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Thema: Wo ist die Liebe und der Sex.....

  1. #1
    Ligsio ist offline journey (wo)man

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    Standard Wo ist die Liebe und der Sex.....

    Ich habe mir jetzt schon diverse Threads hier durchgelesen, und mein Problem finde ich durchaus in dem einen oder anderen Thread wieder, da ich aber kein Thread-Stealing machen will, eröffne ich einfach einen neuen. Ist ja auch bei jedem was anderes.

    Aaaaalso: Ich versuche das mal Stichpunktartig zu beschreiben, ansonsten wird das eine Wall of Text (Hmm...wird es aber wohl sowieso).

    Vor der Heirat (vor ca. 15 Jahren, da war ich so 25 xD).

    - in einer Nacht mehrere Male miteinander geschlafen (bis zu 3-4x). Ich bin immer in ihr gekommen, sind dann direkt so eingeschlafen, und habens dann mehre Male gemacht (nein, war nicht eklig ;P )

    - Analverkehr stand sie nie drauf, haben wir dennoch einige Male durchgeführt (sehr zu meiner Freude), sie hat das damals mal kommentiert mit "ist mal eine alternative, wenn ich mal die Tage habe" (insgesamt haben wir das bis jetzt ca. 5x praktiziert, und sie weiß das es ein großer Wunsch von mir ist)

    - Oralverkehr war im Prinzip nie ein Problem, damals hat sie von sich aus gefragt, wie das ist, wenn ich ihr in den Mund spritze. Sie hat das dann auch reichlich gemacht, auch zu meiner Freude

    Nach der Heirat bzw nach der Geburt des Kindes (seit ca. 8 Jahren verheiratet)

    - wenn wir zusammen schlafen, dann ist nach einmal Schluss

    - Analverkehr kommt überhaupt nicht mehr in Frage

    - Oralverkehr kommt in Frage, aber in den Mund spritzen ist absolut Tabu (wir waren mal paar Monate getrennt, danach gab es Oralverkehr und das war soviel, das sie sich übergeben hat).


    Insgesamt ist der Sex mittlerweile sehr "langweilig", wir haben zwar auch schöne Momente, aber die sind so selten das ich meine Laune kaum noch in Zaum halten kann.

    Leider passiert Sex seit 2-3 Jahren immer seltener, das ich mich manchmal Frage ob sie mich überhaupt noch liebt. Teilweise haben wir 4 Wochen Pause dazwischen, manchmal läuft in 2-3 Tagen auch 2x Oralverkehr. Aufs Jahr gesehen sind wir mittlerweile bei geschätzt 15-20x Sex maximal (inkl. Oralverkehr, ist eine geratene Zahl ich zähls nicht, könnte auch weniger sein. Mehr auf keinen Fall). Sie meint ich könnte damit noch glücklich sein, da gäbe es viel schlimmere Frauen.

    Wenn ich sie mal Bitte mit mir was sexuelles zu machen, kommt dann ab und an mal eine Antwort wie "ich finde schöner wenn es spontan passiert". Nur ist es so, wenn ich darauf warte, kann ich bis zum St. Nimmerleinstag warten. Der Sex passiert zu 95% immer nur dann, wenn ich die initiative ergreife, was ich mittlerweile auch nicht mehr mache.

    Wir haben schon mehrfach drüber geredet (meine Unzufriedenheit), ich schlug halt vor, wenn sie kein Bock hat, ob wir nicht einfach Oralverkehr machen könnten, damit wäre ich auch schon Glücklich (wenn sie schon keine Lust hat mit mir zu Schlafen). Das kam bei ihr auch an, aber durchgezogen wird das auch eher seltener.

    Wenn wir Filme gucken oder sie schläft, Streichel ich sie teilweise wirklich schon fast zu "Tode", oder massiere sie mehr als häufig, in der Hoffnung das sowas wie eine "Belohnung" zurück kommt (ja, das hört sich dämlich an, ich weiß). Aber man versucht halt so einiges.

    Ich fühle mich körperlich überhaupt nicht mehr geliebt.

    Überspitzt könnte ich das so ausdrücken: Wenn ein Nachbar anruft, Samstags Abends um 23:00 Uhr, würde sie für den alles machen, und wenn es noch so anstrengend und unangehm wäre (ist ja immerhin Wochenende), aber irgendwas sexuelles mit dem Mann anstellen kommt nicht in Frage, auch wenn es nur 15 Minuten dauern würde.

    Höhepunkte waren dann so Aussagen (wenn ich mal nach Oralverkehr fragte, als sie ihre Tage bekam): "Ich habe jetzt erstmal eine Woche Pause".

    Früher konnte ich sie beim Vorspiel auch dazu bewegen, sich selber zu berühren, auch in ihrem Schambereich. Mache ich das heutzutage, zieht sie ihre Hand wieder weg.

    Auch Vorschläge das wir mal was anderes machen könnten, mit Lebensmitteln, werden immer abgeschmettert.

