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  1. #1
    laura09 ist offline journey (wo)man

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    Standard 2 Jahre USA mit Kind 5 Jahre ?

    Hallo,
    mein Mann hätte die Chance für 2 Jahre beruflich nach New Jersey zu ziehen. Die Familie könnte natürlich mit.
    Wir haben ein Kind, das wäre beim Umzug 5 Jahre alt.
    Mein Mann wäre im Land aber noch viel unterwegs. Ich hatte die Vorstellung mit unserem Kind einfach mitreisen zu können.
    Nun habe ich aber gehört, dass die Einschulung in den USA schon mit 5 Jahren ist? Das wird dann wohl nichts mit dem Reisen? Ich sehe mich also schon tagelang alleine mit Kind in der neuen Umgebung sitzen....

    Ich habe auch Angst mein Kind mit dem fremden Land, weit weg von allem Bekannten und den Freunden im Kindergarten zu überfordern. Es hat sich gerade so gut eingelebt im Kindergarten....
    Nun in ein fremdes Land, ohne soziale Kontakte und - vor allem - ohne Sprachkentnisse.

    Gibt es Familien hier die diese Entscheidung getroffen haben und die mir Mut machen können?
    Danke schonmal an Alle.

  2. #2
    Avatar von 0Agnes0
    0Agnes0 ist offline Schon lange da :)

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    Standard Re: 2 Jahre USA mit Kind 5 Jahre ?

    Zitat Zitat von laura09 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    mein Mann hätte die Chance für 2 Jahre beruflich nach New Jersey zu ziehen. Die Familie könnte natürlich mit.
    Wir haben ein Kind, das wäre beim Umzug 5 Jahre alt.
    Mein Mann wäre im Land aber noch viel unterwegs. Ich hatte die Vorstellung mit unserem Kind einfach mitreisen zu können.
    Nun habe ich aber gehört, dass die Einschulung in den USA schon mit 5 Jahren ist? Das wird dann wohl nichts mit dem Reisen? Ich sehe mich also schon tagelang alleine mit Kind in der neuen Umgebung sitzen....

    Ich habe auch Angst mein Kind mit dem fremden Land, weit weg von allem Bekannten und den Freunden im Kindergarten zu überfordern. Es hat sich gerade so gut eingelebt im Kindergarten....
    Nun in ein fremdes Land, ohne soziale Kontakte und - vor allem - ohne Sprachkentnisse.

    Gibt es Familien hier die diese Entscheidung getroffen haben und die mir Mut machen können?
    Danke schonmal an Alle.
    Wir sind vor drei Jahren nach Massachusetts gezogen. Unsere Kinder waren damals knapp 7, 5, knapp 3 und 7 Monate alt. Kind 1 kam hier direkt in die Schule, Kind 2 und 3 in preschool, um Englisch zu lernen. Es hat fantastisch geklappt. Meine Kinder sprechen schon längst englisch untereinander.

    Ja, mit fünf kommt man in die Vorschulklasse = kindergarten. Das muss man sich aber eher wie erste Klasse vorstellen; die Kinder lernen im kindergarten-Jahr lesen und schreiben.

    Ich glaube nicht, dass deine Sorgen begründet sind, aber mich beunruhigt eher, dass du schon vor dem Umzug Heimweh hast. Ohne ein wenig Abenteuerlust und mit tausend Bedenken ist so ein Schritt tatsächlich nicht schön. Oder interpretiere ich falsch?

    Du darfst in den USA auch homeschooling machen. Vor allem, wenn ihr sicher nicht länger bleibt, Kontakt zu Deutschen sucht als Spielgefährren, und reisen wollt, wäre das eine Option.

  3. #3
    laura09 ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: 2 Jahre USA mit Kind 5 Jahre ?

    Ich bin hin- und hergerissen. Ich bin ein großer USA Fan - bisher immer nur urlaubstechnisch. Ohne Kind wäre ich sofort dabei. Mit Kind habe ich eben meine Zweifel und Bedenken, vor allem weil meine Tochter ebenso zurückhaltend ist. Es hat lange gedauert bis sie hier im Kindergarten Fuß gefasst hat
    Ich wollte sie schon in den Kindergarten tun- alleine damit sie die Sprache lernt. Das sehe ich als DIE Chance für sie. Und sie soll dort ja auch Freunde finden. Auf der anderen Seite wären wir halt gerne so flexibel um mit meinem Mann im Land herumreisen zu können. Ich dachte es gäbe vielleicht etwas wie unser deutscher Kindergarten, in dem man die Kinder mal einfach so abmelden kann. Homeschooling? Heißt das ich unterrichte sie? Gibt es da eine Art Lehrplan?

