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Thema: Lockerungen

  1. #11
    Incognito ist offline old hand

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    Standard Re: Lockerungen

    Bei uns gibts auch keine Lockerungen, und haben sie die Baustellen zugemacht, mein Mann darf nicht mehr arbeiten.
    Ansonsten geh ich mit Sohn im Kinderwagen trotzdem spazieren, das darf man auch. Einkaufen geht eigentlich nurnoch mein Mann, wir sind dazu angehalten das nur eine Person einmal pro Woche geht.
    Unser „State of emergency“ in Ontario ist bis 12 mai verlängert.
    Ich würde gern mal wieder raus und andere Kinder treffen, mein Sohn guckt immer schon so sehnsüchtig wenn wir anderen beim spazieren begegnen. Und da er jetzt selbst läuft wäre auch mal Spielplatz oder so toll, aber das dürfen wir im Moment nicht.
    Es wird auch vorbei gehen, hoffe ich. Langsam finde ich die Einschränkungen wirklich... einschränkend.
    Ich kann heut nicht denken, wir hatten wine schlechte Nacht.
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  2. #12
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Lockerungen

    Hallo! Hoffe, es geht euch allen gut und die Laune ist gut!
    Hatte neulich was geschrieben, was dann futsch war, weil die Eltern-Seite bei mir dauernd Probleme macht und hängt. Habt ihr das auch?

  3. #13
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Lockerungen

    Darum schreibe ich nur noch in kürzeren Stücken.
    Nee, Incognito, hier wird weiter gebaut. Obwohl jetzt bestimmt die ersten Arbeiter fehlen. Mein Mann ist aber hauptsächlich im Büro (und das ist nebenan, also quasi "homeoffice") oder bei Meetings, wo man sehr pingelig bei den Vorschriften ist (Fiebermessen, Mundschutz, Abstand, Hände desinfizieren).
    Über Pessach gab es einen totalen Lockdown, faktisch eine Ausgangssperre. Jetzt sollen langsam einige Maßnahmen gelockert werden, wobei gleichzeitig 2 Orte in der Nähe unter Quarantäne gestellt wurden.....gute Ratschläge oder "Eigenverantwortung" wie in Skandinavien funktionieren im Nahen Osten definitiv nicht, eher Holzhammer.

  4. #14
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Lockerungen

    Das größte Problem sind hier die ultraorthodoxen Juden. Die haben riesige Familien und keinen Platz zu Hause (vonwegen wen unter Quarantäne stellen), treten immer in großen Massen auf, haben kein TV oder Internet und hören nur auf ihre Rabbis. Zudem pendeln viele zwischen New York und hier. Sie machen mind. 1/3 der Kranken aus, aber nur 10 Prozent der Bevölkerung. In einer orthodoxen Stadt (Bnei Brak) dürften ca. 1/3 infiziert das wären 25000....

  5. #15
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Lockerungen

    Problem Nr. 2 wird Ende April erwartet, wenn der Ramadan beginnt und sich abends alle zum Essen treffen.
    An Pessach hat man die traditionellen Großfamilien-Treffen mit dem Lockdown verhindert. - Wobei sich Premier und Präsident nicht dran gehalten haben. Und unser ultraorthodoxer Gesundheitsminister ist an Corona erkrankt, da er sich nicht an seine eigenen Vorschriften gehalten hat.

  6. #16
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Lockerungen

    Hej Falaffel! Gut, auch wiedfer Dich zu lesen!
    Tja, da sind wohl so manche,die sich nicht an die eigenen Regeln halten bzw,.d ie Situation nicht ernstgenug einschätzen. s. a. England/GB.
    Zugegeben, ganz zu Anfang habe ich auch mit vielen Dänen über die Hamsterkäufe in Dtld. gelacht, --- dann am 11.3. hamsterten die Dänen schon wie verrückt... Man hat natürlich das Recht, auf Gegebnheiten zu reagieren und schlauer zu werden - das nennt man lernen. Wer allerdings jetzt noch glaubt, er könne leben wie früher, der hat den Knall wirklich gehört.

