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Thema: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

  1. #11
    Avatar von Kelwitt
    Kelwitt ist offline Urlaubsministerin

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Zitat Zitat von weisserrabe2001 Beitrag anzeigen
    ...meine Frage steht ja oben.
    Die letzten zwei jahre ist alles so teuer geworden,das wir uns das leben eigentlich gar nicht mehr leisten können-und ich jammere jetzt mal nicht über den Sprit....
    Es sind einfach neue,monatliche Fixkosten dazugekommen,die ich nicht wieder abstellen kann,die aber echt reinhauen,auch wenn es für sich genommen keine großen Beträge sind:
    alleine 50€ Zuzahlung kriegt der Kieferortho pro Monat,die ich irgendwo wieder reinholen muß.
    Plus alles andere,was ihr auch habt.
    Unser Hund,der 12 jahre alt ist,muß auf seine alten Tage jetzt noch gechipt werden(die neue,schöne EU-Verordnung-Brech) -auch mal eben mindestens 50€....es ist zum heulen..und so gehts immer weiter...

    man lebt echt nicht im Luxus,aber wenn ich sehe,wie alleine die Lebensmittelpreise wieder angezogen wurden,frage ich mich:
    Wie machen das andere????Ich verzweifel hier regelmäßig...
    Wir arbeiten beide,mein Mann voll,ich teilzeit.
    Wenn ich nicht arbeiten würde,würden wir ja schon überhaupt nicht auskommen.


    Jetzt gerade habe ich festgestellt,das die Spülmaschine nicht mehr heizt-das Gerät ist älter,und wir werden es wohl ersetzen müssen.
    WOVON DENN?????
    Ich wollte auch jeden Monat einen Betrag sparen-aber jeden Monat ist wieder irgendwas anderes,wie das mit dem Spüler...wie soll ich da irgendwas sparen????
    Hilfe!!!!
    Warum muss ein 12-jähriger Hund noch gechippt werden?? Fahrt Ihr mit dem ins Nicht-EU-Ausland? Oder rennen bei Euch Kontrolleure herum, die schauen, ob die HUnde gechippt sind (und wenn: was würden die dann machen)? Mal davon abgesehen, dass 50Euro fürs Chippen sehr teuer ist. Die Gebührenordnung der Tierärzte sagt da was von um die 15Euro und der Chip kostet um die 5 Euro. Da würde ich nochmal nachfragen.



    Aber zum eigentlichen Thema: es gibt im Endeffekt zwei Möglichkeiten: entweder die Ausgaben verringern oder die Einnahmen erhöhen. An welcher der Stellschrauben Du sinnvollerweise drehen kannst, das kannst nur Du selber wissen. Die Ausgaben lassen sich nunmal nicht unbegrenzt herunterfahren, wenn man eine gewisse Lebensqualität haben will.

    Das mit dem Haushaltsbuch wurde ja schon mehrfach gesagt. Ist mühsam, aber bringt wohl was, wenn man dann die Erkenntnisse auch umsetzt (sprich: wenn ich feststelle, dass die belegte Semmel jeden Morgen mit 50 Euro im Monat zu Buche schlägt und das nicht drin ist, dann muss ich aber auch bereit sein, mich auf mitgebrachte Semmel umzustellen. Ansonsten nützt die Erkenntnis nämlich GAR nichts).


    Bezüglich der Haushaltsgeräte fand ich den Tipp einer Freundin recht sinnvoll: tu so, als MÜSSTEST Du schon ein Gerät abzahlen und leg jeden Monat die Summe, die Du dafür zahlen könntest, auf die Seite. Geht dann ein Gerät kaputt, dann hast Du das Geld gleich. Alternative ist ein Gebrauchtgerät aus einem Gebrauchtwarenhaus - da bekommt man die Dinger generalüberholt zum Spottpreis.
    Worauf willst Du warten?

  2. #12
    Swing Gast

    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Wir sind auch für den Job umgezogen, aber das lohnt sich nicht bei jedem.

    Wobei ich dir absolut Recht darin gebe, dass sich das Auto auf dem Land meist nicht lohnt. Sicher ist es vielleicht aktuell im Unterhalt günstiger, aber irgendwann kommt der Zeitpunkt der Wiederbeschaffung und dann sieht es bei vielen Mau aus.

