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  1. #1
    strohblumenblau ist offline Stranger

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    Standard Ein Baby bekommen in den USA

    Hallo,

    meine Familie und ich sind für begrenzte Zeit in Amerika an der Ostküste und wollen nun noch ein Kind bekommen. Vielleicht gibt es hier im Forum ja Mütter die schon ein Baby in Amerika bekommen haben.
    Ich bin für jeden Tipp dankbar (Versicherung, Kosten für die ärztlichen Untersuchungen und die Geburt, Papiere für Baby, Unterschiede zwischen Geburt in Deutschland und den USA, usw.)

    Freue mich auf eure Antworten.

    strohblumenblau

  2. #2
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Ein Baby bekommen in den USA

    Zitat Zitat von strohblumenblau Beitrag anzeigen
    Hallo,

    meine Familie und ich sind für begrenzte Zeit in Amerika an der Ostküste und wollen nun noch ein Kind bekommen. Vielleicht gibt es hier im Forum ja Mütter die schon ein Baby in Amerika bekommen haben.
    Ich bin für jeden Tipp dankbar (Versicherung, Kosten für die ärztlichen Untersuchungen und die Geburt, Papiere für Baby, Unterschiede zwischen Geburt in Deutschland und den USA, usw.)

    Freue mich auf eure Antworten.

    strohblumenblau
    Ich habe meine Tochter in USA bekommen. Krankenversicherung habt ihr ja hoffentlich, denn sonst wuerde ich gleich die Finger davon lassen;-)) Die Geburt meiner Tochter (KS mit vier Tagen krankenhaus) haette unversichert ca. $20.000 gekostet. Kein Witz!
    Am besten sobald du schwanger bist - oder sogar noch vorher - mit der versichrung abklaeren, welche Leistungen bezahlt werden und welche Aerzte und Krankenhaeuser die Versicherung abdeckt. Du weisst aj sicher, dass Aerzte und Krankenhaeuser mit Versichrungen Vertraege haben, und du also nur zu bestimmten Aerzten gehen kannst, wenn du nicht auf den Rechnungen sitzen bleiben willst.

    Gynaekologie und Geburtshilfe sind in USA zwei verschiedene Fachgebiete, also brauchst du einen Arzt, der "Obstetrics" macht und nicht nur "Gynecology". Ich wuerde nach Moeglichkeit eine Gemeinschaftspraxis nehmen. Dann bist du zwar nicht bei jedem Termin beim gleichen Arzt, aber du hast bessere Chancen, im Notfall kurzfristig einen Termin zu bekommen. Wenn du mehrere Aerzte in einer Gemeinschaftspraxis kennst, wird auch einer von denen im Krankenhaus Dienst tun, wenn dein Kind geboren wird. Kurzfristig einen Termin zu bekommen kann sehr wichtig werden, denn die Alternative waere, stundenlang in der Notaufnahme eines Krankenhauses herumzusitzen.

    Es finden diverse Vorsorgeuntersuchungen statt - also vergleichbar mit Deutschland. Die Aerzte bieten auch allerlei praenatale Diagnostik an, aber ihr muesst entscheiden, ob ihr das meochtet. Bei allem, was nicht Standard ist, immer vorher mit der Versicherung klaeren, was bezahlt wird. Der Arzt und die Versichrung koennen dir sagen, welche Untersuchungen Standard sind.

    Die Geburt wirst du als relativ entspannt erleben. PDA ist in USA Standard. Du musst natuerlich keine PDA nehmen, aber sie steht die jederzeit zur Verfuegung, sogar mit Knoepfchen zum Selbstdosieren. Hebammen spielen hier keine Rolle, sondern dir wird im Krankenhaus eine "Nurse" zugeteilt, die sich um dich kuemmert. Die Aerzte schauen gelegentlich vorbei und kommen, wenn's notwendig ist. Der zukuenftige Papa und andere Freunde und Verwandte koennen selbstverstaendlich die ganze Zeit bei dir bleiben. In den meisten Krankenhaeusern bleibst du fuer "Labor" und "Delivery" im gleichen Zimmer. Das Bett wird fuer die eigentliche Geburt dann nur schnell umgebaut.