  4. #4
    PMS
    PMS ist offline Strange

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    Standard Re: 2 Jahre USA mit Kind 5 Jahre ?

    Zitat Zitat von laura09 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    mein Mann hätte die Chance für 2 Jahre beruflich nach New Jersey zu ziehen. Die Familie könnte natürlich mit.
    Wir haben ein Kind, das wäre beim Umzug 5 Jahre alt.
    Mein Mann wäre im Land aber noch viel unterwegs. Ich hatte die Vorstellung mit unserem Kind einfach mitreisen zu können.
    Nun habe ich aber gehört, dass die Einschulung in den USA schon mit 5 Jahren ist? Das wird dann wohl nichts mit dem Reisen? Ich sehe mich also schon tagelang alleine mit Kind in der neuen Umgebung sitzen....

    Ich habe auch Angst mein Kind mit dem fremden Land, weit weg von allem Bekannten und den Freunden im Kindergarten zu überfordern. Es hat sich gerade so gut eingelebt im Kindergarten....
    Nun in ein fremdes Land, ohne soziale Kontakte und - vor allem - ohne Sprachkentnisse.

    Gibt es Familien hier die diese Entscheidung getroffen haben und die mir Mut machen können?
    Danke schonmal an Alle.
    Meine Kinder waren schon groesser, als wir umgezogen sind, und fuer die Grossen war es alles andere als problemlos.
    Aber der Juengste ging zu Beginn noch in die Elementary School. Ich habe die anderen Eltern da als sehr offen und freundlich erlebt. Als die mitgekriegt haben, dass es einen Neuen gibt, haben die bei uns angerufen und ihn eingeladen. Oder mich angesprochen, ob er denn auch gut genug integriert ist und ob man irgendwas fuer ihn tun koennte. Bei den Kleinen sind die Eltern halt noch sehr involviert, und in Elternvereinigungen recht aktiv. Das waere dann auch fuer Dich ein ganz natuerlicher Aufhaenger, neue Leute kennenzulernen und mit denen gemeinsam was zu machen. Und auch die Lehrer habe ich nur als bemueht und stark unterstuetzend erlebt. Mit so einem kleinen Kind stelle ich mir das ehrlich gesagt recht vielversprechend vor, solange Du bereit bist, auch ein bisschen auf die andern zuzugehen. Reisen ist dann natuerlich schwieriger, aber Du wuerdest einen ganz anderen Einblick in das hiesige Leben bekommen. Ausserdem gibt es zehn Wochen Sommerferien, Springbreak und recht viele verlaengerte Wochenenden. Da laesst sich der eine oder andere Trip unterbringen.

    Sprache wird schnell gehen. Die stecken Nichtenglischsprecher in Englisch fuer Auslaender Klassen und Dein Kind wird innerhalb von ein paar Monaten sprachlich nicht mehr auffallen.
    Von daher wuerde ich Dir auf jeden Fall Mut machen, diesen Schritt zu wagen.
    I'm not going to vacuum 'til Sears makes one you can ride on.
    -Roseanne Barr-

  5. #5
    falaffel ist gerade online Carpal Tunnel

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    Standard Re: 2 Jahre USA mit Kind 5 Jahre ?

    Agnes, ihr seid aber ausgewandert. Sie will ja zuruck, da wuerde ich die Sache anders durchdenken.

    Sagt mal, Maedels, wenn sie definitv nur 2 Jahre bleibt, muss KInd dann ins amerikanische Bildungssystem eingegliedert werden oder hat sie eher die dtsch. Schulpflicht zu erfuellen, die in der ZEit ja fuer's Kind beginnen wuerde? - Ich wuerde daher eher daran denken, was Kind bei der Rueckkehr nach Dtschl. koennen muesste, dann waere es ja in der 1. oder 2. Klasse.


    Und: Ja, etwas Abenteuerlust und Risikobereitschaft brauchst du!!! Wenn du kontaktfreudig bist, kannst du sicher auch KOntakte fuer's Kind herstellen. Werden in den USA Eltern nicht viel mehr ins Schulleben miteinbezogen? Du koenntest dich doch engagieren, das koennte auch der Tochter helfen!

  6. #6
    laura09 ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: 2 Jahre USA mit Kind 5 Jahre ?

