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Thema: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

  1. #1

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    Frage Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    ...meine Frage steht ja oben.
    Die letzten zwei jahre ist alles so teuer geworden,das wir uns das leben eigentlich gar nicht mehr leisten können-und ich jammere jetzt mal nicht über den Sprit....
    Es sind einfach neue,monatliche Fixkosten dazugekommen,die ich nicht wieder abstellen kann,die aber echt reinhauen,auch wenn es für sich genommen keine großen Beträge sind:
    alleine 50€ Zuzahlung kriegt der Kieferortho pro Monat,die ich irgendwo wieder reinholen muß.
    Plus alles andere,was ihr auch habt.
    Unser Hund,der 12 jahre alt ist,muß auf seine alten Tage jetzt noch gechipt werden(die neue,schöne EU-Verordnung-Brech) -auch mal eben mindestens 50€....es ist zum heulen..und so gehts immer weiter...

    man lebt echt nicht im Luxus,aber wenn ich sehe,wie alleine die Lebensmittelpreise wieder angezogen wurden,frage ich mich:
    Wie machen das andere????Ich verzweifel hier regelmäßig...
    Wir arbeiten beide,mein Mann voll,ich teilzeit.
    Wenn ich nicht arbeiten würde,würden wir ja schon überhaupt nicht auskommen.


    Jetzt gerade habe ich festgestellt,das die Spülmaschine nicht mehr heizt-das Gerät ist älter,und wir werden es wohl ersetzen müssen.
    WOVON DENN?????
    Ich wollte auch jeden Monat einen Betrag sparen-aber jeden Monat ist wieder irgendwas anderes,wie das mit dem Spüler...wie soll ich da irgendwas sparen????
    Hilfe!!!!

  2. #2
    cosima ist gerade online Urgestein

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Zunächst mal sollte über eine Erhöhung der Einnahmen nachgedacht werden.
    Kannst Du mehr arbeiten? Kann einer von euch einen 400-Euro-Job annehmen?
    Morgens Zeitungen austragen, abends oder am WE an der Tanke oder sowas, zumindest mal ein halbes Jahr? Ja, das ist hart, hilft aber nicht.

    Dann mal Kassensturz machen, Kontoauszüge der letzten 12 Monate durchforsten und aufstellen was WIRKLICH monatlich ausgegeben wird.

    Alles auf den Prüfstand, jede Versicherung, jeden Beitrag.
    Seid ihr beim günstigsten Stromanbieter, Telefonanbieter etc.? Gibt es Handy-Verträge? Kündigen!! auf prepaid umstellen.
    Gibt es irgendwelche Abos, Vereinsbeiträge etc und müssen die sein?

    Ganz striktes Haushaltsbuch führen, meist lässt sich eine Menge einsparen.
    Wieviel wird mit dem Auto gefahren und muss das wirklich sein?

    Wenn z.B. die Spülmaschine kaputt ist und es so knapp bei euch ist dass keine neue drin ist, kann ich euch nur dringend vor Ratenkäufen warnen, das ist der erste Schritt in die Überschuldung.
    Wenn eine Spülmaschine nicht drin ist, muss eine Weile mit der Hand gespült werden.

    Mal durchforsten was man verkaufen kann, meist liegt eine Menge rum an Büchern, Klamotten, CDs, Spielen etc.

  3. #3
    familie08 ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Zitat Zitat von weisserrabe2001 Beitrag anzeigen
    ...meine Frage steht ja oben.
    Die letzten zwei jahre ist alles so teuer geworden,das wir uns das leben eigentlich gar nicht mehr leisten können-und ich jammere jetzt mal nicht über den Sprit....
    Es sind einfach neue,monatliche Fixkosten dazugekommen,die ich nicht wieder abstellen kann,die aber echt reinhauen,auch wenn es für sich genommen keine großen Beträge sind:
    alleine 50€ Zuzahlung kriegt der Kieferortho pro Monat,die ich irgendwo wieder reinholen muß.
    Plus alles andere,was ihr auch habt.
    Unser Hund,der 12 jahre alt ist,muß auf seine alten Tage jetzt noch gechipt werden(die neue,schöne EU-Verordnung-Brech) -auch mal eben mindestens 50€....es ist zum heulen..und so gehts immer weiter...

    man lebt echt nicht im Luxus,aber wenn ich sehe,wie alleine die Lebensmittelpreise wieder angezogen wurden,frage ich mich:
    Wie machen das andere????Ich verzweifel hier regelmäßig...
    Wir arbeiten beide,mein Mann voll,ich teilzeit.
    Wenn ich nicht arbeiten würde,würden wir ja schon überhaupt nicht auskommen.


