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Thema: An alle Frühchenmamas !!!

  1. #21
    Avatar von annette2401
    annette2401 ist offline enthusiast
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    Standard Gretha und Ole, 03.08.2005, 30 + 4 SSW

    Hallo,

    erstmal die Hard-Facts:

    Gretha:
    1375g, 38cm, 28c, KU
    Nach Geburt CPAP; am 2. Lebenstag sind einige Lungenbläßchen geplatzt, Luft hat sich dann zwischen Lunge und Zwerchfell gesammelt -> Folge: künstliche Beatmung und Drainage. Zum Glück wurde sie nur 1 Woche künstlich beatmet

    Seit der U4 bekommt sie Krankengymnastik nach Vojta; sie hat sich überstreckt. Die Überstreckung ist merklich besser geworden, aber ihr linker Unterarm ist motorisch zurück. Sie benutzt ihn kaum und im ganzen Unterarm inkl. Hand ist eine extreme Spannung. Die Folge ist, dass sie motorisch entwicklungsverzögert ist. Sie krabbelt nicht, sitzt erst seit kurzem, geht erst seit kurzem in die Knie.

    Ole:
    1300g, 41cm, 28cm KU
    Nach Geburt nur CPAP. Tadellose Entwicklung, keine Verzögerungen.

    Krabbelt, Steht, läuft seitwärts, krabbelt die Treppe hoch...

    Kurz: Ist ein Lausbub - durch und durch

    Aufenthalt im Krankenhaus: 9 Wochen

    Hier die beiden nach 2 Wochen:

    Daten zur U6:
    Gretha: 6800g, 67cm, 44,5 cm KU
    Ole: 9400g, 75cm, 45 cm KU

    Schwangerschaft:
    Tadellos bis zur 29 SSW. Vorsorgeuntersuchung im Krankenhaus, da mein Frauenarzt im Urlaub war. Dort wurde festgestellt, dass trotz einer Cerclage mein Gebärmutterhals nur noch 11mm lang war. Sofortige stationäre Aufnahme, Lungenreife, Wehenhemmer. Die Kombination dieser beiden Medikamente habe ich nicht vertragen -> Wasser in Lunge -> absolute Kurzatmigkeit

    Ich bin an einem Donnerstag aufgenommen worden, am Montag Wasser in Lunge, Montagabend Blasensprung bei Ole, ab in Kreissaal, Wehen setzten jedoch nicht ein; wieder aufs Zimmer, Dienstag OK, in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bin ich nachts mit superleichten Wehen aufgewacht. Die waren nicht schmerzhaft, fühlten sich eher wie leichte Regelschmerzen an. Nachdem sie jedoch nicht aufhörten, habe ich dann doch Bescheid gesagt. Das war gegen 4:40 Uhr. Um 4:53 wurde Gretha und 4:54 Ole per Not-Sectio geboren. Mein Muttermund war zu dem Zeitpunkt bereits 7cm offen und Ole bereits tief im Geburtskanal.

    Oh Mann... Dass ich so schnell Mutter wurde, daran habe ich im Leben nie gedacht. Nicht auszudenken, dass wäre alles zu Hause passiert.

    Jetzt sind die beiden 1 Jahr und ich bin superstolz auf beide. Allerdings bin ich auch ehrlich - der Stress mit Zweien und keinerlei Unterstützung durch Oma... ist enorm.
    Liebe Grüße,
    Annette



  2. #22
    Avatar von Zwergnase
    Zwergnase ist offline Pooh-Bah
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    Standard Dominik *10.05.01 35+4SSw Marie-Sophie*17.10.02 36+4SSw

    Ich heiße Nadine bin 24J alt und wohne in der nähe von Osnabrück!

    Jetzt zu meinen beiden Kids!

