Seite 1 von 20 12311 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 191
  1. #1
    Andiadm ist offline Stranger
    Registriert seit
    30.04.2010
    Beiträge
    7

    Standard Sie freiwillig GKV versichert, er PKV: Zahlungen vermeidbar?

    Ich hab mir gedacht, stelle die Frage mal hier weil vielleicht hat ja noch jemand das Problem:

    Frau ist freiwillig in der GKV versichert, verdient über der Jahresarbeitsentgeltgrenze
    Mann ist privat versichert, verdient über der Jahresarbeitsentgeltgrenze

    Habe heute erfahren, dass es in dieser Konstellation wohl so ist, das Frau nach Ende des Mutterschutzes und solange sie in Elternzeit ist, weiter Ihre Beiträge zahlen darf, und dass das halbe Einkommen des Mannes da zur Grundlage genommen wird. Sind schlappe 320€/Monat und das für 36 Monate, na bravo!

    Meine Frage deshalb:

    Hat(te) hier nochjemand so eine Konstellation und es geschafft, um diese Beiträge rumzukommen. Mir sind nur 2 Ideen gekommen, was man machen könnte:

    1) Frau vor Mutterschutz Teilzeit arbeiten lassen, damit sie wieder pflichtversichert ist. Hat natürlich den Nachteil, dass Elterngeld & Mutterschaftsgeld weniger werden. Hat das jemand schon mal gemacht und wie lange müsste da die Teilzeit bestehen, damit das klappt?

    2) Frau nach Mutterschutz für €401 irgendwo einstellen, dann müsste sie ja auch wieder pflichtversichert sein?

    Ich finde es jedenfalls eine Frechheit, dass sich die gesetzliche da so verhält, und vor Allem dass einem sowas nicht gesagt wird. Da zahlt man jahrelang solidarisch den Höchstbeitrag, und wird dann noch schlechter als die Pflichtversicherten gestellt. Wenn nicht in einer Broschüre des AGs ein Nebensatz gewesen wäre, der mich stutzig gemacht hat, wären wir da voll reingerannt.

  2. #2
    Registriert seit
    09.02.2010
    Beiträge
    2.310

    Standard Re: Sie freiwillig GKV versichert, er PKV: Zahlungen vermeidbar?

    Zitat Zitat von Andiadm Beitrag anzeigen
    Ich hab mir gedacht, stelle die Frage mal hier weil vielleicht hat ja noch jemand das Problem:

    Frau ist freiwillig in der GKV versichert, verdient über der Jahresarbeitsentgeltgrenze
    Mann ist privat versichert, verdient über der Jahresarbeitsentgeltgrenze

    Habe heute erfahren, dass es in dieser Konstellation wohl so ist, das Frau nach Ende des Mutterschutzes und solange sie in Elternzeit ist, weiter Ihre Beiträge zahlen darf, und dass das halbe Einkommen des Mannes da zur Grundlage genommen wird. Sind schlappe 320€/Monat und das für 36 Monate, na bravo!

    Meine Frage deshalb:

    Hat(te) hier nochjemand so eine Konstellation und es geschafft, um diese Beiträge rumzukommen. Mir sind nur 2 Ideen gekommen, was man machen könnte:

    1) Frau vor Mutterschutz Teilzeit arbeiten lassen, damit sie wieder pflichtversichert ist. Hat natürlich den Nachteil, dass Elterngeld & Mutterschaftsgeld weniger werden. Hat das jemand schon mal gemacht und wie lange müsste da die Teilzeit bestehen, damit das klappt?

    2) Frau nach Mutterschutz für €401 irgendwo einstellen, dann müsste sie ja auch wieder pflichtversichert sein?

    Ich finde es jedenfalls eine Frechheit, dass sich die gesetzliche da so verhält, und vor Allem dass einem sowas nicht gesagt wird. Da zahlt man jahrelang solidarisch den Höchstbeitrag, und wird dann noch schlechter als die Pflichtversicherten gestellt. Wenn nicht in einer Broschüre des AGs ein Nebensatz gewesen wäre, der mich stutzig gemacht hat, wären wir da voll reingerannt.
    Das ist meines Wissen so..
    Wer sollte Dir das wann sagen - sollen die von der Krankenkasse Dir einen Brief schreiben, bevor Du schwanger wirst oder wie stellst Du Dir das vor,... Und DU hast es ja rausbekommen, also ist auch nicht geheim..
    Unrecht ist immer viel - ich könnte mich jetzt auch beschweren, dass es vor 16 Jahren im Leben nicht so viel Geld gab... Tu ich aber nicht!

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Sie freiwillig GKV versichert, er PKV: Zahlungen vermeidbar?

