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Thema: An alle Frühchenmamas !!!

  1. #1
    Avatar von mikape
    mikape ist offline Veteran
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    Standard An alle Frühchenmamas !!!

    Hallo an alle,

    ich möchte nun einen Thraed eröffnen, in dem sich jede Frühchenmama mit ihrem Kind verewigen kann (Thread wird nicht gelöscht, habe ich mit Eltern.de geklärt)

    Bitte schreibt in die Überschrift den Namen euren Frühchens, das Geburtdatum und die SSW.

    Berichtet doch bitte von euren Ängsten, Gefühlen und euren Freuden.

    Ich denke einfach, dass viele neue Frühchenmamas, die hier hereinschauen so froh sein werden, zu lesen, was andere Mütter in der schlimmen Zeit gefühlt haben und sich somit nicht alleine fühlen.

    Ich hoffe auf rege Beteiligung :) :)
    Viele Grüße an alle
    Petra

  2. #2
    Avatar von mikape
    mikape ist offline Veteran
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    Standard Katharina *13.08.2002 in der 31. SSW

    Ich fange gleich mal an:

    Meine Tochter Katharina kam in der 31. SSW wg. vorzeitiger Wehen und Blasensprung auf die Welt.

    Obwohl ich vorher schon 1 Woche im Krankenhaus war und die Wehen gestoppt wurden, kam es plötzlich zum Blasensprung.

    Warum es so kam, kann mir keiner sagen. Daher ist es schwer für mich, mir nicht selber die Schuld für das alles zu geben...

    Leider hatte meine Tochter auch noch einen schwierigen Start, da ich keine Lungenreifespritze bekam :(

    Aber nach ein paar Tagen war die Beatmung weg und es ging aufwärts. Wir (ich konnte in einem Elternzimmer die ganze Zeit übernachten) waren dann noch insgesamt 5 Wochen im Krankenhaus.

    Zuhause bekam sie Krankengymnastik und Frühförderung.

    Heute ist Katharina 4 Jahre alt und völlig gesund. Ich bin sehr glücklich mit meinem Liebling.

    Wenn jemand Fragen an mich hat, will ich gern helfen!
    Alles Liebe Petra

  3. #3
    Gast

    Standard eliah & phil *30.06.05* 29+0

    sehr gute idee! da mach ich gleich mal mit!

    meine eineiigen zwillinge kamen 11 wochen zu früh auf die welt.. die schwangerschaft verlief leider nicht ganz reibungslos.

    in der 19.ssw OP an der plazenta wegen des fetofetalen transfusionsyndrom. sie schafften es beide, diesen eingriff zu überleben.

    in der 21. ssw dann ein blasensprung. von da ab lag ich mit strikter bettruhe, becken nach oben gelagert im KH, fern meiner großen tochter (*09/03), immer die angst im nacken, dass die jungs geholt werden müssen, sie zu wenig fruchtwasser haben.

    habe mich nach 8 wochen heimatnah verlegen lassen. dort kamen die jungs eine woche später auf die welt. ich bekam wieder AB wegen bakterien im abstrich. starker allergischer schock, lebensgefahr für uns drei. die jungs kaum mehr puls, not-sectio.

    trotz mehrere lungenreifespritzen hatten sie arge probleme beim atmen, weil ihre körper schon schlapp gemacht hatten. eliah hat eine leichte BPD, phil einen hydrocephalus, der mit einem shunt versorgt wird.

    nach 11 wochen durften wir 2 tage vor et heim. phil hätte schon eher heim dürfen, aber eliahs lungen wollten noch nicht.

    mittlerweile sind sie 14 monate und wunderbare sonnenscheins! super brav und kräftiger forscherdrang halten mich dann doch auf trab. das ist aber gut so...

    die 11 wochen hatten sie übrigens schon bei der u5 aufgeholt.

    wahre kämpfer....

  4. #4
    susi-mama ist offline addict
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    Standard Lena *08.06.2006* 30+3 SSW - 1730g - 44cm

