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Thema: 15-jähriger will nicht mit auswandern

  1. #11
    suus ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Zitat Zitat von BilingualMom Beitrag anzeigen
    Mir waere es an deiner Stelle wichtig, Verstaendnis fuer meinen Sohn zu zeigen, aber gleichzeitig die Richtung vorzugeben. Denn letztendlich bist du fuer ihn verantwortlich. Kinder -egal ob fuenf oder fuenfzehn - spueren sehr genau, wenn Eltern unsicher sind oder Schuldgefuehle haben. Kinder muessen wissen, dass ihre Eltern sich bemuehen, alles zum Besten ihrer Kinder zu enstcheiden, auch wenn das nicht immer die Loesung ist, die den Kindern momentan am besten gefaellt. Dazu gehoert zum Beispiel, die "Oma-Loesung" ein- fuer allemal vom Tisch zu nehmen.
    So sehe ich das auch.

  2. #12
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Hej!

    Genauso wie suus meinte ich das auch (nur leider wieder etwas langatmiger).

    Gruß Ursel, DK - die übrigens gerade gestern mit einer Chorschwester über ähnliches geredet hat, derenTochter so begeistert vom Internatjahr war, daß sie nun auch die 3 Jahre Gymnasium dort macht.
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  3. #13
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Schliesse mich DK_Ursel voll an. Oma hat ihren Job getan, "verpflichte" sie bloss nicht. Und sieh zu, dass sie sich nicht von deinem Sohn "weichklopfen" laesst. Meine Eltern haben das zum Glueck selbst mal deutlich meinem Sohn gesagt: Besuchen immer, auf Dauer nein, das schaffen sie nicht mehr. - Und wollen sie auch nicht.
    Ich wuerde ihn vor die Wahl stellen, die bereits vorgeschlagen wurde: In Dtschl. auf's Internat mit WE bei Oma oder mitkommen. - Und bloss nicht deine ganzen Sorgen um ihn und seinen Werdegang aeussern! Es geht halt nicht anders, der Kompromiss heisst Internat. kann ja auch gut sein, dass er demnaechst aus irgendeinem Grund doch lieber mitkommen moechte. Aber komm ihm bloss nicht mit den erwaehnten nuetzlichen Sprachkenntnissen fuer spaeter o.ae., das bringt doch nichts. Ihm geht's um's Soziale. Vielleicht solltet ihr es mit der guten alten Pro-Contra Liste versuchen, das hilft oft, Entscheidungen objektiver zu treffen. - Vielleicht auch ihm.
    - Bist du denn deiner Sache sicher??? Das faerbt ja manchmal ab...

  4. #14
    sylux Gast

    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Zitat Zitat von suus Beitrag anzeigen
    meine Schwiegereltern waeren wuerden zwar mit der Situation gut zurecht kommen, sind aber sehr aktive und waeren dann in ihrem Leben wieder mehr eingeschraenkt (z.B. reisen sie viel) - und das wuerde ich auch nicht wollen.
    Ja, so ist das bei uns auch. Die Oma ist sehr fit, aber hat eben ihre eigenen Hobbies und Pläne und müsste sich glaube ich ziemlich umstellen.

    Nachdem ich jetzt mal angedeutet hab', dass er sich wirklich wirklich nur zwischen A=Internat oder B=Mitkommen entscheiden kann, hat er natürlich "die Krallen ausgefahren" und gemeint, dann würde er lieber hier auf der Strasse leben wollen!!
    Oh wei, da liegt noch ein laanger steiniger Weg vor uns..

    Finanziell kommt das fast auf's gleiche raus, weil auch die Auslandsschulen kosten werden.


    Vielleicht solltet ihr es mit der guten alten Pro-Contra Liste versuchen, das hilft oft, Entscheidungen objektiver zu treffen. - Vielleicht auch ihm.
    - Bist du denn deiner Sache sicher??? Das faerbt ja manchmal ab...
    Ja, wir sind sicher, es geht woanders hin. Eine Liste ist schon in Arbeit..mal sehn, was es bringt.
    Geändert von sylux (05.06.2012 um 10:42 Uhr)

  5. #15
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Hej nochmal!

    Als Teenagemutter kann ich Dir nur Mut uzmDurchhalten machen.
    natürlich fährt er die Krallen aus - wir hattendas mit einer nicht so weitreihenden, aber durchaus auch schwerwiegenden Entscheidung bei unserergroßen auch - da herrschte lange echte kampfstimmung, dann wieder Drama, Tränen, Selbstzmtileid, total unrealistische Alternativen (quasi als Drohung ausgestoßen) undundnud.
    letztendlich h ats ich die elterliche Lösugn bewährt, wurde akzeptiert und war dan nsicher für alle sogar das Beste.
    Zugegeben hat sie das NIE!!!!!

