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Thema: Meine Frau will keinen Sex mehr

  1. #381
    wischel ist offline Stranger

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    Standard Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

    Ich finde es wahnsinnig interessant, dass es ein Thema geschafft hat, ein ganzes Jahr lang „am Leben“ zu bleiben.

    Ein ähnliches Argument wie deine Frau habe ich auch, auch mein Mann hat sich wenig um die Kinder gekümmert. Allerdings ist das „nur“ das Vorzeig-Argument.

    Es gab Verletzungen seelischer Art, die viel tiefer gingen und gehen, die einen zunehmenden Abstand in mir auslösten. Ich hätte sofort !! darauf eingehen und mit ihm reden müssen, aber wie das nun mal so ist bei Verletzungen: Über manche kann man nicht sofort reden und muss erst mal für sich klarkommen. Und immer noch fehlen mir die Worte. Ich will auch nicht anklagen, ich halte nichts von Vorwürfen, zurücknehmen kann er diese Verletzungen nicht und eine Entschuldigung würde mir nicht weiterhelfen. Es sitzt tief.

    Eine Paartherapie? Hätte vielleicht geholfen, wir haben auch darüber gesprochen, aber genau wie deine Frau habe ich abgelehnt. Aus der durchaus begründeten Sorge, dass meine Ehe dann beendet gewesen wäre.

    Genau das wollte ich aber nicht! Kaum vorstellbar, aber ich liebe meinen Mann und möchte mit ihm alt werden. Ich kann mir keinen anderen Mann an meiner Seite vorstellen. Bislang habe ich noch niemanden kennengelernt, der ihm auch nur ansatzweise das Wasser reichen könnte und mit dem ich leben wollen würde.

    Klar hätte ich bei einer Trennung Angst gehabt, um meine Zukunft, die Zukunft meiner Kinder. Aber das wäre nicht wirklich ein Argument gewesen.
    Manchmal habe ich gehofft, dass er sich von mir trennt, dass er diesen Schritt macht, damit ich keine Entscheidung treffen musste. Umgekehrt ging es ihm genauso, das hat er mir mal gesagt in einem unserer vielen Gespräche (ich habe natürlich nichts gesagt)

    Aber, und das ist vielleicht anders als in deiner Ehe: Wir sind wirklich gute Freunde, verstehen uns gut, wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können, es gibt keinen Streit bzw höchst selten. Nur der Sex ... das läuft einfach nicht mehr. Ich kann meinen Kopf dabei nicht abschalten.

    Ratschläge sind auch Schläge sagt eine Bekannte von mir immer, deshalb verkneife ich mir so etwas. Überleg dir selbst, ob dir irgendetwas aus meiner „Geschichte“ weiterhilft. Wenn ja, würde es mich freuen.

    Last but not least: du kennst den Spruch „love it, change it or leave it“

    Liebe Grüße

  2. #382
    verzweifelterMann ist offline VerzweifelterMann

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    Standard Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

    Zitat Zitat von wischel Beitrag anzeigen
    Ich finde es wahnsinnig interessant, dass es ein Thema geschafft hat, ein ganzes Jahr lang „am Leben“ zu bleiben.

    Ein ähnliches Argument wie deine Frau habe ich auch, auch mein Mann hat sich wenig um die Kinder gekümmert. Allerdings ist das „nur“ das Vorzeig-Argument.

    Es gab Verletzungen seelischer Art, die viel tiefer gingen und gehen, die einen zunehmenden Abstand in mir auslösten. Ich hätte sofort !! darauf eingehen und mit ihm reden müssen, aber wie das nun mal so ist bei Verletzungen: Über manche kann man nicht sofort reden und muss erst mal für sich klarkommen. Und immer noch fehlen mir die Worte. Ich will auch nicht anklagen, ich halte nichts von Vorwürfen, zurücknehmen kann er diese Verletzungen nicht und eine Entschuldigung würde mir nicht weiterhelfen. Es sitzt tief.

    Eine Paartherapie? Hätte vielleicht geholfen, wir haben auch darüber gesprochen, aber genau wie deine Frau habe ich abgelehnt. Aus der durchaus begründeten Sorge, dass meine Ehe dann beendet gewesen wäre.

    Genau das wollte ich aber nicht! Kaum vorstellbar, aber ich liebe meinen Mann und möchte mit ihm alt werden. Ich kann mir keinen anderen Mann an meiner Seite vorstellen. Bislang habe ich noch niemanden kennengelernt, der ihm auch nur ansatzweise das Wasser reichen könnte und mit dem ich leben wollen würde.

