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Thema: Menthalitätsunterschiede in der Krise

  1. #11
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Zitat Zitat von DK-Ursel Beitrag anzeigen
    Tja, Macron ist in der Tat zackig, aber wenn ich mir die Luschen in GB und USA oder Rußland ansehe, dann wurde da erstmal die halbe Bevökerung infizietrr bevor man den Ernst der lage überhaupt einsah.
    Also, Ursel, heut warst du aber mal wieder besonders kämpferisch😉

    Aber mal langsam: In USA sind gerade mal ein Drittel eines Prozents der Gesamtbevölkerung infiziert, und die Maßnahmen durchaus streng. Natürlich ist jeder Infizierte einer zu viel, aber so viel „schlimmer“ als z. B. in Frankreich ist das nicht.

    Natürlich greifen die Medien gerne die extremen Hotspots wie New York heraus, gerne auch garniert mit Dronen-Aufnahmen von Armenfriedhöfen und Horrorstorys von verwesenden Leichen in LKWs mit ausgefallener Kühlanlage. Das prägt natürlich die Wahrnehmung.

    Hier in meinen Bundesstaat, wo wir nur ein paar Hundert Infizierte haben, von denen zehn gestorben und die meisten anderen wieder gesund sind, dürfen wir aber trotzdem kaum aus dem Haus. Hierher verirrt sich kein deutscher Journalist, denn wir haben keine Horrorszenarien anzubieten.
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

  2. #12
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Ich glaube, den starken Mann suchensie auch in Dtld. mehr als hier in DK.
    Als Söder so forsch sich aufstellte (nun hatte allerdings Bayern auch die übelsten Zahlen), da hoben einige wanrned und genervt den zeigefinger: oha, Dtld. ruft nach dem starken Mann (ob es sie ebenso gestört hätte,wenn der nicht justausBayern gekommen wärte, ist ja auch noch ein Gedanke, den man verfolgen könnte).
    Undf da fand ich eigentlich auch, daß es wohltuend ist, beiall den Informationen, Spekualtionen, vorhersagen, Zurücknahmen, Brechnungen, Diskussionen, und nicht zuletzt auch Fakenews einfach nur Richtlinien zu bekommen. So und so sol les ab jetzt sein.
    Das scheint in Dtld. durchdenFöderalismus ja eh nicht sehr lange zu gehen,also muß man sich beinahe keine Sorge (mehr) machen, daß da einer zu stark wird...Herr Söder kan nzumindest nur in Bayern bvorpreschen udn Herr Laschet andersrum in NRW.
    Damals fanden es viele (in Dtld.) sehr gut, daß in DK eben die Staatsminsiterin für das ganze Land bestimmen kann = einheitliche Regeln überall. Basta.
    HEUTE und hier will man, daß sie zumindest mehr mit Parteien - und sicher auch Lobbyisten etc. - redet, um die Lockerungen "richtig" und demokratischer anzugehen. Dieses viele Gerede stört oder verwundert, je nachdem, auch viele Deutsche, wenn die das erste Mal in einer beruflichen Sitzung in Dk sind - da wird eben viel "demokratisch palavert" und manchmal sogar ohne Ergebnis, und wenn ein Chef, das habe ich selbst erlebt, dann den Beschluß fällt und verkündet, ist das auch nicht in Ordnung --- dabei denke ich, letzten Endes sitzt eben immer oben jemand, der entscheidet, da nützt auch das den Deutschen so kumpelhaft erscheinende "Du" bei allen nichts.
    Das wissen ja im Prinzip die Dänen auch - nur soll das vielleicht nicht so durchscheinen. Man möchte gefragt werden, man will mitbestimmen, man möchte auch im Einklang sein.
    Demonstriert wird hierzulande m.E. deutlich weniger als in Dtld. und Frankreich!
    Gemeckert wird genauso viel.
    Ich bin auch sehr gespannt, wie sich die Zahlen entwickeln, nicht nur, aber natürlich auch sehr, weil davon abhängt, ob ich in 1 Monat womöglich doch noch ein bißchen arbeiten darf!
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  3. #13
    falaffel ist gerade online Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Oh, "im Krieg" befinden wir uns auch, Choupette! Das ist aber auch das, was Bibi am besten kann, und daher hat er Corona in diversen dramatischen Reden in einem sehr militärischen Sprachstil den Kampf angesagt. Zusätzlich hat er uns hunderttausende von Toten vorausgesagt ( Experten sind selbst bei einem Worst-Case-Szenario auf 8000 gekommen) und heute lese ich eine Schlagzeile, in dem er bei einer möglichen Neuinfektion gar das Ende der Menschheit voraussagt. - Bei uns ist das Ganze eine sehr politische Angelegenheit. Corona hat dafür gesagt, dass Nethanyahu noch immer Premier ist, Gantz in eine Notstandsregierung eingewilligt hat und die Gerichtsverfahren gegen N. erstmal auf Eis liegen. Das ist die eine Seite.
    Die andere ist die, dass das Ausmalen von Horrorszenarien im Orient vielleicht tatsächlich nötig ist, um Regelungen durchzusetzen und die Bevölkerung zur Ordnung zu rufen.

  4. #14
    falaffel ist gerade online Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Es ist in Israel zwar sehr schwer, sowas wie eine "Nationale Mentalität" zu beschreiben, weil es eine kunterbunte Gesellschaft unterschiedlichster Gruppen mit völlig unterschiedlichen kulturellen Hintergründen gibt, aber so ein paar Charakteristika treffen doch zumindest für die meisten zu. Dazu gehört ein gewisser Hang zur Anarchie, bei dem man wiederum mit "Empfehlungen à la Schweden nicht weit kommen würde.

