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Thema: Lockdown oder Shutdown?

  1. #81
    TexTot ist offline Veteran

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    Standard Re: Lockdown oder Shutdown?

    Zitat Zitat von BilingualMom Beitrag anzeigen
    Ich würde jedem - auch und gerade in Ballungsräumen - einen Generator, Treibstoff dafür, einen Vorrat an unverderblichen Nahrungsmitteln und Trinkwasser empfehlen. Und ich bin wahrlich kein Pessimist oder „Doomscroller“.
    Das wiederspricht mir irgendwie totall. Ich finde in einem Ballungsraum sollte ich mich nun wirklich auf Stom, Wasser, Gas verlassen koennen. Schliesslich lebe ich in einem weitgehends zivilisierten Land, Irgendwo in der Pampa sieht das wieder anders aus.

  2. #82
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Lockdown oder Shutdown?

    Zitat Zitat von TexTot Beitrag anzeigen
    Ich finde in einem Ballungsraum sollte ich mich nun wirklich auf Stom, Wasser, Gas verlassen koennen.
    Zu normalen Zeiten schon. In Krisenzeiten sind in Ballungsräumen sofort die Supermärkte leergekauft.
    Ich wohne gar nicht mal in der Pampa, könnte aber im Notfall zu einem natürlichen Gewässer laufen, Brennholz schlagen und sogar essbare Tiere erlegen.

    Ich finde, in der Stadt ist man viel schneller komplett aufgeschmissen. Meine Schwiegereltern z. B. könnten bei Stromausfall nicht mal aus ihrer Wohnung heraus. Das heißt, heraus vielleicht schon, aber hinein nicht mehr, weil sie die Treppen ins 27. Stockwerk nicht mehr bewältigen könnten.
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

  3. #83
    DK-Ursel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Lockdown oder Shutdown?

    Ja, auch ich habe entsetzt verfolgt, was sich da in Texas tut, udn an Euch gedacht.
    Hoffentlich habt Ihr nun das Schlimmste überstanden?
    Was die Vorbereitung auf so einen worst case angeht:
    Ich bin da zwiegespalten, weil ich nicht immer mit Blick auf die Katastrophe leben will und kann.
    Daß das nicht geht und oft auch unnütz ist, sehe ich gerade - nein seit Jahren am Beispiel meiner jetzt alten Tante,die immer gesund gelebt hat, homöopathisch, biologisch- ökologisch, bevor es diese Begriffe überhaupt gab, die immer im Reformhaus gekauft hat, was ja früher ein eher etwas abgehobener Laden war für Otto Normalverbraucher etc. Wenn sie zu Besuch kam., hatte sie garantiert irgendwelche Gläschen mit irgendwelchen angesetzten Sachen gegen ein bestehendes Zipperlein oder zur Vorbeugung undundund.
    ich kenne keinen Menschen,der so auf Heilung und Verhinderung von Krankheiten ausgerichtet war wiesie - udn dabei voller Energie und Tatkraft, sie schaffte uns alle.
    ABER ich habe auch kaum jemand anderen kennengelernt,der so oft und dauernd soviel hatte wie sie - von Blasenerkrankungen über verstopften Nebenhöhlen zu sonstwas.
    Alle,die ich kenne und die sich halbwegs normal verhalten und ihr Leben einfach leben, haben weitaus weniger "Zipperlein" und beklagen dieseauch weitaus mehr, oder thematisieren diese eben gar nicht.
    Und so kommt mir das eben auch mit den anderenMaßnahmen vor:
    Ich bin zwar auch ein Vorratsmensch und als wir vor Jahren mal für eniige Tage einschneiten oderals hierzulande der große Streik war, habenwir ohne Probleme überlebt und entbehrten im prinzip genau nichts, aber mich jetzt mit Generator und Feuerstelle und Gewehr für Stromausfall und die Jagd einrichten... nee, obwohl ich einiges auch schon erlebt habe: so weit geht meine Vorsorge nicht.
    Der Winter 78/79 hat in Teilen Norddeutschlands und der damaligen DDR zu wirklichen Katastrophen geführt -aber der war eben einzigartig.
    Daß wir hier 2-3x in meinem langen Leben hier eingeschneit waren für ein paar Tage - nun ja... aber auch das waren einzigartige Zustände.
    Als wir den Orkan hatten,der uns den ganzen Giebel am Haus weggerissen hat incl. Strom, war es auch kalt und dunkel bei uns - aber auch damit war eher wenig zu rechnen gewesen.

    Wenn mit solchen Ausfällen öfter zu rechnen wäre, wenn sie regelmäßig erscheinen, wenn man in einer Risikozone lebt, dann finde ich, lohnt sich die Vorsichtsmaßnahme. Für so einen Einzelfall halte ich das trotz aller Leiden übertrieben, denn wie meine Tante in lebenslangerVorsorge zu leben, ist für mich kein lebenswerter Zustand.
    Aber das muß und kann ja zum Glück auch jeder selbst entscheiden und beurteilen - ich bin da sehr bei Erich Kästner:
    Wird´s besser, wird´s schlimmer?
    fragt man alljährlich.
    Seien wir ehrlich:
    Leben ist immer lebensgefährlich.

    Übrigens kann ich mich an meine Studienjahre erinnern,wo meine alte Vermieterin in Stgt. mir von ihremSohn erzählte, der auch in Amerika lebte - war es nun Kalifornien? Die litt irgendwann unsäglich, weil es dort zu unerwartetem Wintereinbruch gekommen war und die Häuser gar nicht auf Schnee und Eis eingerichtet -alles fror und funktionierte nicht mehr etc. - genau wie jetzt bei Euch in Texas...
    Daran habe ich öfter jetzt gedacht,wenn ich die Nachrichten da, denn sie war damals sehr in Sorge um ihren Sohn und dessen Familie, verständlicherweise.
    Gruß Ursel, DK

    „Du hast so viele Leben, wie du Sprachen sprichst.”
    Aus Tschechien

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