    Klar hätte ich bei einer Trennung Angst gehabt, um meine Zukunft, die Zukunft meiner Kinder. Aber das wäre nicht wirklich ein Argument gewesen.
    Manchmal habe ich gehofft, dass er sich von mir trennt, dass er diesen Schritt macht, damit ich keine Entscheidung treffen musste. Umgekehrt ging es ihm genauso, das hat er mir mal gesagt in einem unserer vielen Gespräche (ich habe natürlich nichts gesagt)

    Aber, und das ist vielleicht anders als in deiner Ehe: Wir sind wirklich gute Freunde, verstehen uns gut, wissen, dass wir uns aufeinander verlassen können, es gibt keinen Streit bzw höchst selten. Nur der Sex ... das läuft einfach nicht mehr. Ich kann meinen Kopf dabei nicht abschalten.

    Ratschläge sind auch Schläge sagt eine Bekannte von mir immer, deshalb verkneife ich mir so etwas. Überleg dir selbst, ob dir irgendetwas aus meiner „Geschichte“ weiterhilft. Wenn ja, würde es mich freuen.

    Last but not least: du kennst den Spruch „love it, change it or leave it“

    Liebe Grüße
    Hallo Wischel,

    Ist eine Möglichkeit dass es bei meiner Frau so ist, ich weiß es nicht!

    Was waren das für Verletzungen? Das würde mich sehr interessieren und vielleicht könnte ich daraus Rückschlüsse ziehen und würde mir eventuell sehr helfen.

    „Change it“ versuche ich bereits sehr lange, jedoch ohne Erfolg.

    Liebe Grüße

  3. #383
    wischel ist offline Stranger

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    Standard Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

    Zitat Zitat von verzweifelterMann Beitrag anzeigen
    Hallo Wischel,

    Ist eine Möglichkeit dass es bei meiner Frau so ist, ich weiß es nicht!

    Was waren das für Verletzungen? Das würde mich sehr interessieren und vielleicht könnte ich daraus Rückschlüsse ziehen und würde mir eventuell sehr helfen.

    „Change it“ versuche ich bereits sehr lange, jedoch ohne Erfolg.

    Liebe Grüße

    Ich möchte nicht detailliert beschreiben, was im Laufe der Zeit gesagt wurde.
    Es ging um unseren Sex. Ich war ziemlich unerfahren, er nicht. Anfangs lief alles gut, ich „lernte dazu“ und wir hatten unseren Spaß - dachte ich, später kamen Zweifel in mir hoch.

    Problematisch wurde es nach dem ersten Kind. Da waren wir ungefähr schon 5 Jahre zusammen. Ich denke, es geht allen jungen Eltern so: alles ist neu, aufregend und man ist immer hundemüde. Der Sex wurde weniger, ich war öfter lustlos.

    Natürlich schliefen wir trotzdem miteinander, auch regelmäßig, wenn auch nicht so oft. Aber er war nicht mehr so entspannt.
    Seine Bemerkungen dazu (sowohl was Häufigkeit betraf als auch die Art von Sex) und wie er sich verhalten hat, fand ich sehr verletzend. Ohne auf Einzelheiten eingehen zu wollen, sag ich mal, dass er „seinen Stiefel“ in gewohnter Manier durchzog und nicht gewillt war, sich an meine veränderten Bedürfnisse anzupassen. Außerdem kommentierte er meine Empfindungen in etwas respektloser Weise und setzte sich über Vorschläge meinerseits hinweg.

    Irgendwann hatte ich dann einfach keine Lust mehr auf ihn.

    Es gab viele Gespräche darüber, die allerdings meistens Monologe seinerseits waren, weil ich dachte, es lohne sich nicht, meine Ansichten zigmal zu wiederholen, wenn er nicht bereit ist, etwas zu ändern und sei es nur in kleinen Details.

    Wir haben immer mal wieder miteinander geschlafen, aber es wurde seltener und letztlich nun gar nicht mehr.

    Ich weiß nicht, ob dir eine Idee kommt, was du in deiner Ehe ändern könntest. Ich drücke dir die Daumen, dass du das Ruder noch umwerfen kannst.

    Bei mir hätte geholfen, mir etwas mehr Achtsamkeit und Respekt in Bezug auf meine sexuellen Wünsche entgegenzubringen. Den ganzen Familienkrams mit Kindern schaffe ich schon gut allein, da brauche ich keine Unterstützung und ein bisschen hilft er ja auch im Haushalt.

