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Thema: SGA

  1. #31
    wasserfall82 ist offline Stranger
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    Standard Re: SGA

    Die Werte deiner Tochter sind ja jetzt super! Wann hatte sie aufgeholt?

  2. #32
    Avatar von tofu77
    tofu77 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: SGA

    Sie hatte mit ca. 2-2,5 Jahren alles aufgeholt. Ganz genau kann ich es gar nicht mehr sagen. Aber wie gesagt, lass Dich von Deinem Umfeld nicht verunsichern und hör auf Dein Bauchgefühl.
    Jedes Kind hat sein eigenes Tempo und eine Norm gibt es nicht ...
    Ich sage mir immer "Gras wächst auch nicht schneller wenn man daran zieht"

  3. #33
    gaenschen2010 ist offline Veteran
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    Standard Re: SGA

    Hallihallo,

    leider kenne ich dieses Thema auch nur zu gut. Mein erster Sohn kam bei 38+0 mit 2800g auf die Welt - und ich wurde verrückt gemacht im Wochenbett von wegen ständig anlegen, da er so leicht sei. Bis er die 3 kg hatte. Das war die Hölle und hat wahnsinnig viel Kraft gekostet. Ich habe mir dann geschworen, mich bei Folgeschwangerschaften nicht mehr verrückt machen zu lassen.

    Dann wurde ich wieder schwanger und direkt als Risikoschwangere nach MANGELGEBURT (per Def. unter 2500 g!) eingestuft. Permanente wurde das Gewicht geschätzt etc - und am Ende drängte mich die FÄ zur Einleitung (zwei Tage vorher kam alles dann aber ganz anders) Als spätes Frühchen kam er dann in der 36. SSW mit 2200g zur Welt, eigentlich gar nicht sooooo viel zu leicht laut Perzentilen. Nur die Ärzte moserten wieder rum. Und alles war noch extremer (nach einer vorz. Plazentalösung lag er zunächst auf der Intensiv). Und wieder war das niedrige Gewicht DAS beherrschende Thema. Klar, an ihm war wie an seinem Bruder kein Gramm Fett, aber er war normal lang und gar nicht so viel zu leicht. Vermutlich hätte er sogar noch etwas aufgeholt in den verbleibenden vier Wochen und wäre nicht als wirkliche Mangelgeburt geboren worden (im Raum stand vorher sogar ein KS, da ein so zierliches Kind nicht normal entbunden werden darf... da hat mich nur die schnelle Geburt von Nr 1 gerettet).

    Bis heute vergleiche ich unbewusst meine Kinder mit allen anderen. In meinem Freundeskreis werden nur Kinder über 4000g geboren... meine Neffen ebenfalls. Mein Großer ist heute mit knapp 4 zwar längenmäßig auf der 75% Perzentile, trotzdem gilt er immer als "klein" bei meinen Freundinnen. Was mich nervt. Leicht ist er, ja, da schafft er gerade mal die 25. Perzentile. Für den KiA ist das jedoch kein Problem mehr.

    Wohl aber mein Kleiner, der übermorgen 2 wird. Er ist immer noch viel zu klein und zu leicht. Um vorbereitet zu sein, habe ich mir jetzt vor der U7 seine Perzentilen angeschaut. So bin ich wenigstens gewappnet. Leider wird bei der U wieder nur Gewicht und Größe im Vordergrund stehen - nicht, dass er motorisch weiter ist als mancher 3-Jährige, 3-Wort-Sätze als bilinguales Kind spricht etc. Das finde ich so schade!

    Irgendwann kommt man als Mutter an den Punkt, wo man unbewusst auch vieles nur an den Maßen definiert bzw. vergleicht. Obwohl man sich so vornimmt, es nicht zu tun. Leider, leider, leider. Ich habe auch schon gegooglet, ob mein Kleiner noch normal groß werden kann. Aber das kann wohl niemand vorhersagen. (mein Bruder war übrigens auch eher unter den Kleineren um dann mit 16 noch auf knappe 2 m hoch zu schießen)

    Unser alter KiA sagte mal, es sei nur besorgnis erregend, wenn ein Kind unter seine Kurve fällt - unsere halten ihre aber doch und das sollte somit ausreichen.

