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Thema: Wie lange ohne ist "normal"

  1. #1
    DerMich ist offline Stranger

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    Standard Wie lange ohne ist "normal"

    Hallo Forenuser-leser,

    unsere Partnerschaft dauert nun schon 12 Jahre. Nachdem wir 2 Jahre verheiratet waren wurde meine Frau Schwanger und brachte unsere Tochter zur Welt. Die Beziehung ist eigentlich vollkommen in Ordnung. Wir sind liebevoll zueinander und zum Kind.
    Seit der Geburt haben wir Sex nur noch sehr sporadisch. Vielleicht alle zwei bis drei Monate.
    Jedes Gespräch darüber verläuft vollständig im Sande. Seit zwei Jahren ist es besonders schlimm und nun sind bereits 8 Monate "ohne" vergangen. Ist das normal? Die Beziehung ist toll, aber sie ist nicht gesprächsbereit in dieser Hinsicht und meine Frustration bekommt langsam überhand und ich spielte schon mehrfach mit dem Gedanken die Beziehung zu beenden.
    Bin ich also ein Freak oder ist es vermessen, wenn ich Sexualität in einer Partnerschaft einen hohen Stellenwert beimesse?

  2. #2
    Avatar von kaffeefrau
    kaffeefrau ist offline PMS sprich mich nicht an

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    Standard Re: Wie lange ohne ist "normal"

    sex gehört dazu keine frage und 8 monate ohne, kann ich mir nicht vorstellen, rede nochmal mit deiner frau biete ihr gespräche an und bloss nicht unter druck setzten und bevor du an trennung denkst würde ich an profesionelle hilfe für euch beide denken paartherapie oder so

  3. #3
    lorbeerblatt ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Wie lange ohne ist "normal"

    Zitat Zitat von DerMich Beitrag anzeigen
    Hallo Forenuser-leser,

    unsere Partnerschaft dauert nun schon 12 Jahre. Nachdem wir 2 Jahre verheiratet waren wurde meine Frau Schwanger und brachte unsere Tochter zur Welt. Die Beziehung ist eigentlich vollkommen in Ordnung. Wir sind liebevoll zueinander und zum Kind.
    Seit der Geburt haben wir Sex nur noch sehr sporadisch. Vielleicht alle zwei bis drei Monate.
    Jedes Gespräch darüber verläuft vollständig im Sande. Seit zwei Jahren ist es besonders schlimm und nun sind bereits 8 Monate "ohne" vergangen. Ist das normal? Die Beziehung ist toll, aber sie ist nicht gesprächsbereit in dieser Hinsicht und meine Frustration bekommt langsam überhand und ich spielte schon mehrfach mit dem Gedanken die Beziehung zu beenden.
    Bin ich also ein Freak oder ist es vermessen, wenn ich Sexualität in einer Partnerschaft einen hohen Stellenwert beimesse?

    hm, vielleicht fühlt sie sich seit der schwangerschaft nicht mehr so attraktiv wie vorher?
    manche frauen kommen überhaupt nicht klar damit, wenn sich ihr körper nach einer schwangerschaft verändert hat und wollen dann wegen ihren problemzonen auch nicht mehr so gern mit ihrem partner schlafen.

    wenn du vorher offen mit ihr über alles reden konntest und sie sich nach der schwangerschaft körperlich verändert hat (busen, bauch, gewicht usw), könnte der hund dort begraben liegen. alles gute!

  4. #4
    andrea-alexandra Gast

    Blinzeln Re: Wie lange ohne ist "normal"

    also für mich ist längere zeit ohne sex, absolut schlimm,weil ich jemand bin,der seinen partner sehr liebt und ihnauch gern um sich hat

  5. #5
    Avatar von Kelwitt
    Kelwitt ist offline Urlaubsministerin

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    Standard Re: Wie lange ohne ist "normal"

    Zitat Zitat von DerMich Beitrag anzeigen
    Hallo Forenuser-leser,

    unsere Partnerschaft dauert nun schon 12 Jahre. Nachdem wir 2 Jahre verheiratet waren wurde meine Frau Schwanger und brachte unsere Tochter zur Welt. Die Beziehung ist eigentlich vollkommen in Ordnung. Wir sind liebevoll zueinander und zum Kind.
    Seit der Geburt haben wir Sex nur noch sehr sporadisch. Vielleicht alle zwei bis drei Monate.
    Jedes Gespräch darüber verläuft vollständig im Sande. Seit zwei Jahren ist es besonders schlimm und nun sind bereits 8 Monate "ohne" vergangen. Ist das normal? Die Beziehung ist toll, aber sie ist nicht gesprächsbereit in dieser Hinsicht und meine Frustration bekommt langsam überhand und ich spielte schon mehrfach mit dem Gedanken die Beziehung zu beenden.
    Bin ich also ein Freak oder ist es vermessen, wenn ich Sexualität in einer Partnerschaft einen hohen Stellenwert beimesse?
    Normal gibt es nicht in dieser Hinsicht. Normal ist, was das Paar als normal definiert. Und das kann 'jeden Tag 3x' bis hin zu 'wir lassen das in Zukunft ganz' sein.