    Die SS von Dominik verlief eigendlich super ich hatte keine übelkeit kein erbrechen nichts eineperfekte SS!
    In der 29SSw hatte ich einen Tag Schmeierblutungen, mußte deahalb auch in die Klinik für eine Woche 3 Tage strenge Bettruhe mit Tropf!
    Die nächsten Wochen verliefen wieder einband frei, bis zur 35+4SSw am morgen bin ich schon mit Rückenschmerzen aufgestanden, die ich aber von der SS kannte, hatte mitr eigendlich auch keine gedanken gemacht!
    Den ganzen Tag schleppte ich mich mit Rückenschmerzen durch die Whg, die aber durch ein Körnerkissen besser wurden!
    Mein damaliger Freund jetzt Mann kam diese Rückenschmerzen komisch vor, wir machten uns schließlich nach langer dipatte auf den Weg zum FA!
    Die Arzthelferinnen machten erstaml CTG, wo aber nicht drauf zu sehen war! (die Arzthelferinnen machten sich lustig über mich und meinten das ist alles einbildung)
    Nun ja auch der Arzt schaute mich mit einem lächeln an, bis er mich untersuchte MuMu 5cm geöffnet!
    Ups also ab ins KH, ehe ich mich versah war Dominik auch schon da, die Geburt dauert ca 45min.!
    Die Apgar war sehr gut alles mit 10 bestanden, bei einner Größe von 46cm und 2300g KU 32cm!
    Nach drei Tage bekam Dominik Negeborenengelbsucht die er mußte schließlich in die Kinderklinik verlegt werden und dort 5 Tage bleiben!
    Alles hat er gut überstanden, seine Entwicklung ist bis zum heuteiogen zeitpunkt leicht verzögert, was wir aber mit ERGo und jetzt Sprachförderung sowie ein Intigrationsplatz sehr gut in den Griff bekommen haben!
    Man merkt ihm nicht mehr viel an das er ein Frühchen war nuir die Feinmotorik ist noch nicht so wie sie mit 5,5J sein sollten!


    Marie-Sophies SS hingegen verlief gar nicht so toll ich habe mich bis zu 20SSW übergeben müssen in der 28SSw bekam ich Schmierblutungen und leichte Wehen der MuMu war auf 2 cm geöffnet aber auch das haben wir gut in den griff bekommen!
    Dienächte Vorsorgeuntersuchung verlief nicht nach meinen wünschen, der FA stellte eine Wachstumsretadierung fest, das hieß für mich 6Wochen Krankenhaus aufenthalt, mit 3Wochen strenger Bettruge und dieversen Tropfs Magnesium und Asperin!
    Endlich durfte ich nach Hause in der 35+6SSw ich war so froh endlich wieder nach Hause zu können!
    Nunja in der 36+3SSw bekam ich wieder Rückenschmerzen und wir sind sofort ins KH MUmu 2cm geöffnet am nächsten Tag sollte der KS gemacht werden!
    Es war soweit am nächsten Tag wurde sie geboren mit 47cm 2070g und 32cm KU!
    Im Kh hat sie sich super gemacht wir durften nach 7Tage nach Hause!
    Ihre eintwicklung ist super zeitgrecht entwickelt, nun halten mich beoide gut auf trapp und ich bin stolz sie zu haben auch wenn die anfangs Zeit bei beiden nicht so einfach war!



    Lg Zwergnase
    Dominik *10.05.01:liebe:
    Marie-Sophie* 17.10.02:liebe:

  3. #23
    Avatar von innamama
    innamama ist offline working mum
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    Standard jonathan elias, *9.12.2005, 28+2, 789g u 33 cm

    hallo zusammen,

    eine an sich vollkommen unkomplizierten schwangerschaft kippte wegen eines akuten hellp-sydroms innerhalb weniger stunden und hätte um haaresbreite uns beiden das leben gekostet. jonathan elias ist per not-sectio am 9.12.2005 geholt worden, kurze zeit, nachdem ich (33) wegen immens schmerzhafter rückenschmerzen in die klinik gegangen war. da hat sich erst rausgestellt, was eigentlich mit mir los war, ich wurde zwei tage beobachtet, dann kam der hellp-schub und es hieß, wir operieren jetzt - knapp zwölf wochen vor dem eigentlichen termin. jona wog nur 789g und war 33cm groß.

    ich selber lag auf der intensivstation, jona auf intensiv und mein mann pendelte wacker zwischen uns beiden hin und her. nach zwei tagen konnte ich samt bett auf die neonatologie geschoben werden und das erste mal das häuflein mensch betrachten. das war ein ganz schön schockierender moment, denn auf dem polaroid sah er irgendwie größer aus...

    nun ja, die nächsten elf wochen verbrachten wir in der klinik und glücklicherweise hatten wir nur mit kleineren zwischenfällen zu kämpfen, jona hat von anfang an selbstständig geatmet (abgesehen von anfangs leichten sauerstoffvorlagen). schrittweise ging es voran und ende februar konnten wir dann mit 2400g endlich nach hause. erst ab da war es zumindest für mich wirklich realität: wir haben ein baby! die anschließenden ersten zwei monate waren sehr anstrengend, da jona die umstellung extrem zu schaffen machte. fast zwei monate lang hat das kind nicht geschlafen, musste immer rumgetragen werden etc.. im nachhinein ist es mir schleierhaft, wie wir das bewältigt haben...

