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Thema: Was ist schwerer für die Kinder, lebenslang Rotation oder Rückkehr nach Deutschland?

  1. #21
    Avatar von _nieke_
    _nieke_ ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist schwerer für die Kinder, lebenslang Rotation oder Rückkehr nach Deutschla

    Wunderbarer Beitrag.

    Kind 1 war vor dem Umzug schüchtern udn zurückhaltend. Er hat so an Selbstbewußtsein gewonnen, es ist unglaublich. Die Lehrer, die ihn jetzt 3 Jahre kennen, empfinden es als einen Unterschied wie Tag und Nacht. Als wir umgezogen sind, war er 7 Jahre als und gerade in die 2. Klasse gekommen.

    Kind 2, unsere extrovertierte Diva, hat wesentlich mehr zu kämpfen gehabt. Allerdings ist da auch mehr schief gelaufen.


    Zitat Zitat von BilingualMom Beitrag anzeigen
    Da sagst du was sehr Wahres.

    Wir applaudieren ja alle gerne, wenn uns wieder mal ein Erziehungspapst oder -ratgeber zu mehr Gelassenheit bei der Erziehung raet, aber in Wahrheit koennen wir uns gar nicht damit abfinden, dass unser Einfluss auf die Zukunft unserer Kinder begrenzt ist, und vor allem damit, dass wir nie wissen werden, was passiert waere, wenn wir dies oder jenes ganz anders gemacht haetten.

    Vor lauter Eifer beim Beseitigen echter und eingebildeter Hindernissen auf dem Lebensweg unserer Kinder vergessen wir gerne, dass die Hindernisse oft nur in unseren eigenen Koepfen - und nicht in der Realitaet unserer Kinder - bestehen. Wir projezieren da unsere eigenen schmerzlichen Erfahrungen auf unsere Kinder, dabei sind unsere Kinder keine Miniaturreproduktionen unseres eigenen Egos, sondern unabhaengige Menschen, die ein Anrecht auf eigene Erlebnisse, Erfahrungen und Gefuehle haben.

    Nur weil ich in der Schule nicht gluecklich war, muss das meiner Tochter fast vierzig Jahre spaeter unter voellig anderen Voraussetzungen nicht genauso gehen. Und nur weil ich ein eher aengstliches, unsportliches Kind war, brauche ich bei meiner Tochter keine Angst zu haben, dass sie von dem Baum, auf den sie geklettert ist, nicht mehr herunterkommt. Ich waere nicht mehr alleine heruntergekommen - und vermutlich gar nicht erst hinaufgeklettert - meine Tochter kann darueber nur lachen ("Mom is a chicken!"). Mathe war fuer mich der Horror schlechthin - und bei mir wuerde heutzutage vermutlich Dyskalkulie diagnostiziert -, meine Tochter geht in Spezialunterricht fuer mathematisch Begabte. Das sind nur einzelne Beipiele aus meiner persoenlichen Erfahrung.

    Was kann ich daraus fuer Rueckschluesse auf Umzuege ziehen? Nur, dass mein Kind die Situation vielleicht voellig anders erlebt als ich, und ich das auch zulassen muss. Natuerlich kann das bedeuten, dass ich den Umzug spannend und aufregend finde, waehrend mein Kind leidet. Umgekehrt kann es aber auch sein, dass ich mit Trennungsaengsten und Anpassungsschwierigkeiten rechne, die aber nur meine Aengste - und nicht die meines Kindes - sind. Man erfaehrt es nicht, wenn man's nicht ausprobiert hat. Und ich weiss ja nicht, wie gut andere Eltern ihre Kinder einschaetzen koennen, aber meine Tochter ueberrascht mich immer wieder. Und da bin ich auch sehr froh darueber.
    herzlichst nieke

    Sehnsucht habe ich immer nach Hamburg...
    Johannes Brahms



  2. #22
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Was ist schwerer für die Kinder, lebenslang Rotation oder Rückkehr nach Deutschla

    Hej allesammen!

