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  1. #11
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: @Falaffel: Wie ergeht es dem Sohn in D ?

    Oh, das ist hier durchaus realistisch. Jedenfalls, falls uch meinen Mann überlebe. Habe momentan sowieso den Hänger und würde es am liebsten meinem Ältesten gleichtun. Israel ust sehr ungemütlich und sehr rassistisch geworden. Dann ärgere ich mich gerade noch über die "Müttermafia" im Umfeld meiner Jüngsten... Irgendwas läuft hier gerade falsch. Die Gesellschaft der gebildeten Araber, in der ich mich meist bewege, entwickelt sich zur Juppie-Gesellschaft. Das gefällt mir nicht. Und meine Schwägerin, sonst sehr gute Freundin und Stütze, mittendrin... Oah Mann, ich mag gerade nicht mehr!!!! Hat mal wer eine Million und ne einsame Insel?!

  2. #12
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: @Falaffel: Wie ergeht es dem Sohn in D ?

    Ich biete ein einsames Dorf - naja, einsam, aber eigentlich leben wir hier, wenn wir wollen, weitab vom Weltgeschehen.
    Natürlich MUSS es einen nicht loslassen, wir sind politische Menschen, und daß auch die Große das mitbekommen hat, bekamen wir erst gestern wieder mit, als sie sich wegen eines polit. Engagements kurz bei uns erkundigte:
    Da machen welche dies und das, dürfen die das?


    Eure Bürokratengänge erinnern mich einmal mehr an unseren Versuch, gestartet vor 2 Monaten, für die Jüngste ein Konto in Dtld. bei der Popstbank zu eröffnen.
    Ich rate dringend ab - das ist eine odyssee, durch die keiner durchblickt und ich hege inzwischen den Verdacht, daß man soviele falsche, unterschiedliche und umständliche Antworten bekommt und niemals, niemals, niemals zurückrufen oder zurückmailen oder zurück per Schneckenpost schreiben kann, damit bloß kein neuer Kunde dazukommt.
    Wie man so schön sagt:
    Das Arbeitsleben wäre wunderbar, wären nur die blöden Kunden, Patienten, Benutzer, Klienten oder Schüler nicht.

    --- es gibt nur 1 für das ganze Land gültige Nummer--- der Mensch, mit dem ich vor ca. 1 Monat via Telefon sprach,saß im 3. Bundealand (im 1.- hatten wir es persönlich versucht mit Paß und allem Drum und Dran, vom 2. kam nach viel Hin und Her ein Brief, daß noch dies und das fehle und Tochter nbitte damit und neuen Formularen persönlich aufschlagen solle - wie das denn, bitte? Wir sind hier ja nicht in Ferien, sondern haben einen Alltag mit Scule, Arbeit., Pflichten --- und einem langen Weg dorthin).
    Der Telefonmensch, den ich sehr verärgert darüber anrief, saß im 3. Bundesland - und hatte natürlich kene Ahnung, fragte auch noch den Chef, gab mir nochmal eine andere, wieder falsche (?) Anuskunft.
    Ich schrieb dann - wie mir schien - in den blauen Dunst, jedenfalls an eine ebensolche Sammelmailadresse wie es die Telefonnummer ist und nach bitte-warten-automail und einem netten Schreiben, man leite alles an die Beschwerdeabt. (in erster Linie wollte ich jedoch eigentlich eine AUSKUNFT) kam jetzt ein Brief mit der nächsten Auskunft, wie wir das Konto eröffnen können.
    nach 2 Monaten Irrlauf und Fehlinformationen ist mir/uns die Lust vergangen.
    Ich heiße nicht Odysseus, der hatte deutlich mehr Geduld.

    Wir hatten hier übrigens mal ein tolles Konsulat in Apenrade, aber das haben sie leider dicht gemacht.
    Letztes Mal habe ich in HH in der Auslandsabteilung meinen Paß machen lassen, mal schauen, wie ich das in ein paar jahren mache.

    Ja, Bürokratie gibt es wohl überall...

    Daß die kinderweit weg ziehen, hat schon eine Freundin Dtld. gesagt, ohne jeglicheAuslandsbeziehungen.
    Früher waren die Eltern schon besorgt und fanden es weit, wenndie kinder sich nnerhalb der BRD veränderten - und naja, ohne Mobiltelefone, Computer Internet, Skype etc. war es ja auch fast schon wie Auswandern nach Amerika voe 100 jahren.
    HGeute ist es eben nicht einmal mehr Europa...
    Und können wir klagen?
    Wir sind doch auchweit weg von unseren Wurzeln...

    (Ich darf aber gar nicht mitheulen,. meine Töchter sind ja in recht naher Nähe - nur sehen tue ich sie auch nicht viel öfter --- sie haben eben ihren Alltag - udn wir auch...)
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  3. #13
    choupette ist offline Veteran

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    Standard Re: @Falaffel: Wie ergeht es dem Sohn in D ?

