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Thema: Menthalitätsunterschiede in der Krise

  1. #31
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Hmmmmm, da ist aber immer die Rede von "(Reise-)Rückkehrern" und vom europäischen Ausland...was ist mit Leuten wie uns???
    Ich frag mich eh, was das Qurantänegedöns noch soll, wenn es zuverlässige Antikörper-Bluttests gibt, die man in der Apotheke kaufen kann. Man könnte ja auch Mehrfach-Test oder sowas kreieren, alle paar Tage nochmal oder so....
    Der Wiener Flughafen wiederum will ja einen normalen Coronatest anbieten, den Abreisende und Ankommende machen könnten und der innerhalb von 3 Stunden ausgewertet wird. Mit 180 Euro pro Nase allerdings ziemlich teuer...

    Es gibt ja diese Idee diverser vom Tourismus abhängiger Länder (u.a. Österreich, Dänemark, Griechenland, Zypern, Israel), sich zu einer "sicheren Blase" (so hieß es hier) zusamnenzuschließen, in der man reisen darf und vereinfachte Reisebedingungen ohne Qurantäne gelten sollen (daher das Test-Ding in Wien). Ich bin da äußerst misstrauisch, traue den Zahlen nicht und finde die Aktion an sich ziemlich arrogant. Ausgerechnet Österreich macht jetzt einen auf "supersicher"! Von Israel ganz zu schweigen... Und ich frag' mich, ob das nicht gründlich nach hinten losgehen wird...

  2. #32
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Zitat Zitat von falaffel Beitrag anzeigen
    Hmmmmm, da ist aber immer die Rede von "(Reise-)Rückkehrern" und vom europäischen Ausland...was ist mit Leuten wie uns???
    Wir Auslandsdeutsche, die zu Besuch nach DE kommen, sind nicht als eigene Kategorie vertreten. Für die Corona-Vorschriften würde ich mich selber als Reiserückkehrerin einstufen. Denn ich bin ja deutsche Staatsbürgerin, so dass ich nach Deutschland einreisen darf. Und ich habe Zeit im Ausland verbracht, ob das jetzt 20 Jahre oder nur die letzten zwei Wochen waren, ist im Hinblick auf Ansteckung ja irrelevant.
    Aber damit wollte ich jetzt nicht sagen, dass ich heuer fahre - wahrscheinlich nicht.
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

  3. #33
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Ichg laube sowieso, wir müssenabwarten.
    Da sind noch 6 Wochen bis Juli - ich weiß weder, ob ich dan narbeiten kann oder gar muß, noch ob wir nach Dtld.dürfen (und wollen), mit oder ohne Quarantäne.
    Vor 6 Wochenzogendie Maßnahmen gerade heftig an, jetzt lockern wir, wer weiß ,was dann ist - alles auf Null oder zurück auf Anfang der Maßnahmen?
    Das kann wohl keiner sagen.
    DK ist zöferlich mit Touristeneinreisen, selbst die,die Familie besuchen dürften,werde hin und her gewiesen, weil niemand anscheinend nichts Genaues weiß,am allerwenigsten Polizei und Grenzbeamte.
    Und mene (dän.) Freundin meinte vorhin, man könne ihr viel geld bieten: Nach Italen oder Spanien oder GB würdie nicht mal dafür gehen dieses Jahr. Darin bin ich einig, auch wenn das für uns nicht ansteht und wir ja "nur" nach Dtld. wollen, aber eben auch unter Umst'nden, die einen Aufenthalt nicht zum Stress- oder Hassfaktor machen.
    Sie meinte [brigens auch,s ie sei daf[r, dass erstmal [berall alles geoeffnet sein m[sste, denn ansonsten waren Ferien ja auch sehr langweilig...
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  4. #34
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Man regt sich schnell und leicht darüber auf, dass niemand so richtig Bescheid weiß und niemand sagen kann, wie‘s weitergeht. Aber man muss ja wirklich bedenken, dass die derzeitige Situation für ALLE neu und noch nie dagewesen ist. Geduld und Demut sind altmodische Tugenden geworden, die einem jetzt am meisten helfen würden.

  5. #35
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    "Abwarten und Tee trinken", wie der Norddeutsche sagt....obwohl es mir sehr leid tut, dass ich vermutlich diesen Sommer meine Familie nicht zu sehen bekomme (DAS stört mich und schränkt mich ein, alles andere ist mir inklusive homeschooling sowas von egal!), sehe ich die positiven Seiten am Corona Virus. Es dauert nur noch nicht lange genug, als dass sich die Menschheit intensiv Gedanken über ihren lifestyle machen und vielleicht mal was dran ändern würde....

  6. #36
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Ihr habt beide so Recht.
    Anderswo gibt es immer noch genug Leute (hier benutze ich dieses Wort sehr bewußt), deren größtes Problem es zu sein schient, daß sie wieder weit weg fliegen dürfen - nicht, um Verwandte nud Freunde zu treffen, nein, Urlaub ist das zauberwort.
    Wohlgemerkt, ich gönne das jedem, aber eine Welt, die mitten in einer Pandemie alles ausbremst und die in einer riesigen Klimakatastrophe steckt, hat wirklich andere Sorgen - aber nicht mal diese beiden Punkte bewegen manche, auch nur umzudenken, geschweige denn anders zu handeln.

