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  1. #31
    falaffel ist gerade online Carpal Tunnel

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    Standard Re: Gedanken zu ( Kinder-) Literatur versus Wirklichkeit

    WAs ich neulich in unserer Buecherei gesehn habe: Tom und Jerry - Buecher!!!! Buhuuuuuuuuu! Ich verzichte darauf, zu erwaehnen, dass natuerlich auch Barny und die Teletubbis vertreten sind....

  2. #32
    Avatar von 0Agnes0
    0Agnes0 ist offline Schon lange da :)

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    Standard Re: Gedanken zu ( Kinder-) Literatur versus Wirklichkeit

    Lotta, ich LIEBE Lotta! Weil man auch mal in eine "böse" Kinderseele reinschauen darf. Als sie ihren Pulli durchschneidet und dann auch noch schafft, in ihren Gedanken alle Welt dafür verantwortlich zu machen, das ist herrlich. Das durchschauen meine beiden Großen auch und kichern dann. Das ist super.
    Nacktheit ist mir jetzt nicht speziell aufgefallen

    Natürlich sind die Dinge, die sie in Lönneberga und Bullerbü anstellen (Kinder aus Seilen aus dem Fenster heben ) übertrieben. Aber ich glaube schon, dass Kinder durchschauen, dass das zu krass ist um wahr zu sein.

    Geschichten sind ja auch eine Art Ersatz für eigenes Erleben (oder sollte ich sagen, ein Zusatz zu eigenen Erfahrungen), und glatte Geschichten tragen nichts Neues zum Reifen bei. Daher gefallen mir die unangepassten und "ungehörigen" Kinderbücher am besten. Conni lass ich meine Kinder nur hören (Hörspiele im Auto), damit sie typisch deutsche Dinge mitkriegen. Laternelaufen, Schultüten usw., die sie mir kaum noch abkaufen, sondern völlig exotisch finden und ohne meine Freundin Conni vermutlich bezweifeln würden, dass das ganz Deutschland tut *g* Gar nicht schlecht an Conni ist, dass manchmal auch schlechte Dinge beziehen, z.B. bei ihrem Cousin, wo sich die Eltern trennen. Eine Zeitlang war das, worauf sich meine Kinder bezogen haben ("Die trennen sich? Also so wie bei Connis Cousin?"). Außerdem kann ich die Hörspiele übers Internet kaufen, das ist einfach
    Geändert von 0Agnes0 (13.01.2013 um 00:07 Uhr)
    mit Mädelshaushalt (03, 05, 07, 10, 13)
    .. und einem, der fehlt (05)

  3. #33
    Queretaro ist offline enthusiast

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    Standard Re: Gedanken zu ( Kinder-) Literatur versus Wirklichkeit

    Hoerspiele von Conny hat uns eine Bekannte ausgeliehen und die waren abends vor dem Einschlafen lange Zeit der Hit. Fand ich auch gut, da ich es dann nicht mehr ertragen musste. Wie gesagt, Conny kann alles ;-)...

    Hast du einen Tipp, wo ich Hoerspiele runterladen kann? Waere ja schon praktisch, wenn wir das bald ueber den I-Pod organisieren koennten und ich mich nicht mehr ueber verkratzte CDs, die -oh Wunder- NICHT mehr funktionieren, aergern muss....

  4. #34
    Queretaro ist offline enthusiast

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    Standard Re: Gedanken zu ( Kinder-) Literatur versus Wirklichkeit

    Grusel.... Grusel...Ist aber sicher nicht ganz unwahrscheinlich, dass ich das hier auch "auftreiben" koennte! Unsere Tochter hat vor ein paar Monaten einmal ganz stolz (!!!!) ein Barbie-Buch aus der KiGa-Bibliothek mitgebracht. Das wurde von ihrer besten Freundin zum Schulanfang gespendet (alle mussten ein Buch fuer die Bib. mitbringen). Da war meine Toleranz auf eine grosse Probe gestellt. Dann doch besser die Variante in einer anderen Schule: da mussten auch alle Familien ein Buch spenden, die Schule hat sie aber besorgt und jeder durfte sich von einem Tisch eins aussuchen und bezahlen. Schade, aber im Sinne der Sache. Oder bin ich da zu unflexibel?

