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Thema: 15-jähriger will nicht mit auswandern

  1. #1
    sylux Gast

    Standard 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Hallo zusammen

    ich hoffe, ich bin in diesem Forum richtig.
    Diese Frage beschäftigt mich schon zu lange und fühle mich z. Zt. ein bisschen wie in einer Patt-Situation.
    Hoffentlich hat überhaupt jmd. Lust, soviel zu lesen. (Sorry, ist lang geworden.):

    Würdet Ihr Euren (dann) 16-jährigen Sohn zu Oma ziehen lassen,
    anstatt mit Mama, Stiefpapa + Geschwistern ins Ausland umzuziehen?

    Zum Hintergrund: Im Sommer nächsten Jahres, wenn mein Sohn
    (dann eben 16 J. geworden) die 9. Klasse beendet haben wird,
    werden wir voraussichtlich berufsbedingt ins Ausland ziehen.
    Wir, das wären mein Lebensgefährte (Stiefvater meines Sohnes)
    und 2 kleine Geschwister (2 und 3 J.).
    Wir haben übrigens alle ein sehr gutes Verhältnis zueinander.

    Vor 2 Jahren bin ich mit meinem Sohn und dem ersten Geschwisterchen schon
    von Deutschland in die Schweiz gezogen, weil mein Lebensgefährte dort studiert.
    Nun wird er nächstes Jahr promoviert haben und wohl eher einen Job im Ausland finden.

    Das Problem ist jetzt:
    Mein Sohn hat schon kundgetan, dass er absolut keinen Bock hat,
    schon wieder umzuziehen und die Schule zu wechseln.
    Wenn er mit uns umzieht, dann müsste er auf eine englischsprachige Auslandsschule gehen.
    Er will aber lieber zurück nach Deutschland zur Oma, weil da auch seine Freunde sind.

    Die Oma hat schon gesagt, sie fände es besser, wenn er in DE
    auf ein Internat geht und dann am WoE und in den Ferien bei ihr wohnt.
    Sie befürchtet, mit einem 16-jährigen nicht fertig zu werden,
    wenn er mal in die 0-Bock-Phase oder so kommt. (Und ja: er kann auch echt bocken!)
    Er will aber auch nicht auf ein Internat.

    Auch ich befürchte, dass er sich bei Oma mehr laissez-faire erhofft.
    Wie ich meine Mutter kenne, wird sie nicht so mit Nachdruck hinterhersein
    und tagelange heisse Diskussionen führen wollen/können,
    dass er seine Hausis macht, lernt, das es wichtig ist, einen guten Abschluss zu haben usw. etc.
    Sie ist damit beschäftigt, ihr Rentnerleben zu geniessen
    und ihren Hobbies nachzugehen. Also Unruhestand, sozusagen.

    Mein Sohn sagt jetzt, wir sollen ihm halt jetzt einfach mal vertrauen und
    er würde das schon alles hinkriegen mit der Schule, wenn er bei Oma wohnt.

    Ich schätze aber, er wird es ausnutzen, das die Oma nicht so streng sein kann
    und logischerweise lieber Computer spielen und fernsehen, statt zu lernen;
    und so evtl. mit Ach-und-Krach die 10. Klasse schaffen.

    Was tun jetzt? Wie kann ich ihn überzeugen, dass es besser wäre, mitzuziehen?
    Oder soll ich ihn wirklich zu Oma ziehen lassen? Sie will es ja eigentlich auch nicht so komplett,
    sondern nur am WoE, müsste davon also auch erst überzeugt werden.

