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  1. #1
    Hühni ist offline old hand
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    Standard zwei Frühchen fragen an Mütter mit schon älteren Ex-Frühchen

    Hallo,
    ich würden meinen Kleinen nicht als typisches Frühchen bezeichnen, ich hoffe aber, dass ich hier richtig bin, ich wusste nicht, wo ich sonst fragen sollte...

    Also, mein kleiner ist gute vier Wochen zu früh per KS geboren, er hatte zwar 3290gr/52cm/36KU - also, wie gesagt, daher also eher kein Frühchen.
    Er war ganz fit, hatte aber doch nach der Geburt eine Gelbsucht, die vier (!) Monate anhielt...und die ihn in seiner Entwicklung prakitsch auch diese vier Monate gebremst hat...
    Er ist jetzt fast 8 Monate alt und holt jetzt diesen Rückstand auf, von Größe und Gewicht ist er ein wahrer Riese geblieben (8800gr/74cm), aber er hat zB erst mit über vier Monaten das Greifen gelernt...
    er dreht sich jetzt und robbt langsam (aber r obbt ;-). sitzt noch nicht, Lauttechnisch ist er bis jetzt beim Quietschen, Kreisschen etc., geblieben, also noch keine Doppellaute...er macht auch noch nichts nach oder so.

    Außerdem wurde er mit einer Syndaktylie linke Hand geboren, die ihn zwar so nocht nicht groß einschränkt, aber demnächt operiert werden muss, was ihn sicher wieder bremsen wird...

    So, nun habe ich recht weit ausgeholt...
    Ich wollte wissen, wie lange man das Alter korrigiert?? Bzw. wie lange ihr das getan habt?
    Mein Kinderarzt meinte ruhig das ganze erste Lebensjahr?
    Ich habe ihn eher als normal angesehen und so auch entsprechend die Beikost eingeführt...ich hoffe, das war nun nicht schlimm?

    Die zweite Frage, er hatte trotz des relativ großen Kopfumfanges noch sehr stark ausgeprägt Wulste an den Schädelnähten, der Kinderarzt sagt, es kommt von der Frühgeburt...
    Die meisten sind auch relativ schnell verschwunden, nur vorne kurz über der Stirn sieht man bei ihm eine richtige Kante - ist das normal?
    Hatten/haben Eure das auch noch, und verschwindet das irgendwann noch?

    vielen Dank für's Zulesen und vielleicht kann uns ja jemand helfen.

    Anke und
    Ferdinand *30.11.2005

  2. #2
    Avatar von SabineS
    SabineS ist offline Member
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    119

    Standard Re: zwei Frühchen fragen an Mütter mit schon älteren Ex-Früh

    Hallo,

    ich habe auch zwei Frühchen und mein Kinderarzt entscheidet, wann nicht mehr korriegiert wird. Die Große war ziemlich schnell (kurz vor einem Jahr) aus der Korrektur.

    Der Kleine scheint länger zu brauchen. Schau doch mal auf diese Seite http://www.beebie.de/service/baby/

    Dass du die Beikost eingeführt hast war sicherlich nicht falsch. Dein Kind hätte dir unmißverständlich klar gemacht, wenn es das noch nicht gekonnt hätte ;-))

    LG
    Sabine

  3. #3
    Gast

    Standard Re: zwei Frühchen fragen an Mütter mit schon älteren Ex-Früh

    hallo,

    so lange gelbsucht? hattet ihr eine blutgruppenunverträglichkeit?

    aber zum thema:

    meine jungs wurden genau 11 wochen zu früh geboren. schon bei der U5 hatten sie keinen frühchenstatus mehr. auch jetzt bei der U6 haben sie sich weiterhin super gut entwickelt, keine spur mehr von frühchen. lediglich die kopfform (länglich) lässt drauf schließen. sie sind auch vom wachstum her in der kurve, aber halt eher klein, können aber durchaus mit kleinen kindern von einem jahr mithalten. hatten sie doch 2 kg weniger und 10 cm als normalgeborene!

    beikost kannst du nach seinem richtigen alter anbieten. denn der magen muss ja ab der geburt verdauen lernen, somit ist der magen ja auch schon 8 monate alt.

    meine jungs haben auch sehr große köpfe, auch, wenn es auf den bildern nicht so wirkt. phil hatte sogar einen hydrocephalus, der sich aber durch den shunt wieder normalisiert hat. aber diese nähte sieht man nicht mehr. hat man nur noch in der KH-zeit, die 11 wochen bis zum ET gesehen, dann nicht mehr.

    weiterhin alles gute!

  4. #4
    Gast

    Standard ja, sie sind wirkliche kämpfer...