    Ja, Dein Beitrag ist wirklich sehr gut, BilingualMom, aber Du weißt ja, daß ich oft mit dem Kopf nicke bei Dir! (smiley)

    Meine Botschaft war irgendwo ja auch, daß die ich zwar die Sorgen der Eltern verstehen kann - wer macht sich keinen Kopf um das Wohl der Kinder, ist bekümmert, sieht Gefahren (wo womöglich, wahrscheinlich, meistens) nicht mal welche sind?
    Aber:
    Wenn wir nicht hinter dem stehen, was wir tun und sagen, wen nwir selber zweifeln (wie Du und Agnes ja auch schreiben), dann gelingt noch weniger!
    "Authentische Eltern" war ein Schlagwort in der Kleinkindzeit meiner Kinder, und DAS fand ich sehr richtig und wichtig.
    Ich bin nicht arbeiten gegangen in deren ersten Jahren, weil ich davon überzeugt war- gegen die gängige Meinung in DK, was nicht immer leicht war, aber sowohl mein Mann als auch ich standen dahinter.
    Und wenn mir meine Töchter dies heute vorwerfen sollten, dann kann ich immer sagen: Aber ich habe es aus Überzeugung getan, ich glaubte fest, das war richtig und (auch) gut für euch!
    Was, wenn ich gegen meine Überrzeugung die Kinder hätte fremdbetreuen lassen und sie mir dies heute vorwürfen?
    Dann könnte ich nicht mal sagen: Ja, aber das fand ich damals richtig so, ich glaubte daran.
    Nein, ich müßte zugeben,es nur wegen der Gesellschaft gemacht zu haben - oweia.


    Und so ist das mit allem.

    Wenn in Dtld. Mütter in den Forne schluchzen, weil ihr Kind uf Klassenfahrt soll und (angeblich auch so schluchzt, ja, dann weiß ich, woher das Schluchzen in der Regel kommt.
    Ich saß im Vorstand im KIGA hier und habe bei den Vorbereitungen für Kolonien die Eltern erlebt, die ihren Kindern schon vor der Abfahrt versprachen, sie beim geringsten Heimweh oder sonstwas zu holen - statt ihnen Mut zu machen und Vertrauen zu den ihnen bekannten Pädagogen zu haben.

    Und was ist mit der Mehrsprachigkeit?
    Ich bin überzeugt davon, daß sie zum Scheitern verurteilt ist, wenn Mutter gar nicht erst daran glaubt, daß das "arme kleine Kind" soviel lernen kann, daß es die Umgebungssprache trotzdem gut genug lernt, daß ...
    Dann läßt sie selber sich ja sogar leichter dazu bewegen, doch wieder in die Umgebungssprache zu verfallen - aber vor allem merkt das Kind: Damit ist es meiner Mutter jedenfalls nicht ernst. Wozu also das alles?

    Was selbstverständlich ist, nehmen wir (manchmal auch leider) eher lange und kriitklos als die Dinge, die von vornherein angezweifelt werden. Das gehört einfach dazu, uz unserem Leben, und ist ein Fixpunkt darin.


    Wenn ich meinen Kindern etwas vermitteln möchte, muß ich davon überzeugt sein, daß es so richtig ist und daß wir das schaffen.
    Und letztendilch sind wir die Erwachsenen und bestimmen im Leben unserer Kinder vor allem in den ersten Jahren unendlich viel.
    Ob richtig oder falsch - das werden wir selten erfahren, und ich denke, in den meisten Fällen gibt es das gar nicht.

    Ich glaube nicht, daß es so einfach ist zu sagen. Wenn nur die Familie intakt ist, dann geht es schon.
    Ohne Frage sollte die Familie intakt sein, verläßlich und Geborgenheit vermittelnd.
    Aber manchen Kindern reicht das nicht.
    Uns anderen würde auf Dauer ja auch viel fehlen, wenn es nur die Familie gäbe, an die wir uns halten, an der wir uns orientieren und weiterentwickeln könnten.
    Manche Kinder reagieren sehr verstört, wenn sich nur die kleinsten Routinen und Dinge in ihrer Umgebung ändern.
    Dann ist es sicher unabdingbar, daß eine Familie auffängt, aber ob es auf Dauer reicht???