    jetzt ist jona fast neun monate alt (korrigiert sechs) und entwickelt sich bislang vollkommen normal im korrigierten zeitschema. er dreht sich mit begeisterung, versucht ein bißchen zu robben, brabbelt gern und ausdauernd und hat jetzt gerade mit der beikost gegonnen. darüber hinaus ist er ein echter charmbolzen und das weiß er auch :)

    bislang sind alle nachuntersuchungen unauffällig geblieben, allein ein kleines loch im herzen (zwischen den kammern) ist noch da, allerdings gehen die kardiologen davon aus, dass es sich noch verwächst. bedrohlich sei es nicht.

    natürlich ist jona noch viel kleiner als alle (korrigierten) altersgenossen, aber das ist momentan auch das einzige, was darauf hinweist, dass er ein extremes frühchen ist

    die anstrengende und oftmals sehr schockierende zeit im krankenhaus ist glücklicherweise in weite ferne gerückt und wir setzen sehr darauf, dass jona weiterhin so gute fortschritte macht.

    viele grüße, corinna
    junior 12/2005 und mademoiselle 03/2009

    "Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt und doch wie kein anderer zu sein." - Simone de Beauvoir

    n.b. text und bilder sind mein eigentum!

    für lukas - tot ist nur, wer vergessen ist

    http://www.eltern.de/forenticker/show/2534

    http://www.eltern.de/forenticker/show/2535

  4. #24
    Avatar von shirin24
    shirin24 ist offline journey (wo)man
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    Standard Maurice 09.07.06 33.woche 2100g, 46cm

    hallo,

    ich bin 24 jahre alt und habe ein zwei monate junges frühchen. also, ich hatte die ganze schwangeschaft über nur probleme gehabt. übelkeit, erbrechen und depressionen. ich dachte, ich kann und will kein kind auf die welt bringen. dann bekam ich eine so starke nierenentzündung, dass ich beinahe ins krankenhaus musste. ich bekam antibiotikum. dann jedesmal wenn ich zu arzt ging, hatte ich was anderes und bekam wieder und wieder antibiotikum. paar wochen ging ich wieder zu arzt und er schickte mich sofort ins krankenhaus. mein muttermund war drei zentimeter geöffnet und ich hatte frühwehen. ich bekam absolute bettruhe und non-stp das wehenhemmende mittel. 6 wochen lang! die hörten auch nicht auf, sondern wurden immer schlimmer. ich lag in drei verschiedenen kh, weil sie nicht weiter wussten ein kh hatte mich fast am ende meiner schwangerschaft nach hause geschickt, weil die wehen aufgehört hatten. zwei tage später schickte mich mein fa wieder ins kh weil ich eine schwangerschaftsvergiftung hatte. sie wollten das kind kommen lassen, oder zur not holen. paar tage später platzte die fruchtblase und dann setzten die wehen ein. ingesamt dauerte die gebur 8stunden und dann war ich froh, als ich endlich mein baby im arm hielt. das war soooooooo schön. zwei wochen musste er da bleiben. das war auch schlimm, aber wir haben alles gut überstanden. er hat schon gut zugenommen und ich hoffe, er wird sich gut entwickeln.

    lg vero


  5. #25
    Avatar von fips 2
    fips 2 ist offline Poweruser
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    Standard Fabienne 1340g 39cm 28SSW