    Das mit der deutschen Schulpflicht habe ich mir auch schon überlegt.
    Die Firma meines Mannes ist ziemlich groß und hat meines Wissens nach auch deutsche Privatschulen mit deutschen Lehrern dort (die aber schon Wert auf die englische Sprache legen). Könnte also nicht die deutsche Schulpflicht mit dem Einschulalter von 6 Jahren zu Grunde liegen?

  7. #7
    Babette267 Gast

    Standard Re: 2 Jahre USA mit Kind 5 Jahre ?

    Zitat Zitat von laura09 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    mein Mann hätte die Chance für 2 Jahre beruflich nach New Jersey zu ziehen. Die Familie könnte natürlich mit.
    Wir haben ein Kind, das wäre beim Umzug 5 Jahre alt.
    Mein Mann wäre im Land aber noch viel unterwegs. Ich hatte die Vorstellung mit unserem Kind einfach mitreisen zu können.
    Nun habe ich aber gehört, dass die Einschulung in den USA schon mit 5 Jahren ist? Das wird dann wohl nichts mit dem Reisen? Ich sehe mich also schon tagelang alleine mit Kind in der neuen Umgebung sitzen....

    Ich habe auch Angst mein Kind mit dem fremden Land, weit weg von allem Bekannten und den Freunden im Kindergarten zu überfordern. Es hat sich gerade so gut eingelebt im Kindergarten....
    Nun in ein fremdes Land, ohne soziale Kontakte und - vor allem - ohne Sprachkentnisse.

    Gibt es Familien hier die diese Entscheidung getroffen haben und die mir Mut machen können?
    Danke schonmal an Alle.
    Also, um die Sprachkenntnisse deines Kindes brauchst du dir sicher keine Gedanken zu machen! In dem Alter lernen Kinder das doch in Nullkommanix. Du musst dir gut überlegen, ob DU dich auf dieses Abenteuer einlassen willst. Dein Kind macht das schon mit. Nur wenn du Bedenken hast und alles ganz spannend und aufregend findest, merkt dein Kind das.
    Selbst wenn das Kind in den USA noch nicht in die Schule müsste - hältst du das für realistisch, dass Frau und Kind mit dem Mann mitreisen? Das ist doch schrecklich unruhig, und ein Kind braucht Struktur.

  8. #8
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: 2 Jahre USA mit Kind 5 Jahre ?

    Zitat Zitat von laura09 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    mein Mann hätte die Chance für 2 Jahre beruflich nach New Jersey zu ziehen. Die Familie könnte natürlich mit.
    Wir haben ein Kind, das wäre beim Umzug 5 Jahre alt.
    Mein Mann wäre im Land aber noch viel unterwegs. Ich hatte die Vorstellung mit unserem Kind einfach mitreisen zu können.
    Nun habe ich aber gehört, dass die Einschulung in den USA schon mit 5 Jahren ist? Das wird dann wohl nichts mit dem Reisen? Ich sehe mich also schon tagelang alleine mit Kind in der neuen Umgebung sitzen....

    Ich habe auch Angst mein Kind mit dem fremden Land, weit weg von allem Bekannten und den Freunden im Kindergarten zu überfordern. Es hat sich gerade so gut eingelebt im Kindergarten....
    Nun in ein fremdes Land, ohne soziale Kontakte und - vor allem - ohne Sprachkentnisse.

    Gibt es Familien hier die diese Entscheidung getroffen haben und die mir Mut machen können?
    Danke schonmal an Alle.
    Ich habe vor unserem Umzug nach Australien zehn Jahre in USA gelebt, und werden dort vermutlich in ein paar Jahren auch wieder hingehen. Meine Situation ist nicht ganz mit eurer vergleichbar, weil mein Mann Amerikaner ist, und unsere Tochter bereits in USA geboren wurde.

    Wenn die Konditionen von Seiten des Arbeitgebers deines Mannes stimmen, wuerde ich dir auf jeden Fall dazu raten. Aengste und Befuerchtungen vor einem solchen Schritt sind ganz normal, aber sieh's mal pragmatisch: Solche Gelegenheiten bekommt man nicht oft - vielleicht sogar nie wieder - und hinterher tut's einem leid, wenn man sie nicht genutzt hat. Wenn's dir nicht gefaellt, sind zwei Jahre keine Ewigkeit, und du bist um einige Erfahrungen reicher.

    Was das Alter deiner Tochter angeht, wuerde ich mir die wenigsten Sorgen machen. Mit fuenf lassen sich die meisten Kinder noch sehr gut verpflanzen und lernen eine neue Sprache sehr schnell hinzu. Und ja, wie bereits erwaehnt, kommen Fuenfjaehrige in USA in die Schule, naemlich in den "Kindergarten", was einem Vorschuljahr enstpricht, sich aber eher wie erste Klasse "anfuehlt".