    Das Verzeihen hätte Zeit gebraucht, Geduld ... Beides hat nicht geklappt
    Dennoch führen wir eine sehr gute Gemeinschaft auf geschwisterliche Art :-/

    Liebe Grüße

  4. #384
    verzweifelterMann ist offline VerzweifelterMann

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    Standard Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

    Zitat Zitat von wischel Beitrag anzeigen
    Ich möchte nicht detailliert beschreiben, was im Laufe der Zeit gesagt wurde.
    Es ging um unseren Sex. Ich war ziemlich unerfahren, er nicht. Anfangs lief alles gut, ich „lernte dazu“ und wir hatten unseren Spaß - dachte ich, später kamen Zweifel in mir hoch.

    Problematisch wurde es nach dem ersten Kind. Da waren wir ungefähr schon 5 Jahre zusammen. Ich denke, es geht allen jungen Eltern so: alles ist neu, aufregend und man ist immer hundemüde. Der Sex wurde weniger, ich war öfter lustlos.

    Natürlich schliefen wir trotzdem miteinander, auch regelmäßig, wenn auch nicht so oft. Aber er war nicht mehr so entspannt.
    Seine Bemerkungen dazu (sowohl was Häufigkeit betraf als auch die Art von Sex) und wie er sich verhalten hat, fand ich sehr verletzend. Ohne auf Einzelheiten eingehen zu wollen, sag ich mal, dass er „seinen Stiefel“ in gewohnter Manier durchzog und nicht gewillt war, sich an meine veränderten Bedürfnisse anzupassen. Außerdem kommentierte er meine Empfindungen in etwas respektloser Weise und setzte sich über Vorschläge meinerseits hinweg.

    Irgendwann hatte ich dann einfach keine Lust mehr auf ihn.

    Es gab viele Gespräche darüber, die allerdings meistens Monologe seinerseits waren, weil ich dachte, es lohne sich nicht, meine Ansichten zigmal zu wiederholen, wenn er nicht bereit ist, etwas zu ändern und sei es nur in kleinen Details.

    Wir haben immer mal wieder miteinander geschlafen, aber es wurde seltener und letztlich nun gar nicht mehr.

    Ich weiß nicht, ob dir eine Idee kommt, was du in deiner Ehe ändern könntest. Ich drücke dir die Daumen, dass du das Ruder noch umwerfen kannst.

    Bei mir hätte geholfen, mir etwas mehr Achtsamkeit und Respekt in Bezug auf meine sexuellen Wünsche entgegenzubringen. Den ganzen Familienkrams mit Kindern schaffe ich schon gut allein, da brauche ich keine Unterstützung und ein bisschen hilft er ja auch im Haushalt.

    Das Verzeihen hätte Zeit gebraucht, Geduld ... Beides hat nicht geklappt
    Dennoch führen wir eine sehr gute Gemeinschaft auf geschwisterliche Art :-/

    Liebe Grüße
    Hallo Wischel,

    Danke für deine Ausführungen. Parallelen zu mir kann ich da (zum Glück) weitestgehend nicht feststellen. In deinem Fall kann ich Dein Verhalten verstehen.

    Unser Sexualleben ging logischerweise nach dem ersten Kind zurück, ist nach dem zweiten noch mehr eingeschlafen und ist seit 1,6 Jahren auf null. Respektlos habe ich sie niemals behandelt oder kommentiert. Denn ich habe sehr großen Respekt vor ihr. Ich habe sie zig mal nach ihren Wünschen und Vorstellungen gefragt und immer die Antwort „alles gut“ bekommen. Wenn sie vielleicht irgendwann mal etwas gesagt hätte was sie gerne anders hätte, hätte ich selbstverständlich reagiert! Hat sie aber niemals.

    Ich kann nicht sagen wie es zu unserer jetzigen Situation gekommen ist. Ich vermute wesentlich dazu beigetragen hat die Tatsache dass ich nie locker gelassen habe und des Öfteren nachgefragt habe. Aus dem Grund weil ich merkte wie sehr das ganze an unserer Beziehung nagt. Sie hat damit offensichtlich kein Problem, ich schon. Ich kann einfach nicht in einer solch lieblosen Beziehung leben, ich weiß gar nicht mehr wann ich den letzten (liebevollen) Kuss bekommen habe. Ich wurde depressiv, habe über einen längeren Zeitraum AD genommen, was es nicht wirklich verbessert hat. Mein depressiver Zustand stört / nervt sie ebenfalls, kann ich aber nicht ändern, so gerne ich das wollte. Das interessiert sie nicht, ist mein alleiniges Problem. Ich fühle mich so sehr im Stich gelassen.

    Ich habe immer mein Bestes gegeben und versucht etwas zu ändern, sie nicht. Zumindest sieht es so aus. Und alleine kann ich die Situation niemals verbessern. Mit ihr reden hilft nicht, im Gegenteil. Ich bin mir relativ sicher dass wenn sich nichts ändert dies früher oder später unsere Ehe kosten wird.