    Viel entscheidender ist bei Euch, dass und vor allem warum sich der Wunsch nach Sex so auseinanderentwickelt hat. Hängt es nur mit dem Kind zusammen (das ja nun kein Kleinkind mehr ist - also die 'ich bin zu müde, weil das Kind den ganzen Tag an mir hängt'-Ausrede gilt ja nun nicht mehr )? Oder ist etwas anderes vorgefallen?

    Was mir besonders zu denken gibt, das ist folgender Satz:

    aber sie ist nicht gesprächsbereit in dieser Hinsicht und meine Frustration bekommt langsam überhand
    Sprich: DU hast ein Problem mit dieser Sexlosigkeit, SIE blockt aber ab und lässt noch nichtmal Gespräche darüber zu. Sie ist also anscheinend (wie viele lustlosere Partner in einer Beziehung!) der Meinung, es sei DEIN Problem, und Du sollest sie damit in Ruhe lassen.

    Wer seinen Partner liebt und Ernst nimmt, wer ihn respektiert und will, dass es ihm gut geht (genauso wie einem selber), der blockt solche Gespräche nicht, sondern versucht, sich in den anderen hineinzuversetzen. Im Punkto Sex ist das natürlich eine Anforderung an beide - warum will der eine Sex und der andere nicht mehr? Welchen Anteil hat der eine Partner durch sein Verhalten, welchen der andere.

    In einer guten Partnerschaft kann man sowas klären und eine Lösung finden (und die kann natürlich auch 'Trennung' heißen!).

    Aber wenn nicht drüber geredet wird, dann verhärten sich die Fronten und es kommt ziemlich sicher zum Ausbruch (also zum Seitensprung).


    Versuch Deiner Frau klarzumachen, dass Du sie nicht bedrängen willst mit Deinen Wünschen, sondern dass Du einfach ein Mann bist, ein erwachsener Mensch mit sexuellen Bedürfnissen. Und dass es keine Lösung ist, NICHT darüber zu reden. Vielleicht ist eine Paarberatung eine Lösung? Denn vielleicht ist sie einfach nur sauer, dass Du (als Beispiel!) nie den Müll runterträgst, Dich nicht genug ums Kind kümmerst, was weiß ich. Nur kann sie's nicht so in Worte fassen.
    Worauf willst Du warten?

  6. #6
    Avatar von Mona64
    Mona64 ist offline Member

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    Standard Re: Wie lange ohne ist "normal"

    Nur alle 2 -3 Monate Sex ...das könnte ich mir nicht vorstellen. Sicher, das ist bei allen Paaren anders, aber ich finde es echt viel zu wenig. Hat sie dann wenigstens Lust, oder macht sie nur mit, damit du endlich Ruhe gibst?

  7. #7
    *Flower* ist offline enthusiast

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    Standard Re: Wie lange ohne ist "normal"

    Ich war mit meinem Mann über 20 Jahre zusammen, Sex hatten wir anfangs 2-3 x pro Woche, am Schluss noch 2-3 x pro Jahr. Ich hatte schlicht keine Lust auf Sex, allein der Gedanke daran hat mir abgelöscht. Trotzdem war das für mich damals "normal".

    Heute habe ich einen anderen Partner. Wir haben meist täglich Sex, manchmal vor dem Aufstehen und abends nochmals. Auch das erachte ich als "normal", obwohl es praktisch das komplette Gegenteil meiner früheren Erfahrungen ist.

    Wichtig scheint mir, dass es für beide passt, was nicht der Fall zu sein scheint (war bei mir während der Ehe auch so: Er wollte, ich nicht). Ich denke heute, dass eine Beziehung längerfristig nicht funktionieren kann wenn der Sex nicht stimmt und nein, ich finde es nicht egoistisch, dass für dich Sex wichtig ist. Ich behaupte, je weniger man bekommt, umso wichtiger wird es und du bist offenbar mehr als geduldig.

    Ich für meinen Teil bin sehr froh, dass ich heute so viel Spass am Sex habe und frage mich was all die Jahre mit meinem Mann falsch gelaufen ist. Ich habe viel verpasst, schön, dass ich es heute geniessen kann.

    *Flower*

  8. #8
    ---sternchen--- Gast

    Standard Re: Wie lange ohne ist "normal"

    Zitat Zitat von Kelwitt Beitrag anzeigen
    Normal gibt es nicht in dieser Hinsicht. Normal ist, was das Paar als normal definiert. Und das kann 'jeden Tag 3x' bis hin zu 'wir lassen das in Zukunft ganz' sein.