    Fabienne ist unser Nesthäckchen, welches nicht geplant, aber total erwünscht war. Da ich vorher 2 FG hatte, sah ich der SS mit gemischten Gefühlen entgegen. Ich habe mir fast schon verboten mich zu sehr zu freuen, da ich mit einer FG rechnete. Aus Scherz sagte ich zu meinem FA, dass ich mir am liebsten eine genmutierte kurze SS wünsche, da die normale soooo lange dauert und damit auch die Angst.
    Von Anfang an hatte ich Schmerzen, Übelkeit,. Ich lag fast nur noch und bei jedem Toilettengang hatte ich Angst Blutungen zu entdecken. Doch ich hatte Glück. Ich musste mich mehrmals täglich übergeben, wobei ich auch pieseln musste. Mein Speiseplan bestand aus Buttermilch und Mäusespeck, aber nur eine Sorte von Trolli. So rückte die 25. SSW heran und ich entspannte mich langsam.
    Beim Kaffeeklatsch( jetzt 27.SSW) mit einer Freundin verlor ich mit einmal Fruchtwasser. FA, KH, Verlegung in Klinik mit Neonatologie. Nach Wehenhemmer und 1 Woche KH musste Fabienne mit KS in der 28. SSW geholt werden, da die Entzündungswerte stiegen.
    Ich hatte eine irrsinnige Angst vorm KS, aber es war ok. Dann endlich war sie da. Ein echt süßes Baby*find*Ich durfte sie sogar kurz sehen.
    Sie kam auf die Neo-Intensiv. Alles lief wunderbar. Sie stand kurz vor der Verlegung in die Kinderklinik im Ort. An ihrem 19 LT musste Fabienne notoperiert werden. Sie hatte eine nekrotisierende Enterokolitis. Als ich im KH ankam war sie schon im OP. Ich hatte so eine Angst, dass sie es nicht schafft. Ich hatte sie geboren, im Arm gehabt, jetzt wollte ich sie um jeden Preis. Gott sei Dank erholte sie sich nach einer Bluttransfussion von der OP. Sie bekam Spezielnahrung, aber ich pumpte weiter ab. Sie nahm gut zu, wir durften sie ausfahren und nach einer Biopsie wurde der Termin zur Rückverlegungs-OP gemacht. Am Abend vorher blieben wir lange im KH. Meine Mutter kümmerte sich um die 3 anderen. Wir wurden über die Risiken aufgeklärt. Während des Gesprächs hatte ich Fabienne auf dem Arm und sie sah uns aus ihren großen, braunen Augen an. Da bekam ich Angst, sie doch noch zu verlieren.
    Am nächsten Tag sollte sie ganz früh operiert werden. Wir sollten zu Hause bleiben und gegen Mittag anrufen. Aber die Op wurde wegen Notfällen bis zum Nachmittag hinausgezögert. Als sie es dann endlich überstanden hatte, waren wir überglücklich. Von da an ging alles bergauf, bis auf eine Neugeborenensepsis, die schnell im Griff war. Etwa 11/2 Wochen vor der Entlassung kam ich in Klinik und die Schwester teilte mir mit, dass ich unsere Tochter jetzt stillen darf. Ich bin ihr vor Freude um den Hals gefallen. UUUUNd es hat sofort geklappt. Ich war selig. Am 6. Januar durften wir Fabienne mitnehmen.
    Jetzt wird sie 2 Jahre. Quasselt wie ein Wasserfall, klettert wie ein Bergsteiger, zählt alles was sie in die Finger bekommt, braucht tagsüber keine Windel mehr , kurz, sie ist mehr als topfit körperlich wie geistig. Trotz ihres schweren Startshat sie sich zu einem prächtigen Wonneproppen entwickelt. Eine große Hilfe war die Babymassage, Krabbelgruppe , 10 Stunden vorbeugende Krankengymnastik und die Kleinkindersportgruppe unseres Kinderclubs.
    Ich wünsche allen Frühchen und ihren Familien alles Gute und viel Glück. Kopf hoch. Unsere Kleinen sind ganz besondere Kinder.
    LG Bettina und Fabienne
    Spieglein, Spieglein an der Wand....Der Link unterstützt mich bei Dshini








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  6. #26
    Marlenchen06 ist offline old hand
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    Standard Marlene Luise *04.02.06 / 33.SSW

    Unsere Tochter Marlene Luise ist unser großes Glück nach zwei glücklosen Schwangerschaften.

    Nach 32. unkomplizierten Schwangerschaftswochen stellte mein Gynäkologe plöztzlich eine starke Gewichtszunahme und einen erhöhten Blutdruck fest, worauf er mich ins Krankenhaus einwies. Ich konnte den Sinn dieser Massnahme nicht ganz begreifen und stellte mich auf meine baldige Entlassung ein. Als dann aber zusätzlich ein HELLP-Syndrom festgestellt wurde und es mir zunehmend schlechter ging, stand plötzlich die Überlegung im Raum, die Kleine früher zu holen. Samstag abend wurden Marlenes Herztöne dann immer schlechter und man entschloss sich von jetzt auf gleich, die Schwangeschaft an dieser Stelle zu beenden.

    So kam Marlene Luise dann in der 33. SSW per Kaiserschnitt zu Welt. Sie wog 1960g, war 47cm lang und hatte einen KU von 31cm.