    Nach der Geburt kommst du mit dem Baby in ein anderes Zimmer im "Maternity Ward". Hier wuerde ich mich unbedingt um ein Einzelzimmer bemuehen und das notfalls auch selbst bezahlen. Die Zimemrchen sind in den meisten Krankenhaeusern relativ klein, und wenn du dann noch mit anderen Muettern, deren Babies und diversen Besuchern zusammengespannt ist, nervt das. Nach einer normalen Geburt bleibst du zwei Tage im KH, nach Kaiserschnitt vier Tage. Das Baby bleibt normlerweise bei dir im Zimmer, du kannst es aber auch jederzeit von der Nurse abholen und in die Nursery bringen lassen, wenn du mal schlafen willst.

    Das Stillen wird sehr gefoerdert, und im KH kommt eine Stillberaterin zu dir, wenn du das moechtest. Du kannst aber auch sagen, ob du lieber Flaeschchen geben moechtest. Dein Baby wird im KH mit allem versorgt, und du baruchst nur das "Going Home Outfit" mitzubringen.

    Wenn du vor der Geburt schon einen Kinderarzt ausgesucht hast, und dieser Kinderarzt "Privileges" in deienm KH hat, wird er dort dein Kind untersuchen und seine Entlassungspapiere ausstellen. Ansonsten macht das der hauseigene Arzt.

    Die meisten Krankenhaeuser stellen auch bereits die amerikanische Geburtsurkunde aus. Man kann auch die "Social Security Number" gleich beantragen, aber wenn ihr nur voruebergehend in USA seid, wuerde ich mir genau ueberlegen, ob das Kind eine braucht. Denn wie du sicher wiesst, ist Name im Zusammenhang mit Geburtstdatum und Social Security Number ein Risiko fuer "Identity Theft", von dem auch schon Babys betroffen sein koennen.

    Bei der Nachsorge ist der Standard leider sehr niedrig: Ausser ein oder zwei Untersuchungen beim Frauenarzt und den ueblichen Vorsorgeuntersuchungen fuers Kind ist nichts vorgesehen.

    Alles oben beschriebene ist die "amerikanische Standardgeburt", die auch von den Versicherungen bezahlt wird. In den letzten Jahren sind auch Geburtshaeuser, Hausgeburten, private Hebammen und Doulas populaerer geworden. Wenn du mit so etwas liebaeugelst, musst du dich ganz genau bei der Versicherung erkundigen. Denn dafuer wird meistens nichts bezahlt.

    Noch etwas: Sobald das Kind da ist, muesst ihr es bei der Krankenversicherung anmelden. Das Kind einer Bekannten von mir musste wegen einer ausgepraegten Gelbsucht laenger im KH bleiben. Die Eltern hatten versaeumt, das Kind gleich der Versichrung zu melden, sodass es wegen dieses verlaengerten Aufenthaltes Aerger um die Kosten mit der Versichrung gab.

    Frag mich ruhig weiter aus, gerne auch per PN!
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

  3. #3
    Avatar von Koriander
    Koriander ist offline Jane Marple

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    Standard Re: Ein Baby bekommen in den USA

    Das entspricht auch meiner Erfahrung. Mit einer kleinen Ergänzung: Wenn es ein Junge werden sollte, klärt man vorher die Beschneidungsfrage. Aber danach wird man eigentlich mehrfach gefragt.

    Koriander
    Koriander
    mit zwei großen Söhnen (05 und 08)
    und einem, der für immer klein bleiben wird (01/11)
    und Korianderchen (04/12)

  4. #4
    squirrl ist offline newbie

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    Standard Re: Ein Baby bekommen in den USA

    Zitat Zitat von strohblumenblau Beitrag anzeigen
    Hallo,

    meine Familie und ich sind für begrenzte Zeit in Amerika an der Ostküste und wollen nun noch ein Kind bekommen. Vielleicht gibt es hier im Forum ja Mütter die schon ein Baby in Amerika bekommen haben.
    Ich bin für jeden Tipp dankbar (Versicherung, Kosten für die ärztlichen Untersuchungen und die Geburt, Papiere für Baby, Unterschiede zwischen Geburt in Deutschland und den USA, usw.)