    Wie errechnet man eigentlich diese Zielgröße?

  4. #34
    Gast

    Standard Re: SGA

    Zitat Zitat von gaenschen2010 Beitrag anzeigen
    Hallihallo,

    leider kenne ich dieses Thema auch nur zu gut. Mein erster Sohn kam bei 38+0 mit 2800g auf die Welt - und ich wurde verrückt gemacht im Wochenbett von wegen ständig anlegen, da er so leicht sei. Bis er die 3 kg hatte. Das war die Hölle und hat wahnsinnig viel Kraft gekostet. Ich habe mir dann geschworen, mich bei Folgeschwangerschaften nicht mehr verrückt machen zu lassen.

    Dann wurde ich wieder schwanger und direkt als Risikoschwangere nach MANGELGEBURT (per Def. unter 2500 g!) eingestuft. Permanente wurde das Gewicht geschätzt etc - und am Ende drängte mich die FÄ zur Einleitung (zwei Tage vorher kam alles dann aber ganz anders) Als spätes Frühchen kam er dann in der 36. SSW mit 2200g zur Welt, eigentlich gar nicht sooooo viel zu leicht laut Perzentilen. Nur die Ärzte moserten wieder rum. Und alles war noch extremer (nach einer vorz. Plazentalösung lag er zunächst auf der Intensiv). Und wieder war das niedrige Gewicht DAS beherrschende Thema. Klar, an ihm war wie an seinem Bruder kein Gramm Fett, aber er war normal lang und gar nicht so viel zu leicht. Vermutlich hätte er sogar noch etwas aufgeholt in den verbleibenden vier Wochen und wäre nicht als wirkliche Mangelgeburt geboren worden (im Raum stand vorher sogar ein KS, da ein so zierliches Kind nicht normal entbunden werden darf... da hat mich nur die schnelle Geburt von Nr 1 gerettet).

    Bis heute vergleiche ich unbewusst meine Kinder mit allen anderen. In meinem Freundeskreis werden nur Kinder über 4000g geboren... meine Neffen ebenfalls. Mein Großer ist heute mit knapp 4 zwar längenmäßig auf der 75% Perzentile, trotzdem gilt er immer als "klein" bei meinen Freundinnen. Was mich nervt. Leicht ist er, ja, da schafft er gerade mal die 25. Perzentile. Für den KiA ist das jedoch kein Problem mehr.

    Wohl aber mein Kleiner, der übermorgen 2 wird. Er ist immer noch viel zu klein und zu leicht. Um vorbereitet zu sein, habe ich mir jetzt vor der U7 seine Perzentilen angeschaut. So bin ich wenigstens gewappnet. Leider wird bei der U wieder nur Gewicht und Größe im Vordergrund stehen - nicht, dass er motorisch weiter ist als mancher 3-Jährige, 3-Wort-Sätze als bilinguales Kind spricht etc. Das finde ich so schade!

    Irgendwann kommt man als Mutter an den Punkt, wo man unbewusst auch vieles nur an den Maßen definiert bzw. vergleicht. Obwohl man sich so vornimmt, es nicht zu tun. Leider, leider, leider. Ich habe auch schon gegooglet, ob mein Kleiner noch normal groß werden kann. Aber das kann wohl niemand vorhersagen. (mein Bruder war übrigens auch eher unter den Kleineren um dann mit 16 noch auf knappe 2 m hoch zu schießen)

    Unser alter KiA sagte mal, es sei nur besorgnis erregend, wenn ein Kind unter seine Kurve fällt - unsere halten ihre aber doch und das sollte somit ausreichen.