    Aber das weiß keiner von uns im vioraus, also geht nur der Sprung ins kalte Wasser, wenn Ihr es herausfinden wollt - und Zweifeln und Zögern ist dann jetzt genauso schädlich und kontraproduktiv wie Reue hinterher.
    Nichts ist so schlecht, daß man nicht auch Gutes darin finden kann --- und aus allem können wir ja lernen.

    Ich wünsche Euch jedenfalls viell Gück bei der Entscheidung, hinter der Ihr als erstes für EUCH stehen solltet.

    Gruß Ursel, DK
    Margarete81 gefällt dies
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  3. #23
    Margarete81 ist offline Stranger

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    Standard Re: Was ist schwerer für die Kinder, lebenslang Rotation oder Rückkehr nach Deutschla

    Vielen vielen Dank für die klugen Gedanken und Ratschläge! Vieles davon hab ich mir natürlich selbst schon gedacht, z.B. dass auch in Deutschland die Umzüge nicht ausgeschlossen wären.
    Finde ich interessant was ihr über die internationalen Schulen schreibt, dass die Integration da durch den ständigen Wechsel leichter ist, das hatte ich noch garnicht so bedacht.
    Mir hat neulich auch eine Bekannte erzählt, dass das schlimmste an ihrer Expat-Kindheit die endgültige Rückkehr nach Deutschland und die Integration in eine Regelschule war.

    Bei uns ist es eben das 5. Jahr Expat-Dasein, das heißt, das Fenster für eine Rückkehr nach Deutschland schließt sich, die Entscheidungen, die wir jetzt treffen, sind dann wohl für immer.
    Ja, vor diesem einen Umzug, der zu viel ist und die Kinder für den Rest ihres Lebens unglücklich macht, davor hab ich Angst....

    Tja, und die charakterliche Vererbung... ich bin der introvertierte Typ mit den wenigen engen Freundschaften, und mein Mann ist das Gegenteil. Fifty-Fifty-Chancen dann wohl für die Kinder ;-)
    Carmen_13 gefällt dies

  4. #24
    Margarete81 ist offline Stranger

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    Standard Re: Was ist schwerer für die Kinder, lebenslang Rotation oder Rückkehr nach Deutschla

    Danke!

  5. #25
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Was ist schwerer für die Kinder, lebenslang Rotation oder Rückkehr nach Deutschla

    Zitat Zitat von Margarete81 Beitrag anzeigen
    Finde ich interessant was ihr über die internationalen Schulen schreibt, dass die Integration da durch den ständigen Wechsel leichter ist, das hatte ich noch garnicht so bedacht.
    Mir hat neulich auch eine Bekannte erzählt, dass das schlimmste an ihrer Expat-Kindheit die endgültige Rückkehr nach Deutschland und die Integration in eine Regelschule war.
    Das muss aber nicht nur in internationalen Schulen so sein. Die Schule meiner Tochter hier in Australien hat auch eine sehr hohe Fluktuation und internationales Publikum. Und damit meine ich jetzt nicht Armutsmigranten, sondern gebildete Expats, die Australien sich mit befristeten Arbeitsvisa ins Land holt etc.

    Mir ist meine eigene Integration in eine deutsche Regelschule nach meiner Rueckkehr aus dem Ausland mit meinen Eltern noch in lebhafter Erinnerung: Als ich ins Klassenzimmer gebracht wurde, verdrehte die Lehrerin die Augen und seufzte "Noch eine!". Es waren bereits 41 Kinder in dieser Klasse! Und das war eine bayerische Provinzgrundschule.
    Margarete81 gefällt dies
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

  6. #26
    PMS
    PMS ist offline Strange

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    Standard Re: Was ist schwerer für die Kinder, lebenslang Rotation oder Rückkehr nach Deutschla