    Zitat Zitat von Andiadm Beitrag anzeigen
    Ich hab mir gedacht, stelle die Frage mal hier weil vielleicht hat ja noch jemand das Problem:

    Frau ist freiwillig in der GKV versichert, verdient über der Jahresarbeitsentgeltgrenze
    Mann ist privat versichert, verdient über der Jahresarbeitsentgeltgrenze

    Habe heute erfahren, dass es in dieser Konstellation wohl so ist, das Frau nach Ende des Mutterschutzes und solange sie in Elternzeit ist, weiter Ihre Beiträge zahlen darf, und dass das halbe Einkommen des Mannes da zur Grundlage genommen wird. Sind schlappe 320€/Monat und das für 36 Monate, na bravo!

    Meine Frage deshalb:

    Hat(te) hier nochjemand so eine Konstellation und es geschafft, um diese Beiträge rumzukommen. Mir sind nur 2 Ideen gekommen, was man machen könnte:

    1) Frau vor Mutterschutz Teilzeit arbeiten lassen, damit sie wieder pflichtversichert ist. Hat natürlich den Nachteil, dass Elterngeld & Mutterschaftsgeld weniger werden. Hat das jemand schon mal gemacht und wie lange müsste da die Teilzeit bestehen, damit das klappt?

    2) Frau nach Mutterschutz für €401 irgendwo einstellen, dann müsste sie ja auch wieder pflichtversichert sein?

    Ich finde es jedenfalls eine Frechheit, dass sich die gesetzliche da so verhält, und vor Allem dass einem sowas nicht gesagt wird. Da zahlt man jahrelang solidarisch den Höchstbeitrag, und wird dann noch schlechter als die Pflichtversicherten gestellt. Wenn nicht in einer Broschüre des AGs ein Nebensatz gewesen wäre, der mich stutzig gemacht hat, wären wir da voll reingerannt.
    Wenn ich das richtig rauslese muss sie mind. 12 Monate versicherungspflichtig Beschäftigt sein.
    Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse

    Da geht wohl deine Rechnung nicht auf.

  4. #4
    Andiadm ist offline Stranger
    Registriert seit
    30.04.2010
    Beiträge
    7

    Standard Re: Sie freiwillig GKV versichert, er PKV: Zahlungen vermeidbar?

    Zitat Zitat von Jutta Beitrag anzeigen
    Wenn ich das richtig rauslese muss sie mind. 12 Monate versicherungspflichtig Beschäftigt sein.
    Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse
    Da geht wohl deine Rechnung nicht auf.
    Nein, soweit bin ich glaube ich schon gekommen. Dieses 1 Jahr gilt nur, von der privaten in die gesetzliche zu kommen, nicht innerhalb der gesetzlichen von freiwillig nach pflicht.

  5. #5
    Avatar von CampariO
    CampariO ist offline total beKLOPPt
    Registriert seit
    28.01.2010
    Beiträge
    7.899

    Standard Re: Sie freiwillig GKV versichert, er PKV: Zahlungen vermeidbar?

    Zitat Zitat von Andiadm Beitrag anzeigen
    Ich hab mir gedacht, stelle die Frage mal hier weil vielleicht hat ja noch jemand das Problem:

    Frau ist freiwillig in der GKV versichert, verdient über der Jahresarbeitsentgeltgrenze
    Mann ist privat versichert, verdient über der Jahresarbeitsentgeltgrenze

    Habe heute erfahren, dass es in dieser Konstellation wohl so ist, das Frau nach Ende des Mutterschutzes und solange sie in Elternzeit ist, weiter Ihre Beiträge zahlen darf, und dass das halbe Einkommen des Mannes da zur Grundlage genommen wird. Sind schlappe 320€/Monat und das für 36 Monate, na bravo!

    Meine Frage deshalb:

    Hat(te) hier nochjemand so eine Konstellation und es geschafft, um diese Beiträge rumzukommen. Mir sind nur 2 Ideen gekommen, was man machen könnte:

    1) Frau vor Mutterschutz Teilzeit arbeiten lassen, damit sie wieder pflichtversichert ist. Hat natürlich den Nachteil, dass Elterngeld & Mutterschaftsgeld weniger werden. Hat das jemand schon mal gemacht und wie lange müsste da die Teilzeit bestehen, damit das klappt?

    2) Frau nach Mutterschutz für €401 irgendwo einstellen, dann müsste sie ja auch wieder pflichtversichert sein?