    Am 06.06.06 bekam ich plötzlich abends eie ganz starke Blutung. Angekommen im Krankenhaus wurde ich untersucht und man stellte fest, dass ich Wehen hatte und der Muttermund schon 2cm geöffnet ist. Sofort wurde ich mit Blaulicht ins 40km entfernte Uniklinikum in Halle/Saale gebracht -Wehenhemmer, Lungenreife, Beckenhochlagerung- Das ganze ging einen Tag gut. Am 08.06.06 wurden jedoch die Wehen trotz Hemmer immer stärker. Der Muttermund hatte sich in einer halben Stunde 4 cm geöffne. Ab da ging alles sehr schnell. Ich wurde flüchtig rasiert und sofort in den OP geschoben, bekam eine Spinalanästesie und schon ging alles los. Ich wurde so überrumpelt, weil der Oberarzt am Vortag noch gemeint hat "Wir bekomen das hin, so wie es aussieht wird sie kein Frühchen werden". Während der OPhab ich wahnsinnig gezittert. Ich hatte sehr große Angst um mein Kind. Am schlimmsten ist, dass man vorher eigentlich garnicht richtig Bescheid weiß, wie gut man Frühchen eigentlich jetzt durchbekommt. Nach dem Kaiserschnitt ging es mir furchtbar. Ich hatte starke Schmerzen und konnte mich so gut wie garnicht bewegen.
    Lena habe ich erst 2 Tage später gesehen. 2 Tage wurde sie Überdruck-beatmet. Damit sie davon nichts merkt, bekam sie Morphium. Das war ein furchtbarer Anblick, aber notwendig und lebensrettend.Nach 2 Wochen ging es ihr so gut, dass sie von der K-ITS auf die Neonatologie verlegt werden konnte.
    Anfang Juli wurde plötzlich ihr Bauch immer dicker. Man nahm an, dass sie Blähungen hat und sich nicht richtig entleeren kann. Dann bekam ich am 5.7. einen Anruf aus dem Krankenhaus. Ich soll vorbei kommen und etwas unterschreiben, weil sie eine Probeentnahme aus dem Dickdarm machen wollen um eine Krankheit namens Morbus Hirschsprung auszuschließen. Ich fuhr hin, stimmte zu und habe mir Gedanken gemacht, was ist, wenn irgendwas schief läuft.
    Einen Tag später am 06.07.06 kam wieder ein Anruf. "Wir müssen notoperieren, der Bauch ihrer Tochter droht zu platzen." Ich hatte wahnsinnig Angst. Ich wusste nicht, was los ist. Als ich nachmittags anrief und nachfragte erhielt ich die Antwort. "Ihre Tochter hatte einen Darmdurchbruch ausgelöst durch eine NEC, durch den Stuhl im Bauch hat sie eine starke Bauchfellentzündung, wir haben 7cm Darm entfernt und um den Darm zu entlasten haben wir einen künstlichen Darmausgang gelegt." 2 Wochen hing sie zwischen Himmel und Erde auf der Kinder-Intensivstation. Wir wussten nicht ob sie das ganz überlebt, denn sie war dem Tod näher als dem Leben. Durch die Entzündung waren auch die Lungen ein wenig angegriffen, sie wurde also wieder vollständig beatmet. Außerdem wurde sie sediert, hat also garnicht mehr reagiert, auf kein Streicheln, nicht auf unsere Stimmen. Ihr kleiner Körper war wahnsinnig angeschwollen durch diese Entzündung. Sie hatte plötzlich von 2000 auf 2600g zugenommen. Alles Wasser. Doch Lena hat gekämpft! Sie wollte leben!
    Sie lag dann noch eine Woche auf der Neontologie und wurde dann auf die Kinderchirurgie verlegt. Dort lag sie bis vor einer Woche. Wir haben sie dann übers Wochenende nach Hause bekommen. Es war wunderschön. Jetzt liegt sie wieder auf der Kinderstation, denn ihre Leberwerte sind nicht in Ordnung. Aufgrund der langen Ernährung über Tropf und der vielen Medikamente hat sich eine Leberfunktionsstörung entwickelt. Deswegen hat sie unter Muttermilch auch wahnsinnig abgenommen und ihre Werte wurden immer schlechter. So schlecht sogar, dass sie noch auf der Kinderchirurgie eine Bluttransfusion bekam.
    Im Moment werden ihre Werte langsam besser, sind aber noch lange nicht so dass sie entlassen werden kann. Es laufen Stoffwechseluntersuchungen, weil der Verdacht besteht dass sie eine seltene Stoffwechselstörung hat. Diese ist aber zum Glück schon zu 90% ausgeschlossen. Es wäre furchtbar wenn sie auch noch soetwas hat, denn es gibt dafür keine Behandlungsmöglichkeit. Die Kinder leben meist nicht lange, haben nichtbehandelbare Epilepsie und es gibt eine zunehmende geistige Retardierung. Ich hoffe sehr dass es nicht so ist, denn Lena hat genug durchmachen müssen.
    Drückt uns die Daumen, dass wir bald als Familie zusammen sein können. Ende September findet noch einmal so eine Darmbiopsie statt und wenn sie keinen Hirschsprung hat, wird ihr Darm zurückverlegt. Sollte es jedoch doch so sein, muss sie noch einmal operiert werden und entweder der kranke Teil des Dickdarms entfernt werden oder wenn der ganze Dickdarm betroffen ist der ganze Dickdarm.