    Leider ist es so, das meine Frau Sex zwischen uns als Arbeit ansieht. Sie macht da auch nicht wirklich ein Geheimnis draus. Und das nervt mich tierisch, und zwar so tierisch, das ich schon mit dem Gedanken gespielt habe , mich zu trennen. Noch viel mehr nervt es mich, weil meine Frau eigentlich eine gute Figur hat und zudem auch sehr Hübsch aussieht.

    Bei mir ist es so, wenn ich kein Sex kriege (oder eine andersartige Befriedigung), dann werde ich Wortkarg und bin kurz angebunden, was meist darin endet, das wir paar Tage kein Wort mehr miteinandern wechseln. Auch kein "Guten Morgen", kein "Gute Nacht Küsschen". Ich bin dann Stur, nicht weil ich ihr wehtun will (was ich aber leider absolut tue), sondern weil ich mich nicht anders zu wehren weiß. Gespräche helfen ja nicht.

    Vielleicht gibt es hier ja Tips von erfahrenen Menschen, die mir (und natürlich meiner Frau) helfen könnten das wieder in den Griff zu kriegen.

    Ich muss dazu sagen, das ich von Mo-Fr Berufstätig bin, meine Frau aber keine richtige Arbeit in dem Sinne hat. Vielmehr macht sie sich Arbeit. Manchmal habe ich das gefühl, sie macht das nur, um damit zu kaschieren, das sie keine "richtige" (bezahte) Arbeit hat. Und ja, mit ist klar das man mit einem Haushalt auch genug zu tun haben kann. Unser ist aber nicht so riesig, das man sich damit den ganzen Tag beschäftigen könnnte.

    Offiziell habe ich ihre Liebe zu mir nie in Frage gestellt, weil ich auch nicht weiß wie sie darauf reagieren würde, bin aber kurz davor.

  2. #2
    Herzloewe ist offline Nonkonform

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    Standard Re: Wo ist die Liebe und der Sex.....

    Hallo Ligsio, Willkommen in der Realität. Mit 15-20 Mal im Jahr hat deine Frau es schon gut eingeschätzt, daß du dich zu den Glücklichen zählen darfst. Es gibt Frauen, die dich um den Finger wickeln, wenn sie so oft DU kannst mit dir schlafen und dir deine sexuellen Wünsche erfüllen. Nach der Hochzeit fühlen sie sich sicher und fangen an dir deine Wünsche nicht mehr zu erfüllen, und wenn dann noch die Kinder kommen, dann ist ihr Leben erfüllt und brauchen keinen Sex mehr. In deinem Fall kann ich mir höchstens vorstellen, daß Analverkehr nach der Geburt nicht mehr geht, weil vielleicht bei der Geburt etwas gerissen ist. Wenn sich deine Frau beim Oralverkehr übergeben mußte, dann könnte ich es auch nachvollziehen, daß das nicht mehr zu den bevorzugten Varianten gehört. Wie ich dich verstehe streichelst du sie auch oder massierst sie, weil das oft auch als Argument kommt, daß du nur mit mir schlafen möchtest, aber mit Zärtlichkeiten geizt du. Ich würde deine Frau ansprechen, wie du dich fühlst, aber nicht mit Trennung drohen. Vielleicht mußt du dir eine Affäre suchen, damit du sexuell auf deine Kosten kommst.
    Geändert von Herzloewe (12.11.2013 um 11:08 Uhr)
    Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten...

  3. #3
    Ligsio ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Wo ist die Liebe und der Sex.....

    Analverkehr oder in den Mund kommen wäre ohnehin ein "Luxusproblem", da ziele ich ja gar nicht (mehr) drauf ab. Manchmal ärgert mich das zwar, aber mittlerweile gewöhnt man sich ja an alles, auch an den wenigen Sex (mehr oder weniger).

    Einfach mehr normaler GV oder ab und an mal mehr Oralverkehr, und sie würde mich damit zu 100% glücklich machen. Meine Ansprüche sind im Prinzip gar nicht so hoch (denke ich jedenfalls).

    Fremdgehen kommt erstmal nicht in Frage, ich bin eigentlich ein sehr treuer Geselle. Wobei ich mich das ein oder andere mal schon gefragt habe, wie ich reagieren würde wenn ich ein eindeutiges Angebot bekäme.....zu meiner Schande könnte ich es nicht direkt verneinen. Aber die Durchführung ist ja nochmal was anders, Kopfkino ist immer leichter.

    Im Moment fahre ich die Schiene, das ich nicht mehr so grummelig sein will, aber auch sämtliche Zärtlichkeiten einstelle. Nur können Frauen das ohne Probleme über Monate durchhalten. Zumindest wird das bei meiner so sein.

    Wenn es eine Tablette gäbe, die die Lust nimmt...ich glaube ich würde sie derzeit nehmen.

  4. #4
    squirtle ist offline old hand

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    Standard Re: Wo ist die Liebe und der Sex.....