    Jetzt gerade habe ich festgestellt,das die Spülmaschine nicht mehr heizt-das Gerät ist älter,und wir werden es wohl ersetzen müssen.
    WOVON DENN?????
    Ich wollte auch jeden Monat einen Betrag sparen-aber jeden Monat ist wieder irgendwas anderes,wie das mit dem Spüler...wie soll ich da irgendwas sparen????
    Hilfe!!!!
    Hallo,
    ich weiß was es bedeutet am Limit zu Leben. Aber ich denke, wir wissen auch damit umzugehen.
    Vielleicht kann ich dir helfen, wenn ich dir schreibe wie es bei uns läuft?!

    Also ich führe ein Haushaltsbuch (habe eines von der Verbraucherzentrale man kann sich aber auch eins für den PC basteln).
    Bei uns gibt es einen wöchentlichen Speiseplan (nach den Angebotsblättern zusammen gestellt).
    Ich kaufe zu 80 % bei A.ldi und den Rest bei E.deka. Nur ganz, ganz selten beim Bäcker oder Metzger.
    Brot backe ich selbst oder ich kaufe es kurz vor Ladenschluß (bei uns dann halber Preis).
    Es gibt nur selten Ausflüge, die Geld kosten. Die Freizeit kann man auch gut mit kostenlosen Aktivitäten füllen.
    Das Auto wird nur für wirklich notwendige Fahrten benutzt. Ansonsten gilt bei mir das Motto "jeder Gang macht schlank" (hoffentlich irgendwann).
    Wir kaufen nur ganz selten Markenartikel (egal ob Lebensmittel oder Kleidung) wenn dann nur im Angebot/Schlussverkauf.
    Ich habe hier immer einen gewissen Vorrat für schlechte Zeiten. Die gibt es durchaus mal, dann bin ich froh wenn ich eine Woche überbrücken kann.
    Das Haushaltsgeld hole ich wöchentlich. Bei uns (5 Personen) sind das 150 Euro für alles (also auch Windeln, Drogerie). Und wenn nichts mehr da ist, muß improvisiert werden. Das klappt auch, wenn man sich anstrengt.
    Außerdem geht bei uns jeden Monat ein kleiner Betrag aufs Sparbuch. Per Dauerauftrag, dann muß man nicht immer dran denken. Es ist zwar nicht viel, aber eine kleine Reserve eben.
    "Ich will einfach so sein, wie ich will!"Zitat Töchterchen 14.04.2011


    Bub2005
    Mädel2008
    Bub2010
    Mädel2014
    und Sternchen ganz fest im Herzen28.6.2013

    http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/92390.gif

  4. #4

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    Rotes Gesicht Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Zitat Zitat von familie08 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich weiß was es bedeutet am Limit zu Leben. Aber ich denke, wir wissen auch damit umzugehen.
    Vielleicht kann ich dir helfen, wenn ich dir schreibe wie es bei uns läuft?!

