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Thema: Unterschiedliche Einstellungen-gibt es eine Lösung?

  1. #1
    robiwood ist offline Stranger

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    Standard Unterschiedliche Einstellungen-gibt es eine Lösung?

    Hallo liebes Forum,

    ich weiß gar nicht so recht wie ich anfangen soll...ich liebe meine Frau wirklich, ich begehre sie und spüre ein Verlangen nach ihr. Es reicht meistens neben ihr zu liegen und mir kann man meine Erregung schon ansehen (weiter unten). An sich haben wir auch eine sehr schöne Beziehung und ich bin froh sie zu haben. Ich helfe im Haushalt, mache immer wenn es mir möglich ist, das Frühstück, koche auch sonst gerne für uns, und versuche ihre Wünsche zu erfüllen. Aber leider gibt es ja dieses Thema Sex, und da läuft es für mich nicht
    wirklich schön.

    Das fing schon eigentlich ziemlich früh an: Als ich mit meiner Frau zusammen gekommen bin, lebte ich in Scheidung von meiner ersten Frau. Sie wollte dann erst mit mir schlafen, wenn die Scheidung wirklich durch war (wer das durchgemacht hat, weiß dass dies dauern kann, wenn es Streitigkeiten gibt). Dieses habe ich akzeptieren müssen, und war froh, dass sie es sich nach einem 3/4 Jahr doch anders überlegt hat (wir sind
    beide Anfang/Mitte 30-und keine Teenager mehr). Was den Sex betrifft: ich z.B. liebe es sie zu lecken, mir macht es immer mehr Spass und sie wird auch bis zum Höhepunkt verwöhnt und öfters auch noch weiter bis zu einem zweiten (ein kleiner Zauberstab hilft auch dabei). Und da wäre ich quasi schon bei einem Problem:
    ich würde mir wünschen, wenn sie es auch bei mir machen würde. Sie hat es einmal bisher bei mir gemacht (ist schon länger her), aber auch nicht bis zum Schluss, sondern dann mit Handarbeit beendet...zumindestens habe ich davor und danach nie solch einen intensiven Orgasmus erlebt. Mich hat es wirklich sprichwörtlich aus den Schuhen gehauen. Das war auch bisher das einzige Mal in meinem Leben, dass ich OV an mir
    erleben durfte. Ich habe auch schon versucht mit ihr über mein Bedürfnis zu sprechen, aber sie möchte das halt nicht und damit Basta.

    Das zweite Problem an sich ist der Sex: mit Ausnahme ganz zu Beginn haben wir immer nur in der Missionarsstellung Verkehr. Es muss ja nicht das Kamasutra sein, aber immer nur das eine ist langweilig. Gerne hätte ich es, wenn sie auf mir reiten würde, oder vielleicht auch mal auf dem Sofa und nicht immer nur im Bett. Dazu möchte ich erwähnen: meine Frau ist erst die zweite Frau mit der ich Sex hatte, und schon bei der ersten
    Frau gab es immer nur das eine (wobei ist da die Reiterstellung war). Abwechslungsreichen Sex habe ich bisher nur in meiner Fantasie erlebt, dabei würde ich es gerne auch mal in echt erleben. Aber nicht nur die fehlende Abwechslung ist für mich ein Problem. Wenn wir dann mal miteinander geschlafen habe, wollte sie, dass es möglichst schnell wieder vorbei ist, sprich: das ich komme. So ähnlich ist es auch jetzt, wo sie schwanger ist und wir deswegen keinen Sex haben haben, sondern ich sie lecke und sie mich mit der Hand befriedigt. Sie möchte, dass ich möglichst schnell meinen Höhepunkt erreiche.mIch bekomme zwar einen Orgasmus, aber wirklich befriedigend ist das nicht. Wenn ich sie dabei anschaue, scheint sie auch nicht, wie soll ich sagen,
    "begeistert" zu sein. Dabei sagt sie zuvor, dass ich auch meinen "Spass" haben soll.

    Wir haben da wohl total gegensätzliche Einstellungen (jedenfalls kommt es mir so vor): ich habe Spass daran sie zu verwöhnen, ich will sie glücklich machen(...und sie sagt ja auch selber, dass es sie geniesst, wenn ich sie lecke...)weil ich sie liebe. Aber sie erweckt den Eindruck, als wäre das ganze nur lästig, sei es beim Geschlechtsverkehr oder der Handarbeit. Dann ist es auch für mich nicht schön.

