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Thema: Es ist wohl wie überall

  1. #21
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Es ist wohl wie überall

    Ich denke bei dem Ganzen immer daran, dass es Menschen gibt, die immer so leben, die sich absichtlich in die Einsamkeit zurückziehen oder die weit abgelegen wohnen. Es gibt Kinder, die nie eine Schule besuchen und von jeher nur online unterrichtet werden. Es gibt auch in Deutschland seit langem eine Schule, die ganz regulär Schüler online unterrichtet, die aus psychischen oder physischen Gründen nicht zur Schule können.
    - Eine ein wenig mehr auf Einzelgängertum orientierte Mentalität wäre mir in den letzten Monaten sehr recht gewesen. Dummerweise sind Orientalen Herdentiere.

  2. #22
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Es ist wohl wie überall

    Nun ja, Falaffel, ich glaube,die Mehrheit der Menschen, nicht nur Orientalen, sind auf zwischenmenschlichen Kontakt doch angewiesen.
    In meiner Familie sind wir 2, die mit Homeoffice, wenigen Kontakten, Abstand etc. sehr gut klarkommen - ja, alles sogar begrüßen oder sogar täöglich praktizieren, auch ohne Corona.
    Und 2, die doch ein paar Männeken mehr sehen wollen - wenn es nach dän. Definition von Gemeinschaft geht, wohl manchmal immer noch wenige, aber egal.
    Und das, obwohl ich (ich gehöre zu den beiden letzteren, i echten Lockdown im Frühling viel gelesen habe, digitale Kontakte hatte und mich ja auch mit dem Internet auskenne.
    Aber mir fehlte irgendwann nicht nur der Kontakt zu richtigen Menschen, sondern auch geistige Betätigung, die sich nicht nur mit mir im kreis drehte.
    Kann man digital machen -ja, dieser Onlinekursus, den ich besuchte, war ja auch eine geistige Herausforderung für mich, abe einer richtige Diskussion u mein Buch,d as Singen mit anderen, ein Gespräch über das Wetter oder die dt. Grammatik konnte das eben auch nicht ersetzen.

    Und ich glaube, prnzipiell ist es gut, daß wir gerne in Gesllschaft anderer sind.
    Nur sollte man eben mindestens als Erwachsener auch soviel Disziplin haben,dies zu einem höheren Ziel zurückstellen, oder eben sich selbst mal zurückzustellen - auch wenn es mal schwerfällt.
    Vielleicht fehlt den Orientalen eher diese Einsicht?

    ich glaube übriges, daß just aus diesem Grunde bei uns die Regierung gerade NICHT die Freizeitsachen begrenzen möchte (wie in Dtld. ja geschehen):
    Man weiß, daß die Menschen, just jetzt, wo es kalt und naß und dunkel draußen ist, den Menschen die Decke auf den Kopf fällt, wenn man sie nur noch zum Arbeiten aus dem "Stall" läßt.
    Und ich weiß nicht, ob es es wirklich mit Corona zusammenhängt, aber noch nie hatte ich so schnell und so gut meine Kurse aufgefüllt wie just jetzt, wo man eigentlich seine sonstigen Kontakte einschränken soltle. Noch immer kleckern Interessenten nach...und man den oft auf einer für Deutschkurse auch eher ungewöhnlichen Warteliste.
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  3. #23
    schneckele13 ist offline Ptit escargot

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    Standard Re: Es ist wohl wie überall

    Zitat Zitat von falaffel Beitrag anzeigen
    Ich denke bei dem Ganzen immer daran, dass es Menschen gibt, die immer so leben, die sich absichtlich in die Einsamkeit zurückziehen oder die weit abgelegen wohnen. Es gibt Kinder, die nie eine Schule besuchen und von jeher nur online unterrichtet werden. Es gibt auch in Deutschland seit langem eine Schule, die ganz regulär Schüler online unterrichtet, die aus psychischen oder physischen Gründen nicht zur Schule können.
    - Eine ein wenig mehr auf Einzelgängertum orientierte Mentalität wäre mir in den letzten Monaten sehr recht gewesen. Dummerweise sind Orientalen Herdentiere.

