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Thema: Keine Lust auf Sex, dafür Angst und Schuldgefühle :(

  1. #1
    Daara ist offline newbie

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    Standard Keine Lust auf Sex, dafür Angst und Schuldgefühle :(

    Hallo ihr lieben,

    Was ich euch erzählen möchte ist kein unbekanntes Thema und manch' eine(r) von euch kann es wahrscheinlich nicht mehr hören, aber ich kann sonst mit niemandem darüber reden, dabei macht es mich jeden Tag ziemlich fertig.

    Mein Mann und ich sind seit etwas mehr als 5 Jahren zusammen, vor 7 Monaten kam unser Sohn zur Welt. Das Thema Sexualität bzw. die Häufigkeit, in der sie bei uns stattfindet, war schon vor der Geburt ein Thema. Vor der Schwangerschaft hatten wir regelmäßig Sex - ich würde schätzen im Durchschnitt ein paar Mal die Woche. Doch es war immer so, dass mein Mann wesentlich häufiger wollte, als ich. Es ist nicht so, als wäre der Sex mit ihm schlecht, er war schon immer toll zu mir und ich hatte auch fast immer mindestens einen Orgasmus dabei, aber so toll das vielleicht klingt, war Sex für mich dennoch nie von einer so hohen Priorität. Ich empfand das als eine ganz nette, schöne Sache, habe es aber nie bis kaum wirklich gebraucht (außer wenn ich nur "natürlich" verhüttet habe und einen Eisprung hatte, es handelte sich dabei aber um ca. 2 Tage). Mein Mann sagte damals wie heute, dass er Sex "braucht".

    In der Schwangerschaft hatten wir nur ein paar Mal Sex, da es für mich sehr unangenehm war. Im 1. Trimester war mir einfach nur dauerhaft schlecht, im 2. hatte ich Schmerzen durch das umrücken der Organe u.ä., im 3. war ich schon so erschöpft, zum Schluss konnte ich kaum schlafen, hatte ebenfalls Schmerzen usw. usf. Ich versprach mir, dass nach der Geburt alles wieder besser würde, aber es kam ganz anders. Unser Sohn kam recht groß zur Welt und ich hatte leichte Risse in der Scheide und an einer Schamlippe. Es wurde alles genäht und in ca. 2 Wochen sollte der Spuk vorbei sein. Das geschah aber nicht, anstatt dessen hatte ich eine Stelle, die nicht verheilen wollte, natürlich auch nach vielen Wochen noch schmerzte und mir allgemein das Leben schwer machte (Wasser lasen, sitzen, etc.). Es wurde so lästig, dass ich vom Frauenarzt eine Überweisung zur Revision bekam, also wurde die gerissene Stelle ca. 2 Monate nach der Geburt nochmal operiert und nochmal vernäht (wie das alles weh tat, brauche ich nicht zu erzählen). Nach weiteren X Wochen schien alles gut zu verheilen, doch diese 2-fach genähte stelle entwickelte eine Art Narbe und wurde sehr stramm. Als wir das erste Mal nach der OP Sex hatten war zwar alles theoretish in Ordnung, es tat aber dennoch sehr weh, da sich die besagte Stelle an und in der Scheide nicht dehnen konnte. Bald darauf versuchten wir es noch 1-2 Mal, es schien mir, dass es besser wurde, aaaber... nach ca. 10-15 min Sex war das Glück ausgereizt und alles da unten fühlte sich sehr unangenehm an. Ein wenig Angst vorm Sex habe ich allein dadurch schon.

    Dazu kommt, dass mein Frauenarzt mir eine "Absenlung der Scheidenwand" diagnostizierte, meinte aber dazu "da würde er nichts machen". Die Absenkung hat, glaube ich, kaum Auswirkungen auf den Sex, außer in ein paar sehr ungünstigen Winkeln, sie ist für mich jedoch sichtbar und teilweise tastbar, wodurch ich mich irgendwie... beschädigt und missgebildet fühle. Also auch nicht gerade sexy.

