Hallo Vitamin,

ganz vielen Dank für deine liebe Antwort, die hat mir gut getan.
Ich bin nach wie vor ziemlich panisch bei dem Gedanken an eine autistische Störung bei meiner Maus. Im SPZ sind wir schon seit 3 Monaten, aber ehrlich gesagt bin ich davon sehr enttäuscht. Es wird kaum auf die tatsächliche Blickkontaktproblematik und die mittlerweile sehr deutlichen motorischen Defizite sowie Wahrnehmungsstörungen eingegangen. Zuletzt wurden wir an die Beratungsstelle für Sehbehinderte verwiesen - bin mal gespannt, ob das was bringt, denn ich vermute die Probleme ja vor allem bei der Wahrnehmung/Verarbeitung.
Außer der Physiotherapie machen wir eine Ergotherapie (Körperintensivtherapie KIT) und ich gehe zu einer Eltern-Baby-Psychologin, die sich um die Bindungsthematik kümmert. Derzeit versuche ich auch einen Termin bei der Autismusfrüherkennung zu bekommen.
Ja, 30 Monate können sehr lang sein, das kann ich sehr gut nachvollziehen - wenn man die ganze Zeit nicht sicher sein kann, dass es überhaupt noch klappt. Es ist wirklich sehr toll, zu hören, dass es doch immer weiter aufwärts geht mit den Minis, wenn auch in sehr kleinen Schrittchen. Das hoffe ich für unsere Maus natürlich auch, und wir tun alles, um sie irgendwie dabei zu unterstützen.
Die Rehakids hatte ich schonmal entdeckt, werde mich da demnächst mal anmelden. Hoffe nur, dass mich die Flut an krassen Diagnosen, die Kinder so haben können, nicht gleich wieder völlig umhaut.

Alles Liebe und das Beste für dich und deine Lieben!