    Mir scheint es so, als ob sie ihre „neue Freiheit“ genießt und bis aufs Messer verteidigt, koste es was es wolle (Ehe, Famile). Eine Freiheit des eigenen Willens der eigentlich selbstverständlich ist, den ich ihr wirklich niemals genommen habe!

    Ich denke ganz sicher dass sie keine Lust mehr auf mich hat, verabscheuen träfe es besser. Und ich weiß nicht was ich ändern könnte um dies zu ändern oder ob es vermutlich zu spät ist. Darüber reden tut und will sie ja wie gesagt nicht darüber. Sie sieht keinen Handlungsbedarf bei sich. Sie ist die „starke Frau“ die ihre „neu erlangte Freiheit“ genießt, sie braucht mich dazu nicht!

    Wie geht dein Mann damit um? Ist er „zufrieden„ damit? Hast du jemals in Erwägung gezogen was daran zu ändern, bzw. hast du dies versucht?

    Liebe Grüße

  5. #385
    wischel ist offline Stranger

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    Standard Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

    Zitat Zitat von verzweifelterMann Beitrag anzeigen

    Hallo Wischel,

    Respektlos habe ich sie niemals behandelt oder kommentiert. Denn ich habe sehr großen Respekt vor ihr. Ich habe sie zig mal nach ihren Wünschen und Vorstellungen gefragt und immer die Antwort „alles gut“ bekommen. Wenn sie vielleicht irgendwann mal etwas gesagt hätte was sie gerne anders hätte, hätte ich selbstverständlich reagiert! Hat sie aber niemals.

    Hast du dir eigentlich jemals einen Porno zusammen mit ihr angesehen? (Woraus du vielleicht hättest Rückschlüsse auf ihre Vorlieben ziehen können)
    Vielleicht traut sie sich nicht, ihre Wünsche zu formulieren.

    Zitat Zitat von verzweifelterMann Beitrag anzeigen
    Ich kann nicht sagen wie es zu unserer jetzigen Situation gekommen ist. Ich vermute wesentlich dazu beigetragen hat die Tatsache dass ich nie locker gelassen habe und des Öfteren nachgefragt habe.
    Immer dieselbe Leier kann natürlich nerven :-/

    Zitat Zitat von verzweifelterMann Beitrag anzeigen
    Aus dem Grund weil ich merkte wie sehr das ganze an unserer Beziehung nagt. Sie hat damit offensichtlich kein Problem, ich schon. Ich kann einfach nicht in einer solch lieblosen Beziehung leben, ich weiß gar nicht mehr wann ich den letzten (liebevollen) Kuss bekommen habe.
    Naja, aber verlassen willst du sie nicht. Sind Geldsorgen und Kinder vorgeschobene Argumente? Hast du Angst vor dem Alleinleben?

    Zitat Zitat von verzweifelterMann Beitrag anzeigen
    Ich wurde depressiv, habe über einen längeren Zeitraum AD genommen, was es nicht wirklich verbessert hat. Mein depressiver Zustand stört / nervt sie ebenfalls, kann ich aber nicht ändern, so gerne ich das wollte. Das interessiert sie nicht, ist mein alleiniges Problem. Ich fühle mich so sehr im Stich gelassen.
    Es ist nicht leicht, mit einem depressiven Partner zu leben. Hast du eine Therapie gemacht? Oder nur AD auf Anraten eines Hausarztes oder sogar nur verschreibungsfreie Medikamente aus der Apotheke genommen?

    Zitat Zitat von verzweifelterMann Beitrag anzeigen
    Ich habe immer mein Bestes gegeben und versucht etwas zu ändern, sie nicht. Zumindest sieht es so aus. Und alleine kann ich die Situation niemals verbessern. Mit ihr reden hilft nicht, im Gegenteil. Ich bin mir relativ sicher dass wenn sich nichts ändert dies früher oder später unsere Ehe kosten wird.
    Viel schlimmer kann es aber nicht werden, oder?

    Zitat Zitat von verzweifelterMann Beitrag anzeigen
    Mir scheint es so, als ob sie ihre „neue Freiheit“ genießt und bis aufs Messer verteidigt, koste es was es wolle (Ehe, Famile). Eine Freiheit des eigenen Willens der eigentlich selbstverständlich ist, den ich ihr wirklich niemals genommen habe!
    Ehrlich?: Ich fand es auch befreiend, als das stets wiederkehrende Thema mit immer denselben Argumenten endlich ein Ende fand. Ich konnte es nicht mehr hören. Zudem kam es immer auf den Tisch, wenn mein Mann mal etwas zu viel getrunken hatte und es war sehr müßig, mit einem angetrunkenen Menschen zu reden :-(

    Zitat Zitat von verzweifelterMann Beitrag anzeigen
    Ich denke ganz sicher dass sie keine Lust mehr auf mich hat, verabscheuen träfe es besser. Und ich weiß nicht was ich ändern könnte um dies zu ändern oder ob es vermutlich zu spät ist
    Wenn es so ist, kannst du gar nichts (mehr) tun oder ändern. Manchmal entliebt sich jemand. Besser für dich, dich an den Gedanken zu gewöhnen und die Konsequenz (Trennung) vorzubereiten, sowohl mental als auch konkret.