    Zitat Zitat von marlis33 Beitrag anzeigen
    Wie lang war denn der Schüleraustausch bei euch? Hab letzt von jemanden gehört, da waren das lediglich 5 Tage.

    LG, Marlis
    Der Schüleraustausch war hier leider auch nur von MO bis FR, was für meinen Geschmack viel zu kurz ist.
    Sogar die frz. Schüler haben sich darüber beschwert, dass sie gar keine Zeit hatten sich einzuleben und richtig in die Fremdsprache "einzutauchen"...

    Mein Sohn hat es trotzdem sehr genossen, es war für ihn ja sprachlich kein Problem, aber trotzdem der erste Deutschlandaufenthalt ohne Eltern bzw. ausserhalb der deutschen Stammfamilie.
    Er fand es sehr spannend in D in die Schule zu gehen, weil dort ja schon einiges anders läuft als hier in F!

    Ich kann mich noch daran erinnern, dass wir vor 30 Jahren (!) nach dem Austausch in F unser deutsches System besser gewürdigt haben.
    Und wir waren damals 9-10 Tage in der Partnerfamilie, es war auf jeden Fall ein Wochenende in der Familie dabei - ich erinnere mich noch an eine riesige Famileinfeier, bei der ich nix verstanden habe...

    Hier haben wir kaum Zeit mit der deutschen Austauschschülerin verbringen können, da das Drumherumprogramm so voll war und die Kinder immer erst spät nach Hause gekommen sind. Ein gemeinsames Wochenende wäre irengdwie nett gewesen.

  4. #14
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: @Falaffel: Wie ergeht es dem Sohn in D ?

    Das Ganze hat immer zwei Seiten: Wenn es gut läuft, fehlt den Familien Zeit. Wenn es weniger gut läuft - was häufiger der Fall ist-, ist z. B. ein Wochenende in der Familie eine Tortur, für beide Seiten.
    Ich bin 2x als Schülerin mitgefahren, in die gleiche Familie, aber zu zwei Schwestern. Die Familie haben wir später auch privat besucht, es war sehr nett.
    Als Studentin bin ich allerdings auch als Begleitung mitgefahren und habe einiges Theater erlebt.
    Es braucht doch einiges an Flexibilität, Toleranz, Neugier auf Neues, und Bereitschaft, Ansprüche runterzuschrauben. - Und eben Sprache. Bei uns lief Französisch ab Klasse 7, der Austausch von Klasse 8-10. Da gab es bei vielen große Verständigungsprobleme. Mit Englisch war es auf beiden Seiten auch nicht viel her... Dann wurde über Betten genölt, das Essen, die Schule und überhaupt.... Alles nicht ganz einfach.
    Die Fördergelder wurden auch knapp, so dass längere Fahrten zu teuer wurden.

  5. #15
    marlis33 ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: @Falaffel: Wie ergeht es dem Sohn in D ?

    Zitat Zitat von marlis33 Beitrag anzeigen
    Mit der doofen Bürokratie, ja, da kann ich auch ein Lied von singen, echt ich bekomme da Pickel von, bin zur Zeit voll entnervt, weil ich diesmal neben meinen Reisepass auch gleichzeitig einen Personalausweis beantragt habe (geht mittlerweile auch ohne Wohnsitz in D), einfach deshalb, weil mein letzter Reisepass die 10 Jahre in der Handtasche fast nicht überlebt hat (er fiel schon auseinander). Ja, jetzt warte ich hier ewig und nix kommt bzw. mein Reisepass im Expressverfahren (+30E für 3 Wochen) kam recht fix, nachdem ich den alten noch einschicken musste *argh* das hätte mir die Dame am Schalter ja gleich sagen können Jetzt hab ich die Botschaft angeschrieben, wo mein Ausweis bleibt: sie müssen bestätigen, dass Sie die Pincodes erhalten haben (aber nicht per mail, nur per fax oder Brief möglich) *stöhn* Jetzt hab ich den Zettel gefunden, und was les ich da im letzten Satz: dieses Schreiben ist beim Abholen des Ausweises nicht nötig. Ich werd hier noch blöd!!!
    Ist eh immer schon ein Aufwand bis nach Paris nur für die Papiere, hab auch die Rückumschläge alles schon im Voraus bezahlt. Ach ja, Bürokratie!
    Juhu! Der Postbote hat gerade geklingelt, der kleine Personalausweis ist da, endlich. Ausstellungsdatum ist der 28. Juni, hat also alles ein bisschen länger gedauert aber uff, wieder erst mal 10 Jahre Ruhe, zumindest bei mir. Die franz. Kinderreisepässe sind ja leider nur 5 J. gültig, da brauchts Juni 2020, also in 2 Jahren wieder neue. Aber da bleiben wir vorerst nur bei den franz. weils einfach viel einfacher unkomplizierter schneller und billiger ist. Echt niedlich diese kleine Karte, ist ja erst mein 2., der alte mit 16 J. war ja noch viel grösser. Somit sehr praktisch und nun kann der Pass in die Schublade, raus aus der Handtasche, bisschen geschont werden. Den ganzen Aufwand wegen dem PIN und PUK hab ich nicht geschnallt, brauch ich hoffentlich nie, ist glaube ich wenn man ihn verliert? *achselzuck*, Ende gut, alles gut.