    Für mich kann das ganze nun mal "geiler" und "schmutziger" sein. Als sie z.B. beim letzten Mal etwas abgespritzt hat beim Höhepunkt fand ich das alles andere als schlimm sondern eher scharf. Aber sie scheint eine ganz andere Einstellung zu haben-um ein Beispiel zu nennen: ich ziehe ihr den Slip aus und dann heißt es: "Leg ihn aber bitte ordentlich hin."-Das finde ich alles andere als erotisch oder anregend.

    Im Moment belastet mich das ganz doch sehr. Jetzt kann man mir die Frage stellen: Wieso hatte ich vorher nicht solch ein Problem damit? Nun ja, bevor sie schwanger war, war sie ganz normal arbeiten und hatte auch ab und zu Nachtschicht: in diesen Momenten, wo ich alleine war, konnte ich meine Bedürfnisse dann selbst befriedigen. Jetzt ist sie aber von der Arbeit freigestellt, also habe ich nicht mehr die Möglichkeit dazu. Es ist halt nur eine Vermutung, aber dies schien die Probleme überdeckt zu haben.

    Ich frage mich: Gibt es denn überhaupt eine Lösung für dieses Problem. Können wir irgendwas machen? Ich stelle mir immer wieder diese Frage und weiß nicht weiter.

  2. #2
    Avatar von WillyWeber
    WillyWeber ist offline Dummbatz

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    Standard Re: Unterschiedliche Einstellungen-gibt es eine Lösung?

    Hi robiwood,

    Zitat Zitat von robiwood Beitrag anzeigen
    Das fing schon eigentlich ziemlich früh an: Als ich mit meiner Frau zusammen gekommen bin, lebte ich in Scheidung von meiner ersten Frau. Sie wollte dann erst mit mir schlafen, wenn die Scheidung wirklich durch war (wer das durchgemacht hat, weiß dass dies dauern kann, wenn es Streitigkeiten gibt). Dieses habe ich akzeptieren müssen, und war froh, dass sie es sich nach einem 3/4 Jahr doch anders überlegt hat (wir sind
    beide Anfang/Mitte 30-und keine Teenager mehr).
    diese Haltung ist sicher sehr ungewöhnlich, aber die Erkenntnis hilft dir ja nicht wirklich weiter.

    Was den Sex betrifft: ich z.B. liebe es sie zu lecken, mir macht es immer mehr Spass und sie wird auch bis zum Höhepunkt verwöhnt und öfters auch noch weiter bis zu einem zweiten (ein kleiner Zauberstab hilft auch dabei). Und da wäre ich quasi schon bei einem Problem:
    ich würde mir wünschen, wenn sie es auch bei mir machen würde. Sie hat es einmal bisher bei mir gemacht (ist schon länger her), aber auch nicht bis zum Schluss, sondern dann mit Handarbeit beendet...zumindestens habe ich davor und danach nie solch einen intensiven Orgasmus erlebt. Mich hat es wirklich sprichwörtlich aus den Schuhen gehauen. Das war auch bisher das einzige Mal in meinem Leben, dass ich OV an mir
    erleben durfte. Ich habe auch schon versucht mit ihr über mein Bedürfnis zu sprechen, aber sie möchte das halt nicht und damit Basta.
    Da wirst du den Hebel kaum ansetzen können. Ich kenne das aus einer früheren Beziehung. Nein ist nein. Und wenn der Wunsch so stark ist, dass du es nicht ohne aushalten kannst, gibt es nur 3 Alternativen:
    Verzicht
    Anderweitig befriedigen
    Trennung

    Das zweite Problem an sich ist der Sex: mit Ausnahme ganz zu Beginn haben wir immer nur in der Missionarsstellung Verkehr. Es muss ja nicht das Kamasutra sein, aber immer nur das eine ist langweilig. Gerne hätte ich es, wenn sie auf mir reiten würde, oder vielleicht auch mal auf dem Sofa und nicht immer nur im Bett. Dazu möchte ich erwähnen: meine Frau ist erst die zweite Frau mit der ich Sex hatte, und schon bei der ersten
    Frau gab es immer nur das eine (wobei ist da die Reiterstellung war). Abwechslungsreichen Sex habe ich bisher nur in meiner Fantasie erlebt, dabei würde ich es gerne auch mal in echt erleben.
    Wie äußert sie sich zu deinem diesbezüglichen Wunsch?