    Und natürlich ist da auch noch das Kind. Er ist ein guter kleiner Junge, aber auch er hat schwere Phasen. Schlafmangel macht sich bei mir auch breit, ich betreue ihn gute 80-90% der Zeit, obwohl mein Mann auch zu Hause ist. Wenn ich also abends sage "Ich bin hundemüde" ist das wirklich so. Meistens verschwinde ich gegen 23 Uhr ins Bett, um mir für die Nacht insgesamt 4-5 Stunden Schlaf zu holen - natürlich nicht am Stück. Mein Mann bevorzugt es, bis spät in die Nacht am Rechner zu sitzen, zu surfen und computer zu spielen, kommt dann zwischen 1 und 3 ins Bett und schläft dafür bis 9 und das nur, weil ich ihn um 9 wecke. Da bin ich meistens seit mindestens 3 Stunden wach. Das Baby schläft noch in unserem Schlafzimmer, weil ich es nachts 2-3 Mal anlegen muss.

    Alles in allem ist bei mir absolute Flaute, ich will einfach in Ruhe gelassen werden und habe keinerlei Lust, dass bei mir im Intimbereicht irgendjemand irgendetwas anfasst. Ich selbst tue es auch nicht bzw. nicht gern. Zugleich glaube ich meinem Mann aber durchaus, wenn er sagt, er "braucht" den Sex. Ich brauche den Akt an sich zwar nicht, weiß aber, dass die meisten Menschen das durchaus tun. Ich liebe meinen Mann und bin dankbar, dass er mich so attraktiv findet. Ich würde ihm so gern das geben, was er sich wünscht, unter anderem ja auch, weil ich möchte, dass er weiterhin in unserer Beziehung glücklich ist. Aber nur beim Gedanken daran, Sex zu haben, verspüre ich eine enorme Abnigung. Sex ist für mich im Moment nicht nur unwichtig, sondern in der Regel auch unangenehm. Grundsätzlich bin ich bereit, meinem Mann zuliebe mitzumachen, aber er möchte das nicht haben. Er will nicht, dass ich es über mich ergehen lasse, sondern wünscht sich, dass ich es ebenfalls will und geniesse. Bloß, wie soll ich ihm das geben, das sind keine Dinge, die man bewusste entscheiden kann... Zudem ist mein Mann ein "marathonläufer" im Bett, er kann seehr lange, wenn wir also miteinander schlafen, geht das ganze nie unter 30-40 Minuten, wenn man nicht hetzen will, müsste man sich 1 Stunde oder mehr einplanen. Das schaffe ich weder körperlich, noch zeitlich. Von sowas können die meisten Frauen wahrscheinlich nur träumen, ich wünsche mir aber, dass wir nach den besagten 10-15 min fertig sein könnten, weil alles danach für mich so anstrengend und unangenehm ist...
    Mein Mann weiß das alles, wir reden oft und viel darüber, leider breitet sich dabei aber meistens extreme Frust aus, weil alles so aussichtslos aussieht. Er kann nichts für seine Bedürfnisse und ich kann nicht eine Libido einfach herbeizaubern. Er kann nicht anders, als fast täglich das ganze zu thematisieren, sei es durch irgendwelche Sprüche, oder er sagt direkt, dass er gerade Lust hätte, oder er macht mir Komplimente für mein Aussehen, die in sexuelle Richtung gehen. So froh ich über seine Zuneigung bin, sie setzt mich gleichzeitig enorm unter Druck, das macht alles auch nicht besser... Ich fühle mich furchtbar, habe inzwischen das Gefühl, ich bin eine schlechte Ehefrau und ein "deffekter" Mensch. Ich habe Angst, dass mein Mann aufhören könnte, mich zu lieben. Inzwischen kommentiert er ja schon die Brüste und Hinterteile anderer Frauen und zeigt deutlich, dass er sie attraktiv und wie er sagt "lecker" findet. Was er nachts am Rechner macht und schaut, weiß ich nicht. Er ist an sich nicht der Typ fürs Fremdgehen, gerade deshalb macht mir das alles Sorgen.
    Und ja, ich habe schon an Paartherapie gedacht und ein wenig recherchiert, aber die Preise, die ich dabei gefunden habe, haben mich ungehauen. Ich kann mir die eigentlich kaum leisten und die Kassen übernehmen sowas nicht. Mein Elterngeld ist dreistellig, mein Mann arbetet zur Zeit nicht, da er vor einem Jahr einen Burnout bekam...