    Zitat Zitat von Ligsio Beitrag anzeigen
    Analverkehr oder in den Mund kommen wäre ohnehin ein "Luxusproblem", da ziele ich ja gar nicht (mehr) drauf ab. Manchmal ärgert mich das zwar, aber mittlerweile gewöhnt man sich ja an alles, auch an den wenigen Sex (mehr oder weniger).

    Einfach mehr normaler GV oder ab und an mal mehr Oralverkehr, und sie würde mich damit zu 100% glücklich machen. Meine Ansprüche sind im Prinzip gar nicht so hoch (denke ich jedenfalls).

    Fremdgehen kommt erstmal nicht in Frage, ich bin eigentlich ein sehr treuer Geselle. Wobei ich mich das ein oder andere mal schon gefragt habe, wie ich reagieren würde wenn ich ein eindeutiges Angebot bekäme.....zu meiner Schande könnte ich es nicht direkt verneinen. Aber die Durchführung ist ja nochmal was anders, Kopfkino ist immer leichter.

    Im Moment fahre ich die Schiene, das ich nicht mehr so grummelig sein will, aber auch sämtliche Zärtlichkeiten einstelle. Nur können Frauen das ohne Probleme über Monate durchhalten. Zumindest wird das bei meiner so sein.

    Wenn es eine Tablette gäbe, die die Lust nimmt...ich glaube ich würde sie derzeit nehmen.

    Es gibt meiner Meinung nach zwei Hauptfaktoren für Lust bei Frauen, das eine ist der Hormonzustand und das zweite ist der Beziehungszustand.

    Hormonzustand: Falls Deine Frau in irgendeiner Form hormonell verhütet, würde ich als erste Maßnahme versuchen, dies mal eine Weile wegzulassen und gucken was passiert. Es ist mittlerweile in verschiedenen Studien nachgewiesen, dass die Pille die Libido kaputtmachen kann. Und ich kann das von mir selbst auch über die Hormonspirale berichten. Es braucht dann aber noch ein paar Zyklen bis alles wieder im Lot ist.

    Beziehungszustand: Ich sehe das nicht so, dass Frauen keine Lust mehr haben, wenn sie den Mann sicher wissen. Vielleicht ist das bei Frauen so, die generell nicht so ein großes Interesse am Sex haben, aber bei Deiner Frau war das ja mal anders. Ich vermute sehr stark, dass was bei Euch in der Beziehung nicht mehr stimmt.

    Aus Deinem Ausgagsbeitrag spricht nicht viel Wertschätzung für Deine Frau. Das kommt an verschiedenen Stellen durch. Das würde auch erklären, warum sie beim Nachbar springt, aber für Dich nichts "investieren" will. Beim Nachbarn bekommt sie Bestätigung. Bei Dir vielleicht nicht genug.

    Wie Du schreibst, ist sie der Meinung, dass sie viel Stress mit Familie und Haushalt hat, aber Du bist der Meinung, so viel ist das gar nicht. Rein das Putzen und Aufräumen ist tatsächlich nicht viel, je nachdem wieviel Stress man sich macht, aber das ist ja nicht alles. Das ist oft auch so eine mentale Sache. Oft hat man das Gefühl, für den ganzen Familienkram, der noch nebenher anfällt, allein verantwortlich zu sein: Arztbesuche, Lehrergespräche, Hilfe bei den Hausaufgaben, gucken, was die richtige weiterführende Schule wäre, die Termine der Kinder auf den Schirm haben, Geschenke besorgen, etc. das alles kostet unwahrscheinlich viel Energie, weil man soviel auf dem Schirm haben muss, ohne dass man sichtbare Erfolge für sich abhaken kann. Das ist mega-frustrierend, weil man nirgendwo dafür Anerkennung bekommt, denn das ist ja Arbeit, die keiner sieht. Und wenn der Tag dann um ist, soll man auch noch die heiße Liebhaberin sein, für jemanden, der nicht zu schätzen weiß, dass man eigentlich die Familie am Laufen hält. Kann durchaus sein, dass sie sich von Dir nicht mehr als Mensch wahrgenommen fühlt, sondern nur noch in ihren Funktionen als Mutter, Haushälterin und Liebhaberin.

    Obwohl ich schon immer gearbeitet habe, also die Anerkennung von außen hatte, gab es trotzdem Phasen, wo ich das Gefühl hatte, dass wegen der Familie meine Bedürfnisse und Interessen deutlich zu kurz kommen, während mein Mann seine Pläne alle umsetzen kann. Da wollte ich den Sex nicht auch noch "geben". Weil er dann eben immer nur "bekommt", während ich immer nur "gebe". Verstehst Du, wie ich das meine?
    Und Deine Frau hat ja nicht mal die Bestätigung von außen.
    Ich glaube, das ist die Hauptarbeit, die man regelmäßig in einer Beziehung leisten muss, immer wieder neu schauen und darüber reden, wie jeder sich in der Beziehung fühlt, was die Bedürfnisse und Wünsche beider Partner sind und wie man das einigermaßen gerecht umgesetzt kriegt, dass keiner das Gefühl hat, dass nur immer er zurückstecken muss. Das ist total schwer, weil man sich erstmal klar werden muss, was man überhaupt für Bedürfnisse hat.
    So wie Du es beschreibst, redet Ihr zwar, aber vor allem darüber, wie Du endlich wieder Deinen Sex von ihr kriegst. Das scheint mir nicht der richtige Ansatz zu sein. Da geht es nämlich ausschließlich um Dein Bedürfnis und um ihr "falsches" Verhalten. Das ist kein Reden auf Augenhöhe.

