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  1. #1
    Ritterstern ist offline journey (wo)man
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    Standard "Unstillbarer" Durst

    Liebe Hebamme,

    ich bin mit meinem 3. Kind in der 16. Schwangerschaftswoche. Mir fällt vermehrt auf, dass ich ständig großen Durst verspüre. Kaum habe ich ein Glas getrunken, habe ich das Gefühl, seit Stunden keinen Schluck getrunken zu haben.
    Von den zwei vorherigen Schwangerschaften kenne ich das nicht.

    Ist das normal oder sollte ich damit zum Arzt? Mein nächster regulärer Termin ist Mitte Dezember.

    Bei den zwei Schwangerschaften zuvor hatte ich keine Schwangerschaftsdiabetes ( die Werte waren grenzwertig, nach den Schwangerschaften wurde ich auch noch im Krankenhaus und 4 Wochen nach der Geburt auf Schwangerschaftsdiabetes getestet- alle Ergebnisse negativ). Mein zweites Kind kam allerdings nah am Termin mit 4.800g auf die Welt, das erste Kind (4 Wochen zu früh) mit 3.980g. Nun habe ich in einem Ratgeber gelesen, dass man den oGTT dann ggf. früher machen sollte weil der Durst ein Hinweis Süd Schwangerschaftsdiabetes sein kann. Ist das so?


    Da fällt mir gleich noch eine zweite Frage ein: meine ersten zwei Kinder sind ja nun eher Schwergewichte gewesen- beide allerdings spontan geboren (mit entsprechenden Blessuren bei mir). Nun denke ich doch schon etwas an Geburt Nr. 3. Ist es eher wahrscheinlich, dass es ( sofern voll ausgetragen) wieder so ein Brummer wird?? Ich strebe natürlich wieder eine Spontangeburt an, aber weiß nicht, ob ich dass noch einmal "überstehe" bei diesen Ausmaßen! Man leitet aber doch bestimmt nicht vorher ein, nur weil die Mutter eine Spontangeburt wünscht und Angst vor der 5kg Marke hat!? Einen Kaiserschnitt möchte ich nämlich nicht-sofern nicht nötig. Beim letzten sagte man, es hätte per Kaiserschnitt geholt werden sollen, hätte man das Gewicht richtig geschätzt (Die Schätzung lag bei 3.900g am Tag der Geburt).

    Vielen Dank fürs Lesen!

  2. #2
    Hebamme_Ines ist offline Optimistin
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    Standard Re: "Unstillbarer" Durst

    Liebe Ritterstern!
    Nicht nur der starke Durst, sondern auch ein vermehrter Harndrang, bzw eine große Urinmenge können auf eine Diabetes hinweisen. Aufschluss geben OGTT und die Messung des Hba1C, dem Wert für das sogenannte Zuckergedächtnis.
    Wenn du solch große Kinder ausgetragen hast, ist es ratsam, sich wie ein Diabetiker zu ernähren, das heisst auf die Menge der kurzkettigen Kohlenhydrate zu achten. Sie am besten komplett meiden. Eine entsprechende Ernährungsberatung bezahlt mitunter die Krankenkasse.
    Dann sollte das Kind auch eine durchschnittliche Größe erhalten.
    Wenn es normalgichtig wird, erübrigt sich die Beantwortung des zweiten Teils. Ist es das nicht, leiten die meisten Gynäkologen lieber ein, als eine Sectio zu machen beim 3. Kind.
    Aber es hängt sehr viel von dir und deiner Ernährung ab, wie der weitere Verlauf wird, ausser dein Mann und du seid beide 2,10m, dann können dabei auch keine kleinen Kinder entstehen. Aber ich denke, ihr seid normal gross gewachsen.

    Alles Gute dir,
    herzlichst Hebamme Ines

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