner Behinderung einer der Menschen die lebenslang Kindergeld bekommen sollen. So ist das gesetzlich festgelegt wenn die Behinderung vor dem 25. Lebensjahr eintritt und nicht in der Lage sind für ihren Lebensunterhalt selber zu sorgen.
    Die Kindergeldstelle prüft von Zeit zu Zeit, soweit auch kein Thema.
    Die letzte große Prüfung fand statt als der Große 18 wurde.

    Vor ein paar Wochen bekam ich einen Brief wo mir mitgeteilt wurde das der Sohn dieses Jahr die Schule beenden werde und ich solle doch bitte Nachweise über einen Ausbildungsvertrag vorlegen.
    Das Pamphlet welches ich vor seinem 18. GEburtstag geschickt habe ist nicht mehr gültig, da die Kindergeldstelle die Unterlagen nicht so lange aufhebt. Uff... Ich soll bis zum xxx die Nachweise einreichen da mir für den Großen sonst das Kindergeld gestrichen wird.

    Sohnemann hat die Schule 2019 beendet, obwohl er noch 2 Jahre dort hätte bleiben können, aber das wäre nur mit großen bürokratischen Hürden übers Schulamt möglich gewesen, denn wir haben die maximale Zeit ausgenutzt. So hat er einen Platz in einer Behinderteneinrichtung mit Tagesstruktur im Bereich Förderung und Betreuung bekommen.
    Ich habe sämtliche Nachweise die nötig waren zusammengestellt und abgeschickt. Heute kam Post, das ich doch bitte noch seine Verdienstbescheinigungen seit August 2019 nachreichen soll, da ja im Aufnahmevertrag steht das er eine pauschale monatliche Vergütung bekommt.
    Er geht aber erst seit September 19 in die Einrichtung und war im August noch zu Hause.

    Ähm... das ist ein Standartvertrag, den hat jeder Bewohner/Externe, Die monatliche Vergütung ist für diejenigen, die in der Werkstatt arbeiten. Der Große ist aber in der FuB (Förderung und Betreuung) wo fast das Gleiche wie in der Schule gemacht wird. Er *produziert* nichts, im Gegenteil, er wird gefördert, daß das Wenige was er kann erhalten bleibt.

    Den Nachweis der KK, das der Sohn Pflegestufe 5 inkl Schwerbehindertenausweis lag im letzten Brief ebenfalls vor.
    Eigentlich impliziert für mich Pflegestufe 5, F. u. B, Schwerbehindertenausweis mit X Einschränkungen und ärztlichem Bericht das der Kerl nix arbeiten kann bzw jemals wird und somit auch nicht für seinen Lebensunterhalt sorgen kann.
    Aber Ich vergesse anscheinend doch immer wieder, das ich es mit (einer) Behörde(n) zu tun habe wo mitdenken und logisches Verständnis keine herausragenden Eigenschaften sind.

    Gut, ich werde am Montag in der Verwaltung der Einrichtung anrufen damit sie mir einen Schrieb aufsetzen das der Große KEIN Geld bekommt. Das die Vereinbarung ein Standartvertrag ist.

    Ich bin versucht in den Teil *Zusätzliche Bemerkungen* einen bissigen Kommentar zu schreiben, wie jemand der auf dem geistigen Niveau eines Säuglings mit ca 9 Monaten etwas prodzieren kann, inkl. dem Vorschlag das ich mit meinem Sohn gerne persönlich zur zuständigen Stelle komme, wenn ihnen die Unterlagen nicht reichen.

    Manchmal reicht brüllen wirklich nicht.