  3. #13
    jajagu ist offline Member

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Hallo,
    wir haben auch mal Haushaltsbuch geführt und festgestellt, dass wir im Supermarkt oft unnötige Dinge kaufen. Seit wir nur noch ein Mal die Woche und nicht fast täglich in den Supermarkt gehen, geben wir hier viel mehr Geld aus.
    Im Haushalt sparen wir, indem wir fast alles selbst machen (auch Brot backen und so Dinge). Man kann am Essen unglaublich viel sparen und dabei gesund leben. Wir kamen damals mit 50€ die Woche für drei Personen incl Windeln etc. gut hin.
    Meinen Geschirrspüler habe ich über eine KLeinanzeige vor 15 Jahren für 50 Mark gekauft. Der läuft heute immer noch. Würde nicht ein teures neues Gerät kaufen. Auch Kleider, Möbel und andere Dinge kaufe ich eigentlich immer gebraucht, wobei die Unterschiede zwischen ebay und KLeinanzeigen oft riesig sind. Da muss man jedes Mal vergleichen.
    Ich denke aber auch, dass zwei Autos in Eurer Situation nicht tragbar sind. Wieso holt ihr euch nicht Einen Motorroller. Das ist unser "Zweitwagen". Mein Mann ist damit zeitweise 30km zur Arbeit gefahren, musste jeden Tag tanken, weil der Tank so klein war, aber eben auch nur für 3 Euro. Auch bei Regen wird man mit entsprechender KLeidung nicht nass und Fixkosten sind keine 50 Euro im Jahr! An den wenigen Tagen im Jahr, an denen das Wetter wirklich nicht Roller-Tauglich ist, nimmt mein Mann ein Taxi. Das klingt jetzt wirklich dekadent, aber für die 600 Euro Fixkosten, die ein Auto im Jahr kosten würde, kann er schon ein paar Mal Taxi fahren. Bisher ist die Rechnung jedes Jahr aufgegangen.
    Ansonsten finde ich auch, dass ihr über einen Umzug nachdenken solltet. Rechne wirklich mal nach, was die beiden Autos kosten!!!
    Was bei Eurem Umzug so teuer war, verstehe ich auch nicht. Wir sind mit 2 Kindern und unglaublich vielen Sachen 350km weit umgezogen und das hat keine 300€ gekostet. Wir haben eben alles selbst gemacht! Umzugsunternehmen sind wahnsinnig teuer.
    Wir verdienen inzwischen genug, dass ich zu den Leuten gehöre, die 50 Euro nicht mehr stören, aber das war auch schon anders und ich hatte trotzdem nie Geldprobleme. Es kostet eben Mühe, für alles und jeden den besten Weg zu finden, aber es geht.

  4. #14
    Avatar von Rosi29
    Rosi29 ist offline in Tillerbullerknickknack

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Zitat Zitat von jajagu Beitrag anzeigen
    An den wenigen Tagen im Jahr, an denen das Wetter wirklich nicht Roller-Tauglich ist, nimmt mein Mann ein Taxi. Das klingt jetzt wirklich dekadent, aber für die 600 Euro Fixkosten, die ein Auto im Jahr kosten würde, kann er schon ein paar Mal Taxi fahren. Bisher ist die Rechnung jedes Jahr aufgegangen.
    Dazu habe ich mal einen TV-Beitrag gesehen. Die haben ausgerechnet, das es (im Fall dieser Rentnerin) günstiger war, sich ein ÖPNV-Abo zu kaufen und 2 x die Woche mit dem Taxi zum Einkaufen zu fahren statt das vorhandene Auto zu unterhalten.

  5. #15
    Avatar von steffi-bensch
    steffi-bensch ist offline Poweruser

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    hallo,
    hast du mal wegen Wohngeld und/oder Kinderzuschlag nachgefragt (Gemeinde u. Familienkasse)?? lg

  6. #16
    leoniesmami ist offline addict

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Hi,

    ist vielleicht eine blöde Frage, aber viele vernächlässigen es doch sehr:

    Machst Du jedes Jahr deine Steuererklärung und holst Dir dadurch wieder was zurück?

  7. #17
    CiceroVanStain Gast

    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Wir kennen die Situation leider nur zu gut. Als aller erstes Versuchen wir durch Arbeit mehr reinzubekommen, was ohne regelmäßige Kinderbetreuung gar nicht so einfach ist.
    Zudem benutzen wir nun seit einem halben Jahr Quicken und haben einen ganz genauen Überblick über unsere Finanzen und ich weiß Cent genau, was wir am Ende noch ürbrig haben.
    Zu dem haben wir einen unabhängigen Finanzberater über unsere Versicherungen schauen lassen. Bei zweien wurden wir ganz schön übers Ohr gehauen worden und jetzt durch die Überprüfung sparen wir noch mal 76€ im Monat.
    Außerdem erledigen wir die meisten Einkäufe zu Fuß und sparen am Sprit.