    Liebe Grüße
    Susanne mit Früh-ling Lena

    08.06.06 -Tag der Geburt



    19.08.06 - Wochenendurlaub

    Noch unerwartet
    Sehr zerbrechlich
    Noch nicht ganz fertig
    Nackt und ungeschützt
    Viel zu klein
    Getrennt von Mama und Papa
    Ein Kämpfer fürs Leben
    Ein ganz besonder Mensch!

  5. #5
    Josuanna ist offline addict
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    Standard Karoline und Luise, 17.5.05, SSW 28+4

    Was immer Ihr tut, verbrennt bloß nicht die BÜCHER!!


    mit vier gut durchsortierten Kindern

  6. #6
    Colognebabe72 ist offline gelöscht
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    Standard Maya Fabienne *05.09.05 SSW 33+2


  7. #7
    CookieVin ist offline Keksfresse
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    378

    Standard Vincent *1.05.2006 bei 32+0

    Ich hatte ein Hellp-Syndrom und da meine Werte immer schlechter wurden, bekam ich eine Notsectio.

    Vincent wog 1750g bei 44,5cm. Ihm ging recht gut, musste nicht beatmet werden, hatte zwar ne Magensonde, aber das ist ja nicht so schlimm. Nach 10 Tagen Intenivstation wurde er dann zum auffpäppeln verlegt und nach insgesamt 4 Wochen durfte er dann mit nach Hause.
    Keks mit Captain Chaos 05/06 und Mini-Keks (07/09)

    und meiner Mayfair-Lady als Bino




  8. #8
    srvk ist offline Stranger
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    Standard Kay, 29 + 5 SSW, * 25.07.03

    Ich hatte bis zur 29 + 0 eine problemlose Schwangerschaft, keine Übelkeit etc., fit wie ein Turnschuh. Bis auf ziemlich häufige "Übungswehen" schon seit der 18. SSW. Aber da war ich einfach ziemlich uninformiert, ich dachte, das sei normal, der Arzt sagte auch nichts dazu.

    In der 29 + 0 SSW bekam ich dann so ein Ziehen im Unterbauch, was nach einer Nacht noch nicht weg war. Resultat: Muttermundverkürzung und - öffnung. Krankenhaus, Wehenhemmer, Lungenreife; mit dem CTG kamen sie alle 2 Stunden.

    Vom CTG wurden m. E. die Wehen verstärkt, aber das glaubt einem ja so wie so niemand. Als Kay dann schon den Fuß rausstreckte, haben sie mich dann endlich in ein Pränatalzentrum (Minden) verlegt. Dort haben sie mich gefragt: "Warum sind Sie nicht gleich hier her gekommen?!" Na, ja, der Arzt hatte mich halt in ein Provinzkrankenhaus eingewiesen, jetzt wäre ich auch schlauer...

    Dort schaute es erst so aus, als würde sich alles zum besseren wenden: wieder Wehenhemmer in noch höherer Dosis, diesmal half es. Allerdings kriegte Kay Stress, die Herztöne wurden schlecht.

    Kaiserschnitt unter Spinalanästhesie, Kay hatte einen Apgar von 7 - 9 - 10, also gute Werte für ein Frühchen. Er atmete selbst. Am Anfang hatte er starke Probleme, die Mini-Mengen Nahrung zu verdauen, die sie ihm verabreichten (angefangen mit 1 - 2 ml); erst mit der Muttermilch ab dem 3. Tag wurde es besser.

    Von Anfang an waren seine Probleme Bradycardien und Apnoen, deshalb bekam er eine Atemhilfe (CPAP). Er hatte eine Gelbsucht, die mit Phototherapie behandelt wurde.

    Gegen die Bradys und Apnoen bekam er Theophyllin (ein Asthmatikum, was auch die Herzfrequenz anregt), dann Phenhydan (ein Mittel gegen Krampfanfälle) und etliche andere Dinge. Geholfen hat nichts wirklich. Nach 3 Wochen hatte Kay ein Atemnotsyndrom Grad III und wurde 5 Tage beatmet und sediert. Wegen schlechter Blutwerte bekam er einmal Erys.