    Aber nicht nur die fehlende Abwechslung ist für mich ein Problem. Wenn wir dann mal miteinander geschlafen habe, wollte sie, dass es möglichst schnell wieder vorbei ist, sprich: das ich komme.... Sie möchte, dass ich möglichst schnell meinen Höhepunkt erreiche.mIch bekomme zwar einen Orgasmus, aber wirklich befriedigend ist das nicht. Wenn ich sie dabei anschaue, scheint sie auch nicht, wie soll ich sagen,
    "begeistert" zu sein. Dabei sagt sie zuvor, dass ich auch meinen "Spass" haben soll.
    Auch das kenne ich. Die lange Session liegt mir auch mehr als der Quickie. An dem Punkt hilft nur reden und ggf. den Kompromiss einzugehen, dass du es für sie mal schnell machst und sie dich das andere Mal länger lässt.
    Wenn es ihr aber partout keinen Spass macht, wenn es länger dauert, kann es passieren, dass sie eben die mangelnde Beigeisterung auch zeigt. Nicht jeder Mensch ist so gepolt, dass er Spass spielen kann oder sich dazu hinreissen lässt, sich darüber zu freuen, dass man dem Partner Freude bereitet.

    Wir haben da wohl total gegensätzliche Einstellungen (jedenfalls kommt es mir so vor): ich habe Spass daran sie zu verwöhnen, ich will sie glücklich machen(...und sie sagt ja auch selber, dass es sie geniesst, wenn ich sie lecke...)weil ich sie liebe. Aber sie erweckt den Eindruck, als wäre das ganze nur lästig, sei es beim Geschlechtsverkehr oder der Handarbeit. Dann ist es auch für mich nicht schön.
    Das verstehe ich. Ist es denn so, dass es ihr keinen Spass macht? Was sagt sie?

    Ich sehe das ganz genau so: Wenn ich das Gefühl habe, dass es nur aus Pflichtgefühl passiert, vergeht mir der Spaß.
    Für mich kann das ganze nun mal "geiler" und "schmutziger" sein. Als sie z.B. beim letzten Mal etwas abgespritzt hat beim Höhepunkt fand ich das alles andere als schlimm sondern eher scharf.
    Wer findet das nicht scharf?

    Aber sie scheint eine ganz andere Einstellung zu haben-um ein Beispiel zu nennen: ich ziehe ihr den Slip aus und dann heißt es: "Leg ihn aber bitte ordentlich hin."-Das finde ich alles andere als erotisch oder anregend.
    Das ist ganz klar abtörnend. Es scheint, dass sie entweder wirklich keinen großen Spaß am Sex hat oder dass sie nicht bei der Sache ist und sich eher Gedanken um Wäsche o.ä. macht. Dann gilt es zu klären, was passieren muss, dass sie sich fallen und auf den Sex einlässt. Vielleicht kommst du ja dahinter.

    Im Moment belastet mich das ganz doch sehr. Jetzt kann man mir die Frage stellen: Wieso hatte ich vorher nicht solch ein Problem damit? Nun ja, bevor sie schwanger war, war sie ganz normal arbeiten und hatte auch ab und zu Nachtschicht: in diesen Momenten, wo ich alleine war, konnte ich meine Bedürfnisse dann selbst befriedigen. Jetzt ist sie aber von der Arbeit freigestellt, also habe ich nicht mehr die Möglichkeit dazu. Es ist halt nur eine Vermutung, aber dies schien die Probleme überdeckt zu haben.
    Das ist schon möglich, dass das Ventil dir geholfen hat, die Defizite zu überbrücken.
    Was spricht gegen die Selbstbefriedigung, wenn sie anwesend ist? Würde sie dir "zur Hand gehen"? Oder willst du lieber alleine sein?

    Ich frage mich: Gibt es denn überhaupt eine Lösung für dieses Problem. Können wir irgendwas machen? Ich stelle mir immer wieder diese Frage und weiß nicht weiter.
    Zunächst ist es wichtig, dass auch sie weiss (?) und erkennt, dass es Änderungsbedarf gibt. Zu Zweit gibt es bestimmt eine Lösung. Wenn für sie alles in Ordnung ist und das Problem (nach ihrer Meinung) nur bei dir liegt, ist es schon schwieriger.

    Will heißen: Reden!
    lg Willy


    "Euer Gott stellt einen Apfelbaum mitten in einen Garten und sagt: 'Macht, was euch Spaß macht, Leute, oh, aber esst keinen Apfel.' O Wunder, o Wunder, sie essen natürlich einen, und er springt hinter einem Busch hervor und schreit: 'Hab ich euch endlich!'"
    (Ford Prefect, "The Restaurant at the end of the Universe" Douglas Adams)

  3. #3
    maya_mel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Unterschiedliche Einstellungen-gibt es eine Lösung?

    Zitat Zitat von robiwood Beitrag anzeigen
    Hallo liebes Forum,

    ich weiß gar nicht so recht wie ich anfangen soll...ich liebe meine Frau wirklich, ich begehre sie und spüre ein Verlangen nach ihr. Es reicht meistens neben ihr zu liegen und mir kann man meine Erregung schon ansehen (weiter unten). An sich haben wir auch eine sehr schöne Beziehung und ich bin froh sie zu haben. Ich helfe im Haushalt, mache immer wenn es mir möglich ist, das Frühstück, koche auch sonst gerne für uns, und versuche ihre Wünsche zu erfüllen. Aber leider gibt es ja dieses Thema Sex, und da läuft es für mich nicht
    wirklich schön.