    Bei den Religionen sind es wohl überall die Ultra-Orthodoxen, die alles ignorieren; gerade erst las ich von Ultrakatholiken irgendwo im Süden, die das Abendmahl wie immer durchführen (andernorts wie bei uns sind überhaupt Gottesdienste verboten, geschweige denn Abendmahl) und die dazu denselben Löffen benutzen: man ließe die Flüssigkeit ja in den Mund laufen und nehme den Löffel nicht in/an den Mund.. Aha...
    Ich habe einigesan Gottvertrauen, aber ich halte auch viel vo nder Geschichte, wo derSchiffbrüchige auf der Planke betet: Herr hilf - und es kommt en Schiffchen vorbei: Brauchst du Hilfe? Nein, ich habe schon gebetet, Gott wird mich retten. Herr hilf - das 2. Schgiffchen kommt, dasselbeSpielchen. Herr hilf! - das 3. Schiff - aber da geht der gute Mann so gut wie unter: Herr,warum hast du mir nicht geholfen?
    Habe ichdoch - ich habe ir 3 Schiffe geschickt...
    Ja, man muß auch selbst was tun und die Notwendigkeiten einsehen und annehmen,d ie zur Krisenbewältigung nötig sind.
    welche da richtig sind, weiß keiner.
    Hier werden die neuerlichen Lockerungen (Friseure und Fahrschulen dürfen ab Montag öffnen, Bibliotheken, Abend- und Efterskoler nicht...) mehr als heftig diskutiert udn ich glauhbe, die Überschrift einer Zeitung, daß JETZT erst die Bewährungsprobe für die Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl komme, stimtm: Wenn einz. Gruppen sich benachteiligt fühlen, wenn dieses "wieso die - wieso nicht ich/wir?" hochpoppt, dann wird es schwierig und erfordert zumindest das, was ich bei mancher Maßnahme- hier wie in Dtld. - gerne deutlich mehr und besser hätte: Aufklärung, Begründung.
    Denn ich gehe mal gutwillig davon aus, daß jeder, der etwas erlaubt oder verbietet oder auch nur rät, einen (für sich guten) Grund dafür hat. Den wüßte ich zumindest gern. Sonst wirkt alles sehr willkürlich und schafft eben Unfrieden.

    Was auchstark diskutiert nach jeder TV-Ansprache der Staatsministerin, ist ihr Ton. Da merke ich deutlichd en KLulturunterschied zu Dtld. - was dort im selben Ton gesagt wird, stößt hier bitte auf: entweder ist sie zu strafend wie ien Mutter, die bei Nicht-Wohlverhalten Konsquenzenandroht, oder sie ist die Mutter, die den Lolli hinhält, wenn alle brav sind.
    Wobeisich zu mGlück inden Kommentaren (zu solchen Pressekommentaren) genug (Frauen!) gemeldet haben, die allein diese Mutti-Vergleich abstoßend fanden. Ob man wohl bei einem männlichen Staatsminisiter auch den Vater zum Vergleich herangezogen hätte?
    Egal - hier mag man jedenfalls nicht, wen netwas zu autoritär rüberkommt, obwol so gut wie ALLE sehr geeint hinter Mette Frederiksen standen, als sie das Land am 11.3. runterfuhr.
    Da gng es (noch und nur) u mdie Maßnahmen - heute wird eben jedesmal auch diskutiert- und fast mehr darauf geachtet: WIE sie etwas unters Volk bringt statt WAS. (Und ich finde, dDAS WIe macht sie - für mich - absolut okay. Ähnlich höre ich es auch von dt. Politikern in dt. Ansprachen. - Meine dänischen Familienmitglieder jedoch lesen teilweise ganz anderes daraus und stehen amit nicht so allein wie ich ... Ich sag ja, Kulturunterschied)
    Paßt weiterhin auf Euch auf und bleibt gesund!
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  7. #17
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Lockerungen