    Freue mich auf eure Antworten.

    strohblumenblau
    Unsere KLeine kam vor fast genau 3 Jahren in North Carlolina zur Welt.
    Es wurde ja schon vile geschrieben, dem ich sehr zustimmen kann. Ergänzen möchte ich noch, dass Du die Möglichkeit eines "Birthplanes" nutzen solltest. Da kannst Du im vorraus festlegen, was Du wie haben möchtest, u.a. das mit der Beschneidung.
    Deine Einstellung zu Schmerzmitteln und vieles mehr. Oft bekommst Du einen Vordruck schon von Deinem Arzt und auch im Internet gibt es einiges daüber. Für mich war es wichtig micht über möglichen Entscheidungen im Vorfeld zu informieren und mich in Ruhe zu entscheiden, was ich möchte.
    Bei uns gab es einige seltsame Regelungen, so mußte ich einen HIV-Test machen (hatte keinerlei Risikofaktoren), sonst wäre dem Baby nach der Geburt deswegen Blut abgenommen worden.
    Wir waren über eine dt. Versicherung sehr gut versichert. Sonst sind manchmal Zuzahlungen erforderlich.
    Komisch fand ich, dass es so gut wie keine Hebammen gibt. Und als ich endlich eine gefunden hatte, sollte ich micht zwischen Hebamme und Arzt entscheiden, weil beide nicht zusammen arbeiten, nur entweder - oder.
    Ich habe mich dann für die Ärztin entschieden, vor allem weil die Hebammen auch nur für die Geburt zuständig sind und KEINERLEI NAchsorgen übernehmen.
    Ich war froh, dass es nicht mein erstes Kind war, wenn zu Hause ist man sehr auf sich gestellt.
    Für das Baby gab es bei uns Vorsorgeuntersuchungen, nach 2 Tagen, 2 Wochen, 2 Monaten ect.
    Ich wollte eine ambulante Geburt, das war sehr schwierig, ich weiß nicht, ob die mich wirklich mit Baby nach Hause gelassen hätten, wenn ich darauf bestanden hätte, mich schon, aber das Baby???
    Da gerade ein tropical storm kam (zuerst noch als Hurricane) bin ich eine Nacht geblieben und dann nach Hause, das war dann ok.
    Beeindruckt haben mich die Sicherheitsmaßnahmen, da haben nur berechtigte Personen Zutritt zur Neugeborenen Abt.
    Hilfreich fand ich auch den Geburtsvorbereitungskurs, schon allein wegen der Vokabeln.
    Wir haben uns eine Dougla genommen, das mußten wir allerdings komplett selbst bezahlen (ich glaube 700$), war es für mich aber absolut Wert. Sie kam zu Hausbesuchen nach HAuse, ich hatte sie empfohlen bekommen, so war ich sicher nicht zu früh in die Klinik zu gehen.
    LG. S.
    Geändert von squirrl (25.09.2011 um 00:19 Uhr)

  5. #5
    LaJao ist offline Stranger

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    Standard Re: Ein Baby bekommen in den USA

    Hallo
    ich plane auch für ein paar Monate in die USA zu gehen, meine Mutter und mehr von der Familie wohnen da und da mein Kind auf die Welt zu bringen. Meine Auslandsversicherung übernimmt aber nur Geburten bis zur 36. Woche, wie hast du dich versichert? Ich freue mich über
    Tipps:) Danke!

  6. #6
    LaJao ist offline Stranger

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    Standard Re: Ein Baby bekommen in den USA

    Hallo wie hast du dich versichert für die Geburt? Meine Auslandsversicherung übernimmt nur bis zur 36. Woche. Ich will mein Kind in USA da ist viel Familie von mir auf die Welt bringen und suche eine gute versicherung. Ich bin jetzt im 4. Monat, Danke😊

  7. #7
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Ein Baby bekommen in den USA

    Koriander, waaaaaaaas????

  8. #8
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Ein Baby bekommen in den USA

    Zitat Zitat von falaffel Beitrag anzeigen
    Koriander, waaaaaaaas????
    Hast du gesehen, wie alt der Thread ist?