    Und was macht der Sohnemann, kommt er weiter, im Studium?

    LG, Marlis

  6. #16
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: @Falaffel: Wie ergeht es dem Sohn in D ?

    Gratuliere, marlis! Innerhalb Europas ist es doch relativ egal, welche Pässe oder Ausweise die Kinder haben, Hauptsache europäische. So sehe ich das von weiter weg.
    Ich sorge immer dafür, dass meine Kinder und ich gültige deutsche Papiere haben, für den Fall des Falles.
    Ich stehe auch auf der Krisenliste des Auswärtigen Amtes. - Die ihr weiter weg wohnt: Habt ihr sowas auch gemacht?


    Sohn lernt gerade das wilde Studentenleben kennen. Er war zum ersten Mal in einer Disco, hat diverse Feten hinter sich und den ersten Geburtstag ohne؛ Familie gefeiert.
    Er ist glücklich und ich freu mich total für ihn. Auch wenn ich mich natürlich immer etwas sorge, aber das tun Mütter wohl...

  7. #17
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: @Falaffel: Wie ergeht es dem Sohn in D ?

    Oje, ich dachte schon, nach so langer Pause kämen schlechte Nachrichten.
    Umso schöner, daß es Deinem Sohn so gut ergeht und er das Studentenleben genießt.
    ich hätte ein bißchen mehr davon auch menier Großen gegönnt, die ja zeitweilig gern nach Dt.d zum Studium gegangen wäre - Berlin schwebte ihr durchaus vor --- aber sie ist sooo vernünftig und war dann frisch verliebt und nu n hat sie eben andere Lebensplanungen. Manchmal tut mir das leid, aber sie hat es sich so gewählt und ist froh und - wie ein Anruf letzte Wioche bewies - auch sehr erfolgreich damit.

    Für Deinen Sohn weiterhin eine gute zeit, wielange "soll2 er denn eigentlich geplant dort bleiben?
    na klar, denken wir immer ein bißchen mit klopfendem Herzenb an unsere Brut, aber ... sie haben ja auch was von uns mitbekommen, darauf müssen wirsetzen!
    (Meine Jüngste macht gerade mit Klasse Kopenhagen unsicher, aber das ist natürlich doch alles etwas näher dran und anders als bei Euch...)
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  8. #18
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: @Falaffel: Wie ergeht es dem Sohn in D ?

    Sohn hat auf der letzten Party zwei Kommilitoninnen beschützt, die begrabscht wurden... Es macht mich natürlich stolz, dass er sich kümmert, aber bei aller Zivilcourage sollte er auch sich selbst schützen und besonnen agieren. Das liegt ihm nicht immer so ganz (er ist halt Orientale) ...
    Eine Rückkehr nach Israel ist definitiv nicht geplant und er hat Recht. Die Geschwister Nr. 2 und 3 tendieren auch in Richtung Europa und Nr. 4 und 5 werden vermutlich folgen.
    - Wer weiß, wir vielleicht auch irgendwann?!

  9. #19
    marlis33 ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: @Falaffel: Wie ergeht es dem Sohn in D ?

    wollte jetzt nicht extra einen neuen Beitrag aufmachen und zu wissen wies Falaffels Sohn geht, ist immer wieder gut zu hören

    Jetzt ist es tatsächlich dieses Jahr schon so weit, Töchterchen hat ihren Schüleraustausch Sie ist jetzt in der 7., also hat sie dann nächstes Jahr keinen, aber auch ok. Sie fahren 7 Tage, von Mittwoch bis Mittwoch, finde ich gut, dann hat sie wenigstens ein Wochenende in der Gastfamilie, ach so es geht nach Hildesheim und fällt zeitlich genau in meine Prüfungen im März aber werden wir schon organisiert bekommen.

    Wir freuen uns schon riesig, im Mai kommt dann das Mädel (kennen wir leider noch gar nicht teilt uns die dt Schule zu) Ging jetzt alles sehr fix, bzw. hab erst Ende Februar Elternsprechtag darüber, hätten sie vielleicht auch ein bisschen eher organisieren können, naja, und wie immer ein Haufen Papierkram auszufüllen Aber wir sind alle schon so aufgeregt, mal sehen wie ihr das alles so gefallen wird ...

    LG, Marlis

  10. #20
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: @Falaffel: Wie ergeht es dem Sohn in D ?

    Hallo Marlies!

    Klingt gut!!! Schoen, dass es sowas noch gibt! Auch wenn ich eine Woche recht kurz finde...ist aber ja auch eine Frage von Geld, schulischer

    Organisation usw.. geht dem Ganzen kein Brief- oder eMail-Kontakt voraus?
    .

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