    Unser Präsident ist der "Opa der Nation", was er nun so richtig praktiziert hat, indem er online Kinderbücher vorgelesen hat. Ich finde das sehr sympathisch. Ich weiß gar nicht, ob die Aktion noch weiter läuft...hey, und gerade sehe ich Kretschmann, den Ministerpräsidenten von BW: Der hat das (den?) Grüffelo vorgelesen!
    In einem Zeitungsartikel wurde der Umgang mit der Krise in verschiedenen Ländern verglichen. Ergebnis der Analyse: Länder mit weiblichen Staatsoberhäuptern hätten am besten, pragmatischsten, besonnensten und ehrlichsten reagiert.

  8. #18
    Fairie ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Lockerungen

    Zitat Zitat von falaffel Beitrag anzeigen
    Das größte Problem sind hier die ultraorthodoxen Juden. Die haben riesige Familien und keinen Platz zu Hause (vonwegen wen unter Quarantäne stellen), treten immer in großen Massen auf, haben kein TV oder Internet und hören nur auf ihre Rabbis. Zudem pendeln viele zwischen New York und hier. Sie machen mind. 1/3 der Kranken aus, aber nur 10 Prozent der Bevölkerung. In einer orthodoxen Stadt (Bnei Brak) dürften ca. 1/3 infiziert das wären 25000....
    Das kann ich mir vorstellen. Ich hab gerade die Miniserie "Unorthodox" gesehen, ich weiss nicht, ob ihr die gesehen habt. Die handelt von einer Frau, die von den Ultraorthodoxen in New York flüchtet und in Berlin in einer Musikschule Freunde findet. Gute Serie.

    Bei uns hat man auch festgestellt, dass es bestimmte Gruppen sind, wo sich besonders viele anstecken. Grundsätzlich viele Migranten, vor allem Somalier. Als wir noch nicht so viele Todesopfer hatten, merkte man dass fünf Somalier dabei waren, und dass war doch auffällig. Man hat sich dann beeilt, Information in deren Sprache zu übersetzen, und überhaupt zu schauen, dass es Info in allen gängigen Sprachen gibt. Ich sehe auch öfters arabische Corona-Infos in der U-Bahn z.B. Ansonsten sind es viele alte Menschen in Altersheimen. Wobei es gar nicht mal soo viele Altersheime hier gibt. Die meisten haben ja eher Pflege zu Hause, d.h. es kommt jemand zu ihnen nach Hause.

    Inzwischen fahre ich nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Mein Chef hat mir da zugeredet, von wegen man sollte kein Risiko eingehen und der Arbeitgeber würde auch die Parkgebühren bezahlen. Na gut. Ich arbeite mitten in der Stadt, da ist das Parken teuer. Ausserdem hab ich da 40 km zu fahren. Aber gut.

  9. #19
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Lockerungen

    Oh Fairie, toll, daß Du Dich "gerade" gemeldet hast -- in einem anderen Forum behauptete jemand, das schwedische Gesundheitssystem sei eh nicht so berauschend und man behandele ab einem gewissen Alter gewisse Leiden gar nicht mehr.
    Also Hüft-OP´s ab ... gibt es nicht mehr oder Intensiv-Behandlung ab ... nix.
    Ich habe nur einen vom 10. April einen Bericht ine iner dän. Zeitung gefunden, die aus einer schwedischen zitierte und einen Plan vorlegte, nach dem bei Zuspitzung der lage ind en Krankenhäusern eben Auswahl getroffenwerden müßte:
    Abe inem bestimmten Alter (war es 80?) nicht mehr aufnahmen oder behandeln, ab bei 1 Vorerkrankung nur noch die oder die, bei 2 auch nicht mehr etc.
    Das war aberwie gesagt am 10.4. eine Art "Gebrauchsanwesigung" für den Fall,daß plötzlich mehr schwerst-Coronakranke an der Krankenhaustür stehen als Betten/Personal etc. vorhanden sind.