    Zitat Zitat von verzweifelterMann Beitrag anzeigen
    Darüber reden tut und will sie ja wie gesagt nicht darüber. Sie sieht keinen Handlungsbedarf bei sich. Sie ist die „starke Frau“ die ihre „neu erlangte Freiheit“ genießt, sie braucht mich dazu nicht!
    Du wiederholst dich, drehst dich im Kreis. Suche dir therapeutische Hilfe - keine Paartherapie, sondern wegen deiner Depressionen, dann wirst du klarer sehen und vielleicht eine Lösung herbeiführen.
    Da sich im letzten Jahr nichts zum Besseren gewendet hat, wird es das auch in den nächsten Jahren nicht tun.
    Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Zitat Zitat von verzweifelterMann Beitrag anzeigen
    Wie geht dein Mann damit um? Ist er „zufrieden„ damit? Hast du jemals in Erwägung gezogen was daran zu ändern, bzw. hast du dies versucht?

    Liebe Grüße
    Es fehlt etwas in unserer Ehe, womit viele Paare sicher nicht leben wollen würden. Auch wir sind beide nicht 100%ig zufrieden damit, haben uns unser gemeinsames Leben anders vorgestellt. Aber wir haben einen Weg gefunden, damit umzugehen und unsere Ehe ist uns beiden wichtig, weil wir wissen, was wir aneinander haben. Keiner will ohne den anderen leben.
    Ich vermute mal, dass mein Mann die eine oder andere Affäre hat. Ich will es nicht konkret wissen und solange das nicht unser gemeinsames Leben beeinträchtigt, soll er machen. Er nimmt mir ja nichts weg. Und wir sind so alt, dass keiner von uns noch mal eine neue Ehe/Beziehung eingehen würde. Das magst du anzweifeln, aber ich bin mir sicher :-), aus Gründen, die ich hier nicht weiter ausführen will.
    Wie ich mit dem Leben ohne Sex umgehe? Zur Zeit begnüge ich mich mit „Spielzeug“, was die Zukunft bringt, wird man sehen ...

    Liebe Grüße und viel Kraft für deine zu fällenden Entscheidungen, denen du nicht ewig aus dem Weg gehen kannst

    Wischel
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  6. #386
    verzweifelterMann ist offline VerzweifelterMann

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    Standard Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

    Zitat Zitat von wischel Beitrag anzeigen
    Hast du dir eigentlich jemals einen Porno zusammen mit ihr angesehen? (Woraus du vielleicht hättest Rückschlüsse auf ihre Vorlieben ziehen können)
    Vielleicht traut sie sich nicht, ihre Wünsche zu formulieren.
    Nein, habe ich nicht. Das wäre undenkbar.


    Zitat Zitat von wischel Beitrag anzeigen
    Immer dieselbe Leier kann natürlich nerven :-/
    Natürlich. Aber wenn ich sie dazu bewegen will etwas zu tun ist das doch die einzige Möglichkeit! Ich kann und will es ihr doch nicht so einfach machen dass sie das Thema einfach unter den Teppich kehren kann. Sie sollte doch im Idealfall ebenfalls erkennen das dringendster Handlungsbedarf besteht, dass es 5 vor 12 ist. Auch wenn ich damit keinen Erfolg habe, aber wie gesagt: meine einzige Möglichkeit.

    Zitat Zitat von wischel Beitrag anzeigen
    Naja, aber verlassen willst du sie nicht. Sind Geldsorgen und Kinder vorgeschobene Argumente? Hast du Angst vor dem Alleinleben?
    Geldsorgen ganz sicher nicht! Kinder ja, wobei ich das nicht als vorgeschoben bezeichnen würde! Der Hauptgrund: weil ich sie immer noch liebe, weil sie immer noch die Liebe meines Lebens ist. Auch wenn sie mir das in letzter Zeit enorm schwierig macht und das Ganze langsam nachlässt. Wir haben ansonsten ein sorgenfreies und finanziell gesichertes Leben, ich liebe meine Kinder über alles, möchte diese auch täglich um mich rum haben.
    Ich habe immer wieder mal den Verdacht dass meine Frau dies weiß und sich "zunutze macht" ("… der hängt so an seinen Kindern und seinem bisherigen Leben, der wird nicht gehen …").
    All dies will ich nicht aufgeben ohne bis zum bitteren Ende gekämpft zu haben. Aber irgendwann muss ich wohl die Reißleine ziehen bevor es den letzten Rest von mir auch noch zerstört.