    Wie errechnet man eigentlich diese Zielgröße?
    Hallo, die wirkliche Endgröße kannst Du nur durch Röntgen und vermessen der Wachstumsfugen an der Hand ermitteln. Alles andere ist Kaffeesatzleserei. Die Söhne meiner Schwester hatten bis zur Pubertät nahezu die gleichen Maße: Etwas unter dem Durchschnitt in der Größe, und unter der 25 er Perzentile im Gewicht. Der Ältere ist jetzt als Erwachsener etwas stämmig und 172 cm groß und der jüngere Bruder ist fast 190 cm und immer noch sehr schlaksig.
    Bei unserer Kleinen ist Gewicht auch Hauptthema bei der U gewesen, da sie mit einem Jahr 12,2 Kilo wiegt, also wie von Geburt an über der 97er Perzentile. Sie wird nicht anders ernährt als ihre Geschwister, die alle sehr leicht sind ( knapp unter der 10er Perzentile ). Jedes Kind ist anders und zum Glück ist sie unsere Vierte, sonst würde ich mir wohl auch einen Kopf machen. Genieße Deine fitten Kinder, selbst wenn sie klein bleiben, es gibt schlimmeres. Es wäre ja langweilig, wenn alle Menschen gleich wären. Letztendlich geht es ja darum Krankheiten rechtzeitig zu entdecken und ansonsten kann man mit einem guten Selbstbewußtsein eigentlich mit vielen Handicaps ein gutes Leben führen und dazu gehört, dass man den Kindern das Gefühl gibt, dass sie genauso richtig sind, wie sie sind und nicht immer nur danach schaut, was nicht der Norm entspricht. Blöd natürlich, dass in Eurem Umfeld alle so schwer sind, dass ist bei uns völlig gemischt. LG

  5. #35
    wasserfall82 ist offline Stranger
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    Standard Re: SGA

    Hast du das Gewicht deiner Tochter in regelmäßigen Abständen kontrolliert oder es ab einem bestimmten Alter immer nur bei den Vorsorgeuntersuchungen kontrollieren lassen?

  6. #36
    wasserfall82 ist offline Stranger
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    Standard Re: SGA

    Ich denke auch, dass man sich von diesen ganzen Maßen lösen muss. Das ständige vergleichen schadet mehr als sonst was. Ich denke aber auch, dass das von den ständigen Messungen während der Schwangerschaft kommt - man ist es ja gar nicht mehr gewohnt. Aber ich bin jetzt an dem Punkt an dem ich mich davon lösen möchte und deswegen wollte ich einfach euch alle mal fragen wie oft ihr eure Kinder wiegt/messt? Ich würde es am liebsten bei den Vorsorgeuntersuchungen belassen - habe aber Angst, dass er "abrutscht" und dann wird es zu spät entdeckt...ich wünsche mir einfach so sehr, dass das kein Thema mehr ist.

  7. #37
    Avatar von Tanja2409
    Tanja2409 ist offline Poweruser
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    Standard Re: SGA

    Zitat Zitat von wasserfall82 Beitrag anzeigen
    Ich denke auch, dass man sich von diesen ganzen Maßen lösen muss. Das ständige vergleichen schadet mehr als sonst was. Ich denke aber auch, dass das von den ständigen Messungen während der Schwangerschaft kommt - man ist es ja gar nicht mehr gewohnt. Aber ich bin jetzt an dem Punkt an dem ich mich davon lösen möchte und deswegen wollte ich einfach euch alle mal fragen wie oft ihr eure Kinder wiegt/messt? Ich würde es am liebsten bei den Vorsorgeuntersuchungen belassen - habe aber Angst, dass er "abrutscht" und dann wird es zu spät entdeckt...ich wünsche mir einfach so sehr, dass das kein Thema mehr ist.
    hier wird auch hauptsächlich zu den U untersuchungen gemessen. manchmal will der grosse wissen, ob er gewachsen ist, dann machen wir das auch zu hause. die mittlere will dann auch. der grosse nimmt medikamente, die gewichtsabhänig sind, darum wird der so ca 1x im monat gewogen, die mittlere will dann auch.

    der kleine wird auch mal alle paar monate auf die waage gestellt, aber nicht weil ich mir sorgen mache, sondern eher weil ich wissen will, wann er den anderen sitz benutzen kann.

    ich bin aber auch recht locker eingestellt, ich mach mir da ja keinen kopf, hier sind alle leicht, das wird wohl auch so bleiben und ob ich nun messe oder nicht, ändern kann ich doch eh nichts, ich kann die kinder nicht dicker machen oder grösser ziehen. ich kann aber auch gut damit leben, das hier nicht alle kinder in die norm passen, wobei das tun sie ja schon, halt unten in der norm.

