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  1. #1
    PerWoll ist offline zu heiss gewaschen *g*
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    Standard Krankenversicherung nach Elternzeit

    Guten Morgen die Damen!

    Folgende Frage stellt sich bei mir leider ab Ende des Jahres. Meine Nr. 2 wird 3 Jahre alt, meine Elternzeit endet. Es gibt keine Chance auf eine Teilzeitbeschäftigung, die Betriebsorganisation lässt dies nicht zu.

    Vollzeit ist unmöglich (wir haben es versucht zu regeln, aber es klappt nicht), ich wäre pro Tag 10 Stunden außer Haus. Zudem ist mein Mann beruflich viel unterwegs.

    Nun meine Frage: ich bin zurzeit auf 400-Euro-Basis in einem anderen Unternehmen tätig, das würde ich natürlich auch gerne bleiben, lieber Stunden aufstocken, was zurzeit nicht machbar ist (aber vlt. ja in Zukunft).

    Wenn die Elternzeit endet, bin ich ja automatisch nicht mehr krankenversichert. Mein Mann ist privat versichert. Was passiert mit mir? Muss ich mich auch privat versichern? Kann ich mich freiwillig gesetzlich versichern? GIbt es eine Art Versicherung für mich über meinen Mann, die einen finanziellen Rahmen nicht sprengt?

    Oder aber gehe ich zum Arbeitsamt und melde mich arbeitslos? Dann stellt sich die nächste Frage: habe ich überhaupt Anspruch, wenn mein Mann gut verdient?
    Ich möchte eins klarstellen: Im Grunde möchte ich kein Geld vom Amt, weil wir es nicht brauchen. Aber besteht da z.B. die Möglichkeit durch die Meldung meiner Arbeitslosigkeit weiterhin krankenversichert zu sein? Und wird dann - trotzdem, dass ich keine sonst keine Bezüge bekommen würde - der 400-Euro-Job angerechnet?

    Alles etwas durcheinander. Ich habe heute Nacht viel nachgedacht.

    Wie ist das bei Euch? Was würdet ihr für uns empfehlen?

    Vielen Dank!

  2. #2
    Avatar von keklik
    keklik ist offline frühvergreist + ramschig
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    Standard Re: Krankenversicherung nach Elternzeit

    Du kannst dich arbeitssuchend melden, bekommst dein Minijobgehalt aber angerechnet, der AG kann dir 410 € zahlen, dann musst du Steuer und SV abführen, bist aber billig krankenversichert - wenn Gatte selbstständig ist, würde ich dir dann StKl 3 empfehlen, dann zahlst du keine LSt. oder du versicherst dich zum Mudditarif freiwillig gesetzlich - so um die 145 € im Monat oder privat.
    Zitat Zitat von PerWoll Beitrag anzeigen
    Guten Morgen die Damen!

    Folgende Frage stellt sich bei mir leider ab Ende des Jahres. Meine Nr. 2 wird 3 Jahre alt, meine Elternzeit endet. Es gibt keine Chance auf eine Teilzeitbeschäftigung, die Betriebsorganisation lässt dies nicht zu.

    Vollzeit ist unmöglich (wir haben es versucht zu regeln, aber es klappt nicht), ich wäre pro Tag 10 Stunden außer Haus. Zudem ist mein Mann beruflich viel unterwegs.

    Nun meine Frage: ich bin zurzeit auf 400-Euro-Basis in einem anderen Unternehmen tätig, das würde ich natürlich auch gerne bleiben, lieber Stunden aufstocken, was zurzeit nicht machbar ist (aber vlt. ja in Zukunft).

    Wenn die Elternzeit endet, bin ich ja automatisch nicht mehr krankenversichert. Mein Mann ist privat versichert. Was passiert mit mir? Muss ich mich auch privat versichern? Kann ich mich freiwillig gesetzlich versichern? GIbt es eine Art Versicherung für mich über meinen Mann, die einen finanziellen Rahmen nicht sprengt?

    Oder aber gehe ich zum Arbeitsamt und melde mich arbeitslos? Dann stellt sich die nächste Frage: habe ich überhaupt Anspruch, wenn mein Mann gut verdient?
    Ich möchte eins klarstellen: Im Grunde möchte ich kein Geld vom Amt, weil wir es nicht brauchen. Aber besteht da z.B. die Möglichkeit durch die Meldung meiner Arbeitslosigkeit weiterhin krankenversichert zu sein? Und wird dann - trotzdem, dass ich keine sonst keine Bezüge bekommen würde - der 400-Euro-Job angerechnet?

    Alles etwas durcheinander. Ich habe heute Nacht viel nachgedacht.

    Wie ist das bei Euch? Was würdet ihr für uns empfehlen?

    Vielen Dank!