    Das fing schon eigentlich ziemlich früh an: Als ich mit meiner Frau zusammen gekommen bin, lebte ich in Scheidung von meiner ersten Frau. Sie wollte dann erst mit mir schlafen, wenn die Scheidung wirklich durch war (wer das durchgemacht hat, weiß dass dies dauern kann, wenn es Streitigkeiten gibt). Dieses habe ich akzeptieren müssen, und war froh, dass sie es sich nach einem 3/4 Jahr doch anders überlegt hat (wir sind
    beide Anfang/Mitte 30-und keine Teenager mehr). Was den Sex betrifft: ich z.B. liebe es sie zu lecken, mir macht es immer mehr Spass und sie wird auch bis zum Höhepunkt verwöhnt und öfters auch noch weiter bis zu einem zweiten (ein kleiner Zauberstab hilft auch dabei). Und da wäre ich quasi schon bei einem Problem:
    ich würde mir wünschen, wenn sie es auch bei mir machen würde. Sie hat es einmal bisher bei mir gemacht (ist schon länger her), aber auch nicht bis zum Schluss, sondern dann mit Handarbeit beendet...zumindestens habe ich davor und danach nie solch einen intensiven Orgasmus erlebt. Mich hat es wirklich sprichwörtlich aus den Schuhen gehauen. Das war auch bisher das einzige Mal in meinem Leben, dass ich OV an mir
    erleben durfte. Ich habe auch schon versucht mit ihr über mein Bedürfnis zu sprechen, aber sie möchte das halt nicht und damit Basta.

    Das zweite Problem an sich ist der Sex: mit Ausnahme ganz zu Beginn haben wir immer nur in der Missionarsstellung Verkehr. Es muss ja nicht das Kamasutra sein, aber immer nur das eine ist langweilig. Gerne hätte ich es, wenn sie auf mir reiten würde, oder vielleicht auch mal auf dem Sofa und nicht immer nur im Bett. Dazu möchte ich erwähnen: meine Frau ist erst die zweite Frau mit der ich Sex hatte, und schon bei der ersten
    Frau gab es immer nur das eine (wobei ist da die Reiterstellung war). Abwechslungsreichen Sex habe ich bisher nur in meiner Fantasie erlebt, dabei würde ich es gerne auch mal in echt erleben. Aber nicht nur die fehlende Abwechslung ist für mich ein Problem. Wenn wir dann mal miteinander geschlafen habe, wollte sie, dass es möglichst schnell wieder vorbei ist, sprich: das ich komme. So ähnlich ist es auch jetzt, wo sie schwanger ist und wir deswegen keinen Sex haben haben, sondern ich sie lecke und sie mich mit der Hand befriedigt. Sie möchte, dass ich möglichst schnell meinen Höhepunkt erreiche.mIch bekomme zwar einen Orgasmus, aber wirklich befriedigend ist das nicht. Wenn ich sie dabei anschaue, scheint sie auch nicht, wie soll ich sagen,
    "begeistert" zu sein. Dabei sagt sie zuvor, dass ich auch meinen "Spass" haben soll.

    Wir haben da wohl total gegensätzliche Einstellungen (jedenfalls kommt es mir so vor): ich habe Spass daran sie zu verwöhnen, ich will sie glücklich machen(...und sie sagt ja auch selber, dass es sie geniesst, wenn ich sie lecke...)weil ich sie liebe. Aber sie erweckt den Eindruck, als wäre das ganze nur lästig, sei es beim Geschlechtsverkehr oder der Handarbeit. Dann ist es auch für mich nicht schön.

    Für mich kann das ganze nun mal "geiler" und "schmutziger" sein. Als sie z.B. beim letzten Mal etwas abgespritzt hat beim Höhepunkt fand ich das alles andere als schlimm sondern eher scharf. Aber sie scheint eine ganz andere Einstellung zu haben-um ein Beispiel zu nennen: ich ziehe ihr den Slip aus und dann heißt es: "Leg ihn aber bitte ordentlich hin."-Das finde ich alles andere als erotisch oder anregend.