    Ich denke, er kann ja immer noch zurück nach DE ziehen, wenn er die Schule mit 18 fertig hat.
    Dann darf er sowieso für sich entscheiden, wo er leben will und wie.
    Es ist doch auch wahnsinnig aufregend, so viel rumzukommen und viel von der Welt
    zu sehen. Er wird perfekt englisch können. Er wird andere Kulturen und auch sicher
    neue Freunde kennenlernen können. Natürlich habe ich ihn auch gern bei mir
    und will eigentlich nicht ohne ihn wegziehen.
    Klar ist nicht jeder so abenteuerlustig, aber evtl. denkt er in 10 Jahren genauso
    und ärgert sich dann, das er nicht mitgegangen ist. Ich möchte, dass er
    einen guten Schulabschluss schafft und sich seine Chancen nicht schon
    mit 15 - 16 versaut.

    Würde mich über Eure Meinungen freuen. Wie kann ich ihn überzeugen?
    Was wäre das Beste für ihn eurer Meinung nach?

    gruss sylux

  2. #2
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

    User Info Menu

    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Hej!

    Oha, da steckt Ihr aber in der Bredouille!
    ich finde es schon mal gut, daß Ihr nicht auf Teufel komm raus auf seinen Mit-Umzug besteht, sondern nach anderen Lösungen sucht.

    Ich habe ganz sicher keine Lösung für Dein Problem und wüßte absolut nicht, was ich täte.
    Aber wenn die Großmuttersicheinen 16J. nicht zutraut (um es mal so zu sagen9, kann ich sie nicht nur verstehen, sondern dann müßt Ihr das auch respektieren.
    Die Frau hat die Phase mit Kindern und allem Drum und Dran gehabt und Anspruch auf ihr eigenes Leben.
    DAS würde ich als erstes - und habe es auch immer! - meinen Kindern und der sonstigen Umgebung kundgetan.
    Enkelkinder sind keine Verpflichtung, sondern eine "Bonusgabe", und als großmutter ist man nicht immer mehr so fit, wie es an manchen tagen nach außen so aussieht.

    Ich habe selber 2 Töchter im Teenagealter - die eine fast erwachsen (naja, dem Gesetz nach ist sie es) und die andere so alt wie Dein Sohn.
    ich weiß also, wie selbständig, verantwortungsbewußt, aber auch genau i mgegenteil und vor allem wie selbstüberschätzend Teenager sein können.

    Ich nähme durchaus Rücksicht darauf, daß ein so großes Kind auch seine eigenen Vorstellungen hat.
    DU magst es spannnd finden, Neues kennenzuölernen.
    ER nicht.
    Ob er nun einfach nur anders dabei ist als Du oder ob das an den Freunden, dem Alter, der Pubertät liegt, ist ganz egal, aber er MUSS das nicht so empfinden wie Du.
    Zudem brauchen junge Menschen oftmals erst die Wurzeln, von denen aus sie fliegen können.

    Und bedenke, daß gerade in diesem Alter die Clique, gute Freunde sehr viel bedeuten, oftmals mehr als die Eltern, die im besten Fall hinter den Kusissen die Weichen stellen.

    Diese Weiche könnte, wenn Ihr Euch das leisten könnt, ja ein Internat sein.
    daß er das auch nicht will, ist nun ein Punkt, wo Ihr reden müßt.

    Normalerweise habt Ihr noch das Recht zu bestimmen, wo er sich aufhält, d.h. Ihr könntet sturheil ihn einfach umpfanzen und mitnehmen.
    Das wollt Ihr nicht.
    Er darf nach Dtld., aber die Großmutter traut sich das die ganze Zeit über nicht zu, alters- und auch snst bedingt.
    Das muß Sohnemann auch respektieren, wenn er enstgenommen will - die Großmutter hat darauf mindestens ebenso viel Anspruch.

    Ich würde ihm das als Kompromiß verkaufen:
    Unter der Woche Internat, am Wochenende Großmutter.
    Werden die Wochenenden zu Dummheiten genutzt, die ausufern, wird neu verhandelt.
    Aber anders geht es nicht, denn Ihr habt nicht nur das Recht, seinen Aufenthaltsort zu bestimmen,sondern auchdie Pflicht, für seinen Schulgang und ordentliche Betreuung zu sorgen.

