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Thema: Schwiegermutter - was gehört sich

  1. #91
    einFrosch ist offline Member

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    Standard Re: Schwiegermutter - was gehört sich

    Beispielsweise hier:
    Ich bin genervt, weil ich mich „verpflichtet“ fühle einmal die Woche ein Schwiegermutter Essen herzustellen und sie einzuladen, damit sie nicht allein ist.
    Auch aus dem Verlauf des Thema überhaupt: Zuständig fühlen, obwohl man das eigentlich nicht will, weil nämlich die SM sich einsam fühlen könnte oder weil das der Mann sagte. Was hat die TE selbst von dem Kontakt zur SM?

    Verantwortung für die Befindlichkeit der SM übernehmen, und das, obwohl man das eigentlich nicht will? Da ist es gut, finde ich, dass sich die TE sortiert, wie sie Kontakt zur SM möchte und auch warum. Wenn es nicht um Schuldgefühle gehen sollte, ist es gut. Es hört sich aber für mich danach an, dass es gut ist, den Kontakt mal zu hinterfragen und für sich zu klären. Wie es die TE ja macht.

    Schuldgefühle entstehen beispielsweise aus einem Ungleichgewicht, so dass die eine beteiligte Person vermeintlich Anspruch auf emotionale Hinwendung hat, nicht weil die andere Person Hinwendung geben möchte und sinnvoll findet, sondern weil es aus irgendeinem Grund vermeintlich eine "Pflicht" gibt, und weil die eine beteiligte Person es der anderen Person irgendwie "schuldig" ist.



    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Wo hast du denn das mit den Schuldgefühlen her? Die TE fühlt sich doch überhaupt nicht schuldig.

  2. #92
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Schwiegermutter - was gehört sich

    Das ist jetzt aber schon arg konstruiert. Das lese ich bei der TE so gar nicht heraus. Ich habe mehr den Eindruck, als hätte sie die Geschichte im Verlauf der Diskussion schon lange gelöst.

    Zitat Zitat von einFrosch Beitrag anzeigen
    Beispielsweise hier:


    Auch aus dem Verlauf des Thema überhaupt: Zuständig fühlen, obwohl man das eigentlich nicht will, weil nämlich die SM sich einsam fühlen könnte oder weil das der Mann sagte. Was hat die TE selbst von dem Kontakt zur SM?

    Verantwortung für die Befindlichkeit der SM übernehmen, und das, obwohl man das eigentlich nicht will? Da ist es gut, finde ich, dass sich die TE sortiert, wie sie Kontakt zur SM möchte und auch warum. Wenn es nicht um Schuldgefühle gehen sollte, ist es gut. Es hört sich aber für mich danach an, dass es gut ist, den Kontakt mal zu hinterfragen und für sich zu klären. Wie es die TE ja macht.

    Schuldgefühle entstehen beispielsweise aus einem Ungleichgewicht, so dass die eine beteiligte Person vermeintlich Anspruch auf emotionale Hinwendung hat, nicht weil die andere Person Hinwendung geben möchte und sinnvoll findet, sondern weil es aus irgendeinem Grund vermeintlich eine "Pflicht" gibt, und weil die eine beteiligte Person es der anderen Person irgendwie "schuldig" ist.

  3. #93
    einFrosch ist offline Member

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    Standard Re: Schwiegermutter - was gehört sich

    Ein professioneller Rahmen ist davon nicht ausgenommen, finde ich. Ich gehe davon aus, dass eine professionell arbeitende Person das, was sie tut und auch respektvolle Hinwendung beispielsweise sinnvoll findet, so dass kein "Schuldverhältnis" im negativen Sinne entsteht.

    Das kann sich nämlich in so einem Rahmen schnell umdrehen. Der, dem die professionelle Hilfe zuteil wird, fühlt sich dann selbst schuldig gegenüber der helfenden Person, weil die das ja nicht gern macht, beispielsweise. Nicht lustig, diese Schuldgefühl-Karusselle, die entstehen können.

  4. #94
    einFrosch ist offline Member

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    Standard Re: Schwiegermutter - was gehört sich

    Habe ich auch, ja.

    Aber konstruiert ist es trotzdem nicht, glaube ich. Sondern ein Stück lösbar gemacht, weil die TE alles hinterfragt und hier gefragt hat.
    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Das ist jetzt aber schon arg konstruiert. Das lese ich bei der TE so gar nicht heraus. Ich habe mehr den Eindruck, als hätte sie die Geschichte im Verlauf der Diskussion schon lange gelöst.

  5. #95
    Avatar von Lolaluna
    Lolaluna ist offline Legende

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    Standard Re: Schwiegermutter - was gehört sich

    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    ich hätte ihm ja von Anfang an das "Problem" und auch die Lösung desselben übertragen
    Wenn ER findet seine Mutter ist einsam, seine Mutter gehört einmal die Woche eingeladen und bekocht:
    ja bittesehr, das darf er gerne machen
    ICH hätte mich da gar nicht zuständig gefühlt
    Weder findet er seine Mutter einsam noch möchte er, dass ich sie bekoche.
    Was ist daran nicht zu verstehen, dass der Mann überhaupt nichts mit meinem Verantwortungsgefühl zu tun hat?