    Natürlich snd wir alle viel zu wenig über alles infiormietr (meni Ewig-Argument GEGEN Volksabstimmungen,wei lda jeder nur seine eigene krumme Gurke sieht), aber die Zahlen für manche Länder sind schon horrend - und man darf sich fragen, wie die zustande kommen.
    Und dann kann man natürlich argumentieren,daß dies die arme Bevökerung mit vielen Vorerkrankungen und Risiken wie Übergewicht, Rauchen etc. ist, aber mal ehrlich: auch DAS ist ja wieder ein Kritikpunkt am System - oder?
    Arme Menschen, übergewichtige Menschen, "Ghettos" gibt es ja auch anderswo, auch mit höheren Zahlen als sonstwo; Ballungsgebiete gibt es in jedem Land, auch mit höheren zahlen - aber während man dann eben Maßnahmen ergreift, die die Zahlen runterpressen, hört man in Brasilien, den USA, Rußland und anderswo nichts davon.

    Die ZEIT macht anscheinend öfter Umfragen, wie glücklich ihre Leser sich fühlen (mich hat noch keiner gefragt, vielleicht habe ich es deshalb nicht mtbekommen - oder genau andersrum? ) aber es erstaunt sogar sie, daß die meisten jetzt mitten in der Coronakrise sich glücklicher fühlen. das Gemecker, Gestöhne, Geächze über Nicht-Reisen-Können, Homeschooling, Homeoffice, ... ist wohl nur ein sich-Luft-machen - aber keine Grudnstimmung.
    Wenn ich meinen Mann sehe: Der merkt von alledem eigentlich nichts, Schwiegersohn ähnlich, Tochter fühlt sich sehr wohl, solange sie nicht ins Buro muß, und die Jüngste hat ihren Rhythmus auch gefunden... Nur mir scheint inzwischen die Decke doch etwas auf den Kopf zu fallen.
    Aber auch das ist noch lange nicht lebensbedrohend!

    Haltet aus, es kann sich noch viel ändern in 6 Wochen bis zur richtigen Feriensaison!!!
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  7. #37
    Avatar von PinkMagnolia
    PinkMagnolia ist offline gekommen um zu reisen

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    bei uns fangen sie ja offiziell am 21.05. an, und das remote learning war erstaunlich gut organisiert.

    die ersten nachbarschulbezirke haben schon ueberlegungen: geringere Klassengroessen und wer will, darf erstmal remote sowieso weitermachen, unser Schulbezirk schliesst die Forsetzung des remote learnings nicht aus fuer den Herbst. Endgueltig wird es aber erst im Sommer zu irgendwelchen Beschluessen kommen, somit harren wir der Dinge. Und mal am Rande: erst 7.15 aufstehen (7.45 ist erste Zoomkonferenz des Tages fuer Algebra) war sooooviel angenehmer als sonst 5.45 .

    Zitat Zitat von TexTot Beitrag anzeigen
    Da wir hier eh nur noch bis zum 28. Mai Schule haetten wurde beschlossen, dass wir bis ende des Schuljahres Online-unterricht haben. Das klappt bei uns ganz OK, ich habe aber auch irgendwo gelesen, dass nur 56% der Kinder teilnehmen. Wie es dann im August nach den Ferien weitergehen soll weiss wohl keiner so genau.

  8. #38
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Zitat Zitat von PinkMagnolia Beitrag anzeigen
    Und mal am Rande: erst 7.15 aufstehen (7.45 ist erste Zoomkonferenz des Tages fuer Algebra) war sooooviel angenehmer als sonst 5.45 .
    Das sagst du was Wahres! Ich muss frühestens um 8.30 Uhr am PC sein - anstatt spätestens um sieben aus dem Haus zu rennen. Das entspannt sehr, vor allem, weil man auch abends länger aufbleiben und alles viel lockerer angehen kann. Man muss nach der Schule nicht mehr Hausaufgaben, Haushalt, etc. reinquetschen und dann nochmal zu irgendwelchem Sport oder Schulveranstaltung fahren. Als kleine Freude des Alltags genieße ich auch, dass ich jederzeit in Ruhe auf mein eigenes Klo gehen oder mir was aus der Küche holen kann

    In den Alltag „nach Corona“ werde ich mir hinüberretten, meinen Haushalt so zu organisieren, dass ich seltener zum Einkaufen muss. Jetzt geht‘s ja auch mit zwei Mal pro Monat!
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  9. #39
    Avatar von PinkMagnolia
    PinkMagnolia ist offline gekommen um zu reisen

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    vor allem hat das Kind derzeit mesit bessere Laune wegen des laenger schlafens ... *rofl*

    Zitat Zitat von BilingualMom Beitrag anzeigen
    Das sagst du was Wahres! Ich muss frühestens um 8.30 Uhr am PC sein - anstatt spätestens um sieben aus dem Haus zu rennen. Das entspannt sehr, vor allem, weil man auch abends länger aufbleiben und alles viel lockerer angehen kann. Man muss nach der Schule nicht mehr Hausaufgaben, Haushalt, etc. reinquetschen und dann nochmal zu irgendwelchem Sport oder Schulveranstaltung fahren. Als kleine Freude des Alltags genieße ich auch, dass ich jederzeit in Ruhe auf mein eigenes Klo gehen oder mir was aus der Küche holen kann

    In den Alltag „nach Corona“ werde ich mir hinüberretten, meinen Haushalt so zu organisieren, dass ich seltener zum Einkaufen muss. Jetzt geht‘s ja auch mit zwei Mal pro Monat!

  10. #40
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Menthalitätsunterschiede in der Krise

    Zitat Zitat von PinkMagnolia Beitrag anzeigen
    vor allem hat das Kind derzeit mesit bessere Laune wegen des laenger schlafens ... *rofl*
    Hier genauso. Die Zoom Meetings sind für die Schüler freiwillig. Alles Notwendige steht in Canvas und kann ganz nach eigenem Fahrplan abgearbeitet werden. Hier haben viele Lehrer und Schüler in der High School schon vor Corona mit Canvas gearbeitet. Das hat sich jetzt wirklich bezahlt gemacht.
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