  9. #9
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Ein Baby bekommen in den USA

    Zitat Zitat von LaJao Beitrag anzeigen
    Hallo wie hast du dich versichert für die Geburt? Meine Auslandsversicherung übernimmt nur bis zur 36. Woche. Ich will mein Kind in USA da ist viel Familie von mir auf die Welt bringen und suche eine gute versicherung. Ich bin jetzt im 4. Monat, Danke😊
    Ich hab' mich nicht speziell für die Geburt versichert, sondern bin hier in USA krankenversichert, weil ich hier dauerhaft lebe.

    Wenn deine deutsche KV eine Geburt im Ausland nicht übernimmt, und du keine entsprechende Reise-KV findest, sehe ich eigentlich keine realistische Möglichkeit.

    Wenn deine Mutter in USA krankenversichert ist, und du maximal 26 Jahre alt bist, könnte deine Mutter evtl. versuchen, dich bei ihrer KV als "Dependant" mit anzumelden. Aber wenn du weder bei deiner Mutter lebst, noch in USA studierst und auch nur als Touristin einreist, sehe ich da eher schwarz.

    Als Touristin ohne legale Beschäftigung in den USA bleibt dir auch der Weg zu einer eigenen amerikanischen KV versperrt.

    Wenn du unversichert mit Wehen in die Notaufnahme eines Krankenhauses gehst, wird man dir dort selbstverständlich helfen, nur dass danach sehr bald die Rechnungen ins Haus flattern. Und es ist üblich, dass Ärzte und Krankenhäuser ihre unbezahlten Rechnungen ziemlich schnell an Inkassofirmen abtreten, die auch nicht davor zurückschrecken werden, deine Mutter in USA zu belästigen, wenn du längst wieder in Deutschland bist.

    Von dieser Art von Geburtstourismus kann man dir wirklich nur abraten, wenn du nicht in der Lage bist, eine Geburt und eventuelle Folgekosten aus eigener Tasche zu finanzieren. Und wie bereits erwähnt, kommen da schnell fünfstellige Beträge zusammen.

  10. #10
    LaJao ist offline Stranger

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    Standard Re: Ein Baby bekommen in den USA

    Hi vielen Dank für deine Antwort, ich hab das so verstanden als wärest du nur vorübergehend in den USA. Geburtstourismus klingt so negativ, meine Mutter wohnt da, sie ist da verheiratet und andere Familie ist auch da und ich würde deswegen gerne mein Kind da bekommen mit ihr in der Nähe. Sie kann nicht jederzeit zu uns nach Europa kommen. Und jetzt suche ich nach einem Weg, dass ich das entweder über die USA oder doch hier über irgendeine kV versichern kann. Dein thread klang so als hättest du eine gute KV und würdest auch nicht ständig da leben. Schade, trotzdem Danke fürs antworten.





    Ich habe meine Tochter in USA bekommen. Krankenversicherung habt ihrhoffentlich, denn sonst wuerde ich gleich die Finger davon lassen;-)) Die Geburt meiner Tochter (KS mit vier Tagen krankenhaus) haette unversichert ca. $20.000 gekostet. Kein Witz!
    Am besten sobald du schwanger bist - oder sogar noch vorher - mit der versichrung abklaeren, welche Leistungen bezahlt werden und welche Aerzte und Krankenhaeuser die Versicherung abdeckt. Du weisst aj sicher, dass Aerzte und Krankenhaeuser mit Versichrungen Vertraege haben, und du also nur zu bestimmten Aerzten gehen kannst, wenn du nicht auf den Rechnungen sitzen bleiben willst.

    Gynaekologie und Geburtshilfe sind in USA zwei verschiedene Fachgebiete, also brauchst du einen Arzt, der "Obstetrics" macht und nicht nur "Gynecology". Ich wuerde nach Moeglichkeit eine Gemeinschaftspraxis nehmen. Dann bist du zwar nicht bei jedem Termin beim gleichen Arzt, aber du hast bessere Chancen, im Notfall kurzfristig einen Termin zu bekommen. Wenn du mehrere Aerzte in einer Gemeinschaftspraxis kennst, wird auch einer von denen im Krankenhaus Dienst tun, wenn dein Kind geboren wird. Kurzfristig einen Termin zu bekommen kann sehr wichtig werden, denn die Alternative waere, stundenlang in der Notaufnahme eines Krankenhauses herumzusitzen.