    Also ich führe ein Haushaltsbuch (habe eines von der Verbraucherzentrale man kann sich aber auch eins für den PC basteln).
    Bei uns gibt es einen wöchentlichen Speiseplan (nach den Angebotsblättern zusammen gestellt).
    Ich kaufe zu 80 % bei A.ldi und den Rest bei E.deka. Nur ganz, ganz selten beim Bäcker oder Metzger.
    Brot backe ich selbst oder ich kaufe es kurz vor Ladenschluß (bei uns dann halber Preis).
    Es gibt nur selten Ausflüge, die Geld kosten. Die Freizeit kann man auch gut mit kostenlosen Aktivitäten füllen.
    Das Auto wird nur für wirklich notwendige Fahrten benutzt. Ansonsten gilt bei mir das Motto "jeder Gang macht schlank" (hoffentlich irgendwann).
    Wir kaufen nur ganz selten Markenartikel (egal ob Lebensmittel oder Kleidung) wenn dann nur im Angebot/Schlussverkauf.
    Ich habe hier immer einen gewissen Vorrat für schlechte Zeiten. Die gibt es durchaus mal, dann bin ich froh wenn ich eine Woche überbrücken kann.
    Das Haushaltsgeld hole ich wöchentlich. Bei uns (5 Personen) sind das 150 Euro für alles (also auch Windeln, Drogerie). Und wenn nichts mehr da ist, muß improvisiert werden. Das klappt auch, wenn man sich anstrengt.
    Außerdem geht bei uns jeden Monat ein kleiner Betrag aufs Sparbuch. Per Dauerauftrag, dann muß man nicht immer dran denken. Es ist zwar nicht viel, aber eine kleine Reserve eben.
    Das hilft tatsächlich.
    Also:Autos haben wir halt zwei,die aber günstig im Unterhalt sind,und für die Arbeitswege benötigt werden(hier bin ich auf dem platten Land,wo die allermeisten Fam 2 wagen haben,weil einfach an ÖPV NIX stattfindet-da fährt zu Schulzeiten morgens um 7 ein Bus in den nächsten Ort,von dem ich dann um 12 oder 15 mit einem anderen Bus zurückkommen kann.tja,so ist das hier.)In den Ferien übrigens deutlich weniger.
    Wir arbeiten beide Schicht,und ich habe meine Stunden schon auf Gleitzonenverdienst (über400,aber unter 800€ ) aufgestockt.
    Auto bleibt,wenn ich es nicht brauche und wie jetzt Ferien sind,auch mal eine ganze Woche stehen.telefonmäßig sind wir von der teuren telekom schon weg,zahlen kabelflatrate von 30€ für Telefon und Inet.Das, finde ich,geht.
    Das mit dem Speiseplan mache ich schon,und habe auch viel gemüse aus dem Garten,was echt eine Hilfe ist.Spart echt viel Geld,wenn man Kartoffeln (die ja auch echt teuer geworden sind),selber hat.(Das meine Ich:die Preissteigerungen,vor denen man hilflos steht.)
    Der Spüler war übrigens falsch eingestellt
    Ich bin echt erleichtert.
    Aber generell finde ich die Sachen einfach belastend,die mal hier,mal da so eben 50€ sind...scheint für andere echt Peanuts zu sein...
    Mein Mann und ich haben zusammen knapp über 2000€ Netto,was sich viel anhört,aber vergleichsweise einfach wenig ist.Strom und Gasabschlag sind zusammen 100€,und wir mußten nichts nachzahlen.das finde ich ok und im Rahmen.
    Wir arbeiten in der Gastronomie,und da verdienen wir halt nicht jeder 2500€ netto. (angeblich der Deutsche Durchschnittsverdienst.Ich kenne tatsächlich kaum jemanden,der das verdient.Aber nach solchen Summen scheint sich halt theoretisch alles zu richten..)

    Ich bin heute einfach jammerig.
    kann doch nicht sein,das man von Ausbildungsberufen nicht mehr leben kann.Empfinde ich echt so.

    Ich hatte übrigens im letzten Jahr vertretungsweise zwei Monate Vollzeit gearbeitet.Das hat überhaupt nicht hingehauen.
    Mein Mann Frühschicht-ich Spätschicht(bis 20 Uhr) Der haushalt war ´ne katastrophe,das Kind hat voll am Rad gedreht. (habe sie morgens zum Frühstück gesehen,und Abends um neun,wenn sie schon im Bett liegt.)
    Das mit dem Haushaltsbuch werde ich auf jeden Fall anfangen.

  5. #5

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    Zunächst mal sollte über eine Erhöhung der Einnahmen nachgedacht werden.
    Kannst Du mehr arbeiten? Kann einer von euch einen 400-Euro-Job annehmen?
    Morgens Zeitungen austragen, abends oder am WE an der Tanke oder sowas, zumindest mal ein halbes Jahr? Ja, das ist hart, hilft aber nicht.

    Dann mal Kassensturz machen, Kontoauszüge der letzten 12 Monate durchforsten und aufstellen was WIRKLICH monatlich ausgegeben wird.

    Alles auf den Prüfstand, jede Versicherung, jeden Beitrag.
    Seid ihr beim günstigsten Stromanbieter, Telefonanbieter etc.? Gibt es Handy-Verträge? Kündigen!! auf prepaid umstellen.
    Gibt es irgendwelche Abos, Vereinsbeiträge etc und müssen die sein?

    Ganz striktes Haushaltsbuch führen, meist lässt sich eine Menge einsparen.
    Wieviel wird mit dem Auto gefahren und muss das wirklich sein?

    Wenn z.B. die Spülmaschine kaputt ist und es so knapp bei euch ist dass keine neue drin ist, kann ich euch nur dringend vor Ratenkäufen warnen, das ist der erste Schritt in die Überschuldung.
    Wenn eine Spülmaschine nicht drin ist, muss eine Weile mit der Hand gespült werden.

    Mal durchforsten was man verkaufen kann, meist liegt eine Menge rum an Büchern, Klamotten, CDs, Spielen etc.
    Ich habe die meisten deiner fragen in der Antwort zu Familie08 aufgegriffen.
    Handy gibt es hier nur eins,und das ist Prepaid.
    was anderes kommt nicht in Frage.
    Danke für deine Antwort! Dann werde ich´s mal angehen.