    Im Moment belastet mich das ganz doch sehr. Jetzt kann man mir die Frage stellen: Wieso hatte ich vorher nicht solch ein Problem damit? Nun ja, bevor sie schwanger war, war sie ganz normal arbeiten und hatte auch ab und zu Nachtschicht: in diesen Momenten, wo ich alleine war, konnte ich meine Bedürfnisse dann selbst befriedigen. Jetzt ist sie aber von der Arbeit freigestellt, also habe ich nicht mehr die Möglichkeit dazu. Es ist halt nur eine Vermutung, aber dies schien die Probleme überdeckt zu haben.

    Ich frage mich: Gibt es denn überhaupt eine Lösung für dieses Problem. Können wir irgendwas machen? Ich stelle mir immer wieder diese Frage und weiß nicht weiter.
    puh wahrscheinlich wird dir meine Antwort nicht helfen, aber manchmal frage ich mich wirklich, warum "ihr Männer" euch das gefallen lasst.
    da wird betüttelt, umschwärmt, umsorgt, beschenkt, was das zeug hält, nur damit Prinzesschen auf der Erbse sich dann vielleicht geneigt fühlt, auch mal auf die eigenen (sexuellen) Bedürfnisse einzugehen.
    Da schämt mann sich weil er ne Erektion bekommt, anstatt sich zu freuen, dass man die Partnerin auch nach Jahren noch anziehend findet.
    Natürlich kann niemand dazu gewunken werden, Sex zu haben- allerdings finde ich, steht das recht AUF Sex dem gleichwertig gegenüber.
    ok, jetzt in der Schwangerschaft ist es vllt noch nachvollziehbar und sicher auch der schlechteste Zeitpunkt eure Situation zu ändern- die Hormone machen Frau einfach durcheinander.

    Ansonsten- aber das ist meine persönliche Sichtweise (als jemand dem Sex sehr wichtig ist) würde ich eine Partnerschaft, in der meine sexuellen Bedürfnisse so wenig befriedigt werden nicht lange aushalten- oder nur mit entsprechenden Lösungen, wie offene Beziehung etc.

    Ich weiß, dass dir das vermutlich nicht sehr viel weiterhilft, aber meine persönliche Meinung dazu ist, dass du -außerhalb von SS u Stillzeit- vielleicht nicht mehr tüddeln u verwöhnen solltest, sondern eher weniger und mal klare Worte sprechen. Sorry, wenn ich dir damit zu nahe treten sollte..
    cosima, cooberpedy und florisarah gefällt dies.

  4. #4
    Avatar von WillyWeber
    WillyWeber ist offline Dummbatz

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    Standard Re: Unterschiedliche Einstellungen-gibt es eine Lösung?

    Zitat Zitat von maya_mel Beitrag anzeigen
    puh wahrscheinlich wird dir meine Antwort nicht helfen, aber manchmal frage ich mich wirklich, warum "ihr Männer" euch das gefallen lasst.
    Wahrscheinlich doch wohl, weil einem der Mensch in der Frau auch sehr wichtig ist und es viele Übereinstimmungen gibt. Nur leider beim Sexuellen haperts.


    da wird betüttelt, umschwärmt, umsorgt, beschenkt, was das zeug hält, nur damit Prinzesschen auf der Erbse sich dann vielleicht geneigt fühlt, auch mal auf die eigenen (sexuellen) Bedürfnisse einzugehen.
    Da schämt mann sich weil er ne Erektion bekommt, anstatt sich zu freuen, dass man die Partnerin auch nach Jahren noch anziehend findet.
    Wenn die Erektion unwillkommen ist und sich daraus eine ablehnende Haltung ergibt, kann das schon dazu führen, dass man(n) sich auf eine gewisse Weise schämt bzw. diese verbergen will. Das ändert ja nichts daran, dass man die Partnerin nach langer Zeit noch immer sexy findet. Aber was hilft es? Eher entwickelt man(n) dann Verdrängungsmechanismen, findet Ersatzbefriedigungen in unterschiedlichster Form oder redet sich schlichtweg ein, dass man die Partnerin nicht (mehr) so attraktiv findet, damit das blöde Gefühl aufhört, unerfüllt scharf auf sie zu sein.

    Natürlich kann niemand dazu gewunken werden, Sex zu haben- allerdings finde ich, steht das recht AUF Sex dem gleichwertig gegenüber.
    Dieses Recht lässt sich schwer einfordern.