    Fremdgehen kommt für Dich nicht Frage, aber für sie vielleicht irgendwann, wenn nämlich auf einmal plötzlich einer kommt, der Interesse an ihr zeigt, der ihr Bestätigung gibt, von dem sie sich wahrgenommen und respektiert fühlt.

    Verstehe mich nicht falsch, ich will nicht sagen, dass Du allein "schuld" bist, diese Sachen schleichen sich ja ganz allmählich ein, weil man über die entscheidenden Sachen nicht im Gespräch bleibt, weil man meint, man wisse ja, wie der andere tickt und was er denkt. Eben nicht. Menschen entwickeln sich ja weiter. Habt Ihr schon mal an eine Paarberatung gedacht?
    cooberpedy, Sabine2001, nina37 und 3 anderen gefällt dies.

  5. #5
    Vassago Gast

    Standard Re: Wo ist die Liebe und der Sex.....

    Was mir so spontan auffällt:

    Du erwähnst gar nicht, wie der Sex für Deine Frau ist, nur, was Dich befriedigt. Ist es für sie befriedigend?

    Es klingt so, als wären Sex und Liebe für Dich das gleiche.

    Für mich macht es den Eindruck, dass Du selbst den Sex zur Dienstleistung degradierst- sie hat keine Lust? Soll sie doch "wenigstens" blasen. Sie soll was sexuelles mit Dir machen. Zur Belohnung für Zärtlichkeit Soll es Sex geben. Gibt es keinen Sex, bestrafst Du sie mit Wortkargheit, sie mag anal eigentlich nicht, machte es aber für Dich. Das klingt alles nicht so, als würdest Du aus ihrer Lust auch Lust für Dich ziehen, was ich immens wichtig finde. Was gibt es Dir, etwas zu tun, was dem Partner nicht gefällt? Sofern man sexuell einigermaßen kompatibel ist, sollten sich genug Möglichkeiten finden, die beiden gefallen. Niemals käme ich auf die Idee, eine Praktik zu wollen oder gar zu genießen, von der ich weiß, dass der Partner sie dem Partner nichts gibt. Umgekehrt käme ich mir sehr benutzt vor.

    Das klingt so, als ob sich da bei euch ein ganz ungutes System eingeschlichen hat, die Basis ist meines Erachtens nach die falsche.
    Ob ihr da durch Gespräche alleine etwas ändern könnt oder ihr Hilfe braucht, könnt nur ihr wissen.
    cooberpedy, squirtle und weisserrabe2001 gefällt dies.

  6. #6
    Ligsio ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Wo ist die Liebe und der Sex.....

    Zitat Zitat von squirtle Beitrag anzeigen
    Hormonzustand: Falls Deine Frau in irgendeiner Form hormonell verhütet, würde ich als erste Maßnahme versuchen, dies mal eine Weile wegzulassen und gucken was passiert. Es ist mittlerweile in verschiedenen Studien nachgewiesen, dass die Pille die Libido kaputtmachen kann. Und ich kann das von mir selbst auch über die Hormonspirale berichten. Es braucht dann aber noch ein paar Zyklen bis alles wieder im Lot ist.
    Meine Frau nimmt keine Pille o. ä., keine Verhütung.

    Zitat Zitat von squirtle Beitrag anzeigen
    Aus Deinem Ausgagsbeitrag spricht nicht viel Wertschätzung für Deine Frau. Das kommt an verschiedenen Stellen durch. Das würde auch erklären, warum sie beim Nachbar springt, aber für Dich nichts "investieren" will. Beim Nachbarn bekommt sie Bestätigung. Bei Dir vielleicht nicht genug.
    Das könnte sogar stimmen, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß. Ich bin einfach von Grund herauf unglücklich, meine Frau (gehe ich mal von aus) auch.