    Viele Grüße
    Nightwish
    Nichts ist für immer, nur der Moment zählt ganz allein!unheilig

  2. #2
    Avatar von nykaenen88
    nykaenen88 ist offline Legende

    User Info Menu

    Standard Re: Aus dem Buch *Wie Ämter einen in den Wahnsinn treiben* die 2458621

    Ach du schande, das tut mir leid. Das scheint mir aus der Reihe: Wie macht man den Leuten das Leben schwer.
    Ich drücke die Daumen, dass das Schreiben der Einrichtung reicht. Einen Kommentar könnte ich mir wohl nicht verkneifen. Oder du wartest, bis die Entscheidung abgeschlossen ist und schickst anschließend eine Beschwerde.
    Liebe Grüße

    Matti
    _________________
    verhütungsfrei seit 03/06
    ICSI - NEGATIV
    6x Kryo - NEGATIV
    Kryo - POSITIV - Kind 06/2010
    Kryo - POSITIV *19. Woche
    Kryo - NEGATIV
    ICSI - POSITIV *10.Woche
    Kryo - POSITIV - Kind 05/2014

  3. #3
    MamaHooch ist gerade online Katzenliebhaberin

    User Info Menu

    Standard Re: Aus dem Buch *Wie Ämter einen in den Wahnsinn treiben* die 2458621

    Hallo,

    Meine schwerstbehinderte Tante hatte etwas ähnliches. Sie konnte zwar eine Zeit lang arbeiten, aber wegen Fortschreitens ihrer Behinderungen stellte sie einen Antrag auf Erwerbstätigkeitsrente. Diesen bekam sie auch bewilligt.

    Sie hat neben einem amputierten Bein noch viele weitere Einschränkungen.
    Dass sich ihr Zustand verschlechtern würde, ist auch klar, sie ist von Geburt an schwerst behindert.
    Die Rentenkasse verlangte über Jahre hinweg neue Nachweise, ob sie weiterhin berechtigt sei, erwerbsunfähig berentet zu sein (wie gesagt, schon der normale Menschenverstand sagt einem, dass diese Behinderungen immer schwerer werden).


    Jedes Mal schickte sie alle möglichen Unterlagen hin, inklusive der Bescheinigung, dass die täglich von einem Pflegedienst versorgt würde. Die Rentenversicherung bestand trotzdem darauf, dass sie körperliche Arbeit verrichten könne... Deswegen würde - mal wieder - geprüft, inwieweit sie denn genesen sei.

    Irgendwann reichte es ihr und sie schrieb zurück, dass sie sich so lange nicht um Arbeit bemüht, weil ihr linkes, amputiertes Bein noch nicht nachgewachsen sei...
    (sie ist vollständig auf einen Elektrorollstuhl angewiesen und kann sich nicht einmal allein anziehen)

    Echt, bei solchen Sachen kann man nur den Kopf schütteln

    LG von Mama Hooch /schnurrmiezia
    nightwish, viola5 und Temporär gefällt dies.

  4. #4
    neue-freunde ist offline Legende

    User Info Menu

    Standard Re: Aus dem Buch *Wie Ämter einen in den Wahnsinn treiben* die 2458621

    Die Probleme kenne ich inzwischen auch. Wir haben den VDK genutzt, damit mein Sohn in die Familienversicherung der Krankenkasse kommen darf. Das ging dann bis zum Sozialgericht und die Krankenkasse sah sich bis zum Schluss im Recht, dass er sich selbst versichern muss.

  5. #5
    bernadette ist offline Legende

    User Info Menu

    Standard Re: Aus dem Buch *Wie Ämter einen in den Wahnsinn treiben* die 2458621

    so ähnliches erlebt meine schwester mit ihre tochter (down-syndrom) auch regelmäßig.

    sieh es so: die kindergeldstelle will erstmal niemandem kindergeld zahlen bzw. bewilligungen so kurz wie möglich ausstellen. du willst was von ihnen, sie wollen mit dir am liebsten gar nichts zu tun haben. vllt kriegen die mitarbeitenden sogar eine prämie, wenn ein antragsteller wegfällt.

    das hilft mir, wenn ich mich mit ihnen rumschlage.

    Zitat Zitat von nightwish Beitrag anzeigen
    Ich hab ja immer wieder Probleme mit Ämtern, KK wegen des Großen. Aktuell treibt mich die Familienkasse in den Wahnsinn.

