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  1. #11
    Avatar von Woops...
    Woops... ist offline Queen of the House

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    Standard Re: USA mit 6jähriger -- Sprache/Einschulung?!? Hilfe!

    Als ich nach USA ging, war Stefanie gerade 4 Jahre alt und sprach kein Wort Englisch. in der Daycare hat sie das aber sehr schnell gelernt, innerhalb von weniger als 2 Monaten. Als sie dann in den "Kindergarten" kam (also die Vorschulklasse), brauchte sie keine Sprachhilfe (ESL, English as a Second Language) mehr, das hätte sie aber dort kostenlos und während der Schulstunden bekommen.

    Ich würde mir da auch keine Sorgen machen, sondern das Kind möglichst bald nach der Ankunft in eine Betreuungseinrichtung geben, damit es dort Englisch lernt.

    Im Sommer dann in Summer-Daycamps (gibt es oft auch als Halbtags-Angebot), am besten erkundigst Du Dich gleich, was von wem angeboten wird und registrierst Dein Kind gleich (die Plätze sind oft knapp).

    Kommt es in die Schule, kann es getestet werden, ob ein Bedarf für ESL besteht, und entsprechend bekommt es dann die Sprachhilfe.

    Kopf hoch, das klappt schneller, als Du denkst!


    Zitat Zitat von squirrelmom Beitrag anzeigen
    Hallo allerseits,

    ich heisse Gudrun, bin 39, neu hier und brauche dringend mal Rat... Meine Tochter ist fast 6, spricht nur deutsch und soll mit mir und meinem Mann jobbedingt dieses Frühjahr nach New York ziehen. Permanent. Diese Chance hat sich kurzfristig ergeben, und so muss das alles etwas hopplahopp ablaufen, ergo kann ich sie schlecht hier zum Englischunterricht schicken. Wie habt Ihr das Sprachproblem bewältigt?? Sie muss dann ja wohl oder übel im Spätsommer in den USA zur Schule kommen, und ich mache mir echt Sorgen, ob sie bis dahin sprachlich fest genug im Sattel sitzt. Leider (zumindest in dieser Hinsicht :)) ist sie auch eher der zurückhaltende Typ, sie stürzt sich also nicht freudig in fremde Situationen.

    Ich denke daran, für die Monate bis Schulbeginn eine Nanny anzuheuern, die sie tagsüber beschäftigt; KiGa wird wohl eher schwierig, weil sie dafür an sich ja schon zu alt ist (werden in den USA doch mit 5 eingeschult, oder?) und ich intensiven "Einzelunterricht" für meine Tochter effektiver finde. Habt ihr Tips, Ratschläge, Verbesserungsideen??? Bin für jeden Hinweis dankbar...

    Vielen Dank schon mal!

    Gudrun
    Marie

    GloCat©

  2. #12
    Elektra ist offline deeply superficial

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    Standard Re: USA mit 6jähriger -- Sprache/Einschulung?!? Hilfe!

    Genau so war es mit meiner grossen Tochter, sie hat 1-2 Monate gebraucht bis sie etwas gesprochen hat aber dann ging es zuegig. Der Sprachtest in der 3. Klasse hat sie dnan als Muttersprachler ausgewiesen, ELL Unterricht brauchte sie nach der 1. Klasse auch nicht mehr. ELL Unterricht ist uebrigens nicht optional, die Kinder werden auf jeden Fall getestet.

  3. #13
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: USA mit 6jähriger -- Sprache/Einschulung?!? Hilfe!

    Ich wuerde sie wahrscheinlich auch erst mal in den "Kindergarten" schicken. Die anderen haben ja hier schon erlaeutert, dass der "Kindergarten" (den schreibt man uebrigens auch in USA mit "t";-) ungefaehr der deutschen Vorschule entspricht, allerdings mit dem wichtigen Unterschied, dass er verpflichtend ist. Die meisten Kinder gehen mit fuenf in den "Kindergarten", aber es sind auch Sechsjaehrige dabei.

    Ein wichtiger Unterschied zu Deutschland, ueber den ihr euch in jedem Fall Gedanken machen solltet, ist der himmelweite Unterschied zwischen der Qualitaet der Schulen je nach Wohnort. Wie in Deutschland auch, gehen Kinder normalerweise in die oeffentlichen Schulen ihres Wohnbezirks. Nun ist es aber leider traurige Realitaet, dass viele Schulen, vor allem in Grossstaedten, schlicht unzumutbar sind. Aus diesem Grund ziehen viele Familien mit Kindern in die Vororte, deren Schulen einen besseren Ruf haben, oder sie schicken ihre Kinder in teure Privatschulen. Unter "teuer" versteht sich richtig teuer: Die UN International School in NYC faengt bei ca. $22.000 im Jahr fuer den "Kindergarten" an.

    Ich weiss nicht, ob ihr direkt nach New York City ziehen wollt/muesst, aber in diesem Fall sollte die Schul-Situation hoechste Prioritaet haben, also, bei der Auswahl eures Wohnortes muesst ihr die zustaendigen oeffentlichen Schulen recherchieren. Wenn ihr wisst, wo's hingehen soll, koennt ihr viel im Internet darueber finden, wobei auch hier nichts ueber einen persoenlichen Eindruck geht. Eins der ganz wenigen Dinge, die ich dem frueheren Praesidenten Bush zugute halten muss, ist der "No Child Left Behind Act", unter dem Schulen nach einem standartisierten Verfahren getestet werden, und diese Testergebnisse auch veroeffentlicht werden muessen.

    Wenn die oeffentlichen Schulen in eurer neuen Umgebung fuer euch nicht in Frage kommen, erkundigt euch rechtzeitig nach den Privatschulen. In Whiteplains, NY gibt es uebrigens auch eine Deutsche Schule. Die UN hat in NYC eine Internationale Schule mit sehr gutem Ruf, aber auch strengen Aufnahmebedingungen und eben teuer (siehe oben).
    Also, ueberlegt euch gut, wo genau ihr hinzieht.
    Good luck!
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

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