    Gib Deinem Sohn auchdie Zeit, die er jetzt braucht, von seinem Plan abzuweichen, anderes in Betracht zu ziehen und sich neu zu sortieren.
    Er kann ja nicht von jetzt auf gleich zu EUREN Lösungen überschwenken.
    Und Ihrsolltet allesvermeiden,waszu einemGesichstverlust beitragen kann bzw. ihm dasgefühl gibt, Ihr vertraut ihm nicht (Du hattest das inderAusgangssituation erwähnt, daß er meine, Ihr könntet ihm vertrauen).
    Das hat nur z.T. mit Vertrauen zu tun, sondern eben mit dem berechtigten(!) NEIN der Großmutter, mit Eurer Einstellung, ihr das höchstens zum von ihr abgesegneten Wochenende zuzumuten und mit Eurer Verantwortung als Eltern.
    Und ist immerhin auch ein Vertrauensbeweis, ihn gerade an den Wochenende beider Großmutter zu lassen, wo viele ja auchihre wilden Minuten durchleben,ausleben.

    Es gilt in der Pubertät für uns Eltern wohl immer abuzwägen, wecher KKamof sichwirklich lonht.
    Hier so wie vor einigen Wochen bei uns ist die Entscheidung (lebens-)wichtig, also lohnt es sich.

    Starke Nerven - "am Widerstand erstarkt der Mensch", und junge Leute müssen sich ja auch mal reiben.

    Gruß Ursel, DK
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  6. #16
    sonnenkerstin ist offline enthusiast

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    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Hi,

    ich kann dir leider nicht wirklich weiterhelfen,außer,dir mein Mitgefühl für die anstehende Entscheidungszeit auszudrücken.
    Außer eigener Erfahrung weiß ich,wieee anstrengend und zermürbend das ist.
    Nur gibt es bei uns nicht mal die Möglichkeit Internat,da unser Sohn erst 12 ist(ich weiß,auch für das Alter gibts Internate...).
    Wir leben seit 2,5 Jahren in Australien und unser Sohn war von Anfang an sehr wenig begeistert vom Umzug.Nun steht in ca.8-12Monaten der nächste Umzug an(berufsbedingt),der mindestens bis zu seinem Schulabschluß der Letzte sein wird,aber die Probleme sind schon vorprogrammiert,denn es wird höchstwahrscheinlich nicht zurück nach Deutschland gehen.
    Wir versuchen,ihm so viele Entscheidungsmöglichkeiten zu geben,wie zu verantworten sind(z.B.Schulwahl-deutsche Schule oder internationale Schule),aber letztendlich müssen wir ihn "mitschleifen".

    Von daher bin ich ebenfalls an jedem Tipp interessiertwie man solche Situationen am besten bewältigt.


  7. #17
    Avatar von rodakino
    rodakino ist offline Legende

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    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Zitat Zitat von DK-Ursel Beitrag anzeigen
    Hej!

    Oha, da steckt Ihr aber in der Bredouille!
    ich finde es schon mal gut, daß Ihr nicht auf Teufel komm raus auf seinen Mit-Umzug besteht, sondern nach anderen Lösungen sucht.

    Ich habe ganz sicher keine Lösung für Dein Problem und wüßte absolut nicht, was ich täte.
    Aber wenn die Großmuttersicheinen 16J. nicht zutraut (um es mal so zu sagen9, kann ich sie nicht nur verstehen, sondern dann müßt Ihr das auch respektieren.
    Die Frau hat die Phase mit Kindern und allem Drum und Dran gehabt und Anspruch auf ihr eigenes Leben.
    DAS würde ich als erstes - und habe es auch immer! - meinen Kindern und der sonstigen Umgebung kundgetan.
    Enkelkinder sind keine Verpflichtung, sondern eine "Bonusgabe", und als großmutter ist man nicht immer mehr so fit, wie es an manchen tagen nach außen so aussieht.

    Ich habe selber 2 Töchter im Teenagealter - die eine fast erwachsen (naja, dem Gesetz nach ist sie es) und die andere so alt wie Dein Sohn.
    ich weiß also, wie selbständig, verantwortungsbewußt, aber auch genau i mgegenteil und vor allem wie selbstüberschätzend Teenager sein können.

    Ich nähme durchaus Rücksicht darauf, daß ein so großes Kind auch seine eigenen Vorstellungen hat.
    DU magst es spannnd finden, Neues kennenzuölernen.
    ER nicht.
    Ob er nun einfach nur anders dabei ist als Du oder ob das an den Freunden, dem Alter, der Pubertät liegt, ist ganz egal, aber er MUSS das nicht so empfinden wie Du.
    Zudem brauchen junge Menschen oftmals erst die Wurzeln, von denen aus sie fliegen können.

    Und bedenke, daß gerade in diesem Alter die Clique, gute Freunde sehr viel bedeuten, oftmals mehr als die Eltern, die im besten Fall hinter den Kusissen die Weichen stellen.

