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  1. #111
    Gast

    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen


  2. #112
    Avatar von Chinchilla64
    Chinchilla64 ist offline Legende
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    04.11.2008
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    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von _Rosenrot Beitrag anzeigen
    andersrum: wenn es nur die Pizza wäre, wäre es ein Lacher

    Sie nimmt alles, was sie gerade gebrauchen kann - egal, wem es gehört und hält sich hier eben an keine Regeln - stellt aber Ansprüche und fordert
    Hab ich auch so verstanden. War mit meinem Sohn genauso. Der hatte damals eine Krise - so ab 15. Und wir haben es einige Jahre ausgehalten. Bzw. ich - wir haben uns zu der Zeit auch getrennt und alle mussten sich ja umstellen. Und da hab ich eben auch vieles auf die Situation geschoben und halt erwartet, dass sich dann langsam doch was tut.....

    Ich hab ihn nicht einfach rausgesetzt, aber er hat auch schweres ADHS und hatte eine Krise, war deprimiert (wurde dann besser mit Medizin). Aber vor 2 Jahren hab ich dann gesagt: Wenn er nicht zum Herbst irgendwas macht - Ausbildung oder Arbeiten - dann setz ich ihn vor die Tür. Da war er dann 20. 18 find ich etwas früh, aber natürlich kommt es auch drauf an, wie das Kind sich benimmt. Mein Sohn hat sich ja immer anständig benommen. Nur hat er eine Essstörung entwickelt und daher auch alles aufgefressen und Unordnung gemacht und...... aber frech war er nicht. Unrealistisch war er auch, aber nicht direkt unverschämt fordernd.

  3. #113
    Gast

    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von Chinchilla64 Beitrag anzeigen
    Hab ich auch so verstanden. War mit meinem Sohn genauso. Der hatte damals eine Krise - so ab 15. Und wir haben es einige Jahre ausgehalten. Bzw. ich - wir haben uns zu der Zeit auch getrennt und alle mussten sich ja umstellen. Und da hab ich eben auch vieles auf die Situation geschoben und halt erwartet, dass sich dann langsam doch was tut.....

    Ich hab ihn nicht einfach rausgesetzt, aber er hat auch schweres ADHS und hatte eine Krise, war deprimiert (wurde dann besser mit Medizin). Aber vor 2 Jahren hab ich dann gesagt: Wenn er nicht zum Herbst irgendwas macht - Ausbildung oder Arbeiten - dann setz ich ihn vor die Tür. Da war er dann 20. 18 find ich etwas früh, aber natürlich kommt es auch drauf an, wie das Kind sich benimmt. Mein Sohn hat sich ja immer anständig benommen. Nur hat er eine Essstörung entwickelt und daher auch alles aufgefressen und Unordnung gemacht und...... aber frech war er nicht. Unrealistisch war er auch, aber nicht direkt unverschämt fordernd.
    vielleicht mag gerade 18 im ersten Moment früh erscheinen - aber es tut sich schon seit 3-4 Jahren eigentlich nichst (im Prinzip ist sie z.b. seit der 8. Klasse nicht mehr wirklich zur Schule gegangen)
    ADHS hat sie definitiv nicht

  4. #114
    Gast

    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von _Rosenrot Beitrag anzeigen
    Könntet Ihr das?

    Ich glaube nicht, ich weiß es nicht, zum Glück musste ich das nie entscheiden

  5. #115
    Gast

    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von Alex1961 Beitrag anzeigen
    Dieser Inhalt wurde gelöscht
    ich weiß es ja auch nicht.

    Aber schon der Gedanke daran fühlt sich beschissen an :(

  6. #116
    Gast

    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von _Rosenrot Beitrag anzeigen
    sie selbst hat keine Vorstellung, was sie möchte und wie es weiter gehen soll.
    Sie würde wohl weiter in den Tag hinein leben (sie hat ja nichtmal einen Schulabschluss) und wir können es finanzieren
    Das mit dem Geburtstag und der Pizza waren ja nur kleine Beispiele -von ihr kommt schon lange nur noch "ich will xyz" und eben nichts zurück.
    Sie hält sich hier an keine Regel - und da sie kein Einzelkind ist, kann ich das nicht einfach so stehen lassen und sagen "unnötiger Machtkampf" - zumal wir uns auch so einige ihrer Regelverstöße auf Dauer finanziell nicht erlauben können
    Gut, diese hatte ich lange Zeit nicht und habe sie in Teilbereichen nach wie vor nicht.
    Du erwartest, dass sie etwas zurück gibt, ds verstehe ich sowas von...aber deine Erwartungen werden nicht erfüllt und du steckst unmengen Energie rein, dich darüber aufzuregen, oder?