    Klar. Ich spreche ja auch von mir/Familie Schneckele.
    Hier waren alle froh, als nach 100% Homeoffice/Homeschooling ein Besuch der Schule/des Büros zumindest teilweise wieder möglich war. Und dabei verlief die Zeit, in der alle fünf 24 Std daheim waren, gar nicht mal unharmonisch. Es war ok, wir waren uns aber einig, dass es für uns besser ist, wenn wir nicht alle 24 Std. aufeinanderhocken
    Wir sind alle fünf Rudeltiere, definitiv.
    LG Schneckele13 mit

    06er Sommerkind
    08er Herbstkind
    12er Winterkind

  4. #24
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Es ist wohl wie überall

    Ichw eiß gar nicht, ob das nur mit Rudel zu tun hat.
    ICH habe eben auch den Drang, mich auszutauschen, lebendig und aktiv. Und Inputs von draußen nach Hause mitzubringen.
    Ichwürde hier in unserer Fam,ilie keinen direkt als Rudeltier bezeichnen, die ine Tochter und ich haben nur häufoiger gern Kontakt zu anderen als mein Mann und die andere Tochter --- trotzdem sind auch wir in irgendeiner Form eher "Einzelgänger" als die meisten hier. Zumindest für die Töchter habe ich es oft bekümmert von Lehrern gehört, mich selber kenen ich aber auch genug, um das so beurteilen zu können.
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  5. #25
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Es ist wohl wie überall

    Natürlich ist es wichtig, dass man "echte" soziale Kontakte nach außen hat. - Besonders für die Kinder, die man ansonsten kaum noch vom Handy wegbekommt, dessen Gebrauch in dieser Situation ja sogar ausdrücklich erwünscht ist (die Lehrer kommunizieren über whatsapp).
    Aber so richtig ohne weitere soziale Kontakte waren und sind wir nie. Die Schwägerin wohnt über uns, mein anderer Schwager plus Familie wohnt ca.500m entfernt. Wir hatten schon früh beschlossen, dass wir -wir hängen eh dauernd aufeinander- uns als einen Haushalt betrachten, wodurch die Kinder weiter miteinander gespielt haben. Seit 2 Wochen darf auch die Verwandtschaft von etwas weiter weg - nochmal 6 Leute- wieder kommen.
    Wir wohnen ja auf dem Dorf, es ist noch immer Sommer: Da sitzt niemand in seinen 4 Wänden, man trifft immer wen auf der Straße und fast jeder Ladenbesuch endet mit Smalltalk.
    Es hat lange gedauert, bis alle das mit der Maske kapiert hatten und hier innerhalb der Nachbarschaft trägt sie eh keiner. - Und bei solchen Gesprächen werden auch keine 2m Abstand eingehalten. DAS können Orientalen nicht und einer davon ist mein Mann. Ich weiß auch nicht, wie viele Hände der bei kurzen Alltagsbegegnungen schüttelt. Er merkt das gar nicht, sondern macht das reflexhaft, wie ich festgestellt habe. Dazu ist er in einem Beruf, bei dem ihm viele Menschen begegnen. - Meist nur kurz und im Freien, dafür quer durch's Land.
    Und die Leute sind zumeist so gepolt wie er. Coronaregeln passen einfach nicht zur hiesigen Kultur, in der man sich sowieso ungern an Vorschriften hält. Sie haben kaum eine Chance gegen uralte Verhaltensmuster.

  6. #26
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Es ist wohl wie überall

    Natürlich ist es wichtig, dass man "echte" soziale Kontakte nach außen hat. - Besonders für die Kinder, die man ansonsten kaum noch vom Handy wegbekommt, dessen Gebrauch in dieser Situation ja sogar ausdrücklich erwünscht ist (die Lehrer kommunizieren über whatsapp).
    Aber so richtig ohne weitere soziale Kontakte waren und sind wir nie. Die Schwägerin wohnt über uns, mein anderer Schwager plus Familie wohnt ca.500m entfernt. Wir hatten schon früh beschlossen, dass wir -wir hängen eh dauernd aufeinander- uns als einen Haushalt betrachten, wodurch die Kinder weiter miteinander gespielt haben. Seit 2 Wochen darf auch die Verwandtschaft von etwas weiter weg - nochmal 6 Leute- wieder kommen.
    Wir wohnen ja auf dem Dorf, es ist noch immer Sommer: Da sitzt niemand in seinen 4 Wänden, man trifft immer wen auf der Straße und fast jeder Ladenbesuch endet mit Smalltalk.
    Es hat lange gedauert, bis alle das mit der Maske kapiert hatten und hier innerhalb der Nachbarschaft trägt sie eh keiner. - Und bei solchen Gesprächen werden auch keine 2m Abstand eingehalten. DAS können Orientalen nicht und einer davon ist mein Mann. Ich weiß auch nicht, wie viele Hände der bei kurzen Alltagsbegegnungen schüttelt. Er merkt das gar nicht, sondern macht das reflexhaft, wie ich festgestellt habe. Dazu ist er in einem Beruf, bei dem ihm viele Menschen begegnen. - Meist nur kurz und im Freien, dafür quer durch's Land.
    Und die Leute sind zumeist so gepolt wie er. Coronaregeln passen einfach nicht zur hiesigen Kultur, in der man sich sowieso ungern an Vorschriften hält. Sie haben kaum eine Chance gegen uralte Verhaltensmuster und Anstandsregeln. - Wenn z.B. wer gestorben ist, dann gehört es sich so, zu kondolieren und bei "näheren" Verwandten ( was relativ ist) zur Beerdigung zu gehen. - Egal, ob die Teilnehmerzahl beschränkt ist oder nicht. Glücklicherweise findet sowas momentan noch draußen statt.