    Ich sehe im Moment echt keinen Ausweg, fühle mich nur schulding und das erhöht den Druck zustzlich. Keine Ahnung, ob mir jemand irgendwie helfen kann, aber zumindest wollte ich mir das von der Seele reden. Ich hoffe, es wird wieder, wenn ich abstille, wir wollten dass unser Sohn bis er 1 Jahr alt ist weiterhin gestillt wird, neben der Beikost.

    Jedenfalls, danke fürs Lesen, den Roman muss man erstmal überleben :) Danke, wirklich!

  2. #2
    lost-what ist offline Kampf-Prediger

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    Standard Re: Keine Lust auf Sex, dafür Angst und Schuldgefühle :(

    Hallo Daara,

    klingt alles sehr verzwickt, zugegeben.

    Bin zwar selbst zweifacher Vater, zu den Geburtsverletzungen kann ich aber nicht wirklich einen sinnvollen Beitrag leisten. Das ist eher Sache der Damen hier.

    Ob das ein Vorteil ist, dass Dein Mann ein Dauerläufer ist, ist Ansichtssache. Nachdem er aber seit einem Jahr nicht mehr arbeitet, ist er vermutlich aber auch zu ausgeruht. Sex vielleicht auch manchmal aus Langeweile?

    Ich denke, da kommt einiges zusammen. Finanzielle Sorgen, fehlende Bestätigung durch einen Job und als Ernährer, Deine Verletzungen, Kinderstress, Hormonelle Probleme uw..

    Er geht schon recht fair mit Dir um, erzeugt aber dennoch ein schlechtes Gewissen in Dir. Oder vielleicht gerade deswegen. Du kannst nicht aus Deiner Haut, er auch nicht. Ihr meint es beide gut miteinander: Du machst manchmal mit, ohne zu wollen und er lässt es, wenn er sieht, dass Du Dich zwingen musst. Grundsätzlich doch kein schlechter Ansatz, oder? Ihr solltet schauen, den Sex wieder zum Nebensache zu erklären, wenn auch zur wichtigsten. Er bestimmt aber nicht Euer Leben.

    Was ich definitiv bestätigen kann, das er als Mann wirklich Sex braucht. Was mich aber interessiert: was denkst Du, was genau lässt in Dir die Abneigung aufkommen? Sind es die Verletzungen?

  3. #3
    mamamaus15 ist offline Member

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    Standard Re: Keine Lust auf Sex, dafür Angst und Schuldgefühle :(

    Wie ist es mit lecken, fummeln,all den anderen schönen Sachen...Mir macht so etwas viel Spaß, und dazu braucht es nicht unbedingt selbst viel Lust...

  4. #4
    Daara ist offline newbie

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    Standard Re: Keine Lust auf Sex, dafür Angst und Schuldgefühle :(

    Hallo und danke für eure Antworten :)

    @Lost-What:
    Grundsätzlich ist es ein guter Ansatz, dass wir einander respektieren, das stimmt. Es ist, glaube ich, auch das einzige, was uns noch vor einer ernsthafteren Krise bewahrt. Nur während ich die doofe Zeit einfach gern aussitzen würde, möchte mein Liebster so schnell wie möglich etwas ändern. Er sagt immer wieder mal, ich solle wieder zum Arzt und mich behandeln lassen, es ist ihm nicht wirklich klar (oder er ignoriert es), dass sich das meiste nicht einfach mit einer Tablette oder sowas ändern lässt.

    Und was die Abneigung aufkommen lässt... ich glaube es ist irgendwie alles zusammen. Es ist nicht nur das körperliche Unwohlsein, auch die Angst vor unangenehmen Empfindungen spielt da mit, dazu noch eben die Müdigkeit, fehlende Ausdauer, keine Lust auf körperliche Anstrengung (Sport leider auch nicht) und - leider Gottes - auch die Tatsache, dass wir es irgendwie nicht immer hinbekommen, in der Pflege des Kleinen am selben Stran zu ziehen. Mein Mann möchte im Grunde nichts an sein Leben ändern, außer dass er jetzt das Baby überall mitnehmen oder betreuen lassen müsste. Ich bin der Meinung, dass man mit Kind erstmal nicht so leben kann, wie vorher ohne und dass man sich an den Kleinen anpassen muss. Ein Baby kann sich wohl kaum an die Schlafens- und Ausgehzeiten von Erwachsenen halten, oder? Jedenfalls haben wir vor dem Kind noch nie so viel gestritten und obwohl wir zivilisierte und recht ruhige Streitende sind, varunsichert das einen irgendwie. Somit bin ich emotional auch etwas unruhig und fühle mich ein Stück von meinem Mann entfernt. Gut möglich, dass das, zusammen mit allem anderen, auch eine Rolle spielt.