    Sprecht nochmal ruhig mit ihm und zeigt verständnis für seine Weigerung, mizuziehen.
    Laßt ihn los.
    Aber zeigt ihm auch ,wo Eure Grenzen - und vor allemdie der Großmutter - dabei nun mal sind.
    Mit diesen Gegegebenheiten muß er sich anfreunden.

    vertrauen etc. ist gut, aberdie Großmutter sagt, sie will 7 kann es nicht, das ist für mich der ausschlaggebende Punkt bei der Geschichte.

    Laß in dem Gespräch weg,daß Du glaubst, sie sei nicht durchsetzungskräftig genug oder er werde nicht genug lerne oder ...
    Trau ihm was zu, sag ihm das auch, aber sag deutlich, daß es der Großmutter zuviel ist.
    Das zu respektieren gilt für alle - also auch keine "ich-bearbeite-die-Oma-Alleingänge"!

    Ich wünsche euch viel Glück - wo soll es eigentlich hingehen (oder habe ich das überlesen?)?

    Gruß Ursel, DK
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  3. #3
    hirtzerich ist offline journey (wo)man

    User Info Menu

    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Hallo,
    muss gerade lachen. Genau diese Frage hatte mich letzte Woche beschäftigt. Meiner Schulfreundin hat sich diese Frage vor 1 Jahr gestellt. Sie war mit 16 Mama geworden und hat vor nunmehr 4 Jahren ihren jetzigen Mann kennengelernt und auch 2 Kinder bekommen. Der Große war 2010 16 Jahre alt, als die Familie arbeitsbedingt nach Neuseeland ausgewandert ist, ohne den Großen. Der blieb bei den Großeltern. Was sollen wir sagen: Es hat bei ihnen nicht funktioniert.

    Viele Sachen wurden gar nicht richtig bedacht (Krankheit des Sohnes bzw. der Großeltern, das Alter der Großeltern, Belastung, Hilfestellung bei Schulproblemen). Der Große hat sich das ganz easy vorgestellt, war es am Anfang wahrscheinlich auch. Nach einem halben Jahr ist er nach Neuseeland nachgereist.

    Auf den Großeltern lastet eine große Verantwortung, dass würde meine Freundin ihnen heute nicht mehr zumuten wollen.

    Vielleicht könnt Ihr ja die Situation mal proben? Allerdings nicht nur für 2-3 Wochen. Es gibt soviele Situationen, die man vorher nicht besprechen kann. Der Alltag zwischen Oma und Enkel muss ja auch passen. Und die Oma muss immer Rücksicht nehmen, ist in ihrer Spontanität eingeschränkt. Wenn sie da schon Zweifel hat, weiss ich nicht, ob es sinnvoll ist, sie zu "überzeugen".

    Allerdings ist Neuseeland auch ziemlich weit weg... Wisst Ihr denn schon wo es bei Euch in etwa hingeht? Die Entfernung spielt natürlich auch eine Rolle. Von Spanien, Dänemark etc. ist man mit dem Flieger ja relativ schnell wieder in DE.

    Der Sohn meiner Freundin wird jetzt 18, hat seinen Schulabschluss im Sommer in der Tasche und will in DE studieren. Damit kann meine Freundin zwar auch nicht richtig leben, aber dann ist er wenigstens volljährig.

    Eine schwierige Entscheidung also. Ich wünsche Dir viel Glück.

  4. #4
    Babette267 Gast

    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Zitat Zitat von sylux Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen

    ich hoffe, ich bin in diesem Forum richtig.
    Diese Frage beschäftigt mich schon zu lange und fühle mich z. Zt. ein bisschen wie in einer Patt-Situation.
    Hoffentlich hat überhaupt jmd. Lust, soviel zu lesen. (Sorry, ist lang geworden.):

    Würdet Ihr Euren (dann) 16-jährigen Sohn zu Oma ziehen lassen,
    anstatt mit Mama, Stiefpapa + Geschwistern ins Ausland umzuziehen?

    Zum Hintergrund: Im Sommer nächsten Jahres, wenn mein Sohn
    (dann eben 16 J. geworden) die 9. Klasse beendet haben wird,
    werden wir voraussichtlich berufsbedingt ins Ausland ziehen.
    Wir, das wären mein Lebensgefährte (Stiefvater meines Sohnes)
    und 2 kleine Geschwister (2 und 3 J.).
    Wir haben übrigens alle ein sehr gutes Verhältnis zueinander.

    Vor 2 Jahren bin ich mit meinem Sohn und dem ersten Geschwisterchen schon
    von Deutschland in die Schweiz gezogen, weil mein Lebensgefährte dort studiert.
    Nun wird er nächstes Jahr promoviert haben und wohl eher einen Job im Ausland finden.

    Das Problem ist jetzt:
    Mein Sohn hat schon kundgetan, dass er absolut keinen Bock hat,
    schon wieder umzuziehen und die Schule zu wechseln.
    Wenn er mit uns umzieht, dann müsste er auf eine englischsprachige Auslandsschule gehen.
    Er will aber lieber zurück nach Deutschland zur Oma, weil da auch seine Freunde sind.

    Die Oma hat schon gesagt, sie fände es besser, wenn er in DE
    auf ein Internat geht und dann am WoE und in den Ferien bei ihr wohnt.
    Sie befürchtet, mit einem 16-jährigen nicht fertig zu werden,
    wenn er mal in die 0-Bock-Phase oder so kommt. (Und ja: er kann auch echt bocken!)
    Er will aber auch nicht auf ein Internat.

    Auch ich befürchte, dass er sich bei Oma mehr laissez-faire erhofft.
    Wie ich meine Mutter kenne, wird sie nicht so mit Nachdruck hinterhersein
    und tagelange heisse Diskussionen führen wollen/können,
    dass er seine Hausis macht, lernt, das es wichtig ist, einen guten Abschluss zu haben usw. etc.
    Sie ist damit beschäftigt, ihr Rentnerleben zu geniessen
    und ihren Hobbies nachzugehen. Also Unruhestand, sozusagen.

    Mein Sohn sagt jetzt, wir sollen ihm halt jetzt einfach mal vertrauen und
    er würde das schon alles hinkriegen mit der Schule, wenn er bei Oma wohnt.

    Ich schätze aber, er wird es ausnutzen, das die Oma nicht so streng sein kann
    und logischerweise lieber Computer spielen und fernsehen, statt zu lernen;
    und so evtl. mit Ach-und-Krach die 10. Klasse schaffen.

    Was tun jetzt? Wie kann ich ihn überzeugen, dass es besser wäre, mitzuziehen?
    Oder soll ich ihn wirklich zu Oma ziehen lassen? Sie will es ja eigentlich auch nicht so komplett,
    sondern nur am WoE, müsste davon also auch erst überzeugt werden.

    Ich denke, er kann ja immer noch zurück nach DE ziehen, wenn er die Schule mit 18 fertig hat.
    Dann darf er sowieso für sich entscheiden, wo er leben will und wie.
    Es ist doch auch wahnsinnig aufregend, so viel rumzukommen und viel von der Welt
    zu sehen. Er wird perfekt englisch können. Er wird andere Kulturen und auch sicher
    neue Freunde kennenlernen können. Natürlich habe ich ihn auch gern bei mir
    und will eigentlich nicht ohne ihn wegziehen.
    Klar ist nicht jeder so abenteuerlustig, aber evtl. denkt er in 10 Jahren genauso
    und ärgert sich dann, das er nicht mitgegangen ist. Ich möchte, dass er
    einen guten Schulabschluss schafft und sich seine Chancen nicht schon
    mit 15 - 16 versaut.