    Behauptung auf einen kurzen Nenner gebracht:
    "Schweden nimmt Coronapatienten über 80, über 70 mit einer Vorerkrankung, über 60 mit zwei Vorerkrankungen nicht auf Intensivstationen auf, um das Gesundheitswesen leistungsfähig zu halten. Ich finde das schon sehr fragwürdig...."

    Bei anderen entstand der Euinbdruck, das sei n Schweden auch schon vor Corona so ähnlich gewesen.
    Heiße Diskusion also, ob solche restriktiven Behandlungsmaßnahmen (also Verweigerung von gewissen Maßnahmen)
    a= generell in Schweden gelten
    oder
    b) jetzt schon in der Coronakrise angewendet werden
    oder ob das
    c) - wie ich eben leider nur bis zum 10.4. gültig fand - diese Richtlinien Zukunftsdystopien für den Ernstfall sind und eben NOCH NICHT praktiziert werden!!!
    Weißt Du dazu etwas?

    Das schwedische Modell wird ja überall heiß diskutiert, neidisch begutachtet und manchmal auch abgelehnt --- da ist es natürlich schon auch maßgeblich, mit welchen Folgen ich ggf. rechnen muß, wenn die Krise ernster wird ...
    Sind die Folgen eigentlich die, die schon bestehen - wenn ich eh nicht ab 80 mehr beatmet werde , kann es mir ja wurscht sein;
    wenn die Coronakrise jetzt schon die schwedischen Kapazitäten überfordert und diese Maßnahmen erst jetzt (im Vergleich zu immer) und jetzt schon (im Vergleich: es ist nur eine richtlinie für die zukunft), ist die Vorgehensweise evtl .doch schlechter als die der anderen;
    wenn das nur Richtlinien für einen Ernstfall sind, kann ich damit leben, denn das käme auf alle anderen ja auch irgendwan (höchstens etwas später) zu...

    Wie gesagt, mich würde interessieren, ob es Restriktionen gibt, die bereits angewendet werden!

    Zum Thema an sich:
    ich glaube, solche "Einwandererkurlutren" leben eben immer dirchter aufeinander - einmal wegen der sozialen Lage, in der sie sich befinden, zum andern aber auch kulturell bednigt.
    Ich kann mich vor Jahren an Anmerkungen südländischer Europäer erinnern, die einen Umzug nach Dtld. oder gar Skandinavien immer damit verbanden, daß man in eine gefühlskältere Welt käme - und das kann man sicher annehmen, wenn man von einer südländischen Kultur kommt.
    Das sind Menthaltitätsunterschiede, die eben Integration spannend, aber oft auch schwer machen und die man nicht verleugnen kann.

    Es ist aber auch aufgrund der Wohnbedingungen natürlich, daß sich in solchen "Ghettos" schneller Ansteckung ergibt als in einem Villenviertel, wo jeder durch seinen Garten bereits Abstand zum Nachbarn hält und "Tratsch imTreppenhaus" eher ausgeschlossen ist.
    Sicher auch darum sieht man eben in Amerika daselbe Phänomen:
    es sind die Armen und /oder die Afroamerikaner, was ja oft dasselbe ist, die am meisten betroffen sind.
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  10. #20
    Avatar von PinkMagnolia
    PinkMagnolia ist offline gekommen um zu reisen

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    Standard Re: Lockerungen

    das liegt hier aber auch daran, dass diese Bevoelkerungsgruppe entweder keine oder schlechte KV haben und medizinische Behandlungen somit die Existenz kosten koennen. und es gibt auch keinen bezahlten Urlaub/Krankheitstage und viele sich eben somit Fehltage auf Arbeit nicht leisten koennen. Ergo: der Gang zum Arzt wird vermieden auch bei klaren Krankheitsanzeichen und die Symptome eben auch verschwiegen und somit einfacher weitergegeben.

    Zitat Zitat von DK-Ursel Beitrag anzeigen
    Sicher auch darum sieht man eben in Amerika daselbe Phänomen:
    es sind die Armen und /oder die Afroamerikaner, was ja oft dasselbe ist, die am meisten betroffen sind.

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