    Sohnemann ist aufgrund seiner Behinderung einer der Menschen die lebenslang Kindergeld bekommen sollen. So ist das gesetzlich festgelegt wenn die Behinderung vor dem 25. Lebensjahr eintritt und nicht in der Lage sind für ihren Lebensunterhalt selber zu sorgen.
    Die Kindergeldstelle prüft von Zeit zu Zeit, soweit auch kein Thema.
    Die letzte große Prüfung fand statt als der Große 18 wurde.

    Vor ein paar Wochen bekam ich einen Brief wo mir mitgeteilt wurde das der Sohn dieses Jahr die Schule beenden werde und ich solle doch bitte Nachweise über einen Ausbildungsvertrag vorlegen.
    Das Pamphlet welches ich vor seinem 18. GEburtstag geschickt habe ist nicht mehr gültig, da die Kindergeldstelle die Unterlagen nicht so lange aufhebt. Uff... Ich soll bis zum xxx die Nachweise einreichen da mir für den Großen sonst das Kindergeld gestrichen wird.

    Sohnemann hat die Schule 2019 beendet, obwohl er noch 2 Jahre dort hätte bleiben können, aber das wäre nur mit großen bürokratischen Hürden übers Schulamt möglich gewesen, denn wir haben die maximale Zeit ausgenutzt. So hat er einen Platz in einer Behinderteneinrichtung mit Tagesstruktur im Bereich Förderung und Betreuung bekommen.
    Ich habe sämtliche Nachweise die nötig waren zusammengestellt und abgeschickt. Heute kam Post, das ich doch bitte noch seine Verdienstbescheinigungen seit August 2019 nachreichen soll, da ja im Aufnahmevertrag steht das er eine pauschale monatliche Vergütung bekommt.
    Er geht aber erst seit September 19 in die Einrichtung und war im August noch zu Hause.

    Ähm... das ist ein Standartvertrag, den hat jeder Bewohner/Externe, Die monatliche Vergütung ist für diejenigen, die in der Werkstatt arbeiten. Der Große ist aber in der FuB (Förderung und Betreuung) wo fast das Gleiche wie in der Schule gemacht wird. Er *produziert* nichts, im Gegenteil, er wird gefördert, daß das Wenige was er kann erhalten bleibt.

    Den Nachweis der KK, das der Sohn Pflegestufe 5 inkl Schwerbehindertenausweis lag im letzten Brief ebenfalls vor.
    Eigentlich impliziert für mich Pflegestufe 5, F. u. B, Schwerbehindertenausweis mit X Einschränkungen und ärztlichem Bericht das der Kerl nix arbeiten kann bzw jemals wird und somit auch nicht für seinen Lebensunterhalt sorgen kann.
    Aber Ich vergesse anscheinend doch immer wieder, das ich es mit (einer) Behörde(n) zu tun habe wo mitdenken und logisches Verständnis keine herausragenden Eigenschaften sind.

    Gut, ich werde am Montag in der Verwaltung der Einrichtung anrufen damit sie mir einen Schrieb aufsetzen das der Große KEIN Geld bekommt. Das die Vereinbarung ein Standartvertrag ist.

    Ich bin versucht in den Teil *Zusätzliche Bemerkungen* einen bissigen Kommentar zu schreiben, wie jemand der auf dem geistigen Niveau eines Säuglings mit ca 9 Monaten etwas prodzieren kann, inkl. dem Vorschlag das ich mit meinem Sohn gerne persönlich zur zuständigen Stelle komme, wenn ihnen die Unterlagen nicht reichen.

    Manchmal reicht brüllen wirklich nicht.