    Ich finde es jedenfalls eine Frechheit, dass sich die gesetzliche da so verhält, und vor Allem dass einem sowas nicht gesagt wird. Da zahlt man jahrelang solidarisch den Höchstbeitrag, und wird dann noch schlechter als die Pflichtversicherten gestellt. Wenn nicht in einer Broschüre des AGs ein Nebensatz gewesen wäre, der mich stutzig gemacht hat, wären wir da voll reingerannt.
    1. Wenn beide über der JAEG verdienen dann sollte es trotz Elterngeldes möglich sein, die 320 Euro an Beitrag zu zahlen

    2. Jede GKV kennt die Tricks und Mauschelein, um sich in dieser Situation beitragsfreien Versicherungsschutz zu erschleichen

    3. Wäre die Frau privat versichert müßte sie auch die Beiträge weiterzahlen. Warum soll sie in der GKV besser gestellt sein?
    09/04:liebe:+03/08:liebe:

    Wer ist Deutscher Meister? BVB Borussia! Wer ist Deutscher Meister? Borussia BVB!

  6. #6
    Andiadm ist offline Stranger
    Registriert seit
    30.04.2010
    Beiträge
    7

    Standard Re: Sie freiwillig GKV versichert, er PKV: Zahlungen vermeidbar?

    Zitat Zitat von CampariO Beitrag anzeigen
    3. Wäre die Frau privat versichert müßte sie auch die Beiträge weiterzahlen. Warum soll sie in der GKV besser gestellt sein?
    Weil sie sich in der GKV jahrelang solidarisch verhalten hat, höhere Beiträge als in der PKV bei schlechteren Leistungen gezahlt hat in der Hoffnung, dass sich im SS Fall die GKV auch solidarisch zeigt. Und das ist genau das, was uns unheimlich ärgert. Wäre diese Tatsache - von der viele Frauen einfach überrascht werden - vorher bekannt, würden viele Frauen in die PKV wechseln. Jetzt mit einer Geburt vor der Nase geht das natürlich nicht.

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Sie freiwillig GKV versichert, er PKV: Zahlungen vermeidbar?

    Zitat Zitat von Andiadm Beitrag anzeigen
    bekannt, würden viele Frauen in die PKV wechseln. .


    Eine REchnung die nicht aufgeht

  8. #8
    Sascha ist offline Urgestein
    Registriert seit
    13.06.2002
    Beiträge
    180.757

    Standard Re: Sie freiwillig GKV versichert, er PKV: Zahlungen vermeidbar?

    Zitat Zitat von Andiadm Beitrag anzeigen
    Weil sie sich in der GKV jahrelang solidarisch verhalten hat, höhere Beiträge als in der PKV bei schlechteren Leistungen gezahlt hat in der Hoffnung, dass sich im SS Fall die GKV auch solidarisch zeigt. Und das ist genau das, was uns unheimlich ärgert. Wäre diese Tatsache - von der viele Frauen einfach überrascht werden - vorher bekannt, würden viele Frauen in die PKV wechseln. Jetzt mit einer Geburt vor der Nase geht das natürlich nicht.
    Ähm - also das ist ja offensichtlich kein Geheimnis. Glaubst, die KK hat eine Informationsbringschuld?

    Wenn ich mit etwas spekuliere, dann erkundige ich mich VORHER.
    Sascha
    das war ja wohl individualtaktischer Nonsens

    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg

  9. #9
    Avatar von H-U-G-O
    H-U-G-O ist offline Wasser-Aqua-Ersatznick
    Registriert seit
    14.02.2010
    Beiträge
    7.111

    Standard Re: Sie freiwillig GKV versichert, er PKV: Zahlungen vermeidbar?

    Zitat Zitat von Andiadm Beitrag anzeigen
    Weil sie sich in der GKV jahrelang solidarisch verhalten hat, höhere Beiträge als in der PKV bei schlechteren Leistungen gezahlt hat in der Hoffnung, dass sich im SS Fall die GKV auch solidarisch zeigt. Und das ist genau das, was uns unheimlich ärgert. Wäre diese Tatsache - von der viele Frauen einfach überrascht werden - vorher bekannt, würden viele Frauen in die PKV wechseln. Jetzt mit einer Geburt vor der Nase geht das natürlich nicht.
    DA musse aber auch dein Kind kostenpflichtig mitversichern--kost auch so 120€ im Monat--die fallen die bei der GkV ja schon mal weg :)

  10. #10
    Avatar von CampariO
    CampariO ist offline total beKLOPPt
    Registriert seit
    28.01.2010
    Beiträge
    7.899

    Standard Re: Sie freiwillig GKV versichert, er PKV: Zahlungen vermeidbar?

    Zitat Zitat von H-U-G-O Beitrag anzeigen
    DA musse aber auch dein Kind kostenpflichtig mitversichern--kost auch so 120€ im Monat--die fallen die bei der GkV ja schon mal weg :)
    DAS kommt ja auch noch hinzu. Die GKV zeigt sich solidarisch, indem sie Eure Kinder beitragsfrei versichert
    09/04:liebe:+03/08:liebe:

    Wer ist Deutscher Meister? BVB Borussia! Wer ist Deutscher Meister? Borussia BVB!

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •