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Thema: An die Amerikaner hier im Forum

  1. #11

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    Standard Re: An die Amerikaner hier im Forum

    Zitat Zitat von putzipoo Beitrag anzeigen
    Hallo Agnes,

    Wir sind ja prinzipiell auch immer offen fuer alle Eventualitaeten, deshalb frage ich da jetzt interessehalber noch mal genauer nach. Wenn wir in die USA gingen, waere es keine Entsendung, sondern eine ganz normale Abwerbung. Ich koennte mir unter gar keinen Umstaenden vorstellen laenger als sagen wir einmal 6 Monate zuhause zu bleiben. Von daher waere auf jeden Fall Voraussetzung, dass in dem betreffenden Package auch ein Arbeitsvisum fuer mich enthalten ist. Weisst Du, wie das Visum heisst, dass mein Mann in dem Fall fuer mich verlangen muesste?
    auch wenn ich nicht agnes bin ;-)

    das klingt nach einem H1B visum fuer deinen mann, das bedeutet fuer dich, du bekaemst ein H4 und duerftest damit NICHT arbeiten! es sei denn, du findest aufgrund deiner beruflichen qualifikation einen eigenen arbeitgeber, der dich sponsert. situation wie bei agnes.
    wir sind mit einem E2-angestellten visum hier ( mutterkonzern sitzt in deutschland, betreibt "handel" mit der us geschaeftsstelle und somit koennen im rahmen des E2 visum deutsche mitarbeiter in den usa angestellt werden- wir haben einen lokalen vertrag). ich darf arbeiten.
    putzipoo gefällt dies

  2. #12
    Avatar von putzipoo
    putzipoo ist offline Veteran

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    Standard Re: An die Amerikaner hier im Forum

    Zitat Zitat von Profilacktisch Beitrag anzeigen
    auch wenn ich nicht agnes bin ;-)

    das klingt nach einem H1B visum fuer deinen mann, das bedeutet fuer dich, du bekaemst ein H4 und duerftest damit NICHT arbeiten! es sei denn, du findest aufgrund deiner beruflichen qualifikation einen eigenen arbeitgeber, der dich sponsert. situation wie bei agnes.
    wir sind mit einem E2-angestellten visum hier ( mutterkonzern sitzt in deutschland, betreibt "handel" mit der us geschaeftsstelle und somit koennen im rahmen des E2 visum deutsche mitarbeiter in den usa angestellt werden- wir haben einen lokalen vertrag). ich darf arbeiten.
    Hm, sollte es jemals zu einem Umzug kommen, wuerde ich sowieso erst einmal hier bleiben mit meinen Toechtern und erst nachkommen, wenn drueben alles in trockenen Tuechern ist (Probezeit vorbei, Hauskauf, etc.). Dann haette ich ja genug Zeit, mir meinen eigenen Sponsor zu suchen. Noch ist alles nur Theorie, aber es ist gut, schon mal genauer Bescheid zu wissen.

    Danke!
    "Mieux vaut se perdre que de ne jamais partir"

  3. #13
    livg76 ist offline Member

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    Standard Re: An die Amerikaner hier im Forum

    Zitat Zitat von sabinepolola Beitrag anzeigen

    Bei uns solls nach Chicago gehen, und zwar im März. Bin schon sehr gespannt. Ich war da mal genau einen Tag vor vielen Jahren, als ich einen Anschlussflug verpasst hatte, und der kurze Eindruck war sehr schön.
    Hallo Sabine,

    ich kann dir bezüglich des Visums leider nicht weiterhelfen, da wir in Montreal wohnen und selbstständig sind. Aber Chicago ist klasse. Ich habe dort mal ein zweimonatiges Praktikum gemacht. Das ist zwar schon eine Weile her, aber die Stadt ist toll. Und der Lake Michigan bietet viele Wassersportmöglichkeiten, Strand etc an. Da wird dir das Meer nicht fehlen ;-)). Im Sommer ist es sehr heiss, ich war dort in der Zeit von Juni - August.

    Viele Grüsse,
    Liv

    Sohn 12/2003, Tochter 05/2005, Sohn 09/2010


  4. #14
    Avatar von 0Agnes0
    0Agnes0 ist offline Schon lange da :)

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    Standard Re: An die Amerikaner hier im Forum

    Ich habe keinen Schimmer, wie schwierig es ist, einen Sponsor zu finden. Ich weiß, dass es den Sponsor meines Mannes ne Stange Geld gekostet hat und überhaupt nur so "schnell" und "einfach" ging, weil er hoch qualifiziert ist und daher seine Einstufung recht gut ist. Außerdem hat der AG davor eine Chinesin gesponsort, und das scheint ein Alptraum zu sein - das dauert auch viel länger. Mein Mann hätte diesen Job NIEMALS bekommen, wenn er nicht schon vorher selbständig für das Unternehmen gearbeitet hätte und daher schon gut bekannt und quasi unabkömmlich war.

    Ich weiß, dass ICH mit meiner Ausbildung (Dr. in Geisteswissenschaften) hier in der Ecke nicht mal wüsste, wo ich es versuchen sollte, einen eigenen H1B-fähigen Job zu finden Ich möchte aber auch nicht Vollzeit arbeiten, daher kommt es für mich nicht in Frage. Möglicherweise sind da deine Voraussetzungen und deine Flexibilität anders, ich wünsche es dir! Ich jedenfalls warte, bis wir eine greencard haben, dann krieg ich die Arbeitserlaubnis gleich mit.

    Die AG können sich ja gerade die Arbeitnehmer aussuchen. Ein Freund (Marketing) war 2 Jahre arbeitslos und hatte nun ein job offer. Alles sah super aus, er wurde 2x sehr lange interviewt, man hatte großes Interesse an ihm usw. Ihm wurden dann 5000 weniger geboten als er gefordert hatte, also nahm er das Angebot an und forderte 2500 mehr als das Angebot (er dachte, zur Not wird halt noch nachverhandelt). Daraufhin wurde das Angebot aus heiterem Himmel wieder komplett zurückgezogen nach dem Prinzip "tja, dann halt nicht". Für die Familie bricht eine Welt zusammen... und vermutlich stehen 10 weitere mögliche AN Schlange Da muss man nicht darüber nachdenken, ob man es wohl wert ist, dass der AG erstmal einen mit Immigrationsdingen vertrauen Anwalt nimmt, Formulare ausfüllt und Gebühren bezahlt, damit geschaut werden kann, ob man ein Visum kriegt und anfangen kann. H1B beginnen normalerweise auch nur exakt am 1.10., auch noch so ein Hindernis. Sorry to rain on your parade, aber ich würde mich nicht auf sowas versteifen und dann enttäuscht werden. Es gibt nicht wenige deutsche Paare, die ich kenne, bei denen es genau so läuft: der Mann hat hier einen genialen Job, Frau kann gar nicht oder nicht qualifiziert arbeiten und dann gibt es Knatsch und einer muss in die Opferrolle für den anderen. Wir hatten das umgekehrt, als ich Vollzeit gearbeitet habe und mein Mann die Kinder hatte und dazuverdient hat (was er ja immerhin durfte) - und es hat uns schier unsere Ehe gekostet. Frauen sind da ja leidensfähiger, als man sollte sich nicht in eine Sackgasse manövrieren.
    mit Mädelshaushalt (03, 05, 07, 10, 13)
    .. und einem, der fehlt (05)

  5. #15
    Avatar von 0Agnes0
    0Agnes0 ist offline Schon lange da :)

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    Standard Re: An die Amerikaner hier im Forum

    Es ist egal, ob es theoretisch eine Entsendung ist, entscheidend ist nur alleine der Visums-Typ. Solange das nicht klar ist, würde ich gar nicht weiter verhandeln.

    Kindergarten. Hm, nun bin ich mir unsicher, was du meinst. Deutschen oder amerikanischen Kindergarten? Ich unterscheide mal durch Groß- und Kleinschreibung.

    Kindergarten = preschool.
    Vorschule = kindergarten.

    Mir ist noch nie eine Grundschule untergekommen, die nicht K-6 ist, also das kindergarten-Jahr mit dabei hat. kindergarten ist hier ein normaler Bestandteil der Schulkarriere, es ist auch kostenlos, genau wie alle staatlichen Schulen. (Und im Gegensatz zu preschools, die eine Stange Geld kosten!)
    Falls ihr weit vor dem Sommer schon umzieht, schau nach einer preschool. Manche K-6 Schulen haben preschools im gleichen Gebäude, aber bei weitem nicht alle. Wir hatten da Glück und es war im gleichen Gebäude. Das war natürlich hilfreich. Die Frage ist, ob man sich für wenige Monate überhaupt an eine neue Einrichtung gewöhnen will, hängt auch von den Bedinungen ab. Ich weiß nicht, ob dein Kind schon Englisch spricht, meine haben es hier gelernt, und das war natürlich am Anfang eine Herausforderung, war aber schnell gemeistert und ist nun vergessen. Da gilt natürlich, je bälder man anfängt, desto besser

    Wenn dein Kind im Februar 5 wird, ist es ab nächsten Sommer unterrichtspflichtig und kommt (wenn du nicht homeschoolst) in den kindergarten. In unserem Fall ist das richtig Schule, Mo-Fr von 8.15-2.30 und geht auch inhaltlich mehr zur Sache, als man sich das so denkt, wenn man an "Kindergarten" denkt. Ist eher wie die erste Klasse in D. Dass es kindergarten heißt, muss man sofort ausblenden und es innerlich in "1. Klasse" übersetzen. Ich bin manchmal schockiert, wenn ich hier im Forum Beträge lese, wo Erstklässler in der ersten Klasse noch nicht wirklich lesen können; hier ist man ein ganzes Jahr früher dran und zumindest an unserer Schule wird erwartet, dass man nach dem kindergarten lesend in die erste Klasse kommt.

    Ob eure öffentliche Schule gut ist, hängt alleine vom Schulbezirk und Glück ab. Es gibt solche und solche. Unsere Schulen hier sind sehr gut, aber wir wohnen auch in einer Mittelstandsgegend und ab dem Umzug in eine Unistadt. Daher sind die öffentlichen Schulen hier genauso gut wie die Privaten. (Sagen auch Leute, die ihre Kinder schon an beiden hatten und auch Lehrer, die schon an beiden gearbeitet haben.) Es gibt aber auch aus deutscher Sicht furchtbare Schulbezirke, was man so hört und liest Insofern hängt das nicht nur von der Stadt, sondern auch von der Wohnsituation ab, und das kann man natürlich überhaupt nicht vorhersagen. Privatschulen sind sauteuer (hier so um die 12,000 im Jahr, also 1000 im Monat pro Kind), aber wenn es bei euch bezahlt wird, ist das ja egal. Dann gibt es in urbanen Gebieten oft die ganze Latte zur Auswahl, Montessori, Waldorf, international, Gemeinschafts-orientiert usw. Was es auch gibt, sind Charterschools. Das sind öffentliche Schulen ohne Schulbezirk. Lustiges Konzept, man zahlt kein Schulgeld (sind ja öffentlich), aber man muss reingelost werden (haben ja keinen Schulbezirk). Die haben oft ein Profil und sind hier zumindest recht gut (klar, müssen sie ja, sonst würde ja niemand hingehen), aber eben nicht elitär, weil nicht über die Finanzen der Eltern ausgesiebt wird. Das erwähne ich nur, weil ich froh gewesen wäre, wenn mir das jemand vorher erklärt hätte, ich hab ne Weile gebraucht, um's zu verstehen. Das wäre also auch eine Option. Nachteil ist, dass das Einzugsgebiet oft riesig ist und man viel Fahrerei hat. (Ich kenne eine Frau, die fährt jeden Tag 40 Minuten pro Richtung wegen der Charterschool.) Dafür könntest du (rechtzeitig!!!!) am Losverfahren teilnehmen und wüsstest, dass du in einer guten Schule bist, egal, wo ihr hinzieht. Könnte also für Planungssicherheit sorgen.
    mit Mädelshaushalt (03, 05, 07, 10, 13)
    .. und einem, der fehlt (05)

  6. #16
    Avatar von putzipoo
    putzipoo ist offline Veteran

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    Standard Re: An die Amerikaner hier im Forum

    Zitat Zitat von 0Agnes0 Beitrag anzeigen
    Ich habe keinen Schimmer, wie schwierig es ist, einen Sponsor zu finden. Ich weiß, dass es den Sponsor meines Mannes ne Stange Geld gekostet hat und überhaupt nur so "schnell" und "einfach" ging, weil er hoch qualifiziert ist und daher seine Einstufung recht gut ist. Außerdem hat der AG davor eine Chinesin gesponsort, und das scheint ein Alptraum zu sein - das dauert auch viel länger. Mein Mann hätte diesen Job NIEMALS bekommen, wenn er nicht schon vorher selbständig für das Unternehmen gearbeitet hätte und daher schon gut bekannt und quasi unabkömmlich war.

    Ich weiß, dass ICH mit meiner Ausbildung (Dr. in Geisteswissenschaften) hier in der Ecke nicht mal wüsste, wo ich es versuchen sollte, einen eigenen H1B-fähigen Job zu finden Ich möchte aber auch nicht Vollzeit arbeiten, daher kommt es für mich nicht in Frage. Möglicherweise sind da deine Voraussetzungen und deine Flexibilität anders, ich wünsche es dir! Ich jedenfalls warte, bis wir eine greencard haben, dann krieg ich die Arbeitserlaubnis gleich mit.

    Die AG können sich ja gerade die Arbeitnehmer aussuchen. Ein Freund (Marketing) war 2 Jahre arbeitslos und hatte nun ein job offer. Alles sah super aus, er wurde 2x sehr lange interviewt, man hatte großes Interesse an ihm usw. Ihm wurden dann 5000 weniger geboten als er gefordert hatte, also nahm er das Angebot an und forderte 2500 mehr als das Angebot (er dachte, zur Not wird halt noch nachverhandelt). Daraufhin wurde das Angebot aus heiterem Himmel wieder komplett zurückgezogen nach dem Prinzip "tja, dann halt nicht". Für die Familie bricht eine Welt zusammen... und vermutlich stehen 10 weitere mögliche AN Schlange Da muss man nicht darüber nachdenken, ob man es wohl wert ist, dass der AG erstmal einen mit Immigrationsdingen vertrauen Anwalt nimmt, Formulare ausfüllt und Gebühren bezahlt, damit geschaut werden kann, ob man ein Visum kriegt und anfangen kann. H1B beginnen normalerweise auch nur exakt am 1.10., auch noch so ein Hindernis. Sorry to rain on your parade, aber ich würde mich nicht auf sowas versteifen und dann enttäuscht werden. Es gibt nicht wenige deutsche Paare, die ich kenne, bei denen es genau so läuft: der Mann hat hier einen genialen Job, Frau kann gar nicht oder nicht qualifiziert arbeiten und dann gibt es Knatsch und einer muss in die Opferrolle für den anderen. Wir hatten das umgekehrt, als ich Vollzeit gearbeitet habe und mein Mann die Kinder hatte und dazuverdient hat (was er ja immerhin durfte) - und es hat uns schier unsere Ehe gekostet. Frauen sind da ja leidensfähiger, als man sollte sich nicht in eine Sackgasse manövrieren.
    Vielen Dank fuer die ausfuehrliche Antwort. Vielleicht stelle ich mir das tatsaechlich zu einfach vor, einen Sponsor zu finden. Ich war noch nie lange auf Jobsuche und habe auch im Zuge meiner Umzuege ins Ausland jedes Mal sofort einen Job gefunden, der meiner Ausbildung und Qualifikation entsprach, mich sogar verbessert. Ich war nie gezwungen, erstmal "irgendwas" zu machen, daher wahrscheinlich meine Naivitaet. Natuerlich hatte ich ein den entsprechenden Faellen immer eine Arbeitserlaubnis, was bei einem Umzug in die USA nicht der Fall waere. Da zieht der AG verstaendlicherweise den unkomplizierteren Weg vor und waehlt einen Bewerber, der ein Arbeitsvisum hat. Ich habe durch meinen Beruf viele gute Kontakte zu Botschaften, Konsulaten und Delegationen verschiedener Laender, vielleicht liesse sich darueber was machen.

    Wenn mein Mann ganz in seiner Karriere aufginge und ich zuhause saesse und nicht arbeiten duerfte, wuerde unsere Ehe das zu hoher Wahrscheinlichkeit nicht ueberleben. Genausowenig wie eine jahrelange Fernbeziehung Kanada-USA.
    "Mieux vaut se perdre que de ne jamais partir"

  7. #17
    sabinepolola Gast

    Standard Re: An die Amerikaner hier im Forum

    Hallo Agnes,

    Danke fuer deine Tipps, sehr informativ. Und ja, da wird mein Mann nochmal ordentlich auf den Busch klopfen muessen. Ich hoffe ja irgendwie, die HR-Dame in USA war nur ein bisschen fehlinformiert, und dass mein Mann sowieso das L1-Visum bekommt...

    Das mit den Schulen muss ich mir nochmal genau durchlesen, super, so viele Infos zu bekommen!

    LG Sabine

  8. #18
    sabinepolola Gast

    Standard Re: An die Amerikaner hier im Forum

    Hallo Liv,

    Das hört sich ja super an! Ich freu mich auch schon total drauf.

    Sag mal, wie ist das dort mit den Stränden? Sind die frei zugänglich oder muss man Eintritt bezahlen? Wir sind hier in Italien ein wenig "privatstrandgeschaedigt"...

  9. #19
    sabinepolola Gast

    Standard Re: An die Amerikaner hier im Forum

    Sag mal, noch eine Frage zu den Charterschulen: Bis wann ist denn da generell Anmeldefrist?

    Ich hoffe aber sehr, eine nähere Schule zu finden, wäre halt einfacher, dann auch Anschluss zu finden. Ach, es liegt mir schon ein wenig schwer im Magen mit der Kleinen, wenn sie da am Anfang niemand kennt und sich einsam fühlt.

    Und wenn die Schulen nur bis um 14.30 gehen, gibt's dann dort auch Nachmittagsaktivitaeten? Oder wie machen das dann die berufstaetigen Eltern?

    Wird in den Schulen fuer die Kinder gekocht?

    Bin ja schon sehr gespannt auf das neue Leben dort...

  10. #20
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: An die Amerikaner hier im Forum

    Zitat Zitat von sabinepolola Beitrag anzeigen
    Hallo Agnes,

    Bei uns ist es rein theoretisch schon eine Entsendung, mein Mann bekommt sein Gehalt in den 2 Jahren weiterhin von der Muttergesellschaft in Italien bezahlt. Dann muesste es wohl auch ein L1-Visum sein,stimmts? Mein Mann macht aber schon in der Firma Druck, das Gute ist, dass er schon von den ersten Verhandlungen an meine Arbeitserlaubnis als eine der Hauptbedingungen erwaehnt hat.

    In Massachussetts, wie schoen... In Amerika gibts so viele wunderschoene Orte. Ich bin ein wenig traurig, dass wir nicht an der Kueste sein werden (bin ein Kuestenfan), aber der Michigan Lake ist ja auch schoen gross.

    Noch eine Frage, weil du ein 5jaehriges Kind hast: Unsere Tochter wird im Februar auch 5. Muessen wir dann fuer sie einen Kindergarten suchen? Ich glaub, irgendwo gelesen zu haben, dass die Kinder in USA mit 5 schulpflichtig werden. Gibts denn kombinierte Kindergaerten und Grundschulen? Ich moechte meiner Tochter einen erneuten Wechsel im September ersparen.

    Und habt ihr eure Kinder in einer oeffentlichen oder privaten Schule? Die Firma meines Mannes würde in den zwei Jahren das Schulgeld bezahlen. Wenn wir laenger bleiben wollten, mussten wir danach selber bezahlen. Sind private denn besser? Ich hab gelesen, dass sie sehr teuer sind...
    Bei mir lief das ganz anders: Mein Mann ist Amerikaner, und ich bin als Permanent Resident eingewandert, also nicht mit eurer Situation vergleichbar.

    Trotzdem kommen mir die Auskuenfte eurer HR-Leute aeusserst merkwuerdig vor. Vielmehr habe ich den Eindruck, du sollst hier mit der Aussicht auf einen potenzielles Sponsering vertroestet werden. Durch das Sponsering eines zukuenftigen Arbeitgebers an ein Arbeitsvisum zu kommen, ist aber schon seit 9/11 - und erst recht seit der Wirtschaftkrise - sehr schwierig geworden. Mir kommt's so vor, als ob die Firma deines Mannes versucht, sich aus der Verantwortung fuer dich herauszuwinden, und das ist ausgesprochen unserioes. Ein serioeser Arbeitgeber gibt im Vorfeld immer eine klare Auskunft darueber, wie die Visumsituation fuer mitreisende Angehoerige aussieht, denn das ist nun mal in vielen Familien ein wichtiger Faktor fuer die Entscheidungsfindung. Natuerlich bedeutet das keinen Anspruch auf eine Arbeitserlaubnis, aber die Fakten sollten klar sein.

    Und auch wenn die HR-Leute einem diversen Papierkram abnehmen: Entsprechende Antraege muessen trotz allem von dir unterschrieben werden. Wenn die Firma deine Mannes dir nicht zur Unterschrift vorlegt, musst du davon ausgehen, dass nichts fuer dich veranlasst wird.

    Groessere Firmen haben meistens auch Anwaltskanzleien an der Hand, die sich wiederum im Auftrag der HR-Abteilung um Visa-Angelegenheiten kuemmert. Vielleicht hast du da auch wirklich nur eine uninformierte Auskunft von den HR-Leuten bekommen.


    Was die Qualitaet der Schulen angeht, kommt es sehr darauf an, wo man wohnt. Vororte haben durchaus gute oeffentliche Schulen. Die jeweilige schule ist der wichtigeste Faktor fuer dier Auswahl des Wohnortes ueberhaupt. Sofern ihr keine teure Privatschule ins Auge fasst, seid ihr in einem Vorort mit guten Schulen am besten aufgehoben. Der Anfahrtsweg zum Arebitsplatz deines Mannes oder andere Kriterien sind dagegen voellig zweitrangig. Chicago ist der groesste Schulbezirk in den Vereinigten Staaten, und die Verhaltnisse sind stellenweise nicht das, was man seinem Kind zumuten moechte.

    Viele Arbeitgeber bezahlen fuer Privatschulen der Kinder ihrer entsandten Angestellten. Allerdings kann dich kein Arbeitgeber an der Warteliste einer provatschule vorschlaengeln. Und Wartelisten sind bei guten Privatschulen normal.

    Es stimmt, dass es in den USA keine allgemeine Schulpflicht, sondern "nur" eine Bildungspflicht gibt. Das ist allerdings in jedem Bundesstaat unterschieldich geregelt, und du muesstest dich genauer informieren, wenn du mit Homeschooling liebaeugelst. Manche Bundesstaaten lassen Eltern absolute Freiheit, waehrend in anderen Staaten die Homeschool-Kinder regelmaessig geprueft werden.

    Wenn deine Tochter 5 ist, solltest du sie einschulen lassen. Das sog. "Kindergarten"-Jahr ist das erste Jahr der Grundschule und beginnt mit Vollendung des fuenften Lebensjahres. Und entgegen weitverbreiteter Geruechte ueber die fehlende Schulpflicht kann man nicht beides haben, also ein Kind anmelden, aber dann nur nach Lust und Laune hingehen. Fuer in der Schule angemeldete Kinder gilt Anwesenheitspflicht.
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

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