    Zitat Zitat von squirtle Beitrag anzeigen
    Wie Du schreibst, ist sie der Meinung, dass sie viel Stress mit Familie und Haushalt hat, aber Du bist der Meinung, so viel ist das gar nicht. Rein das Putzen und Aufräumen ist tatsächlich nicht viel, je nachdem wieviel Stress man sich macht, aber das ist ja nicht alles. Das ist oft auch so eine mentale Sache. Oft hat man das Gefühl, für den ganzen Familienkram, der noch nebenher anfällt, allein verantwortlich zu sein: Arztbesuche, Lehrergespräche, Hilfe bei den Hausaufgaben, gucken, was die richtige weiterführende Schule wäre, die Termine der Kinder auf den Schirm haben, Geschenke besorgen, etc. das alles kostet unwahrscheinlich viel Energie, weil man soviel auf dem Schirm haben muss, ohne dass man sichtbare Erfolge für sich abhaken kann. Das ist mega-frustrierend, weil man nirgendwo dafür Anerkennung bekommt, denn das ist ja Arbeit, die keiner sieht. Und wenn der Tag dann um ist, soll man auch noch die heiße Liebhaberin sein, für jemanden, der nicht zu schätzen weiß, dass man eigentlich die Familie am Laufen hält. Kann durchaus sein, dass sie sich von Dir nicht mehr als Mensch wahrgenommen fühlt, sondern nur noch in ihren Funktionen als Mutter, Haushälterin und Liebhaberin.
    Auch das ist soweit im Kern bei meiner Frau zutreffend. Das Problem ist nur: Sie bürdet sich teilweise soviel Arbeit auf (für andere!), das sie natürlich mit dem Haushalt nicht mehr nachkommt. Das gibt dann zuhause natürlich oftmals Stress, weil sie es zuhause nicht mehr auf die Reihe bekommt. Das "Problem" ist meiner Meinung nach, das sie bei den externen "Aufträgen" auch mal Nein sagen müsste. Da wird für die eine ältere Frau der Rasen gemäht, für die andere Einkaufen gegangen, und wenn Samstags ne entfernte Nachbarin ankommt, werden für diese auch noch die Grünabfälle zur Deponie gebracht. Sie reißt sich quasi um diese Arbeit. Und meiner Meinung nach nur deswegen, damit auch ja alle sehen das sie Arbeitet. Sie verdient damit ja kein Geld. Sie bekommt hier und da mal 30 oder 50 Euro, aber das wars dann auch. Und da tue ich mich mittlerweile echt Schwer mit. Und wir würden auch über die Runden kommen, wenn sie das nicht machen würde, daran scheiterts nicht.

    Zitat Zitat von squirtle Beitrag anzeigen
    Obwohl ich schon immer gearbeitet habe, also die Anerkennung von außen hatte, gab es trotzdem Phasen, wo ich das Gefühl hatte, dass wegen der Familie meine Bedürfnisse und Interessen deutlich zu kurz kommen, während mein Mann seine Pläne alle umsetzen kann. Da wollte ich den Sex nicht auch noch "geben". Weil er dann eben immer nur "bekommt", während ich immer nur "gebe". Verstehst Du, wie ich das meine?
    Und Deine Frau hat ja nicht mal die Bestätigung von außen.
    Ich glaube, das ist die Hauptarbeit, die man regelmäßig in einer Beziehung leisten muss, immer wieder neu schauen und darüber reden, wie jeder sich in der Beziehung fühlt, was die Bedürfnisse und Wünsche beider Partner sind und wie man das einigermaßen gerecht umgesetzt kriegt, dass keiner das Gefühl hat, dass nur immer er zurückstecken muss. Das ist total schwer, weil man sich erstmal klar werden muss, was man überhaupt für Bedürfnisse hat.
    So wie Du es beschreibst, redet Ihr zwar, aber vor allem darüber, wie Du endlich wieder Deinen Sex von ihr kriegst. Das scheint mir nicht der richtige Ansatz zu sein. Da geht es nämlich ausschließlich um Dein Bedürfnis und um ihr "falsches" Verhalten. Das ist kein Reden auf Augenhöhe.
    Das ist ein wirklich ein Problem, da hast du Recht. Im Moment sehe ich mich aber eher in der Rolle, der immer nur gibt (auch wenn ich das vielleicht fehlinterpretiere). ICH strechel sie unentwegt, und nein, ich ziele nicht jedesmal gleich auf Sex ab! Aber wenn ich das unentwegt tue, würde ich mir halt mal wünschen das auch mal was zurück kommt.

    Ich Koche bei uns auch viel (meine Frau eher nicht!), wenn ich Abends von der Arbeit komme. Auch versuche ich sie zu entlasten, indem ich oftmals Abends Brötchen mitbringe. Mag ich gerne, habe ich kein Problem mit. Stellenweise ist es so, das wir 4-5x in der Woche(!) Brötchen Essen. Da hat sie keine Arbeit mit.


    Zitat Zitat von squirtle Beitrag anzeigen
    Fremdgehen kommt für Dich nicht Frage, aber für sie vielleicht irgendwann, wenn nämlich auf einmal plötzlich einer kommt, der Interesse an ihr zeigt, der ihr Bestätigung gibt, von dem sie sich wahrgenommen und respektiert fühlt.