    @Mamamaus15:
    Hin und wieder nehmen wir uns ein wenig Zeit dafür, aber meistens führt es dazu, dass mein Mann sich wesentlich mehr wünscht und ich möchte ihn nicht immer abwimmeln, deshalb scheue ich mich davor, es sehr intensiv werden zu lassen. Und um ehrlich zu sein, viel Spaß macht es mir im Moment auch nicht. Ich merke einfach, ich bin mit dem Kopf gar nicht bei der Sache. Das ist eine meiner großen Macken, ich bin ein verkopfter Mensch und kann mich nur schwer fallen lassen. Leider...

  5. #5
    lost-what ist offline Kampf-Prediger

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    Standard Re: Keine Lust auf Sex, dafür Angst und Schuldgefühle :(

    Hallo Daara,


    glaub ich Dir, dass Du das gern aussitzen würdest. Das lässt sich so einfach aber nicht machen. Er hat keine Geburtsverletzung, keine nennenswerten hormonellen Schwankungen und einen ganz normalen, männlichen Trieb. Für ihn hat sich mit dem Kind nichts geändert. Dazu kommt, dass ihr in der Schwangerschaft auch nicht oft loslegen konntet, er auf das "danach" gehofft hat, und nun feststellt, dass es auch nun nicht geht, zumindest nicht so, wie er es von vor dem Kind kennt! Das zu ihm.

    Du bist ein Kopfmensch, und das ist gut. Dennoch tragen Kopf und Herz / Bauch bisweilen Kämpfe miteinander aus, wo der Kopf nicht immer der Klügere ist! Im ersten Kindsjahr gehen sehr viele Ehen zu Bruch. Aus dem Grund Sex, aber auch aus den erzieherischen Gründen, die Du auch angibst. Aber warum? Im Normalfall freuen sich BEIDE wie blöd über ihren Nachwuchs. Allerdings kommen beide aus unterschiedlichen Familien, mit anderen Werten, Methoden usw.. Glungen sind aber offenbar dennoch beide, sonst wär man nicht zusammen. Warum also dann über den Stil des anderen philosopieren? Beide meinen es gut mit dem eigenen Kind, beide wollen sein wohl, und keiner wird bewusst etwas tun, was dem Kind schadet. Es gibt aber nicht nur den eigenen Weg, sondern noch zahlreiche andere, ebenso gute und effektvolle Wege. Erziehung an einem Strang ist hilfreich und muss sein, aber dies gilt eigentlich nur für den groben Weg (Schulsystem, Werte etc.), nicht aber die oftmals unwichtigen Feinheiten. Da sollte und muss jeder Elternteil dem anderen einen Spielraum einräumen. Deswegen entfernt Ihr Euch aber nicht wirklich voneinander, ihr habt nur andere Lösungsansätze. Wichtig ist, beide zu akzeptieren. Bei der Erziehung und auch in der Beziehung. Du möchtest aussitzen, er am besten gestern den Stand von vorgestern zurück. Aber schlussendlich wollt ihr beide Eure gewohnte Normalität zurück.

    Wenn er das Kind mitnehmen will, ist es grundlegend auch nicht nur negativ zu werten: es gehört zu Euch! Wenn Du das Leben nach dem Kind richtest, ist das auch nicht falsch. Aber: Ihr ward ein Paar. Gebt das nicht auf! Ich habe z.B. auch immer gesagt: "Schatz - in 18-20 Jahren sind wir wieder allein. Das Gelingen setzt voraus, dass wir in erster Linie ein Paar bleiben und nicht zu Muttertieren mutieren." Das Kind ist ein großer Schritt, betrachtet auf EUCH und EURE Beziehung ist es aber nur eine Etappe. Ihr müsst schauen, dass Ihr ein Paar bleibt. Nur davon profitiert letztlich auch das Kind!
    Der perfekte Partner wird nie geboren, weil die eigene Definition des Begriffes "perfekt" sich schneller ändert, als man es selbst verstehen kann.