  6. #6
    justme ist offline Poweruser

    User Info Menu

    Standard Re: Aus dem Buch *Wie Ämter einen in den Wahnsinn treiben* die 2458621

    Zitat Zitat von bernadette Beitrag anzeigen
    so ähnliches erlebt meine schwester mit ihre tochter (down-syndrom) auch regelmäßig.

    sieh es so: die kindergeldstelle will erstmal niemandem kindergeld zahlen bzw. bewilligungen so kurz wie möglich ausstellen. du willst was von ihnen, sie wollen mit dir am liebsten gar nichts zu tun haben. vllt kriegen die mitarbeitenden sogar eine prämie, wenn ein antragsteller wegfällt.

    das hilft mir, wenn ich mich mit ihnen rumschlage.
    *Hüstel* Die Familienkasse gehört zur Bundesagentur für Arbeit und setzt das Bundeskindergeldgesetz um. Die Mitarbeiter*Innen der Agentur für Arbeit bekommen ebensowenig wie alle andere Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes "Prämien" für die Anwendung der Gesetze im Rahmen ihrer Tätigkeit. Und hellsehen können die, nebenbei bemerkt, auch nicht.
    Hed@ und Lady_2013 gefällt dies.
    justme

  7. #7
    Beerenjoghurt ist offline Fisch von gestern

    User Info Menu

    Standard Re: Aus dem Buch *Wie Ämter einen in den Wahnsinn treiben* die 2458621

    Zitat Zitat von nightwish Beitrag anzeigen
    Ich hab ja immer wieder Probleme mit Ämtern, KK wegen des Großen. Aktuell treibt mich die Familienkasse in den Wahnsinn.

    Sohnemann ist aufgrund seiner Behinderung einer der Menschen die lebenslang Kindergeld bekommen sollen. So ist das gesetzlich festgelegt wenn die Behinderung vor dem 25. Lebensjahr eintritt und nicht in der Lage sind für ihren Lebensunterhalt selber zu sorgen.
    Die Kindergeldstelle prüft von Zeit zu Zeit, soweit auch kein Thema.
    Die letzte große Prüfung fand statt als der Große 18 wurde.

    Vor ein paar Wochen bekam ich einen Brief wo mir mitgeteilt wurde das der Sohn dieses Jahr die Schule beenden werde und ich solle doch bitte Nachweise über einen Ausbildungsvertrag vorlegen.
    Das Pamphlet welches ich vor seinem 18. GEburtstag geschickt habe ist nicht mehr gültig, da die Kindergeldstelle die Unterlagen nicht so lange aufhebt. Uff... Ich soll bis zum xxx die Nachweise einreichen da mir für den Großen sonst das Kindergeld gestrichen wird.

    Sohnemann hat die Schule 2019 beendet, obwohl er noch 2 Jahre dort hätte bleiben können, aber das wäre nur mit großen bürokratischen Hürden übers Schulamt möglich gewesen, denn wir haben die maximale Zeit ausgenutzt. So hat er einen Platz in einer Behinderteneinrichtung mit Tagesstruktur im Bereich Förderung und Betreuung bekommen.
    Ich habe sämtliche Nachweise die nötig waren zusammengestellt und abgeschickt. Heute kam Post, das ich doch bitte noch seine Verdienstbescheinigungen seit August 2019 nachreichen soll, da ja im Aufnahmevertrag steht das er eine pauschale monatliche Vergütung bekommt.
    Er geht aber erst seit September 19 in die Einrichtung und war im August noch zu Hause.

    Ähm... das ist ein Standartvertrag, den hat jeder Bewohner/Externe, Die monatliche Vergütung ist für diejenigen, die in der Werkstatt arbeiten. Der Große ist aber in der FuB (Förderung und Betreuung) wo fast das Gleiche wie in der Schule gemacht wird. Er *produziert* nichts, im Gegenteil, er wird gefördert, daß das Wenige was er kann erhalten bleibt.

    Den Nachweis der KK, das der Sohn Pflegestufe 5 inkl Schwerbehindertenausweis lag im letzten Brief ebenfalls vor.
    Eigentlich impliziert für mich Pflegestufe 5, F. u. B, Schwerbehindertenausweis mit X Einschränkungen und ärztlichem Bericht das der Kerl nix arbeiten kann bzw jemals wird und somit auch nicht für seinen Lebensunterhalt sorgen kann.
    Aber Ich vergesse anscheinend doch immer wieder, das ich es mit (einer) Behörde(n) zu tun habe wo mitdenken und logisches Verständnis keine herausragenden Eigenschaften sind.