    Zitat Zitat von wischel Beitrag anzeigen
    Es ist nicht leicht, mit einem depressiven Partner zu leben. Hast du eine Therapie gemacht? Oder nur AD auf Anraten eines Hausarztes oder sogar nur verschreibungsfreie Medikamente aus der Apotheke genommen?
    Verschreibungspflichtige AD, vom Hausarzt auf meinen Wunsch hin verschrieben.


    Zitat Zitat von wischel Beitrag anzeigen
    Viel schlimmer kann es aber nicht werden, oder?
    Nein, kann es eigentlich nicht!

    Zitat Zitat von wischel Beitrag anzeigen
    Ehrlich?: Ich fand es auch befreiend, als das stets wiederkehrende Thema mit immer denselben Argumenten endlich ein Ende fand. Ich konnte es nicht mehr hören. Zudem kam es immer auf den Tisch, wenn mein Mann mal etwas zu viel getrunken hatte und es war sehr müßig, mit einem angetrunkenen Menschen zu reden :-(
    Ein Ende wird das bei uns nie finden, zumindest nicht solange wir noch in einer "Beziehung" sind. Denn ich finde ich bin noch zu jung um auf Liebe und Sexualität zu verzichten, sofern man dafür jemals zu alt sein könnte.
    Alkohol ist bei mir kein Thema, schon gar nicht in der Situation in der wir uns befinden, bzw. alkoholisiert darüber sprechen. Ich habe im letzten
    Jahr fast kein Alkohol getrunken, war bei Partys und Festen etc. fast immer der Fahrer, aus der Angst heraus Gefallen daran finden zu können und
    es zum Dauerzustand werden könnte, sozusagen Flucht in Alkohol. Helfen würde das überhaupt nicht.

    Zitat Zitat von wischel Beitrag anzeigen
    Wenn es so ist, kannst du gar nichts (mehr) tun oder ändern. Manchmal entliebt sich jemand. Besser für dich, dich an den Gedanken zu gewöhnen und die Konsequenz (Trennung) vorzubereiten, sowohl mental als auch konkret.(
    Ich bin dabei mich an den Gedanken zu gewöhnen, zumindest versuche ich es! Ich fände aber, der Fairness halber, sollte sie mir das dann sagen und sich nicht permanent darüber ausschweigen.


    Zitat Zitat von wischel Beitrag anzeigen
    Es fehlt etwas in unserer Ehe, womit viele Paare sicher nicht leben wollen würden. Auch wir sind beide nicht 100%ig zufrieden damit, haben uns unser gemeinsames Leben anders vorgestellt. Aber wir haben einen Weg gefunden, damit umzugehen und unsere Ehe ist uns beiden wichtig, weil wir wissen, was wir aneinander haben. Keiner will ohne den anderen leben.
    Ich vermute mal, dass mein Mann die eine oder andere Affäre hat. Ich will es nicht konkret wissen und solange das nicht unser gemeinsames Leben beeinträchtigt, soll er machen. Er nimmt mir ja nichts weg. Und wir sind so alt, dass keiner von uns noch mal eine neue Ehe/Beziehung eingehen würde. Das magst du anzweifeln, aber ich bin mir sicher :-), aus Gründen, die ich hier nicht weiter ausführen will.
    Wie ich mit dem Leben ohne Sex umgehe? Zur Zeit begnüge ich mich mit „Spielzeug“, was die Zukunft bringt, wird man sehen ...
    Finde ich gut dass das in Eurem Fall funktioniert. Würde bei meiner Frau vermutlich auch funktionieren, bei MIR nicht. Ich bin nicht der Mann für
    Affären etc., das einzige was ich eigentlich möchte ist eine funktionierende Beziehung. Bei der beide Kompromisse eingehen, sich gegenseitig zeigen dass sie sich lieben … Harmonie und Glück. Sex, was für mich definitiv dazugehört, kommt dann von ganz alleine und sollte keine Bringschuld sein. Ich denke nicht dass ich da zu viel von meinem Leben erwarte.

    Als zu alt für eine neue Beziehung sehe ich mich definitiv nicht! Neue Ehe vermutlich nicht (… gebrannte Kinder …) , aber wer weiß was die Zukunft bringt …

    Liebe Grüße

  7. #387
    urgestein1972 ist offline enthusiast

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    Standard Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

    Hallo Verzweifelter Mann,
    ich wollte mal fragen wie du die Feiertage und den Jahreswechsel verbracht hast ?