  5. #15
    choupette ist offline Veteran

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Also, jetzt weiß ich auch, warum es hier in Frankreich so massive Massnahmen und eine Ausgangssperre gab...
    Ich war heute Nachmittag im örtlichen Supermarkt einkaufen und da herrschte bereits wieder Partystimmung...

    Wir sind wohlgemerkt noch offiziell im Confinement, ab Montag gelten dann die Lockerungen.

    Es waren heute wieder viele Leute, gefühlt vermehrt Familien, einkaufen, sprich, man nimmt seine Kinder wieder mit in den Supermarkt.
    Ich sah erstaunlich viele ältere Menschen - bevorzugt ohne Masken, die hier ja leider keine Pflicht sind.

    Dafür dass wir hier in einer roten Risikozone leben, in der die Krankenhaus Kapazitäten noch am Limit sind, finde ich die Leute noch vor dem offiziellen Ende der Ausgangssperre extrem unbedarft und sorglos.
    Man darf gespannt sein auf die Entwicklung in den kommenden Wochen...
    Anscheinend haben viele Leute echt NIX kapiert...

  6. #16
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Ichw eiß nur nicht, wie man das nun nis richtige Bildsetzensoll - natürlich sind die Zahlen in menschenärmeren, weitläufigeren Gebieten besser als in Großstädten, das ist aber in den USA genauso wie in Schweden oder DK.
    Und ebenso leiden eben am meisten die Menschen mit Vorbelastung und/oder sozialer Not - Risiko, auch das istwohl überall adsselbe.
    Nur wo sind da vn die meisten?
    Ich ziehe aber meinen Zornesausbruch zurück, ich hatte wohl heute morgen auch ziemlich als erstes gelesen, daß sich Mr. Trampel als der sieht, zu dem die Europäer aufschauen; er meinte/verkünde, man betrachte ihn als Anüfhrer.
    Ehrlich?
    DAS wüßte ich aber...

    Natürlich benutzen Politiker diese Krise, sich zu profilieren - wie auch immer. Und natürlich auch, um von innerpolitischen Problemen abzulenken, sofern es die massiv gibt oder man dort eigentlich gern etwas Unpopuläres machen möchte.
    Wer spricht in Dtld. noch von Flüchtlingen? Die AfD verliert in den Umfragen.
    Genauso aber eben auch Klima und die Grünen.

    Das ist alles eine sehr skurrile Lage, erst heute bei einem Ausflug/Picnick fiel mir so plötzlich ein:
    Wunderbar das alles in GB beim Brecit. Alle Verbesserungen der wirtschaftliche, sozialen, medizinischen Lage in GB kann Johnson doch jetzt damit als nichtig erklären, daß Corona die Wirtschaft leider-leider an die Wand gefahren hat...
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  7. #17
    falaffel ist gerade online Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Dk- Ursel, du machst einen Ausflug und denkst an Boris Johnson!?!?!?

  8. #18
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Ja, komisch, `nicht?
    ich dachte eher anEngland, weil menie Cosuine vorgestern von dort aus angerufen hat, und das habe ich Tochter erzählt,die wir ja seit langfem erstmal wieder sahen und die mit uns unterwegs war.
    Und so wandern die Gedanken eben weiter.

    Heute beim Presseclub habe ich allerdings nochmal an Dich gedacht, BilingualMom, auch da wurden wieder die USA und GB erwähnt, eben NICHT als leuchtendes Vorbbild für die Hantierung der Coronakrise, weil man sie eben zunächst viel zu lange klein- bis weggeredet hat. Ich denke, darauf bezieht sich eben auch mein "Wissensstand",w enger darauf, wie es dann in jedem US-Bundesstaat mit oder gegenden Willen Königs, äh, Präsidenten inzwischen durchgeführt wird.

    In GB mußte er ja wohl erst selbst erkranken, u mdie Lage ernster zu nehmen.

    Im Gegensatz dazu schaut man dann eben auch auf andere - nicht nur europ. - Länder und vergleicht, wie es da läuft, lief und evtl. laufen wird. Da muß man doch einfach konstatieren,daß gewisse Länder oder deren Regierungen deutlich mehr "Probleme" hatten eine Krise, wie sie kaum noch zu übersehen war, überhaupt anzuerkennen, geschweige denn Maßnahmen zu treffen.
    (Herr Putin gehört da eben genauso dazu wie die beiden Obengenannten - DAS zumindest schent ja ein sehr ... danach hat es Kennzeichen zu sein.)
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  9. #19
    falaffel ist gerade online Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Habt ihr das von Weißrussland mitbekommen, wo man einfach gar nichts macht oder auf Wodka setzt!?!
    DAS dürfte für Wissenschaftler ein interessantes Studienobjekt werden. Weil man vom Staat nichts zu erwarten hat, helfen sich die Leute selbst. Eine private Hilfsorganisation z.B. liefert Masken und Schutzanzüge an Krankenhäuser.
    Überhaupt wird es vieles zu erforschen geben...
    Israel brüstet sich übrigens als "sicherstes" Coronaland.

  10. #20
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Jetzt muss ich mal ganz dumm fragen: Ich hab meinen DE-Urlaub im Juli noch nicht ganz ad acta gelegt, zumindest „gefühlt“. Wenn ich in DE einreise - genauer gesagt Bayern - müsste ich da nach jetzigem Stand erstmal zwei Wochen in Quarantäne?

    Die Einreise an sich dürfte kein Problem sein, weil ich deutsche Staatsbürgerin bin.

    Wer weiß das?

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