    Ich hatte vor und während der Geburt die Sorge, daß es meinem Baby vielleicht sehr schlecht gehen, oder daß es abschreckend aussehen könnte. Als ich dann aber um 23:29 Uhr ein kräftiges, wütendes Stimmchen hörte, war ich schon um einiges beruhigter. Mit einem Apgar von stolzen 10/10 erwies die kleine Maus sich als echte Kämpferin.

    Dazu kam, daß sie vom ersten Augenblick einfach wunderschön war. Ich glaube wirklich, daß objektiv beurteilen zu können. Sie war (und ist) wunderschön und kein bißchen abschreckend. Einfach nur winzig klein und hilflos, aber MEIN Kind, für das ich alles tun würde. Mein Mann und ich könnten trotz aller Aufregung über die plötzliche Geburt unser Glück kaum fassen.

    Marene hat sich dann auf der Kinderintensivatation sehr gut entwickelt. Nach drei Tagen konnte sie bereits ins Wärmebettchen umziehen; nach einer guten Woche wurde die Magensonde entfernt. Sie trank gut und gerne 80 - 90ml Muttermilch, die ich abpumpte und ihr per Fläschchen fütterte.

    Sie bekam dann leider noch eine Infektion an der Einstichstelle der Infusionsnadel, die mit Antibiotika behandelt werden mußte. Das blieb allerdings die einzige Komplikation in der Zeit im Klinikum.

    Nach drei Wochen hatte Marlene es dann sage und schreibe auf 2600g gebracht und konnte entlassen werden. Zu Hause habe ich dann angefangen zu stillen, was bin heute sehr gut klappt. Sie war seit ihrer Geburt noch nie krank, ist in ihrer Entwicklung nur unbedeutend hinterher und hat ungefähr die Maße wie ein kleines Normalgeborenes.

    Wir sind wirlich unendlich dankbar über unsere wunderbare Tochter und dafür, daß es ihr so gut geht.

    Ich frage mich manchmal, ob man, wenn nicht alles von Anfang an so glatt läuft (erst die Fehlgeburten, dann die Früggeburt, Sorge um das Baby) nicht viel besser weiß, was man an einem Kind hat und welches Wunder es darstellt.

    Ich weiß nicht, warum Marlene zu früh geboren werden mußte, und was der Sinn dabei war, aber ich weiß, daß ich ohne Schrecken an die erste Zeit denken kann. Sie hat meinen Mann und mich noch mehr zusammengeschweißt und uns im Übrigen mit einer unglaublich süßen Tochter beschenkt.


  7. #27
    Avatar von strubbelchen99
    strubbelchen99 ist offline Pooh-Bah
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    Standard Konstantin 34 SSW und Julius 33 SSW

    Hallo,

    mein Großer ist am 14. Dezember 1999 per Notkaiserschnitt geboren worden. Ich hatte seit zwei Tagen furchtbare Oberbauchschmerzen, die bis in die Schulter zogen.
    Aber die Ärzte bei denen ich war, haben mich immer nur mitleidig angeschaut und mir erklärt, dass das Baby halt auf meinen Bauch drücken würde. Als ich mich dann förmlich selber ins Krankenhaus eingewiesen habe, hat die Nachtschwester meinem Mann noch erzählt, ich sei nur hysterisch.
    Am nächsten Morgen ging dann alles ganz schnell. Meine Blutwerte waren so schlecht, dass sie Konstantin sofort holen mußten. Ich hatte ein schweres Hellp-Syndrom, nur keiner hats gemerkt.

    Konstantin ist 3 Stunden nach der Geburt aufgrund eines Atemnotsyndroms in ein anderes Krankenhaus verlegt worden. Ich habe ihn auf der Intensiv nur einmal ganz kurz im Inkubator sehen können. Richtig gesehen habe ich ihn erst 2 Tage später an meinem eigenen Geburtstag.

    Eigentlich sollten wir Ihn dann Heilig Abend mit nach Hause nehmen. Wir hatten ihn schon angezogen im Maxi-Cosi liegen, da viel dem Krankenhaus ein, dass er am Vortag eine Bradekardy hatte und wir ihn nicht mitnehmen konnten. Silvester das gleiche Spiel noch mal. Konstantin hatte sich im Krankenhaus einen RSV-Virus eingefangen. Das er eine Lungenentzündung hatte haben wir erst erfahren, als wir den Leiter des Krankenhaus eingeschaltet haben und mit Verlegung gedroht haben. Es war eine furchtbare Zeit. Genau einen Monat nach seiner Geburt haben wir ihn mit Monitor mit nach Hause genommen.