    ... man musste bei uns in der 19. ssw die plazenta operieren, man riet uns zum abbruch, denn die chance, dass es beide schaffen war gering. dann hatte ich in der 21. woche einen blasensprung. wie durch ein wunder kamen wir bis zu 29+0 - da erlitt ich einen allergischen schock, es bestand lebensgefahr für uns drei.

    die überlebenschancen waren anfangs gering, aber meine kämpfer kämpfen ohne ende.

    sie sind halt nun "normal" groß, nicht übermäßig groß, aber auch nicht zu klein!

  5. #5
    Hühni ist offline old hand
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    Standard Re: zwei Frühchen fragen an Mütter mit schon älteren Ex-Früh

    Hallo,
    ja, er war tatsächlich vier Monate lang gelb, Anfangs natürlich mehr, aber es ist nur sehr sehr langsam abgesunken - halt 15 ochen, bis er im Normbereich war.
    Die Fotos von den ersten Monaten sehen alle so aus, als käme er direkt von 'nem Mallorca-Trip ;-))

    Nein, wir hatten wohl keine Blutgruppenunverträglichkeit, was auch einer der Verdachte der Ärzte gewesen ist... neben den noch anderen nicht so netten Sachen wie Mukoviszidose, Lebertumor etc.
    Zum Glück haben sie nichts gefunden....

    Es ist eine ganz seltene Form, die auch nicht in den Tagen nach der Geburt anfing, sondern erst ca. zwei Wochen später, als wir wieder zu Hause waren...(natürlich genau zu Weihnachten...) , es ist also keine Neugeborenengelbsucht und hat damit auch nichts zu tun. Er wurde komplett auf den Kopf gestellt und wir hatten ganz schön Angst, dass sie noch irgendwas finden.

    Es gibt eine sehr sehr seltene Form einer Muttermilchgelbsucht, die nur 0,nochwas% aller gestillten Kinder betrifft - als Frühchen haben die Babys nur ein erhöhtes Risiko, sowas zu bekommen...weil einige, so wie unser halt, eine unreife Leber haben.
    Da die wenigsten Frühchen ausschließlich per Muttermilch ernährt werden, ist es halt so selten.
    Es kann aber auch bei normalgeborenen vollgestillten Kindern auftreten, nur das Risiko ist dort sehr sehr gering...
    Das ist nicht weiter tragisch, wenn alle anderen schlimmen Sachen ausgeschlossen werden konnten (was ja zum Glück der Fall war) und der Billi-Wert nicht zu hoch ist.
    Ich konnte sogar weiterstillen, da sein Wert nicht zu hoch war,.Dadurch, dass immer Muttermilch nachgetankt wurde, hat es halt so lange gedauert, bis seine Leber von alleine damit fertig wurde...
    Hätte ich früher abgestillt, wäre er auch nicht solange gelb gewesen, aber die Ärzte haben gesagt, dass der Nutzen der Muttermilch größer ist...als das gelbe...und so habe ich weiter voll gestillt. Wir mussten halt immer anfangs einmal die Woche, dann nur noch alle zwei bis drei Wochen den Blut-Billi-Wert kontrollieren lassen, dass er kontinuierlich absinkt. (auch wenn es manchmal nur ein Prozentpunkt war...)
    Nebeneffekt der Gelbsucht war hauptsächlich, dass er ein sehr guter Schläfer war - wodurch er eben in den ersten vier Monaten halt auch kaum Fortschritte under große Entwicklungen gemacht hat...

    Seine Hautfarbe ist übrigens immer noch irgendwie recht dunkel geblieben, aber jetzt sieht es eher ein bißchen gesünder aus...

    Deine beiden Mäuse sind echt süüüüüß :-)))))

    liebe Grüße,
    Anke

  6. #6
    Gast

    Standard Re: zwei Frühchen fragen an Mütter mit schon älteren Ex-Früh

    Hallo Anke :)

    Ich habe zwei Frühchen. Meine Tochter kam 4 Wochen zu früh mit 2310g und 47 cm zur Welt. Das Alter haben wir etwa 9 Monate korrigiert als uns der Arzt darauf hinwies, dass dies längst nicht mehr notwendig sei.

    Sie ist seit jeher grobmotorisch etwas hinterher. Sie ist heute fast 4 Jahre alt und kann noch kein Fahrrad fahren nicht mal die Pedale beim Dreirad treten ist feinmotorisch hingegen super fit. Wegen der grobmotorischen Besonderheit werden ihre Us immer noch zum letztmöglichen Zeitpunkt gemacht, aber insgesamt hat sie sich sehr gut entwickelt.

    Mein Sohn kam 5 Wochen zu früh, mit 2170 g und 44 cm, ist heute 9 Monate alt und wird noch korrigiert. Er entwickelt sich motorisch an der untersten Grenze des Normalen und soll deswegen vorerst noch weiter korrigiert angegeben werden.

    Was die Beikost angeht- wenn er es verträgt is doch alles okay

    LG Jojase

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