    Das ist ja oft eine Zeit wo man mehr Zeit für/miteinander hat.

    Ich glaube nicht das du Nähe mit deiner Frau gefunden hast , aber vielleicht gab es ja das ein oder andere fruchtbare Gespräch.
    Wie habt ihr als Famileie Weihnachten erlebt ?

    Hast du deiner Frau ein Weihnachtsgeschenk gemacht ?
    Wer hat die Geschenke für Eure Kinder besorgt, bzw. habt ihr Euch im Vorfeld darüber ausgetauscht ?

    Wie du die Situation der "letzten" Jahre beschrieben hast interessiert es mich, wie Euer miteinander vor und an dem Fest funktioniert hat, bzw. wie Ihr da als Familie funktioniert.
    Was meinst du wie werdet ihr von außen Freunde/Familie wahrgenommen ?
    Ist deiner Frau Eure Außendarstellung egal, gibt es neben diesem Forum noch ander Leute die Eure Situation kennen ?

  8. #388
    verzweifelterMann ist offline VerzweifelterMann

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    Standard Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

    Zitat Zitat von urgestein1972 Beitrag anzeigen
    Hallo Verzweifelter Mann,
    ich wollte mal fragen wie du die Feiertage und den Jahreswechsel verbracht hast ?
    Eigentlich so wie immer, nur nicht so harmonisch.

    Zitat Zitat von urgestein1972 Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht das du Nähe mit deiner Frau gefunden hast , aber vielleicht gab es ja das ein oder andere fruchtbare Gespräch.
    Wie habt ihr als Famileie Weihnachten erlebt ?
    Nein, gab es nicht. Würde ja auch kein Ergebnis bringen. Zu oft versucht. Weihnachten ändert da auch nichts. Eher im Gegenteil. Die Kinder
    haben Ferien und sind permanent da, was den Stresslevel bei ihr hoch hält. Wir haben Weihnachten als Familie sehr oberflächlich erlebt, wir
    sind ja eigentlich auch keine Familie mehr.

    Zitat Zitat von urgestein1972 Beitrag anzeigen
    Hast du deiner Frau ein Weihnachtsgeschenk gemacht ?
    Wer hat die Geschenke für Eure Kinder besorgt, bzw. habt ihr Euch im Vorfeld darüber ausgetauscht ?
    Nein ich habe meiner Frau nichts geschenkt. Wir haben eigentlich mal ausgemacht dass wir uns nichts schenken. Daran gehalten haben wir
    uns fast nie. Ich dieses Jahr schon. Sie hat mir was geschenkt, was ich als sehr unangenehm empfand. Genauso wie Tage später zu meinem
    Geburtstag. Ich möchte eigentlich nichts Materielles von ihr. Die Weihnachtsgeschenke hat meine Frau besorgt, ich kann nicht mal sagen
    ob wir darüber im Vorfeld geredet haben. Ich glaube nicht.

    Zitat Zitat von urgestein1972 Beitrag anzeigen
    Wie du die Situation der "letzten" Jahre beschrieben hast interessiert es mich, wie Euer miteinander vor und an dem Fest funktioniert hat, bzw. wie Ihr da als Familie funktioniert.
    Was meinst du wie werdet ihr von außen Freunde/Familie wahrgenommen ?
    Ist deiner Frau Eure Außendarstellung egal, gibt es neben diesem Forum noch ander Leute die Eure Situation kennen ?
    Wir "funktionieren" im Haushalt irgendwie nebenher, als Einheit ganz sicher nicht. Von außen werden wir sicherlich nicht positiv wahrgenommen,
    verbergen lässt sich das natürlich nicht. Meine Frau kann das sehr gut überspielen, ich denke ihr sieht man das nicht so gut an wie mir. Die
    Außendarstellung ist meiner Frau sicher nicht egal, sie macht nach Außen immer einen guten Eindruck. Dies geht natürlich nur begrenzt. Aber
    da sie ja kein Interesse an Veränderung hat spielt das vermutlich eine untergeordnete Rolle. Es gibt noch zwei Personen die unsere Situation
    detailliert kennen die ihr sehr nahe stehen. Auch diese beiden begreifen ihr Verhalten nicht und haben versucht zu "intervenieren", kommen
    aber in keinster Weise an sie ran. Sie ist zu überzeugt von ihrem Tun und Handeln.