  8. #38
    gaenschen2010 ist offline Veteran
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    Standard Re: SGA

    Normalerweise messe und wiege ich überhaupt nicht. Beim Großen ist alles auch entspannt, er ist wie überdurchschnittlich groß, nur halt leichter als der Schnitt. Er hält aber seine Kurven seit der Geburt - und mit knapp 4 ist das Thema beim KiA vermutlich durch. War zumindest nur in den ersten beiden Jahren ein "Problem" (da die Perzentilen so stark auseinder gehen, auch wenn er sie beibehält. Bei 25. und 75. Perzentile ergibt sich halt Untergewicht beim bmi, aber das hab ich auch und so wars dann okay)

    Den Kleinen habe ich auch nie gewogen und gemessen, bloß letzte Woche, da die U7 ansteht. Und ich vorher irgendwie eingestimmt sein will ehe es wieder über mich herein bricht. Mit seinen 85 cm ist er aber im Normbereich, wenn mich nicht alles täuscht, ist das über der 3. Perzentile (und er hängt eher an der 10.). Und als ich den Kleinen gemessen habe, wollte es der Große natürlich auch (er fragt eh ab und zu danach).

    Generell bin ich total entspannt, jetzt kams nur hoch, da der Kleine heute Geburtstag hat und es rund um seine Geburt ja so ein Thema war. Nach der U7 ist es dann aber auch wieder für ein Jahr vergessen - vielleicht sogar länger, wenn der KiA jetzt entspannter ist. (obwohl er es immer thematisiert hat, mussten wir jedoch nie zur Kontrolle unterjährig - so gravierend schätzt er es wohl auch nicht ein)

    Und so stressig es für uns auch ist - dass sie übervorsichtig sind in den ersten Lebensmonaten ist vielleicht auch berechtigt. Sie kennen die Mütter ja nicht - und es gibt auch andere Fälle. (ganz abgesehen davon, dass vermutlich sogar Klagen drohten, wenn sie SGA-Kinder nicht als solche einstufen und untersuchen)

  9. #39
    wasserfall82 ist offline Stranger
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    Standard Re: SGA

    Deinem Sohn alles Gute zum Geburtstag - ich hoffe, ihr habt schön gefeiert!
    Du musst dir da auch wirklich keine Sorgen machen -jetzt nicht und zu Beginn eigentlich auch nicht - wie du bereits geschrieben hast, sind deine Kinder keine SGA-Kinder. Wahnsinn, dass du so verrückt gemacht wurdest. Die eine Hälfte gesund geborener Kinder liegt nun mal im mittleren bzw unteren Perzentilenbereich und die andere im oberen. Mein Sohn lag mit seinem Geburtsgewicht komplett außerhalb - da hätte es schon negative Perzentilen geben müssen.

    Du hattest nach der Berechnung der Zielgröße gefragt, bei einer Methode wird wie folgt vorgegangen:
    ((Größe(Mutter) + Größe(Vater))/2 + 6,5 cm (bei Jungen)
    erhältst du dabei z.B. 180 cm, dann liegt die zu erwartende Größe in folgendem Zielbereich:
    (180 cm - 8,5cm ; 180 cm + 8,5cm) also hier zwischen 171,5 cm und 188,5 cm.
    Der "Spielraum" ist also relativ groß und man kann darauf natürlich keinen Einfluss nehmen. Oben wurde ja so ein Beispiel von zwei Geschwistern genannt, bei dem der eine 172cm groß und der andere 190cm groß wurde. Ein entschiedener Faktor ist wohl zB, wann die Pubertät eintritt.
    Ich war lange fixiert auf die Perzentilenkurven und jetzt finde ich sehr interessant zu lesen, dass man aus diesen über die Erwachsenengröße noch keine große entscheidend Aussage treffen kann - wie man an den oben genannten Beispielen sieht.
    Das Betrachten der Kurven ist also eigentlich nur sinnvoll, um den Verlauf zu betrachten und bei großen Abweichungen zu schauen, ob evtl gesundheitlich etwas nicht in Ordnung ist, aber nicht um konkrete Schlüsse auf die Endgröße zu ziehen.