    Was würdest du für sie wollen? Realistisch, nicht deine Wünsche, dass sie "normal" lebt, wie andere 18-Jährige auch..Inwiefern kannst du sie ein letztes mal unterstützen?
    Was braucht sie um die Kurve zu bekommen?
    Sie muss doch innendrin Wünsche haben, wie sie sich ihr Leben vorstellt?
    Du weißt genauso gut wie ich, das ihr "Weiß nicht" hilflosigkeit und orientierungslosigkeit ist.
    Wieso wollte sie nicht mehr zur Schule?
    Mangelnder Erfolg?
    Autoritätsproblem?
    Soziale Probleme?

    Wenn die Schule schon nicht klappte, wie soll sie dann an einen Job denken? Sie kann doch eh nix..Augen zu, dann sieht mich niemand..?
    Und wenn ich klaue und Konflikte provoziere, dann lenke ich meine Probleme in eine ganz andere Richtung und verdränge das Grundproblem? Außerdem bestätige ich mich mit diesem Verhalten, dass ich ein schlechter nutzloser Mensch bin..denn so fühle ich mich, weil ich seit Jahren nichts auf die Kette bekomme..ich habe null Motivation, ich scheitere ja doch wieder..das Gefühl tut zu weh, also lass ich es direkt und geh meiner Umwelt auf den Sack.

    WAS macht sie gut?? WO kannst du sie bestärken?

    Mein Realschulabschluss hat mich motiviert
    ..15 Jahre nachdem ich von der Schule flog, sämtliche Lehrstellen verlor, Jobs in Serie verlor, Wohnungen in Serie gekündigt bekam, Schulden machte, Kiffte, alles poppte, was nicht bei 3 auf den Bäumen war..ich war ein schlechter Mensch, faul, nicht tragbar..so fühlte ich mich.
    Und ich war alleine, weil alle immer nur sahen, was ich NICHT konnte, weil ich nie gut genug war..weil ich es provozierte (??)
    Ich habe mich jahrelang alleine gefühlt, niemanden wirklich an mich rangelassen, wozu auch? Ich schaffe eh nix..

    Ich brauchte Erfolgserlebnisse..erst langsam sehe ich, dass ich was kann und wer bin..vielleicht hätte es mir viel erspart, wenn meine Eltern mich nicht aufgegeben hätten.
    Und ich bin ziemlich sicher, dass deine Tochter sich genauso fühlt, es nur nicht benennen kann..und deswegen Anleitung von außen braucht. Und zwar langsam, nicht von heut auf morgen, innerhalb von 2 Wochen.
    Schreibe auf, was du willst
    Lasse sie aufschreiben, was sie will- wirklich will und dann schaut was machbar ist.
    Ihr habt scheinbar beide!! das Vertrauen ineinander verloren..zurecht, aber auf ewig?

    Kein ADHS kann heißen, dass sie sonstige Störungen hat, das sie auf Dinge reagiert, die lange schief liefen?

    Mir hat übrigens ein Coaching/Elterntraining mehr gebracht, als alle Therapien zusammen, sei es für mich oder Sohn.

    Ob die Situation so ist, wie ich es schreibe, kannst nur du beurteilen.
    Wo sind eigentlich der Vater/Siefvater/Freund/Oma/Oma?
    Hast DU Unterstützung seitens der Familie?

  7. #117
    Fishkopp ist offline schwarze Witwe
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    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    Aber Drogen? Eine Sucht ist eine Krankheit und wegen einer Krankheit würde ich mein Kind sicher nicht fallen lassen.
    Ja aber eine Krankheit in der man als Elternteil ratzfatz zum Coabhängigen wird, hab da mal zu recherchiert. Dann kannst du nicht helfen sondern behinderst eher. Da musst du fallen lassen, um den Kind zu helfen.

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