    Ich habe auch ein sehr schuechternes Kind, das in der "Preschool" - was etwas dem deutschen Kindergarten entspricht - sehr ungluecklich war und sich nur seeehr langsam eingewoehnte. Im "Kindergarten" hingegen ist das Kind richtig aufgeblueht und geht seitdem ausgeprochen gerne in die Schule, sowohl damals in USA als auch jetzt in Australien. Ich fuehre das nicht nur auf einen natuerlichen Reifungsprozess zurueck, sondern auch auf die klarere Struktur und die hoeheren Anforderungen im Kindergarten. Gerade schuechterne, zurueckhaltende Kinder fuehlen sich mit klaren Strukturen und Erwartungen oft wohler als in verspielter Umgebung. Natuerlich muss das nicht bei jedem Kind so sein, aber ich kann dir durchaus empfehlen, dich von deinem Kind ueberraschen zu lassen. Wenn Kinder noch so klein sind, kann man auch als Mutter nicht voraussehen, wie sich eine Situation in ein oder zwei Jahren darstellt.

    Homeschooling wurde als Alternative bereits erwaehnt. Ich gebe zu, dass ich persoenlich Homeschooling nur in wenigen Ausnahmefaellen fuer sinnvoll halte und da also nicht ganz unvoreingenommen bin. Uebrigens ist Homeschooling von Bundesstaat zu Bundesstaat unterschiedlich geregelt. In manchen Bundesstaaten haben Eltern voellige Freiheit und schulden niemandem Rechenschaft. In strengeren Bundesstaaten muss nach einem bestimmten Plan unterrichtet werden , und die Kinder muessen regelmaessig zu Pruefungen antreten. Wenn du das ersnthaft ins Auge fasst, musst du dich also ueber Homeschooling in New Jersey erkundigen.

    Wenn du Angst vor Isolation hast, waere Homeschooling allerdings sicher die falsche Entscheidung. Und zwar nicht nur fuer deine Tochter, sondern auch fuer dich. Wenn du nicht berufstatetig bist, wirst du nirgendwo so schnell Anschluss finden wie bei den anderen Eltern in der Schule.

    Was Reisen und Abwesenheiten waehrend des Schuljahres angeht, sind Schulen unterschiedlich grosszuegig. Wenn du die Reisen rechtzeitig ankuendigst, kann es gerade in den ersten Grundschuljahren gut sein, dass niemand etwas dagegen hat. Allerdings darf man nicht den Fehler machen, Anwesenheit in der Schule auf die leichte Schulter zu nehmen. Dass es keine allgemeine Schulpflicht gibt, bedeutet nicht, dass man sein Kind beliebig in die Schule schicken oder an- und abmelden kann. Wenn ein Kind an einer oeffentlichen angemeldet ist, wird Anwesenheitspflicht sehr ernst genommen. Hin und wieder werden Eltern sogar zu Gefaegnisstrafen verurteilt, weil sie ihre Kinder nur unregelmaessig zur Schule schicken.

    Wo wir bei euren geplanten Reisen sind: Da hast du vielleicht unrealistische Vorstellungen von Geschaeftsreisen in USA. Ich habe mit Kind damals in USA grundsaetzlich darauf verzichtet, mich an meinen Mann auf Geschaeftsreisen dranzuhaengen, weil das im Endeffekt fuer alle Beteiligten nur eine Belastung ist. Aus Kostengruenden werden Geschaeftsreisen fast immer zeitlich sehr knapp durchgeplant, so dass mein Mann oft von einem Nachtflug aus direkt in ein Meeting oder ein Buero musste. Tagsueber ist ohnehin keine Freizeit eingeplant, und abends wird oft auch noch erwartet, dass man sich fuer Geschaeftsessen u. ae. bereithaelt. Geschaeftsreisen gelten als reine Arbeitszeit auch ausserhalb normaler Buerostunden, und "Sorry, I can't. My wife and daughter are in town." ist da nicht gerade karrierefoerderlich. Du wuerdest dich ja auch nicht zu deinem Mann ins Buero setzen.