    Nicht jeder Mann überträgt Aufgabe auf seine Frau, mein LG geht einmal wöchentlich zu seiner Mutter auf ein Schwätzchen, das ist für ihn vollkommen ausreichend. Wenn ich Lust habe, kann ich gerne mitkommen, heute hatte ich keine, aber mein Sohn war dabei.

    Du verdrehst ganz oft alles und stellst Männer als Idioten dar und Frauen als dumme Weibchen, hier liegst du vollkommen daneben.

  6. #96
    Avatar von Lolaluna
    Lolaluna ist offline Legende

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    Standard Re: Schwiegermutter - was gehört sich

    Zitat Zitat von einFrosch Beitrag anzeigen
    Beispielsweise hier:


    Auch aus dem Verlauf des Thema überhaupt: Zuständig fühlen, obwohl man das eigentlich nicht will, weil nämlich die SM sich einsam fühlen könnte oder weil das der Mann sagte. Was hat die TE selbst von dem Kontakt zur SM?

    Verantwortung für die Befindlichkeit der SM übernehmen, und das, obwohl man das eigentlich nicht will? Da ist es gut, finde ich, dass sich die TE sortiert, wie sie Kontakt zur SM möchte und auch warum. Wenn es nicht um Schuldgefühle gehen sollte, ist es gut. Es hört sich aber für mich danach an, dass es gut ist, den Kontakt mal zu hinterfragen und für sich zu klären. Wie es die TE ja macht.

    Schuldgefühle entstehen beispielsweise aus einem Ungleichgewicht, so dass die eine beteiligte Person vermeintlich Anspruch auf emotionale Hinwendung hat, nicht weil die andere Person Hinwendung geben möchte und sinnvoll findet, sondern weil es aus irgendeinem Grund vermeintlich eine "Pflicht" gibt, und weil die eine beteiligte Person es der anderen Person irgendwie "schuldig" ist.
    Schwere Kost

    So kompliziert ist es nicht, ich dachte einfach, dass ich mich kümmern sollte, aber hier wurde mir klar gemacht, dass ich mich kümmern darf, wenn ich Lust habe. Das nehme ich gerne an und gehe es locker an.

  7. #97
    einFrosch ist offline Member

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    Standard Re: Schwiegermutter - was gehört sich

    Hört sich gut an.

    Zitat Zitat von Lolaluna Beitrag anzeigen
    Schwere Kost

    So kompliziert ist es nicht, ich dachte einfach, dass ich mich kümmern sollte, aber hier wurde mir klar gemacht, dass ich mich kümmern darf, wenn ich Lust habe. Das nehme ich gerne an und gehe es locker an.

  8. #98
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Schwiegermutter - was gehört sich

    Wie kommst du denn jetzt darauf?
    Wenn mir jemand professionell (=beruflich) hilft, als Arzt/Ärztin, Therapeut/in, Pflegekraft…., dann fühle ich mich doch nicht schuldig, weil der- oder diejenige einen Job erledigt? Wenn die Personen das nicht gerne machen, können sie sich ja einen anderen Job suchen (Und sich such mir dann einen anderen Arzt, wenn ich das merke.)
    Und wenn mir jemand privat hilft und ich merke, dass derjenige das nicht gern tut, dann sag ich ihm, er soll es lassen, bevor ich da ein Schuldgefühl entwickel.

    Aber gut, mag sein, dass es anders gestrickte Leut gibt.

    Zitat Zitat von einFrosch Beitrag anzeigen
    Ein professioneller Rahmen ist davon nicht ausgenommen, finde ich. Ich gehe davon aus, dass eine professionell arbeitende Person das, was sie tut und auch respektvolle Hinwendung beispielsweise sinnvoll findet, so dass kein "Schuldverhältnis" im negativen Sinne entsteht.

    Das kann sich nämlich in so einem Rahmen schnell umdrehen. Der, dem die professionelle Hilfe zuteil wird, fühlt sich dann selbst schuldig gegenüber der helfenden Person, weil die das ja nicht gern macht, beispielsweise. Nicht lustig, diese Schuldgefühl-Karusselle, die entstehen können.
    Liebe Grüße

    Sofie

  9. #99
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: Schwiegermutter - was gehört sich

    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    ich hätte ihm ja von Anfang an das "Problem" und auch die Lösung desselben übertragen
    Wenn ER findet seine Mutter ist einsam, seine Mutter gehört einmal die Woche eingeladen und bekocht:
    ja bittesehr, das darf er gerne machen
    ICH hätte mich da gar nicht zuständig gefühlt
    Aber ER hat das ja offenbar überhaupt nicht gefordert oder gewünscht.
    Sascha
    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg

    https://ibb.co/mJ4NTL4

  10. #100
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: Schwiegermutter - was gehört sich

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Die Denke "Ist ja nur die Schwiegermutter; warum sollte ich mich da zuständig fühlen" ist mir fremd. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie das vielleicht auch bei der kürzlich verwitweten Nachbarin getan hätte. Oder bei der Witwe eines Freundes, ohne wirklich eng mit ihr zu sein. Sich zuständig zu fühlen oder es eine Weile sein zu wollen, hat ja erstmal nichts mit dem Verwandtschaftsgrad zu tun.
    Ja. Allerdings soll das dann derjenige in die Hand nehmen, der sich verantwortlich fühlt. Ich glaub, darum ging es cosi.
    Sascha
    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg

    https://ibb.co/mJ4NTL4

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