    Bei Ebay habe ich gerade reichlich eingestellt.
    Da kann man tatsächlich viel loswerden,und bekommt meist mehr als auf Flohmärkten.
    Vereinsbeitrag ist nur der Sportverein für´s Tochterkind,und nachdem der Sport das einzige Hobby ist,das sie außer haus betreibt(Mannschaftssport),wird das auch auf keinen Fall gestrichen.Abos gibts hier keine.

  6. #6
    cosima ist gerade online Urgestein

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Wenn es so knapp ist wie Du sagst, würde ich schon überlegen an welchen Rädchen etwas zu verändern ist.
    Eventuell macht es Sinn vom platten Land wegzuziehen, hin zu den Arbeitsplätzen, so dass ein oder sogar beide Autos wegfallen. Autos verursachen meist deutlich mehr Kosten als man gemeinhin so rechnet.

    Kann an der Arbeitssituation was geändert werden? Gibt es andere, auch nur etwas lukrativere Jobs?

    Natürlich ist es nicht schön in entgegengesetzten Schichten zu arbeiten, aber warum da gleich das Kind am Rad dreht und der Haushalt ein Chaos ist verstehe ich nicht. Der, der jeweils zuhause ist kümmert sich um Kind und Haushalt - oder macht der Mann nicht?

  7. #7
    Mrs-Mia-Wallace Gast

    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    Wenn es so knapp ist wie Du sagst, würde ich schon überlegen an welchen Rädchen etwas zu verändern ist.
    Eventuell macht es Sinn vom platten Land wegzuziehen, hin zu den Arbeitsplätzen, so dass ein oder sogar beide Autos wegfallen. Autos verursachen meist deutlich mehr Kosten als man gemeinhin so rechnet.

    Kann an der Arbeitssituation was geändert werden? Gibt es andere, auch nur etwas lukrativere Jobs?

    Natürlich ist es nicht schön in entgegengesetzten Schichten zu arbeiten, aber warum da gleich das Kind am Rad dreht und der Haushalt ein Chaos ist verstehe ich nicht. Der, der jeweils zuhause ist kümmert sich um Kind und Haushalt - oder macht der Mann nicht?
    Ob der Verzicht auf ein Auto einen Umzug rechtfertigt? Wenn ich überlege was unser letzter Umzug gekostet hat (allein ohne Möbel einige tausend Euro), könnte man dafür aber recht lange ein Auto unterhalten.

    Andere Jobs ist auch leicht gesagt. Bei uns war es z.B. so, dass mein Mann ein Jobangebot hatte in einer anderen Stadt hatte. Da hätte er 1000 Euro mehr Einkommen gehabt. Es wären aber sicherlich auch die Lebenshaltungskosten in fast diesem Rahmen gestiegen. Allein ein Haus in dieser Stadt, in vergleichbarer Größe zu dem was wir jetzt bewohnen, wäre deutlich teurer gewesen. Gibt man dafür dann eine unbefristete Stelle auf und riskiert einen Neuanfang inkl. Probezeit?

    Manchmal ist es leichter gesagt als getan, mal eben umzuziehen oder sich eine neue Stelle zu suchen.
    Geändert von Mrs-Mia-Wallace (05.08.2011 um 15:44 Uhr)

  8. #8

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    Wenn es so knapp ist wie Du sagst, würde ich schon überlegen an welchen Rädchen etwas zu verändern ist.
    Eventuell macht es Sinn vom platten Land wegzuziehen, hin zu den Arbeitsplätzen, so dass ein oder sogar beide Autos wegfallen. Autos verursachen meist deutlich mehr Kosten als man gemeinhin so rechnet.

    Kann an der Arbeitssituation was geändert werden? Gibt es andere, auch nur etwas lukrativere Jobs?

    Natürlich ist es nicht schön in entgegengesetzten Schichten zu arbeiten, aber warum da gleich das Kind am Rad dreht und der Haushalt ein Chaos ist verstehe ich nicht. Der, der jeweils zuhause ist kümmert sich um Kind und Haushalt - oder macht der Mann nicht?
    Zu dem Zeitpunkt hat er das tatsächlich nicht ausreichend getan(er hatte massivste Schwierigkeiten selber im Job-ich hatte den Eindruck,das es in Richtung Depression geht..)-dafür habe ich ihm zwar die Löffel langgezogen,genützt hat mir das nichts.
    Und unser Kind war halt den ganzen Tag alleine und sich selber überlassen.
    Da gibt es Kinder,die das gut mitmachen,meine gehört nicht dazu.Leider.Das mit dem voll arbeiten will ich wieder probieren,wenn sie 12 ist.Also in zwei Jahren.Ewig will ich so nicht arbeiten,es soll wieder mehr werden.
    Ich hätte da eigentlich einen Übergang schaffen müssen(für mein Kind),aber diese Krankenvertretung kam zu plötzlich.
    Von jetzt auf gleich war keiner mehr zu Hause.
    Würde ich so nicht noch mal machen.