    Ich nehme auch nicht an, dass die Firma die Reisekosten fuer dich und eure Tochter uebernehmen wuerde, so dass du jeweils separat Fluege buchen musst. Normalerweise bekommt man auf Geschaeftsreisen einen Mietwagen, aber den muss ja dann dein Mann fuer seine Termine etc. benutzen, waehrend du in irgendeinem Hotel festsitzt, sofern du dir nicht auf eigene Kosten einen zweiten Mietwagen goennst. Wenn du schon oefter in USA warst, brauchen wir ja nicht ins Detail zu gehen ueber Entfernungen und das Fehlen oeffentlicher Verkehrsmittel. Ich wuerde dir also sehr empfehlen, den USA-Aufenthalt ohne deine Teilnahme an Geschaeftsreisen zu planen. Gemeinsame Reisen muesst ihr auf Urlaube vesrchieben, von denen dein Mann zugegebenermassen nicht viel haben wird, sofern er nicht seinen deutschen Urlaubsanspruch "mitbringen" kann.
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

  9. #9
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: 2 Jahre USA mit Kind 5 Jahre ?

    Zitat Zitat von falaffel Beitrag anzeigen
    Sagt mal, Maedels, wenn sie definitv nur 2 Jahre bleibt, muss KInd dann ins amerikanische Bildungssystem eingegliedert werden oder hat sie eher die dtsch. Schulpflicht zu erfuellen, die in der ZEit ja fuer's Kind beginnen wuerde? - Ich wuerde daher eher daran denken, was Kind bei der Rueckkehr nach Dtschl. koennen muesste, dann waere es ja in der 1. oder 2. Klasse.
    In USA gibt's keine allgemeine Schulpflicht, nur eine sog. Bildungspflicht. Das bedeutet, ein Kind muss ueberhaupt nicht an einer Schule angemeldet, dann aber zuhause unterrichtet werden. In meiner Antwort an Laura steht, dass die Regelungen fuers Homeschooling sich in den unterschiedlichen Bundesstaaten jeweils unterscheiden, so dass man sich entsprechend informieren muss. Und ja, wenn man in USA nicht nur zu Besuch ist, sondern seinen Wohnsitz hat, gelten die dort ueblichen Regelungen. Die Anforderungen fuer die deutsche Schulpflicht gelten in Deutschland.

    Wenn der USA-Aufenthalt zeitlich begrenzt ist, ist es in der Tat wichtig, das Kind auf die Rueckkehr vorzubereiten. Da waere eine deutsche Auslandsschule ideal, oder aber zusaetzlich zur amerikanischen Schule deutsches Material zu bearbeiten. Am Ende des amerikanischen Kindergarten-Jahres koennen die meisten Kinder einigermassen lesen und schreiben - jedenfalls im Rahmen ihres Sprachvermoegens-, wobei man bedenken muss, dass die Alphabetisierung im Englischen laenger dauert als im Deutschen, da sie viel komplexer ist. Meine Tochter hat das Lesen auf Deutsch nebenbei mitgelernt, das Schreiben dagegen weniger. Letzteres wuerde ich zuhause auf jeden Fall ueben, wenn ich sie auf eine Rueckkehr nach DE vorzubereiten haette. In anderen Faechern wuerde ich in den ersten Grundschuljahren keinen Nachteil erwarten. Problematische Luecken treten da meistens erst viel spaeter auf.

    Uebrigens werden in den meisten oeffentlichen Schulen in USA alle Kinder, die zuhause nicht ausschliesslich Englisch sprechen, getestet und bekommen enstprechende Foerderung. Die faellt natuerlich je nach finanzieller Ausstattung einer Schule und nach Anzahl der Foederbeduerftigen unterschiedlich aus. Aber die Qualitaet oeffentlicher amerikischer Schulen ist ein eigenes Thema. Da kann man jemandem nur raten, in eine moeglcihst wohlhabende Gegend zu ziehen. Sozialromantik ist da leider fehl am Platz.
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

  10. #10
    Avatar von 0Agnes0
    0Agnes0 ist offline Schon lange da :)

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    Standard Re: 2 Jahre USA mit Kind 5 Jahre ?

    Falaffel, ursprünglich sollten wir auch nur für zwei Jahre bleiben. Dass zwei Jahre aber für Kinder weder Fisch noch Fleisch sind, war uns vor dem Umzug klar, daher haben wir von Anfang an so geplant als würden wir länger bleiben (Fokus auf US Schulstoff, nicht auf dt. Anforderungen etc.)

    Zwei Jahre kann man nicht leben, ohne dass einem selbst und den Kindern Leute ans Herz wachsen. Entweder man lässt sich nicht drauf ein (indem man sich nur an andere entsendete Familien hängt), oder man plant etwas Herzschmerz mit ein, weil man sich von der ganzen Sache was verspricht. Das höre ich bei der TE nicht so ganz raus. Vielleicht ist eine dt. Schule ja dann am besten?

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