    Diese Weiche könnte, wenn Ihr Euch das leisten könnt, ja ein Internat sein.
    daß er das auch nicht will, ist nun ein Punkt, wo Ihr reden müßt.

    Normalerweise habt Ihr noch das Recht zu bestimmen, wo er sich aufhält, d.h. Ihr könntet sturheil ihn einfach umpfanzen und mitnehmen.
    Das wollt Ihr nicht.
    Er darf nach Dtld., aber die Großmutter traut sich das die ganze Zeit über nicht zu, alters- und auch snst bedingt.
    Das muß Sohnemann auch respektieren, wenn er enstgenommen will - die Großmutter hat darauf mindestens ebenso viel Anspruch.

    Ich würde ihm das als Kompromiß verkaufen:
    Unter der Woche Internat, am Wochenende Großmutter.
    Werden die Wochenenden zu Dummheiten genutzt, die ausufern, wird neu verhandelt.
    Aber anders geht es nicht, denn Ihr habt nicht nur das Recht, seinen Aufenthaltsort zu bestimmen,sondern auchdie Pflicht, für seinen Schulgang und ordentliche Betreuung zu sorgen.

    Sprecht nochmal ruhig mit ihm und zeigt verständnis für seine Weigerung, mizuziehen.
    Laßt ihn los.
    Aber zeigt ihm auch ,wo Eure Grenzen - und vor allemdie der Großmutter - dabei nun mal sind.
    Mit diesen Gegegebenheiten muß er sich anfreunden.

    vertrauen etc. ist gut, aberdie Großmutter sagt, sie will 7 kann es nicht, das ist für mich der ausschlaggebende Punkt bei der Geschichte.

    Laß in dem Gespräch weg,daß Du glaubst, sie sei nicht durchsetzungskräftig genug oder er werde nicht genug lerne oder ...
    Trau ihm was zu, sag ihm das auch, aber sag deutlich, daß es der Großmutter zuviel ist.
    Das zu respektieren gilt für alle - also auch keine "ich-bearbeite-die-Oma-Alleingänge"!

    Ich wünsche euch viel Glück - wo soll es eigentlich hingehen (oder habe ich das überlesen?)?

    Gruß Ursel, DK
    Du hast das jetzt genau so formuliert, wie ich das schreiben wollte. Spar ich mir das Tippen und unterschreibe hier zu 100% :)
    Με αγάπη από το νησί...

    Mit lieben Gruessen von der Insel :)

    Miss X. (06); Kore (10)

  8. #18
    Avatar von Chinchilla64
    Chinchilla64 ist offline Legende

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    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Nur ergänzend - die Anderen haben ja schon so viel geschrieben: Die anderen Lösungen scheinen keine gute Idee zu sein, d.h. die Oma und das Internat. Klar stinkt ihm das im Moment, aber ich denke auch, dass es eine tolle Chance für ihn ist. Die Sprache, die er gut lernen wird und die Auslandserfahrung. Vielleicht wirft er euch nachher vor, dass ihr nicht zu seinem Besten entschieden habt, wenn ihr ihn in D lasst?

    Ich würde mit ihm reden und ihm versuchen klarzumachen, dass die Alternativen nicht so toll sind, und vielleicht eine Probezeit ausmachen (im Ausland)? Soll er erst mal ein paar Monate, vielleicht ein halbes Jahr ausprobieren! Ich glaub nicht, dass er dann zurück will. Welches Land überhaupt? Wenn's nicht gerade langweilige Provinz in Wales oder so ist, dann kann ich mir vorstellen, dass es ihm bald gut gefällt.

  9. #19
    Avatar von 0Agnes0
    0Agnes0 ist offline Schon lange da :)

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    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Hi
    also, mag ja sein, dass ich in 7 Jahren meine Meinung ändere. Aber wenn er die Krallen ausfährt, obwohl die Situation so einfach zu verstehen ist (die Faktenlage ist ja ziemlich simpel), dann würde ich ihn mitnehmen. Punkt. Er zeigt - aus der Fernsicht, das kann falsch sein - nicht die Reife, die ich von jemandem erwarten würde, der seinen Schulabschluss ohne Elternkontrolle machen soll. Vielleicht ist er auch "nur" verletzt oder unsicher ob der Veränderung und lenkt noch ein? Das kannst nur du einschätzen.
    mit Mädelshaushalt (03, 05, 07, 10, 13)
    .. und einem, der fehlt (05)

  10. #20
    Avatar von PinkMagnolia
    PinkMagnolia ist offline gekommen um zu reisen

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    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    wo geht es denn hin?

    Zitat Zitat von sylux Beitrag anzeigen
    Finanziell kommt das fast auf's gleiche raus, weil auch die Auslandsschulen kosten werden.

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