    Zum Arbeiten:Mein Mann arbeitet in HB,und die Züge dahin fahren so,das er zum Arbeitsbeginn nie da wäre.Also fährt er Auto (er ist Springer,arbeitet auch mal in HH oder H)

    Es ist keine Alternative,in eine dieser drei Städte zu ziehen...
    Arbeitsmäßig haben wir hier im Landkreis ohne Flachs alles durch.
    In die freie gastronomie wollen wir beide nicht mehr,da noch schlechter gezahlt wird,und meistens auch nicht zu Ultimo,sondern in der ersten Woche des neuen Monats...das hatte ich alles schon,das ich Kohle nicht vor dem 8. habe,das mache ich nie wieder.
    Mit meinem AG bin ich auch deshalb zufrieden,weil er superpünktlich zahlt,und Überstunden auch bezahlt werden.Das ist leider kein Standard,das pünktlich überwiesen wird.
    Ganz besonders in der Gastronomie...Und der Arbeitsweg ist mit 15km verkraftbar.Da rechnet sich auch der zweitwagen noch.Was viel mehr reinhaut,ist der Sprit von meinem Mann.
    Aber er soll jetzt eine feste Stelle bekommen.
    Da könnte er dann mit Monatsticket Bahn hinfahren,das würde schon mal 200€ in die Kasse zurückbringen.Im Moment kommt er mit Bahn halt nicht dahin.

  9. #9

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Aber ich kann ganz klar sagen,das ich in meinem nächsten Leben in einer Stadt lebe.
    Leben auf dem land ist eher teurer als günstiger,wenn du für jedes Päckle Butter mehrere KM zum nächsten geschäft hast.

    Das vergessen aber alle,die da freudig hinziehen.
    Ich persönlich rate allen davon ab.
    In Großstädten hat man alles,auch Kulturangebote,quasi vor der Haustür.
    Hier muß man für alles,wirklich für alles fahren.
    Und wir wohnen jetzt in einer Ortschaft!
    In einer Drei-Häuser-Siedlung(ohne Bank,Arzt oder Laden) haben wir nämlich auch schon gewohnt...mache ich nie wieder.

  10. #10
    cosima ist gerade online Urgestein

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    Standard Re: Lebenskosten senken-ja,wie denn????

    Zitat Zitat von Mrs-Mia-Wallace Beitrag anzeigen
    Ob der Verzicht auf ein Auto einen Umzug rechtfertigt? Wenn ich überlege was unser letzter Umzug gekostet hat (allein ohne Möbel einige tausend Euro), könnte man dafür aber recht lange ein Auto unterhalten.

    Andere Jobs ist auch leicht gesagt. Bei uns war es z.B. so, dass mein Mann ein Jobangebot hatte in einer anderen Stadt hatte. Da hätte er 1000 Euro mehr Einkommen gehabt. Es wären aber sicherlich auch die Lebenshaltungskosten in fast diesem Rahmen gestiegen. Allein ein Haus in dieser Stadt, in vergleichbarer Größe zu dem was wir jetzt bewohnen, wäre deutlich teurer gewesen. Gibt man dafür dann eine unbefristete Stelle auf und riskiert einen Neuanfang inkl. Probezeit?

    Manchmal ist es leichter gesagt als getan, mal eben umzuziehen oder sich eine neue Stelle zu suchen.
    Das ist immer eine individuelle Entscheidung und ich sage auch nicht dass es leicht ist.
    Aber wenn es so knapp ist, finde ich schon dass man überlegen sollte was man ändern könnte.

    Ich bin auch für den Job umgezogen.

    Und Autos sind deutlich teurer als die meisten Leute denken, die kosten nicht nur Sprit. Wenn man mal die realen Kosten rechnet - je nach Modell selbst bei kleineren Fahrzeugen 30 bis 50 ct pro gefahrenem Kilometer - dann hat man die Umzugskosten recht schnell wieder drin.

    Und dann gibt es eben nicht immer den leichteren Weg - manchmal muss man umziehen, den Mann in die (Haushalts)Pflicht nehmen, dem Kind etwas zumuten was erstmal nicht Spaß macht. Das ist so im Leben

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