    Viel entscheidender ist bei Euch, dass und vor allem warum sich der Wunsch nach Sex so auseinanderentwickelt hat. Hängt es nur mit dem Kind zusammen (das ja nun kein Kleinkind mehr ist - also die 'ich bin zu müde, weil das Kind den ganzen Tag an mir hängt'-Ausrede gilt ja nun nicht mehr )? Oder ist etwas anderes vorgefallen?

    Was mir besonders zu denken gibt, das ist folgender Satz:



    Sprich: DU hast ein Problem mit dieser Sexlosigkeit, SIE blockt aber ab und lässt noch nichtmal Gespräche darüber zu. Sie ist also anscheinend (wie viele lustlosere Partner in einer Beziehung!) der Meinung, es sei DEIN Problem, und Du sollest sie damit in Ruhe lassen.

    Wer seinen Partner liebt und Ernst nimmt, wer ihn respektiert und will, dass es ihm gut geht (genauso wie einem selber), der blockt solche Gespräche nicht, sondern versucht, sich in den anderen hineinzuversetzen. Im Punkto Sex ist das natürlich eine Anforderung an beide - warum will der eine Sex und der andere nicht mehr? Welchen Anteil hat der eine Partner durch sein Verhalten, welchen der andere.

    In einer guten Partnerschaft kann man sowas klären und eine Lösung finden (und die kann natürlich auch 'Trennung' heißen!).

    Aber wenn nicht drüber geredet wird, dann verhärten sich die Fronten und es kommt ziemlich sicher zum Ausbruch (also zum Seitensprung).


    Versuch Deiner Frau klarzumachen, dass Du sie nicht bedrängen willst mit Deinen Wünschen, sondern dass Du einfach ein Mann bist, ein erwachsener Mensch mit sexuellen Bedürfnissen. Und dass es keine Lösung ist, NICHT darüber zu reden. Vielleicht ist eine Paarberatung eine Lösung? Denn vielleicht ist sie einfach nur sauer, dass Du (als Beispiel!) nie den Müll runterträgst, Dich nicht genug ums Kind kümmerst, was weiß ich. Nur kann sie's nicht so in Worte fassen.
    Liebe Kelwitt,

    so manches Mal in diesen Diskussionen hast du mir schon ein wenig zu holzhammermäßig geantwortet, gebe ich zu.

    Aber dieser Beitrag ist sehr schön und sehr einfühlend geschrieben und ich kann ihn nur zu 100 % unterschreiben.

    Schade, dass manche Partner nicht sehen, dass beide einen Anteil an eigentlich allen Situationen einer Beziehung haben. Mich macht das traurig...

  9. #9
    Avatar von Hanako
    Hanako ist offline Soul Sister

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    Standard Re: Wie lange ohne ist "normal"

    Es gibt da kein normal, kein anormal. Es gibt da kein Zuviel und kein Zuwenig. Menschen sind unterschiedlich gestrickt, haben unterschiedliche Lust und Vorstellungen, was Sex und Partnerschaft bedeuten. Du bist genauso wenig Freak, wenn du Sex willst, noch die andere Seite, wenn sie nicht möchte.
    Die Frage ist, ob man/frau die Andersartigkeit aushält. Das ist schwierig, manchmal unmöglich. Hält die Liebe, wenn es keinen Sex gibt?
    Ich bin da acht Jahre wirklich durch die (erotikfreie) Hölle gegangen, habe trotzdem an der Ehe festgehalten, wil ich ihn lieb(t)e, ohne zu wissen, ob sich was ändern wird - seit Anfang des Jahres hat sich was geändert. Wer weiß wie lange... vor allem weiß ich nicht, ob ich nochmals eine solche Druststrecke durchstehen kann. Kannst du sie durchstehen?
    Hanako

  10. #10
    mumoflea ist offline Stranger

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    Standard Re: Wie lange ohne ist "normal"

    Hallo!
    Naja, das kann ich verstehen, dass wenn nix mehr im Bett läuft, dass man gefrustet ist. habt ihr es mal mit Viagra probiert? Es gibt ja auch Viagra für die Frau! Ich habe es selber mal ausprobiert! ich und mein Schazti waren ganz hin und weg. Schau doch mal unter PillenVZ | Verzeichnis, Informationen, Erfahrungsberichte und Links rund ums Thema Potenzmittel rein. das ist eine ganz seriöse Seite, wo die billigsten online Apotheken vorgestellt werden und ausserdem gibt es zahlreiche Infos über Viagra und Co. reinschauen lohnt sich! Viel spaß beim testen! Und allen wieder viel spaß im Bett!
    Viele Grüße

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