  7. #27
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Es ist wohl wie überall

    Was die Haushaltskasse betrifft: Ich meinte Lebensmittel und direkten Haushaltsbedarf. Die laufen bei uns hauptsächlich über meine Visakarte und die muss dieses Jahr definitiv leiden. Es macht sich eine Person mehr bemerkbar, aber auch das dauernde Zuhausesein. Wir kochen und backen noch mehr als sonst und haben die eine oder andere "Privatparty" organisiert. - Irgendwie muss man es sich ja angenehm machen.
    Tochter findet, ihr im ersten Lockdown gefeierter 16. Geburtstag sei der Schönste überhaupt gewesen. - Da waren wir zu siebt und haben eine Spiel- und Karaokeparty veranstaltet.

  8. #28
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Es ist wohl wie überall

    meine Tochter schwärmt auch noch vn einem Kindergeburtstag,a n dem wir genau gar nichts geplant hatten, sondern einfach aufden Sportplatz gingen (Buffett mit Obst und Pizzaschnecken daselbst),und die Kinder dort selbstspuielen öließen - dann bei uns zuhause zu mKuchen machtensie genau dasselbe: einfach imGarten spielen - ich hatte evtl. ein paar Spiele in petto, war aber kaum nötig.
    DAS fand sie toll.

    Daß Corona bzw,. dieRestriktionen besser zu orientalischen als z.B. notrdischen Kultuer passen, kanns timmen.
    Zwar hat sich hier vor Corona auch diese Küßchen-rechts-und-Küßchen-links-Umarmerei eingebürgert Und Handschlag istauch absolut üblich (wer da alsGast bei einer Familienfeier zu spät kommt, muß die ganze Runde per Handschlag drehen, ein guter Grund sehr pünktlich zu sein, fand ich immer).
    Aber letztendlich stimmt der Spruch, der anfangs durch die Medien geisterte:
    Ein freundlichen "moin" und Abstandhalten gehört schon immer zu den sozialen Umgangsformen des Nordens, paßt also.
    Ja, so ungefähr ist es in DK ja trotz allem auch.
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

  9. #29
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Es ist wohl wie überall

    Du meinst es wohl umgekehrt: die Regeln passen eher zu Menschen mit etwas distanzierterem Verhalten -wie man es den Nordländern nachsagt- als zu kontaktfreudigen Orientalen. Irgendwie logisch.
    Ich komme vom platten norddeutschen Land , aus dem Land der Moinsager. Da, wo man bei Sturm und Unwetter sagt: "Jo, 'n büschen windig". Ich hatte noch nie das Bedürfnis, ständig Trubel um mich zu haben. - Aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an, lol.
    - Und ich tendiere auch nach 20 Jahren Orient noch immer dazu, Vorschriften zu befolgen. Ich kann da einfach nicht aus meiner (deutscheren als ich dachte) Haut.

  10. #30
    Fairie ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Es ist wohl wie überall

    Uns hat es inzwischen erwischt - das Virus also. Wir sind seit zwei Wochen krank, aber langsam wird es wieder. Bei mir war es sowieso nicht so schlimm, meinem Mann ging es unter der zweiten Woche schlechter und da ist er mal ins Krankenhaus. Aber die haben ihn nach einigen Stunden wieder entlassen. Zum Glück hatte er keine Atemprobleme, dafür Übelkeit und Erbrechen, und wir hatten Sorge, dass er zu sehr austrocknet. Aber es ging langsam, aber sicher besser. Drei Tage konnte er nicht essen, dann ging es langsam wieder. Ich hab die letzten zwei Tage schon wieder auf Distanz unterrichtet, und ich soll das auch nächste Woche noch machen. Mein Chef hat Sorge vor Ansteckung.

    Auf einmal ist es hier auch so angestiegen, vor kurzem ging es ja noch. Jetzt haben wir verschärfte lokale Regeln. Dabei waren wir persönlich auch vorher sehr vorsichtig. Mein Mann hat ja fast nur im Home-Office gearbeitet. Oft war er einen Tag in der Woche doch im Betrieb. Und da hat er sich wohl angesteckt. Einer seiner Kollegen hatte es.

    Wir haben etwas von einer Mutation bei Nerzen in Dänemark gehört? Und einige kriegen Panik, dass wir das in Schweden auch bekommen könnten.

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