  8. #18
    Norasverden ist offline Nordlicht

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Habe ich das richtig verstanden, dass ihr nur 3 Personen seid, die von 2000€ im Monat leben müssen?
    Wie hoch ist denn eure Miete plus Nebenkosten, oder sagen wir mal eure Gesamtwohnkosten?
    Wie viel, glaubst du, geht für Auto ( Unterhalt und Reparatur und Versicherung) jeden Monat
    Weg?
    Kaufst du auf dem Nachauseweg von der Arbeit ein, oder fährst du extra dafür los? Nimmst du deine Tochter mit und kaufst nach ihren Wünschen? Kaufst du Quengelware, d.h. Süssigkeiten in Kassennähe? Gehst du hungrig einkaufen? Was passiert mit Essen, welches beim Mittagessen übrigbleibt? Selbst eine einzelne Kartoffel kann man sich am Abend noch mal mit nem Ei in die Pfanne hauen, bischen Gemüserest, oder einfach Sauregurke/ Oliven/Mais dazu und man hat nochmal was Nahrhaftes, was günstiger und gesünder als Chips, Schokolade und Co ist.

    Wir leben hier in Norwegen von ungefähr dem gleichen Geld mit 5 Personen. Und hier ist ALLES viel teurer. Ich finde nicht, das wir uns besonders einschränken müssen. Ach, und das teuerste Lebensmittel hier in unserer Familie ist die Cola, die nur mein Mann trinkt. Ich und die Kinder trinken in der Regel Leitungswasser, Milch, Sirup oder mit Wasser oder Mineralwasser verdünnte Säfte.
    Die Kinder bekommen Brot, Trinken und etwas frisches mit in die Schule, wir Erwachsene nehmen auch selbstgeschmierte Brote und 'ne Möhre oder sowas mit. Und Getränk wird auch von zu Hause mitgenommen. das spart ubheimlich viel.

    Ein Haushaltsbuch kann einem für solche "versteckte" Kosten die Augen öffnen. Es hilft aber nur, wenn man sich dannauc hinsetzt, auswertet und die Dinge ändert.

    Ich wünsche euch viel Glück!
    Auch für euch kommen sicherlich wieder andere Zeiten!




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    3 Kinder an der Hand und 2* im Herzen

  9. #19
    MostlyHarmless ist offline Irdisch

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    Zunächst mal sollte über eine Erhöhung der Einnahmen nachgedacht werden.
    Kannst Du mehr arbeiten? Kann einer von euch einen 400-Euro-Job annehmen?
    Morgens Zeitungen austragen, abends oder am WE an der Tanke oder sowas, zumindest mal ein halbes Jahr? Ja, das ist hart, hilft aber nicht.

    Dann mal Kassensturz machen, Kontoauszüge der letzten 12 Monate durchforsten und aufstellen was WIRKLICH monatlich ausgegeben wird.

    Alles auf den Prüfstand, jede Versicherung, jeden Beitrag.
    Seid ihr beim günstigsten Stromanbieter, Telefonanbieter etc.? Gibt es Handy-Verträge? Kündigen!! auf prepaid umstellen.
    Gibt es irgendwelche Abos, Vereinsbeiträge etc und müssen die sein?

    Ganz striktes Haushaltsbuch führen, meist lässt sich eine Menge einsparen.
    Wieviel wird mit dem Auto gefahren und muss das wirklich sein?

    Wenn z.B. die Spülmaschine kaputt ist und es so knapp bei euch ist dass keine neue drin ist, kann ich euch nur dringend vor Ratenkäufen warnen, das ist der erste Schritt in die Überschuldung.
    Wenn eine Spülmaschine nicht drin ist, muss eine Weile mit der Hand gespült werden.

    Mal durchforsten was man verkaufen kann, meist liegt eine Menge rum an Büchern, Klamotten, CDs, Spielen etc.
    Das ist wirklich alles, was ich auch raten würde. Wenn es bei den großen Beträgen nichts zu sparen gibt (wie Kieferorthopädie), dann muss jede Kleinigkeit geprüft werden. Das ist wirklich anstrengend, aber auch sehr "erhellend". Auch wenn man glaubt, man gäbe "fast nichts" aus, sagt das Haushaltsbuch meistens was anderes.

    Bitte auf keinen Fall in der Situation auch noch mit Krediten/Ratenzahlungen für nicht absolut lebensnotwendige Dinge anfangen. Dann gibt es eben erst mal keine neue Spülmaschine!

    Und mit dem, was hier an nicht mehr getragener Kleiung/nicht mehr gelesenen Büchern/nicht mehr bespieltem Spielzeug rumliegt, könnten wir im Ernstfall wahrscheinlich einen Monat Lebensmittel kaufen, wenn wir uns aufraffen würden, alles zu verkaufen.

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