    Würde mich über Eure Meinungen freuen. Wie kann ich ihn überzeugen?
    Was wäre das Beste für ihn eurer Meinung nach?

    gruss sylux
    Ich habe noch gar keine Erfahrung mit Teenagern, aber ein Kind in dem Alter würde ich nicht zwingen, mit ins Ausland zu gehen. Allerdings geht die Oma-Lösung auch nicht, wenn die sich das nicht zutraut. Ich würde sagen, ihr müsst ihn vor die Entscheidung stellen Internat in Deutschland oder Mitgehen ins Ausland. Ich würde seinen Wunsch, nach Deutschland zu gehen, respektieren, aber die Randbedingungen legt ihr nach bester Einsicht fest. Gibt es eventuell andere Verwandte, bei denen er wohnen könnte?

  5. #5
    sylux Gast

    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Zitat Zitat von DK-Ursel Beitrag anzeigen
    Hej!


    Ich nähme durchaus Rücksicht darauf, daß ein so großes Kind auch seine eigenen Vorstellungen hat.
    DU magst es spannnd finden, Neues kennenzuölernen.
    ER nicht.
    Ob er nun einfach nur anders dabei ist als Du oder ob das an den Freunden, dem Alter, der Pubertät liegt, ist ganz egal, aber er MUSS das nicht so empfinden wie Du.
    Zudem brauchen junge Menschen oftmals erst die Wurzeln, von denen aus sie fliegen können.

    Und bedenke, daß gerade in diesem Alter die Clique, gute Freunde sehr viel bedeuten, oftmals mehr als die Eltern, die im besten Fall hinter den Kusissen die Weichen stellen.

    Diese Weiche könnte, wenn Ihr Euch das leisten könnt, ja ein Internat sein.
    daß er das auch nicht will, ist nun ein Punkt, wo Ihr reden müßt.



    Ich wünsche euch viel Glück - wo soll es eigentlich hingehen (oder habe ich das überlesen?)?

    Gruß Ursel, DK
    (seufz) Ich weiss.
    Ich will ihn ja auch einbeziehen und seinen Wünschen soweit es geht gerecht werden
    und das Internat scheint da schon auch eine gute Option zu sein,
    nur er muss das selbst wollen.
    Wir hatten uns ja mal eins angeschaut und der Leiter dort meinte,
    man würde keinen Schüler aufnehmen, der nicht auch von sich aus wirklich wolle.

    Ich werde ihm wohl nochmal beide Optionen genau erklären müssen, mit Vor- und Nachteilen,
    um ihm diese schwierige Entscheidung leichter zu machen.

    Wir wissen noch nicht genau wohin. das kommt ganz drauf an, wo mein Lebensgefährte
    einen Job bekommt. Zur Wahl steht das englischsprachige Ausland und Vietnam, da er von da ist.

  6. #6
    sylux Gast

    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Zitat Zitat von hirtzerich Beitrag anzeigen
    Vielleicht könnt Ihr ja die Situation mal proben? Allerdings nicht nur für 2-3 Wochen.
    Hm, das ist schwierig, das müsste ja in der Schulzeit passieren. Und nicht nur in den Ferien, wenn eh' alles superlässig ist. Die 2 vertragen sich schon ganz gut normalerweise. :)

    Zitat Zitat von hirtzerich Beitrag anzeigen
    Allerdings ist Neuseeland auch ziemlich weit weg... Wisst Ihr denn schon wo es bei Euch in etwa hingeht?
    Englischsprachiges Land oder Vietnam (mein Lebensgefährte ist von dort). Je nachdem, wo eine Stelle frei wird.

