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Thema: Häufigkeit PDA

  1. #11
    Avatar von Tanja2409
    Tanja2409 ist offline Poweruser
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    Standard Re: Häufigkeit PDA

    Zitat Zitat von Siamlady Beitrag anzeigen
    Liebe Hebamme Marlies,

    "bringen" tun einem solche Zahlen rein gar nichts. Nur kann man die Angelegenheit "PDA" etwas besser einschätzen. Ich höre im Bekanntenkreis immer nur: laß Dir bloß ne PDA geben. Wieso unnötig leiden? Beim Zahnarzt lässt du dir doch auch ne Spritze geben... Die, die das ohne PDA machen, sind irre. Wollen einen auf stark machen und quälen sich nur unnötig.

    Das hört sich an, als würde die große Mehrheit heute mit PDA entbinden und nur ein kleiner Teil sich ohne PDA durch die Geburt quälen. Darauf zielt meine Frage ab!

    Als Hebamme hat man ja ein "Gefühl" dafür, wie hoch der Anteil ist. Ich will keine empirisch belegbaren Zahlen haben!!!!
    ich finde es kommt sich auch immer auf einen selber an, was man ertragen kann und was nicht, das muss jeder für sich entscheiden. jeder empfindet schmerz anders und so ist es auch bei der geburt, manche frauen können es nicht ertragen, manchen macht es nicht soviel aus. klar tut es weh, das streitet keiner ab, aber man kann den schmerz bei der entbindung auch als was positives sehen und nicht nur als negativ.

    ich würd dir raten hör nicht auf die anderen, sondern auf dich selber, du wirst unter der geburt schon merken ob du es schaffst oder nicht, lass es einfach auf dich zukommen.

    auch nicht jeder braucht beim zahnarzt ne betäubung für alles, manch einer braucht auch ne vollnakrose, weil er so panik hat vorm zahnarzt.
    eintagimjuli gefällt dies

  2. #12
    HebammeMarlies ist offline Hebamme
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    Standard Re: Häufigkeit PDA

    Aus meiner Erfahrung kann ich nur raten sich nicht festzulegen. Weder auf eine Geburt im Wasser (oder was es sonst noch so gibt) noch auf mit oder ohne Betäubung.

    Man kann die Geburtssituation nicht einschätzen. Auch nicht wenn man bereits Kinder hat. Erfüllt Frau ihre eigenen Erwartungen nicht, endet es oft mit dem Gefühl versagt zu haben. Das braucht kein Mensch!
    Ich habe zuletzt nur noch Haugeburten gemacht. Von daher stellte sich die Frage nach PDA nicht.
    Ich würde die Frage im jeweiligen Krankenhaus stellen. Beispielsweise bei den Kreißsaalführungen.

    Dabei können bereits höchst unterschiedliche Zahlen herauskommen. Gefühlt sind es für mich eher mehr Frauen die keine wollen.
    "Man muß in der Geburtshilfe viel wissen,
    um wenig zu tun."

    Professor Dr. Dr. Willibald Pschyrembel
    (1901 - 1987), deutscher Frauenarzt und Gelehrter

    In diesem Sinne: Grüße von der Hebamme

  3. #13
    Avatar von Lissie78
    Lissie78 ist offline Jungsmama
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    Standard Re: Häufigkeit PDA

    Ich wollte ursprümglich keine PDA,aber nach 18h Wehen war ich total ko,so daß Hebamme und mein Mann mich zu einer PDA überredet haben.Da ich nur auf rechts liegen durfte ,hat die PDA sich nicht richtig verteilt und hat Hauptsächlich rechts gewirkt,so daß ich leider nie wirklich schmerzfrei gewesen bin.
    Nach 22h wollte ich nur noch einen KS,damit ich mich erholen kann,aber der kleine ist kurz darauf so gekommen.

    Ich werde mir die Option auf jeden Fall wieder offen halten jetzt beim zweiten Kind.
    Wenn man nämlich gar nicht mehr zur Ruhe kommt,hilft das weder dem Kind noch einem selbst.
    Meine Binos
    Neu hier.... bienchen1974 Nini2111
    Talbinos Heliozoan und Nordlicht1073
    Juli:Sternchen 16704
    cute.butterfly

    Alle Daumen für meine Binos und alle,die noch Kugelig werden wollen.
    Denn er hat seinen Engeln befohlen,daß sie Dich behüten auf all deinen Wegen



  4. #14
    florasoft ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Häufigkeit PDA

    Ich finde es am besten, wenn man das Ganze einfach auf sich zukommen lässt. Man informiert sich vorher, welche Optionen bestehen (Von Wassergeburt bis PDA) und wie diese vom Ablauf her sind (auch in Bezug auf KS, damit man hinterher nicht aus allen Wolken fällt, sollte es zum Notfall kommen) - und dann schaut man, was passiert und wie man in DIESEM Moment empfindet.

    Vorher kann man ja gar nicht abschätzen, wie man die Schmerzen empfinden wird, welche eventuellen Komplikationen auftreten KÖNNTEN, wie lange das Ganze dauert (2 Stunden oder 35 Stunden?) usw. usw. Da spielen ja 1000 Faktoren mit....

    In unserem GBV Kurs sagten die Hebammen: "Wer eine PDA nimmt, ist ein Versager". Unglaublich, aber wahr. Solche Kommentare sind ungefähr genauso hilfreich wie "Nimm bloß ne PDA, warum quälen?".

    Jeder empfindet doch anders und jede Geburt verläuft anders....
    Was soll man denn da im Voraus planen, urteilen, Druck aufbauen?

    Man kann sich nur informieren und danach vor allem eines versuchen: Einigermaßen entspannt bleiben und sich aufs Baby freuen. WIE es dann auf die Welt kommt, ist oft auch einfach Glückssache - und sollte hinterher (falls es zu PDA, KS oder sonstwas kommt) nie mit Versager-Gefühlen behaftet sein (Man ist doch mit PDA keine schlechtere Mutter und hat deshalb auch keine "weniger wertvolle Leistung erbracht". Wer die Geburt ohne PDA schafft, hat vllt. einfach mehr Glück gehabt mit den insgesamten UMSTÄNDEN der Geburt. Bei einigen Frauen wäre es ohne Hilfe von außen einfach nicht machbar. Fertig.). Ein Kind auf die Welt zu bringen ist - egal wie - eine SENSATION :))
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