    Verstehe mich nicht falsch, ich will nicht sagen, dass Du allein "schuld" bist, diese Sachen schleichen sich ja ganz allmählich ein, weil man über die entscheidenden Sachen nicht im Gespräch bleibt, weil man meint, man wisse ja, wie der andere tickt und was er denkt. Eben nicht. Menschen entwickeln sich ja weiter. Habt Ihr schon mal an eine Paarberatung gedacht?
    Fremdgehen schließe ich bei meiner Frau eigentlich nahezu aus (ja ich weiß...wo die Liebe hinfällt). Sie ist eher der Mensch, der seine alten Zelte vorher abbricht, bevor er was neues anfängt. Sie würde da definitiv mit offenen Karten spielen.




    Zitat Zitat von Vassago Beitrag anzeigen
    Was mir so spontan auffällt:

    Du erwähnst gar nicht, wie der Sex für Deine Frau ist, nur, was Dich befriedigt. Ist es für sie befriedigend?

    Es klingt so, als wären Sex und Liebe für Dich das gleiche.
    Der Unterschied zwischen Sex und Liebe ist mir natürlich Klar. Im laufe der Jahre, das muss ich leider zugeben, ist mir der Sex aber wichtiger geworden, je seltener er statt findet. Und leider zweifelt man in dem Teufelskreislauf auch die Liebe des anderen an.

    Den Sex findet meine Frau laut eigener Aussage schön, auch wenn sie nicht immer kommt. Sie sagt aber das ihr das nichts ausmacht (ich komme auch nicht immer).

    Zitat Zitat von Vassago Beitrag anzeigen
    Für mich macht es den Eindruck, dass Du selbst den Sex zur Dienstleistung degradierst- sie hat keine Lust? Soll sie doch "wenigstens" blasen. Sie soll was sexuelles mit Dir machen. Zur Belohnung für Zärtlichkeit Soll es Sex geben. Gibt es keinen Sex, bestrafst Du sie mit Wortkargheit, sie mag anal eigentlich nicht, machte es aber für Dich. Das klingt alles nicht so, als würdest Du aus ihrer Lust auch Lust für Dich ziehen, was ich immens wichtig finde. Was gibt es Dir, etwas zu tun, was dem Partner nicht gefällt? Sofern man sexuell einigermaßen kompatibel ist, sollten sich genug Möglichkeiten finden, die beiden gefallen. Niemals käme ich auf die Idee, eine Praktik zu wollen oder gar zu genießen, von der ich weiß, dass der Partner sie dem Partner nichts gibt. Umgekehrt käme ich mir sehr benutzt vor.
    Alles was meine Frau mittlerweile gar nicht mehr mag, wird ja auch eh nicht mehr gemacht, den letzte Analverkehr habe ich zwar noch immer im Kopf, aber der ist schon etliche Jahre her. Ich dränge auch auf nichts, im Gegenteil, ich lasse im Bett meiner Frau das sagen, weil ich Sie zu nichts drängen will.

    Zitat Zitat von Vassago Beitrag anzeigen
    Das klingt so, als ob sich da bei euch ein ganz ungutes System eingeschlichen hat, die Basis ist meines Erachtens nach die falsche.
    Ob ihr da durch Gespräche alleine etwas ändern könnt oder ihr Hilfe braucht, könnt nur ihr wissen.
    Ja, das System bei uns ist ungut, da gibt es nichts zu beschönigen. Das geht schon soweit (manchmal) das ich meiner Frau ein "Handel" anbiete, ich massiere/streichel sie während eines Filmes, dafür vollzieht sie dann den Oralverkehr mit mir. Und bitte nicht gleich über mich herfallen, aber so ist das halt manchmal gewesen.


    Meine Frau hat an mir mal kritisiert, das ich der Liebste Mann auf Erden bin, sofern ich nur meinen Sex kriege.
    Und ich schätze die Frauen werden jetzt die Hände über den Kopf schlagen, aber: Was ist daran so Wild, dem Mann "mal eben" mit Oralverkehr zu befriedigen. Ist ja nicht so das ich sowas 5 x Tag Fordern würde. 1 x in der Woche zwischenschieben wäre doch schon ein großer fortschritt.

    Aber mir ist natürlich klar, das meine Frau damit auch umgehen bzw. das gut finden muss bzw Glücklich dabei sein muss.

  7. #7
    zweitnickX Gast

    Standard Re: Wo ist die Liebe und der Sex.....

    Meine Sexualität hat sich im Lauf der Jahre sehr verändert. Von promiskuitiv zu dauernd zur Verfügung stehen zu immer geil sein zu weniger Lust haben zu gar keine Lust haben zu meine eigene Lust haben. Natürlich führte das zu andauernden Schwierigkeiten in der Beziehung. Geholfen hat letztenendes eine Therapie für mich, der totale Verzicht meines Mannes auf Annäherungs- oder Überredungsversuche (also die totale Sicherheit für mich, dass es okay ist, wenn wir keinen Sex haben, so lange ich keinen will), ein recht langer Verzicht auf Penetration, egal in welches Loch. Unsere Sexualität hat sich völlig verändert und ich hoffe, dass wir immer wieder einen gemeinsamen Weg finden. Oralverkehr, erst recht ihm zuliebe, wird es hier nicht mehr geben. Analverkehr sehr wahrscheinlich auch nicht. Ebenso wenig wie geilen (dem landläufigen Sinne nach) oder anstrengenden Sex. Ich kann mich nur noch auf die ruhige, sinnliche, möglichst bewegungsarme Variante einlassen. Das ist dann aber für beide sehr intensiv und schön und hält lange mit einem guten Gefühl an.
    Allerdings ist das eben nur unsere Geschichte. Von dem totalen Rückzug aus der Zärtlichkeit würde ich Dir abraten.