    Zitat Zitat von Margarete81 Beitrag anzeigen
    Vielen vielen Dank für die klugen Gedanken und Ratschläge! Vieles davon hab ich mir natürlich selbst schon gedacht, z.B. dass auch in Deutschland die Umzüge nicht ausgeschlossen wären.
    Finde ich interessant was ihr über die internationalen Schulen schreibt, dass die Integration da durch den ständigen Wechsel leichter ist, das hatte ich noch garnicht so bedacht.
    Mir hat neulich auch eine Bekannte erzählt, dass das schlimmste an ihrer Expat-Kindheit die endgültige Rückkehr nach Deutschland und die Integration in eine Regelschule war.

    Bei uns ist es eben das 5. Jahr Expat-Dasein, das heißt, das Fenster für eine Rückkehr nach Deutschland schließt sich, die Entscheidungen, die wir jetzt treffen, sind dann wohl für immer.
    Ja, vor diesem einen Umzug, der zu viel ist und die Kinder für den Rest ihres Lebens unglücklich macht, davor hab ich Angst....

    Tja, und die charakterliche Vererbung... ich bin der introvertierte Typ mit den wenigen engen Freundschaften, und mein Mann ist das Gegenteil. Fifty-Fifty-Chancen dann wohl für die Kinder ;-)
    NIcht als Widerspruch gedacht, nur zur Ergaenzung: Das, was Du über die Re-Integration in die Regelschule schreibst, muss aber nicht unbedingt fuer die hohe Qualitaet der internationalen Schule sprechen. Die kommen ganz sicher besser damit klar, dass staendig Neue integriert werden müssen, kleine Klassen, es wird sich um mehr um jedes einzelne Kind gekümmert, die machen schoene Sachen mit denen, etc. Soweit wirklich super. Die Kehrseite der Medaille ist bei diesen Schulen meiner Meinung nach, dass sie zu grossen Teilen von einem hoch-anspruchsvollen, um nicht zu sagen verwöhnten, Publikum in Anspruch genommen werden. Obwohl das erst mal conterintuitiv ist, herrscht da unter Umstaenden eine ziemlich grosse Homogenität und materieller Anpassungsdruck - das kann einem dann doch ziemlich querlaufen.
    I'm not going to vacuum 'til Sears makes one you can ride on.
    -Roseanne Barr-

  7. #27
    Margarete81 ist offline Stranger

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    Standard Re: Was ist schwerer für die Kinder, lebenslang Rotation oder Rückkehr nach Deutschla

    Ja, so habe ich diese Schulen bisher primär gesehen und erlebt, deshalb war das bisher eines für mich eines der Gegenargumente... Ich will eigentlich nicht, dass meine Kinder in so einer abgehobenen Parallelwelt aufwachsen...

  8. #28
    Margarete81 ist offline Stranger

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    Standard Re: Was ist schwerer für die Kinder, lebenslang Rotation oder Rückkehr nach Deutschla

    Kann ich mir lebhaft vorstellen! und, wie ging es dann weiter, war es schrecklich, wenn ich fragen darf? Um bayrische Provinz geht es bei uns nämlich auch...

  9. #29
    Indigo ist offline empfangsbereit

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    Standard Re: Was ist schwerer für die Kinder, lebenslang Rotation oder Rückkehr nach Deutschla