  5. #35
    falaffel ist gerade online Carpal Tunnel

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    Standard Re: Gedanken zu ( Kinder-) Literatur versus Wirklichkeit

    Ich weiss nicht, wie Mexikaner sind. Bei uns wuerde ich sagen: Egal was, Hauptsache, sie lesen!!!! Meine Kinder waren zuerst ganz erstaunt ueber die Dicke deutscher Kinderbuecher: "ist das EINE Geschichte????" Hab ihnen dann was ueber "Kapitel" erklaert und dass die eine lange Geschichte unterteilen...Der Grund fuer die Irritation: "Buecher" bestehen -auch noch fuer etwas groessere Kinder- aus duennen Baenden in KLeinkinder-Bilderbuchlaenge.

  6. #36
    Queretaro ist offline enthusiast

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    Standard Re: Gedanken zu ( Kinder-) Literatur versus Wirklichkeit

    Na ja, "Hauptsache, sie lesen" greift hier insoweit meist nicht, da viele Eltern auch nicht lesen und wie sollen dann die Kinder da herangefuehrt werden!? Hier kann es vorkommen, dass in jedem Schlafzimmer und der Kueche ein Fernseher steht und es kein Buch gibt. Ganz allmaehlich wird es besser und Lesen staerker gefoerdert. Das gilt aber in erster Linie fuer KiGa und Schule. Privat sagen zwar alle, dass es ja so wichtig ist, aber etwas dafuer tun moechten dann doch noch recht wenig Familien. Unsere Tochter meinte vorgestern beim Vorlesen von Madita, dass das Buch ja so "weiss" sei, dh es nur wenig Bilder gibt. Gestoert hat es sie nicht, nur aufgefallen ist es ihr. Da befinden wir uns wohl gerade in der Umstellungsphase von Vorlesebilderbuechern und "richtigen" Buechern mit vorwiegend Text.

    Und ja: dicke Buecher sind hier eher Seltenheit. Es sei denn, es handelt sich um einen Walt Disney-Sammelband ;-)...

  7. #37
    falaffel ist gerade online Carpal Tunnel

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    Standard Re: Gedanken zu ( Kinder-) Literatur versus Wirklichkeit

    In Sachen Lesen verhaelt es sich hier aehnlich. Araber sitzen gern zusammen und labern, gelesen wird wenig bis gar nicht. auch hier wird hauptsaechlich im Kindergarten und in der Schule an dem Problem gearbeitet. Da MUESSEN sie manchmal lesen. Vor einiger Zeit hiess es von meinem Sohn (8. Kl.), er muesse jeden Monat ein Buch lesen. Ich war begeistert. Leider hat Lehrerin das einmal gemacht und dann war's aus....SCHADE!!! Mein Aeltester ist naemlich auch einer von der Sorte "bloss-nicht-feiwillig-lesen". Ich glaub, da kann ich einfach nichts tun. Ich hab meinen Kindern von kleinauf vorgelesen, liebe selbst Buecher, hab haufenweise aus Deutschland importiert, hab saemtliche Lesemotivationen durch...er mag nicht. Meine Tochter ist anders, Sohn Nr. 2 laesst sich gern vorlesen, bei den KLeinen arbeite ich noch dran (wollen aber auch immer was vorgelesen haben).....Das weicht jetzt vom Thema ab.
    Die beiden Mittleren haben gerade was interessantes Neues entdeckt und sind nun "heiss" auf Kasperlepuppen: Ich lese ihnen "Raeuber Hotzenplotz"vor. Das gefaellt und jetzt wollen sie';s nachspielen, weil ich ihnen erzaehlt habe, dass solche GEschichten eigentlich ins Kasperletheater gehoeren. - So lernen sie gleich wieder was ueber alte Traditionen!
    Uerigens, Queretaro: Meine Kinder hatten alle eine Schultuete zur Einschulung (vgl. oben).

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