  8. #8
    Vassago Gast

    Standard Re: Wo ist die Liebe und der Sex.....

    Du hast recht, ich schlage die Hände überm Kopf zusammen Was daran wild ist? Mich würde es anwidern, sexuelle Handlungen zu vollziehen, wenn ich selbst null Lust verspüre. Drastische Worte, aber mich würde das sogar bei meinem Mann ekeln, mit dem ich sonst sehr gerne Sex in allen Variationen habe. Das ist doch keine alltägliche Handlung wie Zähneputzen und Geschirr spülen! Damit würdest Du bei mir genau eins erreichen- dass ich überhaupt keine Lust mehr habe, jemandem Befriedigung zu verschaffen, dem meine Bedürfnisse so am Po vorbeigehen.

    Du bist also lieb, wenn Du Sex bekommst? Wie bist Du, wenn Du andere tolle Dinge, Liebe z.B. oder Zuwendung in anderer Form bekommst? Du baust da einen extremen, sehr kontraproduktiven Druck auf.

    Es ist natürlich schwer von außen zu beurteilen, aber ich sehe ein Problem darin, dass Du zufrieden bist, wenn das Symptom sich nicht zeigt, Du also Deine Befriedigung bekommst. Viel wichtiger für euch beide wäre es aber, die Ursache zu finden und daran zu arbeiten. Warum hat Deine Frau keine Lust? Fehlt ihr etwas? Was würde sie sich wünschen? Was braucht sie, um Lust zu empfinden?

    Zu den Arbeiten bei anderen ziehe ich den gleichen Schluss wie meine Vorrednerin- es wird ihr um die Anerkennung gehen. So, wie Du über sie und eure Beziehung sprichst, wundert mich das auch nicht wirklich. Sorry, aber das klingt nicht danach, als würdest Du sie als Partnerin schätzen, es klingt nur nach "Bedürfnisbefriedigerin".

  9. #9
    Ligsio ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Wo ist die Liebe und der Sex.....

    Zitat Zitat von zweitnickX Beitrag anzeigen
    Meine Sexualität hat sich im Lauf der Jahre sehr verändert. Von promiskuitiv zu dauernd zur Verfügung stehen zu immer geil sein zu weniger Lust haben zu gar keine Lust haben zu meine eigene Lust haben. Natürlich führte das zu andauernden Schwierigkeiten in der Beziehung. Geholfen hat letztenendes eine Therapie für mich, der totale Verzicht meines Mannes auf Annäherungs- oder Überredungsversuche (also die totale Sicherheit für mich, dass es okay ist, wenn wir keinen Sex haben, so lange ich keinen will), ein recht langer Verzicht auf Penetration, egal in welches Loch. Unsere Sexualität hat sich völlig verändert und ich hoffe, dass wir immer wieder einen gemeinsamen Weg finden. Oralverkehr, erst recht ihm zuliebe, wird es hier nicht mehr geben. Analverkehr sehr wahrscheinlich auch nicht. Ebenso wenig wie geilen (dem landläufigen Sinne nach) oder anstrengenden Sex. Ich kann mich nur noch auf die ruhige, sinnliche, möglichst bewegungsarme Variante einlassen. Das ist dann aber für beide sehr intensiv und schön und hält lange mit einem guten Gefühl an.
    Allerdings ist das eben nur unsere Geschichte. Von dem totalen Rückzug aus der Zärtlichkeit würde ich Dir abraten.
    Das hört sich für euch natürlich gut an, für mich persönlich wäre es der Albtraum.



    Zitat Zitat von Vassago Beitrag anzeigen
    Du hast recht, ich schlage die Hände überm Kopf zusammen Was daran wild ist? Mich würde es anwidern, sexuelle Handlungen zu vollziehen, wenn ich selbst null Lust verspüre. Drastische Worte, aber mich würde das sogar bei meinem Mann ekeln, mit dem ich sonst sehr gerne Sex in allen Variationen habe. Das ist doch keine alltägliche Handlung wie Zähneputzen und Geschirr spülen! Damit würdest Du bei mir genau eins erreichen- dass ich überhaupt keine Lust mehr habe, jemandem Befriedigung zu verschaffen, dem meine Bedürfnisse so am Po vorbeigehen.
    Und genau das verstehe ich irgendwie nicht. Okay, evtl. ist das ein grundlegender Unterschied zwischen Männern und Frauen, aber würde meine Frau mich um Zärtlichkeiten, Streicheleinheiten oder irgendwas sexuelles bitten, würde ich dem sofort nachkommen. Zum einen, weil ich es gerne tun würde, zum anderen weil ich sie ja auch Liebe. Das wäre für mich auch nicht anstrengend, und man könnte mich auch Nachts dafür wachmachen. ^^