    Es finden diverse Vorsorgeuntersuchungen statt - also vergleichbar mit Deutschland. Die Aerzte bieten auch allerlei praenatale Diagnostik an, aber ihr muesst entscheiden, ob ihr das meochtet. Bei allem, was nicht Standard ist, immer vorher mit der Versicherung klaeren, was bezahlt wird. Der Arzt und die Versichrung koennen dir sagen, welche Untersuchungen Standard sind.

    Die Geburt wirst du als relativ entspannt erleben. PDA ist in USA Standard. Du musst natuerlich keine PDA nehmen, aber sie steht die jederzeit zur Verfuegung, sogar mit Knoepfchen zum Selbstdosieren. Hebammen spielen hier keine Rolle, sondern dir wird im Krankenhaus eine "Nurse" zugeteilt, die sich um dich kuemmert. Die Aerzte schauen gelegentlich vorbei und kommen, wenn's notwendig ist. Der zukuenftige Papa und andere Freunde und Verwandte koennen selbstverstaendlich die ganze Zeit bei dir bleiben. In den meisten Krankenhaeusern bleibst du fuer "Labor" und "Delivery" im gleichen Zimmer. Das Bett wird fuer die eigentliche Geburt dann nur schnell umgebaut.

    Nach der Geburt kommst du mit dem Baby in ein anderes Zimmer im "Maternity Ward". Hier wuerde ich mich unbedingt um ein Einzelzimmer bemuehen und das notfalls auch selbst bezahlen. Die Zimemrchen sind in den meisten Krankenhaeusern relativ klein, und wenn du dann noch mit anderen Muettern, deren Babies und diversen Besuchern zusammengespannt ist, nervt das. Nach einer normalen Geburt bleibst du zwei Tage im KH, nach Kaiserschnitt vier Tage. Das Baby bleibt normlerweise bei dir im Zimmer, du kannst es aber auch jederzeit von der Nurse abholen und in die Nursery bringen lassen, wenn du mal schlafen willst.

    Das Stillen wird sehr gefoerdert, und im KH kommt eine Stillberaterin zu dir, wenn du das moechtest. Du kannst aber auch sagen, ob du lieber Flaeschchen geben moechtest. Dein Baby wird im KH mit allem versorgt, und du baruchst nur das "Going Home Outfit" mitzubringen.

    Wenn du vor der Geburt schon einen Kinderarzt ausgesucht hast, und dieser Kinderarzt "Privileges" in deienm KH hat, wird er dort dein Kind untersuchen und seine Entlassungspapiere ausstellen. Ansonsten macht das der hauseigene Arzt.

    Die meisten Krankenhaeuser stellen auch bereits die amerikanische Geburtsurkunde aus. Man kann auch die "Social Security Number" gleich beantragen, aber wenn ihr nur voruebergehend in USA seid, wuerde ich mir genau ueberlegen, ob das Kind eine braucht. Denn wie du sicher wiesst, ist Name im Zusammenhang mit Geburtstdatum und Social Security Number ein Risiko fuer "Identity Theft", von dem auch schon Babys betroffen sein koennen.

    Bei der Nachsorge ist der Standard leider sehr niedrig: Ausser ein oder zwei Untersuchungen beim Frauenarzt und den ueblichen Vorsorgeuntersuchungen fuers Kind ist nichts vorgesehen.

    Alles oben beschriebene ist die "amerikanische Standardgeburt", die auch von den Versicherungen bezahlt wird. In den letzten Jahren sind auch Geburtshaeuser, Hausgeburten, private Hebammen und Doulas populaerer geworden. Wenn du mit so etwas liebaeugelst, musst du dich ganz genau bei der Versicherung erkundigen. Denn dafuer wird meistens nichts bezahlt.

    Noch etwas: Sobald das Kind da ist, muesst ihr es bei der Krankenversicherung anmelden. Das Kind einer Bekannten von mir musste wegen einer ausgepraegten Gelbsucht laenger im KH bleiben. Die Eltern hatten versaeumt, das Kind gleich der Versichrung zu melden, sodass es wegen dieses verlaengerten Aufenthaltes Aerger um die Kosten mit der Versichrung gab.

    Frag mich ruhig weiter aus, gerne auch per PN![/QUOTE]

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