    Ich hatte die letzten Tage sehr viel Zeit um nachzudenken. Ich denke das zwischen uns kann nicht mehr funktionieren. Ich renne ständig gegen
    Wände, werde depressiv, sie tut gar nichts und hält mir mein Verhalten vor, ich würde sie unter Druck setzen. Ich tue aber in dieser Richtung wirklich gar nichts. Sie meint ich würde zu viel erwarten. Wenn eine Umarmung und ein liebevoller Kuss in einer Beziehung zu veil erwartet ist, ja, dann erwarte ich wohl zu viel. Ich glaube auch nicht dass sich die Situation jemals ändern wird, wieso auch.

    Ich denke wir sind nicht mehr kompatibel, wenn sie nicht bereit ist nur ein kleines Bisschen an unserer Ehe zu arbeiten haben wir keine Chance. Und das tut sie nun mal nicht, aus was für Gründen auch immer. Dann ist das für sie wohl eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Der Aufwand scheint sich nicht zu lohnen. Mag gut sein dass ich der Grund dafür bin, aber ich kann mich selbst nun mal nicht austauschen. Dann soll sie losgehen und sich einen Partner suchen wie sie sich ihn wünscht, auch als guten "Ersatzvater" für unsere Kinder, und mich bitte davon in Kenntnis setzen.

    Ich habe für mich beschlossen mich langsam von ihr zu lösen. Versuchen die Situation wie sie ist zu akzeptieren, nicht mehr zu kämpfen, kann ich auch nicht mehr. Objektiv gesehen spricht ausnahmslos alles dafür dass die kein Interesse an der Fortführung unserer Beziehung hat. Vielleicht täusche ich mich da ja, aber wie lange kann man hoffen ohne jegliches Anzeichen won gutem Willen? Jetzt mag der ein oder andere sagen: sie kann halt nicht, gib ihr Zeit. Vielleicht ist das so, auch wenn ich nicht mehr daran glaube. Vielleicht erkennt sie irgendwann was für Schäden ihr Verhalten angerichtet hat, vielleicht ist es ihr ja auch egal, vielleicht bin ich derjenige der nicht mehr beziehungsfähig ist, ich weiß es nicht.

    Ich sehe es nach wie vor so, dass wenn Sie Interesse hat sie es auch nur ein klein wenig zeigen könnte. Eine Umarmung, ein Kuss, und vor Allem: darüber reden! Tut sie alles nicht. Will sie alles nicht. Und mich macht das kaputt. Ich kann und will nicht länger in dieser Situation leben. Ich denke wir sind schon lange getrennt, nur direkt vollzogen hat es noch keiner.

    Wir werden die nächste Zeit vermutlich die WG, die wir seit geraumer Zeit haben, weiterführen, vor Allem der Kinder wegen. Irgendwann wird sicherlich was passieren, was weiß ich bis heute auch nicht. Vermutlich der Vollzug der Trennung, von welcher Seite weiß ich nicht.

  9. #389
    Happymen ist offline Stranger

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    Standard Re: Meine Frau will keinen Sex mehr

    Hab das mal gelesen, irgendwie unglaublich

    > Wir haben zwei wundervolle Wunschkinder mit 5 und 3 Jahren.
    >habe mehr oder weniger 4 Jahre im Gästezimmer >geschlafen.
    >Unsere Ehe ist, bis auf den fehlenden Sex, nicht schlecht und meine Frau ist damit zufrieden.
    >Vielleicht hat mir irgendjemand einen guten Rat oder hat schon Ähnliches erlebt oder gar behoben.

    Das soll ein schlechter Scherz sein, wenn meine Frau nachts nichts zum fassen in die Weichteile hat und regelmäßig reingesteckt wird, gibt’s von ihrer Seite ganz schnell Krach, wir sind jetzt 7 Jahre zusammen.

    Jede Frau ist anders, es ist aber auch kulturell bedingt, habe Ausländerin, bevor Sie mit mir ging hat Sie mir ganz deutlich gesagt, das SEX und Treue für Sie sehr wichtig ist.

    Wollte niemals heiraten, zum Glück ist es nicht schiefgegangen

    >Aktuell mache ich mir immer mehr Gedanken über Trennung, ich halte das einfach nicht mehr aus und bin am >Ende meiner Kräfte! Eine Trennung hätte für mich äußerst gravierende Folgen da ich, wie gesagt, >selbstständig bin und wir ein Haus haben. Finanziell wäre das mein Genickbruch.

    Sie hat doch bereits alles was Sie will, warum sollte Sie noch SEX mit Dir wollen, Sie hat finanziell ausgesorgt ?

    Deutsches Familienrecht ist sehr Väterfeindlich im Falle einer Trennung hat der Mann wenig Rechte, bereite dich mal gründlich vor, schau mal im trennungsfaq.com dann weißt Du was auf dich zukommt.

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