    Zitat Zitat von Vassago Beitrag anzeigen
    Du bist also lieb, wenn Du Sex bekommst? Wie bist Du, wenn Du andere tolle Dinge, Liebe z.B. oder Zuwendung in anderer Form bekommst? Du baust da einen extremen, sehr kontraproduktiven Druck auf.
    Ja, mir ist bewußt das ich das tue. Tolle andere Zuwendungen werden aber von meiner Frau auch zurück gefahren. Ich finde es z. B. ziemlich erotisch, einfach Morgens ihr Brüste zu streicheln (ohne Sex). Und obwohl sie das weiß, steht sie trotzdem Morgens in aller Hergottsfrühe auf, so das ich nichtmal dazu die Gelegenheit bekomme (und ich weiß, das sie das auch als schön empfindet).

    Ansonsten ist das so eine Sache. Wenn ich Zuneigung bekomme, reicht mir das ab einem gewissen Punkt nicht. Meine Erwiderung halten sich dann auch eher in Grenzen.

    Mir ist aber Klar, das sie viele Dinge vielleicht auch deswegen zurück dreht, evtl. der "Angst" willen, das Sex draus entstehen könnte, den sie vielleicht nicht will.

    Zitat Zitat von Vassago Beitrag anzeigen
    Es ist natürlich schwer von außen zu beurteilen, aber ich sehe ein Problem darin, dass Du zufrieden bist, wenn das Symptom sich nicht zeigt, Du also Deine Befriedigung bekommst. Viel wichtiger für euch beide wäre es aber, die Ursache zu finden und daran zu arbeiten. Warum hat Deine Frau keine Lust? Fehlt ihr etwas? Was würde sie sich wünschen? Was braucht sie, um Lust zu empfinden?
    Muss man dran arbeiten.

    Zitat Zitat von Vassago Beitrag anzeigen
    Zu den Arbeiten bei anderen ziehe ich den gleichen Schluss wie meine Vorrednerin- es wird ihr um die Anerkennung gehen. So, wie Du über sie und eure Beziehung sprichst, wundert mich das auch nicht wirklich. Sorry, aber das klingt nicht danach, als würdest Du sie als Partnerin schätzen, es klingt nur nach "Bedürfnisbefriedigerin".
    Ja, im Moment ist das mehr oder eniger auch so. Das schaukelt sich aber auf die Jahre gesehen aber auch hoch. Mein Fass ist halt schon sehr voll. Das was ich hier beschrieben habe ist nicht von heute auf morgen so gekommen. Ich Liebe meine Frau, und bin auch in Gewissen bereichen Stolz auf Sie. Aber halt nicht in allen, und das zeige ich dann auch. Für mich wäre ein wenig mehr Sex schon meine Problem-Lösung. Ich muss dann wohl mal herausfinden, was die ihre wäre.



    Es gab eine Zeit da hat meine Frau mir mehrmals am Tag gesagt, das sie mich Liebt. So oft, das es mir teilweise schon auf die Nerven ging. Ich bin mit den Worten "Ich Liebe Dich" wesentlich sparsamer, weil auch das was besonderes ist.

    Bei meiner Frau würde es ohne richtige Liebe auch keine körperlichen Zuwendungen geben. Evtl. muss ich da mal ansetzen und drüber reden.

  10. #10
    squirtle ist offline old hand

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    Standard Re: Wo ist die Liebe und der Sex.....

    Zitat Zitat von Ligsio Beitrag anzeigen
    Ich Liebe meine Frau, und bin auch in Gewissen bereichen Stolz auf Sie. Aber halt nicht in allen, und das zeige ich dann auch.
    Ich glaube, Du da was noch nicht richtig verstanden. Mit Bestätigung, Anerkennung und Zuwendung sind nicht körperliche Zärtlichkeiten und Komplimente über ihren Arsch oder ihre Brüste gemeint, um mal deutlich zu werden. Und mit "geben" auch nicht.

    In welchen Bereichen bist Du stolz auf sie, die NICHTS mit ihren körperlichen Vorzügen zu tun haben? Und wie zeigst Du ihr das, außer durch Brüste streicheln und zärtliches Massieren? Wie erfährt sie von Dir, dass Du sie als Partnerin auf Augenhöhe schätzt? Und dass Du sie nicht nur als Sexobjekt betrachtest, das ärgerlicherweise seinen Pflichten nicht nachkommt, obwohl das doch ihr Job wäre.

    In jedem Deiner Beiträge äußerst Du Dich sehr abfällig über sie. Du machst ja sogar ihre Hilfsbereitschaft bei den alten Leutchen in der Nachbarschaft schlecht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich von Dir als Mensch respektiert und echt geliebt fühlt. Sorry.
    cooberpedy, Sabine2001 und Soraya78 gefällt dies.

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