    Ich weiß, dass dir das vermutlich nicht sehr viel weiterhilft, aber meine persönliche Meinung dazu ist, dass du -außerhalb von SS u Stillzeit- vielleicht nicht mehr tüddeln u verwöhnen solltest, sondern eher weniger und mal klare Worte sprechen. Sorry, wenn ich dir damit zu nahe treten sollte..
    Das Reden ist, das sehe ich genau wie du, das A und O. Aber wenn das nichts hilft, weil die Partnerin den Wünschen nicht folgen kann oder will oder womöglich gar nicht reden will, gibt es nicht viele Alternativen.
    lg Willy


    "Euer Gott stellt einen Apfelbaum mitten in einen Garten und sagt: 'Macht, was euch Spaß macht, Leute, oh, aber esst keinen Apfel.' O Wunder, o Wunder, sie essen natürlich einen, und er springt hinter einem Busch hervor und schreit: 'Hab ich euch endlich!'"
    (Ford Prefect, "The Restaurant at the end of the Universe" Douglas Adams)

  5. #5
    maya_mel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Unterschiedliche Einstellungen-gibt es eine Lösung?

    Zitat Zitat von WillyWeber Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich doch wohl, weil einem der Mensch in der Frau auch sehr wichtig ist und es viele Übereinstimmungen gibt. Nur leider beim Sexuellen haperts.




    Wenn die Erektion unwillkommen ist und sich daraus eine ablehnende Haltung ergibt, kann das schon dazu führen, dass man(n) sich auf eine gewisse Weise schämt bzw. diese verbergen will. Das ändert ja nichts daran, dass man die Partnerin nach langer Zeit noch immer sexy findet. Aber was hilft es? Eher entwickelt man(n) dann Verdrängungsmechanismen, findet Ersatzbefriedigungen in unterschiedlichster Form oder redet sich schlichtweg ein, dass man die Partnerin nicht (mehr) so attraktiv findet, damit das blöde Gefühl aufhört, unerfüllt scharf auf sie zu sein.



    Dieses Recht lässt sich schwer einfordern.



    Das Reden ist, das sehe ich genau wie du, das A und O. Aber wenn das nichts hilft, weil die Partnerin den Wünschen nicht folgen kann oder will oder womöglich gar nicht reden will, gibt es nicht viele Alternativen.
    natürlich ist reden das a und o- so klären wir letztlich auch immer wieder unterschiedliche (sexuelle) Bedürfnisse.

    ich habe nur oft (nicht immer, aber oft) den Eindruck, dass sich dieses "Wer ficken will, muss lieb sein" Denken so sehr in Männerköpfen festgesetzt hat, dass es oft (wieder nicht immer) völlig überzogene Ausmaße annimmt- und dass es dazu führt, dass sich einige Frauen eben gerade NICHT davon beeindrucken lassen, sondern erst recht auf Prinzesschen auf der Erbse machen. "Oh heute gabs nur drei küsse? nein unter diesen umständen können wir keinesfalls sex haben, Schatz, weißt du, du kümmerst dich ja nicht mal genug um meine kuschelbedürfnisse" "ich musste heute sooo viel alleine erledigen, während du ja nur im Büro warst, nein nach so einem Tag können wir auf keinen Fall....du musst ja auch mal an mich denken und den ganzen Stress, den ich habe. Du hast ja deine Kollegen und ich hab den ganzen Tag die Kinder" und und und.

    Ich glaube, es gibt Typen von menschen, denen tut es nicht gut, in Watte gepackt zu werden- die wollen nämlich immer mehr Watte haben. Ich denke manchmal ist es sinnvoll ganz klar zu formulieren, was man selbst erwartet. Oft gelingt dies. Wenn man unter irgendeiner Verhaltensweise des Partners wirklich leidet o.ä. dann spricht man darüber, oft lassen sich z.b. Kompromisse finden, wenn einer Raucher ist, der andere Nichtraucher etc pp- weil man bei solchen Problemen auch mal ganz klar und deutlich sagt: NEIN SO will und kann ich das nicht akzeptieren. Wir müssen einen Kompromiss finden.
    Nur beim Thema Sex habe ich (wie gesagt persönliche Meinung), dass sich Männer oft recht schnell vom Prinzesschen-mag-nicht-weil-hier-noch-was-fehlt-und-da-nicht-perfekt-ist-Getue beeindrucken lassen. Man stelle sich mal vor, Mann müsste bei jedem Wunsch an seine Partnerin, ihr Sein u Verhalten ein solches Brimborium veranstalten. Da käme er ja zu nichts anderem mehr.

    Vielleicht fällt es mir tatsächlich schwer nachzuvollziehen, weil meine Ehe unter anderem (!) daran kaputt ging, dass ich sexuell absolut unzufrieden war und heute prinzipiell ein geniales Sexleben habe- aber auch wir haben Phasen da läuft es für den einen oder anderen nicht ganz so bereinigend. Und dann kommt das auf den Tisch- uU auch mit sehr klar formulierten "Forderungen".
    Gerade als Frau merke ich, dass ich Zeiten habe, da muss ich mich selbst motivieren Lust zu entwickeln, wobei ich für mich gute Strukturen habe- und es gibt Zeiten, da muss ich meinen Mann motivieren. Das ist völlig ok, solange es nicht überhand nimmt. Passiert das, sage ich das!

