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  1. #41
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn
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    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von _Rosenrot Beitrag anzeigen
    wie weit könntet Ihr das?
    Mir wurde heute von mehr oder weniger offizieller Stelle geraten, das große Kind vor die Tür zu setzen. Es gibt so eine Art "Auffangstelle" (Krisenwohnung), da fliegt man aber auch, wenn man sich nicht bemüht bzw. sich daneben benimmt.
    Danach käme dann die Straße.

    Könntet Ihr das?
    Klar, allerdings nach Ansage. Aber ich denke, die hast du schon gemacht. Wenn sich das Verhalten nicht ändert und alle anderen drunter leiden - dann muss die bittere Konsequenz sein. Rausschmeißen mit den Adressen, wo es sich Hilfe holen kann. Rückkehrangebot in 4? Wochen, wenn bis dahin Änderungen nachvollziehbar sind. Zum Rausschmiss gehört dann auch: Schlüssel abnehmen oder Schloss wechseln.
    Wenn es mein Kind wäre, würde ich es wohl gerne zum Austausch nach Sibirien schicken - irgendwohin, wo es den ganzen Tag faulenzen darf - aber eben auch nix gemacht bekommt. (Wer nicht Holz hackt, friert eben usw.) Ich hätte da Hoffnung, dass da was passiert - irgendwo mal schnell unterkriechen und weiterwurstel ist dort nicht.
    Silm

  2. #42
    Avatar von BigMama
    BigMama ist offline Urgestein
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    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Dumme Frage: Hättet Ihr die räumliche Möglichkeit, ihr sowas wie einen "Unterschlupf" außerhalb Eures Wohnbereichs zu schaffen? Schuppen, Keller, von mir aus Gartenhaus.
    Als Alternative zur Straße und als klare Grenzziehung.

  3. #43
    Gast

    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Klar, allerdings nach Ansage. Aber ich denke, die hast du schon gemacht. Wenn sich das Verhalten nicht ändert und alle anderen drunter leiden - dann muss die bittere Konsequenz sein. Rausschmeißen mit den Adressen, wo es sich Hilfe holen kann. Rückkehrangebot in 4? Wochen, wenn bis dahin Änderungen nachvollziehbar sind. Zum Rausschmiss gehört dann auch: Schlüssel abnehmen oder Schloss wechseln.
    Wenn es mein Kind wäre, würde ich es wohl gerne zum Austausch nach Sibirien schicken - irgendwohin, wo es den ganzen Tag faulenzen darf - aber eben auch nix gemacht bekommt. (Wer nicht Holz hackt, friert eben usw.) Ich hätte da Hoffnung, dass da was passiert - irgendwo mal schnell unterkriechen und weiterwurstel ist dort nicht.
    Silm
    klare Ansagen - logisch.
    Wir werden jetzt nochmal ganz klar zusammenfassen, was in welchem Zeitraum passieren muss (Arbeitsamt, Jobsuche usw.), Adressen, wo es Hilfe gibt, hat sie.

    Am besten gefiele mir allerdings auch ein Sibirienaustausch:D

  4. #44
    Gast

    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von BigMama Beitrag anzeigen
    Dumme Frage: Hättet Ihr die räumliche Möglichkeit, ihr sowas wie einen "Unterschlupf" außerhalb Eures Wohnbereichs zu schaffen? Schuppen, Keller, von mir aus Gartenhaus.
    Als Alternative zur Straße und als klare Grenzziehung.
    die Möglichkeit hätten wir - aber ich glaube nicht, dass das eine Lösung wäre

  5. #45
    Gast

    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von _Rosenrot Beitrag anzeigen
    wie weit könntet Ihr das?
    Mir wurde heute von mehr oder weniger offizieller Stelle geraten, das große Kind vor die Tür zu setzen. Es gibt so eine Art "Auffangstelle" (Krisenwohnung), da fliegt man aber auch, wenn man sich nicht bemüht bzw. sich daneben benimmt.
    Danach käme dann die Straße.

    Könntet Ihr das?
    Ja, kann ich.
    Und meine Kinder wissen, dass auch ich Grenzen habe.

    Vermutlich muss ich es deshalb nicht. Wer weiß das schon

  6. #46
    Gast

    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von _Rosenrot Beitrag anzeigen
    an Hilfen gab es so ziemlich alles, was man sich vorstellen kann.

    Das Kind macht nichts - geht nicht arbeiten, hilft wenig bis gar nicht im Haushalt, fordert nur und gibt nichts. Außerdem klaut sie hier im Haushalt alles, was sie gerade gebrauchen kann - einschließlich Geld aus Portemonnaies und Spardosen.
    Entweder ist das ein Hilfeschrei und dann wäre eine Fam.therapie dringend angesagt,

    odr sie ist eiskalt und ihr ist das egal, wie sehr sie dabei Euch verletzt.
    Dann muss man auch sein Kind fallen lassen, aber trotzdem bereit sein, für es wieder da zu sein, wenn sie wirklich eure Hílfe braucht.

  7. #47
    Avatar von BigMama
    BigMama ist offline Urgestein
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    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von _Rosenrot Beitrag anzeigen
    Dieser Inhalt wurde gelöscht
    Muß ja nicht sein, aber es wäre eine klare Grenze: ins Haus kommst du uns vorerst nicht, auf die Straße auf den Strich schicken/drängen wir dich aber auch nicht.

    Zu mir könnte es passen, ob es zu Euch paßt, müßt Ihr entscheiden.

  8. #48
    Gast

    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von malve Beitrag anzeigen
    Entweder ist das ein Hilfeschrei und dann wäre eine Fam.therapie dringend angesagt,

    odr sie ist eiskalt und ihr ist das egal, wie sehr sie dabei Euch verletzt.
    Dann muss man auch sein Kind fallen lassen, aber trotzdem bereit sein, für es wieder da zu sein, wenn sie wirklich eure Hílfe braucht.
    in therapeutischer Behandlung sind wir schon länger

  9. #49
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn
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    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von _Rosenrot Beitrag anzeigen
    klare Ansagen - logisch.
    Wir werden jetzt nochmal ganz klar zusammenfassen, was in welchem Zeitraum passieren muss (Arbeitsamt, Jobsuche usw.), Adressen, wo es Hilfe gibt, hat sie.

    Am besten gefiele mir allerdings auch ein Sibirienaustausch:D
    Sowas habe ich mal im Fernsehen gesehen. Zwei deutsche Jungendliche in einem abgeschiedenen sibirischen Dorf zur "Resozialisierung". Die Dorfbewohner waren eingeweiht und haben für eventuelle Hilfsdienste auch mal was eingetauscht. Ein Betreuer hat die beiden (die getrent untergebracht waren, jeweils in einem Häuschen, das bei uns unter Gartenlaube fällt) "überwacht". die hatten erst mal 3-4 Wochen um sich an das Leben zu gewöhnen und etwas Russisch zu lernen, danach mussten sie wohl auch arbeiten. Zur Therapie gehörte wohl auch, dass ei Rechter und eine Linke waren, die hätten sich in Deutschland nicht mal angeschaut
    Und Sibirien finde ich viel lehrreicher als die Wüste, denn Faulheit merkt man schneller am eigenen Körper....
    Silm

  10. #50
    Gast

    Standard Re: Das eigene Kind "fallen" lassen

    Zitat Zitat von _Rosenrot Beitrag anzeigen
    Dieser Inhalt wurde gelöscht
    Sie auch??

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