    Konstantin ist heute 6 Jahre. Er ist mit einem Jahr gut gelaufen, hat mit zwei Jahren super gesprochen und war mit 2,5 Jahren trocken. Im ersten Jahr war er häufig krank, bis 5 Jahre hatte er regelmäßig Pseudo-Krupp Anfälle aber ansich war er seitdem ziemlich wenig krank. Er ist ein unheimlich lebensfrohes und liebes Kind.

    Als ich mit seinem Bruder schwanger war, haben mir alle erzählt, dass es ganz unwahrscheinlich ist ein zweites Hellp und ein zweites Frühchen zu bekommen.

    Am ersten Tag der 30 SSW hatte ich einen vorzeitigen Blasensprung. Dieses Mal haben wir uns direkt in eine Klinik mit Perinatal-Zentrum verlegen lassen. Ich habe 2,5 Wochen im Krankenhaus gelegen, ohne Wehen aber inkontinet wie eine alte Dame.

    Sehr mutig war die Entscheidung des Chefarztes mich noch mal nach Hause zu schicken. Leider ist er danach in Urlaub gegangen. Aber eine Woche war ich noch zu Hause natürlich engmaschig kontrolliert. Aber bei jedem Besuch in der Klinik haben uns die Ärzte unter Druck gesetzt, wir sollten die Geburt einleiten lassen. Irgendwann haben wir dem Druck nicht mehr stand halten können und haben uns zum einleiten entschieden. Bei der Einleitung haben wir uns dann die gefürchtete Entzündung eingefangen, sodass Julius nach extremen Abfall der Herztöne per Notkaiserschnitt auf die Welt geholt werden mußte.

    Julius ist mit einer Lungenentzündung und einen Apgarwert von 2 auf die Welt gekommen. Er mußte beatmet werden und die Prognose war ziemlich schlecht. Die Ärzte meintem am Abend der Geburt, dass er sicher über Wochen beatmet werden müsse.

    Zwei Tage später war Julius die Beatmung los, einen weitern Tag später das CPAP. Nach zwei Wochen - genau drei Wochen vor seinem eigentlich Geburtstermin - durften wir ihn mit nach Hause nehmen.

    Julius ist ein zäher kleiner Kerl. Er ist zwar andauernd verschnupft aber nie ernsthaft krank. Aber er hat sich für alles viel mehr Zeit gelassen. Er ist mit 14 Monaten gelaufen, spricht bis heute schlecht und macht keinerlei Anstalten sauber zu werden.
    Dafür ist er ein unheimlich selbstbewußter kleiner Kerl, sieht irre putzig aus mit seinen blonden Locken und ist ein richtiges Schmusekind.

    Wir haben sehr viel Glück gehabt und sind dankbar für zwei gesunde Kinder.

    Strubbelchen
    Mann muß die Zukunft im Sinn haben und die Vergangenheit in den Akten

  8. #28
    Gast

    Standard Jan Pascal - 09.03.2005 34+5 SSW

    Hatte es schon die ganze Zeit geahnt, da der Artz mir schon die ganzen Horrorstorys erzählt hat..

    Verkürzter GMH, Wehen aber der 20 SSW usw..

    Aber Kerngesund !

  9. #29
    Gast

    Standard Anton 29+4 SSW 1640g 41cm

    Am 12.08.05 wurde unser zweiter Sohn Anton in der 29+4 SSW per Kaiserschnitt geboren.Vier Tage vorher wurde ich mit vorzeitigem Blasensprung ins KH eingeliefert.Ich hatte vorher schon mit Schwangerschaftsdiabetis und drohender FG im KH gelegen.Na ja dann wurde Anton doch zu früh geboren er wog 1640g Größe wurde erst später gemessen 41cm.Er mußte 4 Tage beatmet werden und hatte dann noch 3 Tage CPAP ansonsten sind wir die 7 Wochen im KH ohne größere Probleme davongekommen.Anton ist unser kleiner Sonnenschein er lacht den ganzen Tag und ist immer gut gelaunt.Auch sein großer Bruder der am Anfang unter der Situation gelitten hat liebt ihn über alles.Wir können anderen Frühcheneltern nur Mut zusprechen ihr schafft das wir hatten auch noch das Glück das unser Baby von super Ärzten und Schwestern betreut wurde an dieser Stelle noch mal vielen Dank an die Station 35 des Klinikum Niederberg in Velbert

  10. #30
    Avatar von mami78
    mami78 ist offline journey (wo)man
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    27.06.2005
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    Standard JASON 16.10.2005 24+6 SSW




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