    Zitat Zitat von hirtzerich Beitrag anzeigen
    Der Sohn meiner Freundin wird jetzt 18, hat seinen Schulabschluss im Sommer in der Tasche und will in DE studieren. Damit kann meine Freundin zwar auch nicht richtig leben, aber dann ist er wenigstens volljährig.
    Also, da wär ich aber mal zufrieden, wenn das bei uns so laufen würde. So würd' ich mir das vorstellen. :-)

  7. #7
    Avatar von 0Agnes0
    0Agnes0 ist offline Schon lange da :)

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    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Hi
    meine Kinder sind noch jünger, aber hier ist, was ich tun würde. Ich würde das mit der Oma sein lassen, denn damit zieht man Leute mit rein, die anderes zu tun haben.
    Ich würde ihm die Wahl Internat (mit Ferien bei Oma usw.) oder mitkommen anbieten. Wenn Internat ihm nicht passt, muss er mit. Vielleicht gewinnt das Internat ja dann an Attraktivität
    Und ich würde sehr deutliche Absprachen treffen, wie das zu laufen hat und deutlich machen, dass die nächstmögliche Option Ausland ist, nach der Prinzip, wer eine Extrawurst will, der muss dafür was tun.
    mit Mädelshaushalt (03, 05, 07, 10, 13)
    .. und einem, der fehlt (05)

  8. #8
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Ich finde, dass die Oma-Loesung von vornherein ausfaellt. Ein kind zu sich zu nehmen, ist eine grosse Aufgabe, und wenn die Oma ein Nein signalisiert, kaeme das fuer mich auch gar nicht in Frage.

    Ob er mit dir umzieht oder in ein Internat geht, wuerde ich auch von seiner Reife abhaengig machen. Wenn er gut mit laengerer Trennung von dir und mit fremder Umgebung zurechtkommt, wuerde ich das Internat in Betracht ziehen.

    Mir waere es an deiner Stelle wichtig, Verstaendnis fuer meinen Sohn zu zeigen, aber gleichzeitig die Richtung vorzugeben. Denn letztendlich bist du fuer ihn verantwortlich. Kinder -egal ob fuenf oder fuenfzehn - spueren sehr genau, wenn Eltern unsicher sind oder Schuldgefuehle haben. Kinder muessen wissen, dass ihre Eltern sich bemuehen, alles zum Besten ihrer Kinder zu enstcheiden, auch wenn das nicht immer die Loesung ist, die den Kindern momentan am besten gefaellt. Dazu gehoert zum Beispiel, die "Oma-Loesung" ein- fuer allemal vom Tisch zu nehmen.
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

  9. #9
    Avatar von PinkMagnolia
    PinkMagnolia ist offline gekommen um zu reisen

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    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Ich wuerde die Oma da rauslassen und mich auch fragen: wie hoch ist der finanzielle Aufwand zur Finanzierung des Internats? Wäre das kein Problem: Wahl zwischen internat oder mitziehen, keine andere Option. ich glaube nicht, dass ein 15jähriger die exakte Tragweite abschätzen kann und sehe mich da ein wenig in der Pflicht als Elternteil, ihn noch zu lenken. Mit 18 kann er gerne alleine entscheiden.

  10. #10
    suus ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: 15-jähriger will nicht mit auswandern

    Unsere Tochter ist ja noch recht klein und vom Elternstandpunkt kann ich leider nicht viel beitragen.

    Mein Mann ist mit 15 auf's Internat, weil seine Eltern (zum zweiten Mal) ins Ausland sind. Mit 15 wollte er eben nicht mehr mit und lieber bei seinen Freunden bleiben - ist dann 3 Jahre auf's Internat gegangen.
    Fuer ihn war das Internat toll, aber es war auch seine eigenen Entscheidung.

    Die Omavariante waere fuer mich glaub ich auch keine Loesung glaub ich. Zumindest meine eigene Mutter waere der Situation nicht mehr gewachsen, meine Schwiegereltern waeren wuerden zwar mit der Situation gut zurecht kommen, sind aber sehr aktive und waeren dann in ihrem Leben wieder mehr eingeschraenkt (z.B. reisen sie viel) - und das wuerde ich auch nicht wollen.

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