    Wenn ich die Beziehung unbedingt aufrecht erhalten will, weil mir so viel an dem menschen liegt, dann würde ich eigentlich davon ausgehen, dass die Beziehung SO gut ist, dass dem MEnschen ebenfalls sehr viel an mir liegt und er/sie nicht möchte, dass ich seinet-/Ihretwegen unglücklich bin- und ich würde erwarten, dass man gemeinsam daran arbeitet.
    Geändert von maya_mel (16.03.2013 um 19:47 Uhr)
    cooberpedy gefällt dies

  6. #6
    Avatar von WillyWeber
    WillyWeber ist offline Dummbatz

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    Standard Re: Unterschiedliche Einstellungen-gibt es eine Lösung?

    Zitat Zitat von maya_mel Beitrag anzeigen

    ich habe nur oft (nicht immer, aber oft) den Eindruck, dass sich dieses "Wer ficken will, muss lieb sein" Denken so sehr in Männerköpfen festgesetzt hat, dass es oft (wieder nicht immer) völlig überzogene Ausmaße annimmt- und dass es dazu führt, dass sich einige Frauen eben gerade NICHT davon beeindrucken lassen, sondern erst recht auf Prinzesschen auf der Erbse machen. "Oh heute gabs nur drei küsse? nein unter diesen umständen können wir keinesfalls sex haben, Schatz, weißt du, du kümmerst dich ja nicht mal genug um meine kuschelbedürfnisse" "ich musste heute sooo viel alleine erledigen, während du ja nur im Büro warst, nein nach so einem Tag können wir auf keinen Fall....du musst ja auch mal an mich denken und den ganzen Stress, den ich habe. Du hast ja deine Kollegen und ich hab den ganzen Tag die Kinder" und und und.
    Ich vermute das ähnlich wie du. Vielleicht wird auch die letzte Aussage runtergeschluckt und stattdessen Müdigkeit vorgeschoben, weil frau weiss, dass es so nicht umfänglich zutreffend ist.


    Vielleicht fällt es mir tatsächlich schwer nachzuvollziehen, weil meine Ehe unter anderem (!) daran kaputt ging, dass ich sexuell absolut unzufrieden war und heute prinzipiell ein geniales Sexleben habe- aber auch wir haben Phasen da läuft es für den einen oder anderen nicht ganz so bereinigend. Und dann kommt das auf den Tisch- uU auch mit sehr klar formulierten "Forderungen".
    Werden solche "Forderungen" pauschal anerkannt oder wie geht ihr da vor, wenn der Andere diesen nicht nachkommen will?


    Wenn ich die Beziehung unbedingt aufrecht erhalten will, weil mir so viel an dem menschen liegt, dann würde ich eigentlich davon ausgehen, dass die Beziehung SO gut ist, dass dem MEnschen ebenfalls sehr viel an mir liegt und er/sie nicht möchte, dass ich seinet-/Ihretwegen unglücklich bin- und ich würde erwarten, dass man gemeinsam daran arbeitet.
    Was, wenn Einer nicht arbeiten kann oder will, weil er/sie das Defizit nicht so wahrnimmt?
    lg Willy


    "Euer Gott stellt einen Apfelbaum mitten in einen Garten und sagt: 'Macht, was euch Spaß macht, Leute, oh, aber esst keinen Apfel.' O Wunder, o Wunder, sie essen natürlich einen, und er springt hinter einem Busch hervor und schreit: 'Hab ich euch endlich!'"
    (Ford Prefect, "The Restaurant at the end of the Universe" Douglas Adams)

  7. #7
    maya_mel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Unterschiedliche Einstellungen-gibt es eine Lösung?

    Zitat Zitat von WillyWeber Beitrag anzeigen
    Ich vermute das ähnlich wie du. Vielleicht wird auch die letzte Aussage runtergeschluckt und stattdessen Müdigkeit vorgeschoben, weil frau weiss, dass es so nicht umfänglich zutreffend ist.

    klar geht müde oder Kopfschmerzen immer. dumm nur, dass Orgasmen gegen beides helfen sollen



    Werden solche "Forderungen" pauschal anerkannt oder wie geht ihr da vor, wenn der Andere diesen nicht nachkommen will?

    "pauschal" wird sicherlich nichts anerkannt. letztlich reden wir und sehen ziemlich schnell ein, wenn der andere recht hat. wenn tatsächlich mal größere Differenzen bestehen, muss nunmal einer eine zeit lang zurückstehen. so war das z.b. am anfang meiner SS, wo ich schlciht keinen kopf für sex hatte. andererseits habe ich auch kein problem mit einem blowjob, wenn ich gerade nicht vor lust sprühe- und muss dabei nicht schmollend griesgrämig aus der Wäsche gucken.