    Gut, ich werde am Montag in der Verwaltung der Einrichtung anrufen damit sie mir einen Schrieb aufsetzen das der Große KEIN Geld bekommt. Das die Vereinbarung ein Standartvertrag ist.

    Ich bin versucht in den Teil *Zusätzliche Bemerkungen* einen bissigen Kommentar zu schreiben, wie jemand der auf dem geistigen Niveau eines Säuglings mit ca 9 Monaten etwas prodzieren kann, inkl. dem Vorschlag das ich mit meinem Sohn gerne persönlich zur zuständigen Stelle komme, wenn ihnen die Unterlagen nicht reichen.

    Manchmal reicht brüllen wirklich nicht.
    Ich verstehe grundsätzlich, dass Nachweise gefordert werden für alle möglichen Zuwendungen, die der Staat gibt. Was absolut nicht geht ist dass Unterlagen verschwinden, vernichtet werden und eine Redundanz verursacht wird, das kostet doch auch alles. Und noch weniger verstehe ich, warum wie es scheint immer die falschen sekkiert werden, während andere (Stichwort Testbetrug) einfach ohne große Kontrolle sich die Geldbörse füllen können.
    Ich verstehe deinen Ärger, hoffe es reicht das eine Schreiben, dass ihr zu eurem Recht kommt. Dass in dem Aufnahmevertrag das mit der Vergütung steht und nicht schon da eine Differenzierung vorgenommen werden kann, verstehe ich allerdings auch nicht. Ihr seid doch bestimmt kein Einzelfall in der Einrichtung, oder?
    Kara^^ und Keep Smiling gefällt dies.

  8. #8
    bernadette ist offline Legende

    User Info Menu

    Standard Re: Aus dem Buch *Wie Ämter einen in den Wahnsinn treiben* die 2458621

    ich weiß nicht, was und wie viel du dich bisher mit der kindergeld- oder noch schlimmer dem bafög-amt auseinandersetzen musstest. glaub mir, der gedanke der parteilichkeit kommt dir dann sehr oft.

    Zitat Zitat von justme Beitrag anzeigen
    *Hüstel* Die Familienkasse gehört zur Bundesagentur für Arbeit und setzt das Bundeskindergeldgesetz um. Die Mitarbeiter*Innen der Agentur für Arbeit bekommen ebensowenig wie alle andere Mitarbeiter des Öffentlichen Dienstes "Prämien" für die Anwendung der Gesetze im Rahmen ihrer Tätigkeit. Und hellsehen können die, nebenbei bemerkt, auch nicht.

  9. #9
    sachensucher ist gerade online Legende

    User Info Menu

    Standard Re: Aus dem Buch *Wie Ämter einen in den Wahnsinn treiben* die 2458621

    Zitat Zitat von nightwish Beitrag anzeigen
    Ich hab ja immer wieder Probleme mit Ämtern, KK wegen des Großen. Aktuell treibt mich die Familienkasse in den Wahnsinn.

    Sohnemann ist aufgrund seiner Behinderung einer der Menschen die lebenslang Kindergeld bekommen sollen. So ist das gesetzlich festgelegt wenn die Behinderung vor dem 25. Lebensjahr eintritt und nicht in der Lage sind für ihren Lebensunterhalt selber zu sorgen.
    Die Kindergeldstelle prüft von Zeit zu Zeit, soweit auch kein Thema.
    Die letzte große Prüfung fand statt als der Große 18 wurde.

    Vor ein paar Wochen bekam ich einen Brief wo mir mitgeteilt wurde das der Sohn dieses Jahr die Schule beenden werde und ich solle doch bitte Nachweise über einen Ausbildungsvertrag vorlegen.
    Das Pamphlet welches ich vor seinem 18. GEburtstag geschickt habe ist nicht mehr gültig, da die Kindergeldstelle die Unterlagen nicht so lange aufhebt. Uff... Ich soll bis zum xxx die Nachweise einreichen da mir für den Großen sonst das Kindergeld gestrichen wird.