  6. #6
    mamamaus15 ist offline Member

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    Standard Re: Keine Lust auf Sex, dafür Angst und Schuldgefühle :(

    Liebe Daara, kannst Du versuchen Deinen Mann wieder mit anderen Augen zu sehen..quasi als würdest Du ihn zum 1.Mal sehen ?Gefällt er Dir noch, ist er attraktiv,riecht er gut? Möglich, das dadurch wieder so etwas wie Erotik entstehen kann. Im Alltag, ganz ohne gerade Sex zu haben.
    Wenn euer Sohn etwa 10 bis 13 Monate alt ist erwachen auch Deine Hormone wider zum Leben weil weniger gestillt wird. Auch dadurch entsteht mehr Lust. .obendrein wird Dein Körper sich dadurch anders anfühlen.
    Nur Geduld und Mut- hab das schon soo oft erlebt und war jedes Mal wieder überrascht. Als wäre der Modus "Frau"oder "Mutter " aktiv- beides geht nur mit halber Kraft.

  7. #7
    Daara ist offline newbie

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    Standard Re: Keine Lust auf Sex, dafür Angst und Schuldgefühle :(

    Liebe Mamamaus,

    Danke für die lieben Worte, das macht mir auf jeden Fall Mut. Inzwischen ist wieder ein wenig Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Ich glaube, dass ich die Tage meinen ersten Eisprung nach der Geburt habe - im Unterleib zieht und schmerzt es ein wenig - und tatsächlich kam auch etwas wie Lust wieder vor, was wir sofort ausgenutzt haben. Ich hoffe, dass es ab jetzt nur bergauf gehen wird, mal sehen.
    Und ansonsten zu deinem Rat/Frage: durch die Depression, die bei meinem Mann mit dem Burout einherging, hat er die Körperpflege etwas vernachlässigt, das finde ich nicht so gut, aber wenn ich ihm etwas in Aussicht stelle, ist er immer ganx fix unter der Dusche :D

    Ich hätte da auch mal eine Frage an dich. Du hast dich als "Grossfamilienmama" gekennzeichnet und meintest, du hättest die Hormonveränderungen schon oft erlebt. Ist es denn bei jedem weiteren Kind so, wie man es beim ersten erlebt hat? Das heisst, ist es wahrscheinlich, dass ich die selben Probleme bekomme, wenn ich ein zweites Kind kriege?

  8. #8
    mamamaus15 ist offline Member

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    Standard Re: Keine Lust auf Sex, dafür Angst und Schuldgefühle :(

    Du hast mir ein Lächeln entlockt..das freut mich sehr dass es bei Dir ein wenig aufwärts zu gehen scheint.
    Zu Deiner Frage:ja ich habe es bei allen 10 Kindern so erlebt, quasi über 20 Jahre lang. Was Deine Probleme durch die Geburt angeht- das muss natürlich nicht wieder kommen! Aber dass Frau nach der Geburt von außen (fast ) wie die alte aussieht, aber innen so ganz anders tickt kommt immer wieder. Das hängt ja auch mit dem Stillen zusammen. Wenig Hormone machen wenig Lust, dazu was Kleines was alle zwei Stunden"Hunger"schreit. Eben genau wie Du es beschreibst.
    Ich habe mein jüngstes Kind (10 Mon) von meinem neuen Partner. Noch bis zur Geburt waren wir im Bett kaum zu bremsen. Aber dann, als man nach 5 Wo. wieder"durfte"- ja da wollte er bald nicht mehr so recht. Ich vermute dass wir Frauen da einfach auch wenig attraktiv auf die Männer wirken. Und meine nicht mal äußerliche Folgen des Mama werdens. Wohl der Grund, weshalb so viele Partnerschaften im 1.Jahr nach der Geburt enden. Fremdgehende Männer, inneres aussteigen, Streit. ...
    Ich hätte Dir gerne etwas schöneres gesagt, aber wenn das Kind seinen 1. Geburtstag feiert kommt die Chance dass es besser wird. 👪

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