    Was, wenn Einer nicht arbeiten kann oder will, weil er/sie das Defizit nicht so wahrnimmt?
    reden?! wenn mein partner DANN nicht ernst nimmt, dass es mir mit einem Bereich unserer Beziehung gerade bescheiden-beschissen geht und ihm das sozusagen egal ist, dann würde ich durchaus zu trennungsgedanken tendieren.

  8. #8
    Avatar von WillyWeber
    WillyWeber ist offline Dummbatz

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    Standard Re: Unterschiedliche Einstellungen-gibt es eine Lösung?

    Zitat Zitat von maya_mel Beitrag anzeigen


    klar geht müde oder Kopfschmerzen immer. dumm nur, dass Orgasmen gegen beides helfen sollen

    DAS habe ich auch gelesen.


    andererseits habe ich auch kein problem mit einem blowjob, wenn ich gerade nicht vor lust sprühe- und muss dabei nicht schmollend griesgrämig aus der Wäsche gucken.
    Das ist sicher eine der besten Lösungen für solche Phasen.
    lg Willy


    "Euer Gott stellt einen Apfelbaum mitten in einen Garten und sagt: 'Macht, was euch Spaß macht, Leute, oh, aber esst keinen Apfel.' O Wunder, o Wunder, sie essen natürlich einen, und er springt hinter einem Busch hervor und schreit: 'Hab ich euch endlich!'"
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  9. #9
    cosima ist offline Urgestein

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    Standard Re: Unterschiedliche Einstellungen-gibt es eine Lösung?

    Zitat Zitat von WillyWeber Beitrag anzeigen

    Was, wenn Einer nicht arbeiten kann oder will, weil er/sie das Defizit nicht so wahrnimmt?
    Dann wäre für mich die Lösung klar:
    Ich will auf Dauer nicht so leben, ganz einfach.

    Und das würde ich auch klar und deutlich so kommunizieren.

    Ich würde dann entweder eine offene Beziehung einfodern oder mich trennen

    Letztlich wird sowas nicht besser, wenn einer deutlich mehr und anders Lust hat als der andere, das aber nur einer als Problem ansieht, dann kann man da 20 Jahre rumtun.
    Ich hätte schlicht auch keine Lust mich wegen meiner Lust blöd anreden zu lassen, dauernd zu schämen und dauernd zurückweisen zu lassen
    cooberpedy, Soraya78 und maya_mel gefällt dies.

  10. #10
    cooberpedy ist offline Veteran

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    Standard Re: Unterschiedliche Einstellungen-gibt es eine Lösung?

    @maya_mel

    Ich kann mich nicht erinnern, das das hier von einer Frau schon einmal so deutlich gesagt worden ist wie in Deinen beiden Beiträgen. Ich finde das Klasse, auch, weil ich das alles ganz genau so sehe.

    Ich habe durchaus Verständnis für längere Durststrecken und Phasen wo man nicht übereinkommt, auch weil ich das selbst schon erlebt habe. Aber, und genau darauf kommt es ja an, ich habe das irgendwann erkannt und wollte mich so nicht mehr und bin das aktiv angegangen.

    Wenn ich hier lese, das Frauen teilweise seit mehreren Jahren nur noch widerwillig oder sich dem Sex ganz verweigern.... ich kann nicht verstehen wie Mann das jahrelang aushalten und mitmachen kann ohne ganz klar zu kommunizieren, das es so nicht geht und dann eben die Konsequenzen zieht. Da wird gejammert, hofiert, gehadert, gebuhlt, beschenkt oder lieber fremd gegangen und schlimmstenfalls ganz resigniert, anstatt das Verweigerungsprogramm des Partners aktiv anzugehen. Unglücklich sind doch beide. Der eine weil er nicht bekommt, der andere weil er sich ständig unter Druck fühlt.

    Und wenn dann noch suggeriert wird, man sei nicht normal und würde nur ans vögeln denken und man sich seiner Geilheit und Lust anfängt zu schämen.... schlimmer geht es doch gar nicht.

    Wenn der Partner nicht daran arbeiten kann und will, weil er das alles als nicht so schlimm empfindet oder eben auf der Ebene andere Bedürfnisse hat.... dann würde ich mich damit auf gar keinen Fall abfinden wollen und entweder eine offene Beziehung einfordern oder mich trennen.
    Geändert von cooberpedy (17.03.2013 um 23:33 Uhr)
    Nur ein Narr ist sich sicher, der Weise denkt weiter nach.

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