  3. #3
    Avatar von CampariO
    CampariO ist offline total beKLOPPt
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    Standard Re: Krankenversicherung nach Elternzeit

    Das Problem hatte ich auch....

    Du kannst Dich freiwillig bei Deiner GKV weiterversichern oder zu Deinem Mann in die Private gehen. Problem: In unserem Alter sind Frauen in der PKV am teuersten.
    Freiwillig in der GKV zahlst Du den Beitrag prozentual vom Einkommen. Dabei zählt die Häfte des Einkommens Deines Mannes+ Urlaubs-/Weihnachtsgeld+Hälfte von Deinem Einkommen. Sind die Kinder bei Deinem Mann in der PKV? Dann wird Dir pro Kind eine Pauschale beim Einkommen abgezogen. Sind die Kinder über Dich in der GKV familienversichert? Dann können sie es bleiben, solange Dein Mann nicht über der Beitragsbemessungsgrenze verdient.

    Du kannst Dich natürlich auch arbeitssuchend melden, aber über das Arbeitsamt pflichtversichert wirst Du nur, wenn Du auch LEISTUNGEN beziehst. Dabei wird Dein 400 Euro-Job natürlich angerechnet und wenn Du nur Teilzeit arbeiten kannst, kriegst Du auch nur Leistungen für eine Teilzeitstelle (auch wenn Du vorher Vollzeit gearbeitet hast).
    09/04:liebe:+03/08:liebe:

    Wer ist Deutscher Meister? BVB Borussia! Wer ist Deutscher Meister? Borussia BVB!

  4. #4
    PerWoll ist offline zu heiss gewaschen *g*
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    Standard Re: Krankenversicherung nach Elternzeit

    Zitat Zitat von keklik Beitrag anzeigen
    Du kannst dich arbeitssuchend melden, bekommst dein Minijobgehalt aber angerechnet, der AG kann dir 410 € zahlen, dann musst du Steuer und SV abführen, bist aber billig krankenversichert - wenn Gatte selbstständig ist, würde ich dir dann StKl 3 empfehlen, dann zahlst du keine LSt. oder du versicherst dich zum Mudditarif freiwillig gesetzlich - so um die 145 € im Monat oder privat.


    Das mein Gehalt angerechnet wird weiß ich, damit müsste ich dann leben. Dafür bin ich dann ja versichert. Die Frage ist, ob sich das lohnt. Im Grunde nur für die Rente, oder?

    Der jetztige AG kann mich nicht einstellen, weil ein absolutes Einstellungsverbot erteilt wurde und ich ja als 400-Euro-Jobber nicht als Kopf gerechnet werde.

    Mein Mann ist NICHT selbständig :) Er ist angestellt und verdient ganz gut. D.h., ich hätte doch gar kein Anrecht auf Arbeitslosengeld, oder??

    Der Mudditarif scheint mir am sinnvollsten, aber dann bin ich nicht rentenversichert. :(

  5. #5
    Avatar von defredo
    defredo ist offline Legende
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    Standard Re: Krankenversicherung nach Elternzeit

    Zitat Zitat von PerWoll Beitrag anzeigen
    Das mein Gehalt angerechnet wird weiß ich, damit müsste ich dann leben. Dafür bin ich dann ja versichert. Die Frage ist, ob sich das lohnt. Im Grunde nur für die Rente, oder?

    Der jetztige AG kann mich nicht einstellen, weil ein absolutes Einstellungsverbot erteilt wurde und ich ja als 400-Euro-Jobber nicht als Kopf gerechnet werde.

    Mein Mann ist NICHT selbständig :) Er ist angestellt und verdient ganz gut. D.h., ich hätte doch gar kein Anrecht auf Arbeitslosengeld, oder??

    Der Mudditarif scheint mir am sinnvollsten, aber dann bin ich nicht rentenversichert. :(

    Du kannst die Rentenbeiträge die dein AG für den Minijob zahlt auf 19% also auf den Mindestbeitrag aufstocken. Die 4% würden dir halt von den 400 Euro abgezogen.
    Aber mehr als den Mindestsatz bezahlt dir auch das Arbeitsamt nicht.

  6. #6
    Avatar von keklik
    keklik ist offline frühvergreist + ramschig
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    Standard Re: Krankenversicherung nach Elternzeit

    Zitat Zitat von PerWoll Beitrag anzeigen
    Das mein Gehalt angerechnet wird weiß ich, damit müsste ich dann leben. Dafür bin ich dann ja versichert. Die Frage ist, ob sich das lohnt. Im Grunde nur für die Rente, oder?

    Der jetztige AG kann mich nicht einstellen, weil ein absolutes Einstellungsverbot erteilt wurde und ich ja als 400-Euro-Jobber nicht als Kopf gerechnet werde.

    Mein Mann ist NICHT selbständig :) Er ist angestellt und verdient ganz gut. D.h., ich hätte doch gar kein Anrecht auf Arbeitslosengeld, oder??