    Sohnemann hat die Schule 2019 beendet, obwohl er noch 2 Jahre dort hätte bleiben können, aber das wäre nur mit großen bürokratischen Hürden übers Schulamt möglich gewesen, denn wir haben die maximale Zeit ausgenutzt. So hat er einen Platz in einer Behinderteneinrichtung mit Tagesstruktur im Bereich Förderung und Betreuung bekommen.
    Ich habe sämtliche Nachweise die nötig waren zusammengestellt und abgeschickt. Heute kam Post, das ich doch bitte noch seine Verdienstbescheinigungen seit August 2019 nachreichen soll, da ja im Aufnahmevertrag steht das er eine pauschale monatliche Vergütung bekommt.
    Er geht aber erst seit September 19 in die Einrichtung und war im August noch zu Hause.

    Ähm... das ist ein Standartvertrag, den hat jeder Bewohner/Externe, Die monatliche Vergütung ist für diejenigen, die in der Werkstatt arbeiten. Der Große ist aber in der FuB (Förderung und Betreuung) wo fast das Gleiche wie in der Schule gemacht wird. Er *produziert* nichts, im Gegenteil, er wird gefördert, daß das Wenige was er kann erhalten bleibt.

    Den Nachweis der KK, das der Sohn Pflegestufe 5 inkl Schwerbehindertenausweis lag im letzten Brief ebenfalls vor.
    Eigentlich impliziert für mich Pflegestufe 5, F. u. B, Schwerbehindertenausweis mit X Einschränkungen und ärztlichem Bericht das der Kerl nix arbeiten kann bzw jemals wird und somit auch nicht für seinen Lebensunterhalt sorgen kann.
    Aber Ich vergesse anscheinend doch immer wieder, das ich es mit (einer) Behörde(n) zu tun habe wo mitdenken und logisches Verständnis keine herausragenden Eigenschaften sind.

    Gut, ich werde am Montag in der Verwaltung der Einrichtung anrufen damit sie mir einen Schrieb aufsetzen das der Große KEIN Geld bekommt. Das die Vereinbarung ein Standartvertrag ist.

    Ich bin versucht in den Teil *Zusätzliche Bemerkungen* einen bissigen Kommentar zu schreiben, wie jemand der auf dem geistigen Niveau eines Säuglings mit ca 9 Monaten etwas prodzieren kann, inkl. dem Vorschlag das ich mit meinem Sohn gerne persönlich zur zuständigen Stelle komme, wenn ihnen die Unterlagen nicht reichen.

    Manchmal reicht brüllen wirklich nicht.
    Am besten wäre es, wenn man mit der Aufnahme in eine solche Einrichtung ( das zahlt man ja sicher nicht privat, oder?) gleich entsprechende Bescheinigungen für die Kindergeldstelle etc. bekäme. Das würde ja nicht nur den betroffenen viel Arbeit ersparen sondern auch dem Staat.
    Miss_Cornfield und JimmyGold. 1 gefällt dies.

  10. #10
    JimmyGold. 1 ist offline Wirtende

    User Info Menu

    Standard Re: Aus dem Buch *Wie Ämter einen in den Wahnsinn treiben* die 2458621

    Wenn in dem Vertrag etwas von einer Vergütung steht und auch sonst nicht deutlich erkennbar ist, dass Dein Sohn eben kein Geld bekommt, verstehe ich Deine Kritik nicht.
    Dass Amtsschimmel laut wiehern und es sicherlich ermüdend ist, sich immer wieder mit der Bürokratie auseinanderzusetzen, glaube ich aber gern.

    Ich hoffe, das klappt jetzt zügig
    WitweSchlotterbeck gefällt dies
    Wer nackt schwimmen geht, braucht keine Bikini-Figur! (geklaut)

Seite 1 von 7 123 ... LetzteLetzte
>
close