    Hallo,
    meine beiden Kinder (14 - hat bisher einen Kindergarten und vier Schulen "erlebt"; und 8 -, sie war in drei Kindergärten und zwei Schulen bislang) haben einiges an Umzügen (dazu noch innerhalb der jeweiligen Länder mehrmals) und auch zweimal Heimkehr nach Deutschland für (damals) ungewisse Zeit hinter sich.
    Sie sind von mal zu mal lockerer geworden und freuten sich - obwohl in den alten Klassen super integriert! - beim letzten Umzug richtig auf alles "neue"! Auch sonst haben sie etwaige anfängliche Scheu nun überwunden; ob z.,B. ein Sport- etc. Kurs am Nachmittag nun auf Englisch oder Französisch stattfindet (zumindest die Jüngere ist in beidem noch nicht fit) ist gar kein Problem. Sie haben oft genug erlebt, dass das alles irgendwie sich richtet. Um irgendwelche Anpassungsprobleme müssen wir uns bei ihnen wohl künftig keine Sorgen machen.
    Wir hatten aber auch jahrelang eine "Heimatbasis" in Deutschland (inkl. eigener Wohnung), durch die Familie, alte Klassenkameraden, die bei jedem Heimaturlaub besucht werden etc., ist dieser "Anker" immer da und daher sagen die Kinder, sie hätten jeweils "zwei zu Hause".
    Natürlich sind schulische Anpassungen zumindest bei älteren Kindern rein fachlich sicher nicht immer optimal bei der Rückkehr. Aber das ist es ja "dank" Föderalismus im Bildungswesen auch bei einem Umzug innerhalb Deutschlands nicht!.....
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  10. #30
    Isalein111 ist offline Stranger

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    Standard Re: Was ist schwerer für die Kinder, lebenslang Rotation oder Rückkehr nach Deutschla

    Liebe Margarete,

    ich weiß nicht, ob du inzwischen all deine Fragen beantwortet bekommen hast, aber ich hätte für dich vielleicht noch ein paar Anregungen.
    In Deutschland relativ unbekannt ist der Ausdruck "TCK" (third culture kid). Tatsächlich ist das aber genau die Bezeichnung für deine Kinder, denn "Als Third Culture Kids (TCKs) oder Drittkultur-Kinder werden Kinder und Jugendliche bezeichnet, die in einer erheblichen Teil ihrer Entwicklungsjahre in einer anderen Kultur aufgewachsen sind als ihre Eltern,und somit eine Verbindung zu beiden Kulturen herstellen. Dadurch weisen sie besondere Charaktermerkmale und bestimmte Prägungen auf." (nach der Definition http://www.tckworld.com/tckdefine.html)".
    Hier findest du sicherlich schon einmal ein paar Infos über die Besonderheiten deiner Kinder. Es ist schwer zu sagen, wie Kinder Umzüge verkraften (das hängt vom Alter, der Dauer des Aufenthalts, der Anzahl der Umzüge, der Persönlichkeit des Kindes, dem Anpassungsgrad im jeweilligen Gastland u.v.a. ab), Tatsache scheint aber zu sein, dass sie wohl Umzüge von einem internationalen Umfeld ins andere leichter zu verkraften scheinen, als den Rückumzug in das Heimatland ihrer Eltern. Wichtig finde ich persönlich, dass du Kontinuität für deine Kinder erhältst, indem du sie auf internationale Schulen im Ausland schickst und das auch nach der Rücckehr nach Deutschland bis zum Ende durchhältst. Auch eine deutsche Schule im Ausland gewährleistet leider keinen problemlosen Rückzug nach Deutschland, da es beiden -den Auslandsschulen und den deutschen Inlandsschulen- an Bewusstsein über die TCK-Problematik fehlt. Das ist eine Erfahrung als AdultTCK und als Lehrerin an einer deutschen Auslandsschule.
    Lass deine Kinder in jedem Fall wissen, dass sie TCKs sind. Das hat nichts mit elitärem Status o.ä. zu tun, sondern lässt sie in jedem Stadium ihres Lebens verstehen, warum sie ggf. Anpassungsschwierigkeiten haben und dass sie damit nicht alleine sind.
    Ich drücke dir für die kommenden Entscheidungen fest die Daumen und hoffe, du und deine Familie werden glückliche "Globale Nomaden" oder aber zufriedene Heimkehrer!

    Weitere interessante Links findest du hier:
    http://www.liebenzell.org/fileadmin/...tKeziaHoll.pdf (einizige deutschsprachige Abhandlung zum Thema)
    Good bye to Global Nomadic Life: A Third Culture Kid's reentry to his mother country - Papers & Essays
    http://www.mrnet.org/system/files/li...ns_reentry.pdf
    http://www.evergreen.edu/studyabroad...entryshock.pdf

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