    Der Mudditarif scheint mir am sinnvollsten, aber dann bin ich nicht rentenversichert. :(
    Rentenversichert bist du eh nur entweder selbst oder über die Arbeitsagentur. ALG1 ist unabhängig vom Gehalt deines Mannes.

  7. #7
    PerWoll ist offline zu heiss gewaschen *g*
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    Standard Re: Krankenversicherung nach Elternzeit

    Zitat Zitat von CampariO Beitrag anzeigen
    Das Problem hatte ich auch....

    Du kannst Dich freiwillig bei Deiner GKV weiterversichern oder zu Deinem Mann in die Private gehen. Problem: In unserem Alter sind Frauen in der PKV am teuersten.
    Freiwillig in der GKV zahlst Du den Beitrag prozentual vom Einkommen. Dabei zählt die Häfte des Einkommens Deines Mannes+ Urlaubs-/Weihnachtsgeld+Hälfte von Deinem Einkommen. Sind die Kinder bei Deinem Mann in der PKV? Dann wird Dir pro Kind eine Pauschale beim Einkommen abgezogen. Sind die Kinder über Dich in der GKV familienversichert? Dann können sie es bleiben, solange Dein Mann nicht über der Beitragsbemessungsgrenze verdient.

    Du kannst Dich natürlich auch arbeitssuchend melden, aber über das Arbeitsamt pflichtversichert wirst Du nur, wenn Du auch LEISTUNGEN beziehst. Dabei wird Dein 400 Euro-Job natürlich angerechnet und wenn Du nur Teilzeit arbeiten kannst, kriegst Du auch nur Leistungen für eine Teilzeitstelle (auch wenn Du vorher Vollzeit gearbeitet hast).


    Hilfe, was für ein Durcheinander (also nicht Dein Post ).

    Wie hast Du Dich entschieden? Ich tendiere zu freiwillig in meiner GKV bleiben und selbst zahlen.

    Problem: ich bin nicht rentenversichert.

  8. #8
    Avatar von keklik
    keklik ist offline frühvergreist + ramschig
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    Standard Re: Krankenversicherung nach Elternzeit

    Zitat Zitat von PerWoll Beitrag anzeigen
    Hilfe, was für ein Durcheinander (also nicht Dein Post ).

    Wie hast Du Dich entschieden? Ich tendiere zu freiwillig in meiner GKV bleiben und selbst zahlen.

    Problem: ich bin nicht rentenversichert.
    Wie Defredo schrieb - du könntest die RV aus dem Minijob aufstocken - würdest dann netto 380,40 € bekommen.

  9. #9
    PerWoll ist offline zu heiss gewaschen *g*
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    Standard Re: Krankenversicherung nach Elternzeit

    Zitat Zitat von defredo Beitrag anzeigen
    Du kannst die Rentenbeiträge die dein AG für den Minijob zahlt auf 19% also auf den Mindestbeitrag aufstocken. Die 4% würden dir halt von den 400 Euro abgezogen.
    Aber mehr als den Mindestsatz bezahlt dir auch das Arbeitsamt nicht.


    Oh Moment, das ist ein neuer Aspekt für mich. Sorry, ich bin diesbezüglich völlig ahnungslos (nicht gerade positiv in meiner jetztigen Situation).

    D.h. ich zahle zurzeit 15% Rentenversicherung bei meinem 400-Euro-Job? Und das ist auch wirklich eine Rentenversicherung? Klingt blöd die Frage, ich weiß. Aber der Anteil der Krankenversicherung ist ja auch nicht der Beitrag für eine richtige Krankenversicherung, sondern nur so ein pauschaler Beitrag. Weißt Du, was ich meine?

  10. #10
    Avatar von defredo
    defredo ist offline Legende
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    Standard Re: Krankenversicherung nach Elternzeit

    Zitat Zitat von PerWoll Beitrag anzeigen
    Oh Moment, das ist ein neuer Aspekt für mich. Sorry, ich bin diesbezüglich völlig ahnungslos (nicht gerade positiv in meiner jetztigen Situation).

    D.h. ich zahle zurzeit 15% Rentenversicherung bei meinem 400-Euro-Job? Und das ist auch wirklich eine Rentenversicherung? Klingt blöd die Frage, ich weiß. Aber der Anteil der Krankenversicherung ist ja auch nicht der Beitrag für eine richtige Krankenversicherung, sondern nur so ein pauschaler Beitrag. Weißt Du, was ich meine?

    Nein, nicht du bezahlst 15%, sondern dein AG. Im Moment ist das eine Pauschale wie der Krankenversicherung von der du nichts hast.
    Du kannst aber die Beiträge freiwillig aufstocken, dann wird das zu einer richtigen Renteneinzahlung von der du dann "profitieren" kannst.

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