    Ich denke, ich kriege es jetzt auf die Reihe, das Thema "Maße meines Kindes" einfach mal gut sein zu lassen und mich einfach zu freuen - ich habe nämlich ein unglaublich fröhliches Kind und darauf bin ich sehr stolz :). Neulich habe ich gelesen, dass Menschen auch später glücklich sind, wenn sie in ihrer Kindheit geliebt wurden so wie sind.

    Danke für eure Beiträge!
    gaenschen2010 gefällt dies

  10. #40
    Gast

    Standard Re: SGA

    Zitat Zitat von wasserfall82 Beitrag anzeigen
    Deinem Sohn alles Gute zum Geburtstag - ich hoffe, ihr habt schön gefeiert!
    Du musst dir da auch wirklich keine Sorgen machen -jetzt nicht und zu Beginn eigentlich auch nicht - wie du bereits geschrieben hast, sind deine Kinder keine SGA-Kinder. Wahnsinn, dass du so verrückt gemacht wurdest. Die eine Hälfte gesund geborener Kinder liegt nun mal im mittleren bzw unteren Perzentilenbereich und die andere im oberen. Mein Sohn lag mit seinem Geburtsgewicht komplett außerhalb - da hätte es schon negative Perzentilen geben müssen.

    Du hattest nach der Berechnung der Zielgröße gefragt, bei einer Methode wird wie folgt vorgegangen:
    ((Größe(Mutter) + Größe(Vater))/2 + 6,5 cm (bei Jungen)
    erhältst du dabei z.B. 180 cm, dann liegt die zu erwartende Größe in folgendem Zielbereich:
    (180 cm - 8,5cm ; 180 cm + 8,5cm) also hier zwischen 171,5 cm und 188,5 cm.
    Der "Spielraum" ist also relativ groß und man kann darauf natürlich keinen Einfluss nehmen. Oben wurde ja so ein Beispiel von zwei Geschwistern genannt, bei dem der eine 172cm groß und der andere 190cm groß wurde. Ein entschiedener Faktor ist wohl zB, wann die Pubertät eintritt.
    Ich war lange fixiert auf die Perzentilenkurven und jetzt finde ich sehr interessant zu lesen, dass man aus diesen über die Erwachsenengröße noch keine große entscheidend Aussage treffen kann - wie man an den oben genannten Beispielen sieht.
    Das Betrachten der Kurven ist also eigentlich nur sinnvoll, um den Verlauf zu betrachten und bei großen Abweichungen zu schauen, ob evtl gesundheitlich etwas nicht in Ordnung ist, aber nicht um konkrete Schlüsse auf die Endgröße zu ziehen.

    Ich denke, ich kriege es jetzt auf die Reihe, das Thema "Maße meines Kindes" einfach mal gut sein zu lassen und mich einfach zu freuen - ich habe nämlich ein unglaublich fröhliches Kind und darauf bin ich sehr stolz :). Neulich habe ich gelesen, dass Menschen auch später glücklich sind, wenn sie in ihrer Kindheit geliebt wurden so wie sind.

    Danke für eure Beiträge!
    Ich denke auch, letztendlich geht es darum rechtzeitig mit Behandlungen anzufangen, falls Bedarf festgestellt wird. Sollte meine Tochter z.B. So schwer bleiben, muss man eventuell später eine Stoffwechselerkrankung, oder Schilddrüsenprobleme ausschließen, von daher ist es schon gut, wenn der Kia ein Auge darauf hat. Nur verrückt machen sollte man sich nicht. LG

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