    Er hat immer gut zugenommen, obwohl er große Teile seiner Milch wieder ausgespuckt hat (die gute Muttermilch, ich hatte jedesmal Tränen in den Augen :-)). Man hat dann noch eine Magen-Darm-Diagnostik gemacht, um funtionelle Defekte auszuschließen. M. E. vollkommen überflüssig; aber das ist halt der Klinikalltag, da wird häufig überdiagnostiziert.

    Die Bradycardien und Apnoen wurden nicht weniger, deshalb wurden wir 3 Wochen nach dem geplanten Geburtstermin mit Monitor nach Hause entlassen. Dort wurden die Alarme deutlich weniger; er brauchte wahrscheinlich die Ruhe zu Hause, was auch die Vermutung der Krankenschwestern war.

    Kay hatte mit 1 Jahr einen Entwicklungsrückstand von 1/2 Jahr, insbesondere motorisch. Deshalb bekam er 1 1/4 Jahre KG nach Bobath und auch Vojta von einer sehr einfühlsamen Therapeutin. Vielen Dank noch mal an dieser Stelle an Elke Schinowski aus Garbsen!!!

    Kay konnte mit korrigiert 1 Jahr krabbeln und mit korr. 1 3/4 laufen. Sprechen hat er mit korrigiert 1,5 Jahren gelernt und spricht heute mit korrigiert 2 Jahren 10 Monaten wie ein Buch, stottert allerdings z. Zt., was wir demnächst abklären lassen.

    Er bekam / bekommt seit korr. 1 Jahr heilpädagogische Frühförderung, weil er eine ausgeprägte Wahrnehmungsstörung hatte, sehr ängstlich war und Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen. Alles das ist schon viiiiiieeeeel besser geworden. Vielen Dank an Frau Mensching von der Frühförderung Stadthagen!

    Seit August geht Kay in einen Regelkindergarten; dank des Gruppentrainings in der Frühförderung hat er keine Angst und bleibt gern dort.

    Ein Problem, was wir noch haben ist das Essen: Kay hat schon als Still- und Flaschenkind sehr langsam gegessen. Er fing erst mit korrigiert 2 Jahren an, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Auch jetzt dauert jede Mahlzeit minimum 1 Stunde und man muss ihn immer erinnern, weiter zu essen und ihn zu großen Teilen noch füttern. Das braucht viel Geduld.

    Das hört sich ganz harmlos an, kratzt aber an den Nerven. Morgens vor dem KiGa isst er kaum etwas, im KiGa auch nicht und die Erzieherinnen achten auch nicht ausreichend darauf. Mittags ist er oft zu kaputt. So hat er den ganzen Tag nicht genug gegessen und merkt dann offensichtlich erst abends, wenn er im Bett liegt und nicht einschlafen kann, das er noch Hunger hat. Und beginnt dann um 22 oder 23 Uhr noch mal zu essen. Und ist dann natürlich viel zu spät im Bett.

    Von der lieben Umwelt werden einem immer nur Erziehungsfehler unterstellt. Hat jemand noch einen Tipp bei solchen Essproblemen?

    Liebe Grüße

    Sandra.

  9. #9
    Avatar von Deta
    Deta ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Ellen & Vivien, *16.06.06, SSW 27+6

    Ellen und Vivien mussten so früh geholt werden, weil bei Ellen (die Kleinere von Beiden) ein Reversing Flow diagnostiziert wurde (Nährstoffe fließen nicht nur zum Baby hin, sondern auch wieder zurück). Am Tag der Geburt stellte man dann einen Null-Fluss fest und abends gingen beim CTG die Herztöne von Ellen runter - sofortiger Kaiserschnitt.

    Aufgrund der gemeinsamen Plazenta wurde gottseidank frühzeitig erkannt, dass es Probleme gibt ...

    Ellen und Vivien brauchten dank Lungenreife-Spritze nicht beatmet werden und brauchten lediglich eine Atemhilfe (CPAP). Während Ellen sich einfach prima ohne Probleme entwickelte, machte Vivien eine Sepsis und auch eine Meningitis durch, die sie aber erstaunlich gut wegsteckte. Es sind gottseidank keine Schädigungen im Gehirn nachweisbar.

    Seit dem 18.08. sind die Beiden nun endlich Zuhause und entwickeln sich prima!

    LG
    Andrea
    Liebe Grüße,
    Andrea und ihre Grazien





    unser Blog






  10. #10
    Gast

    Standard emeline nelly geb.4.06.06 31.ssw

    meine emeline wurde in der 31.ssw per notsectio geboren.
    sie wurde nicht mehr versorgt und das fruchtwasser war grün. ich lag vor ihrer geburt noch im kkh (bin nur eben hin weil ich ein schlechtes gefühl hatte um mir bestätigen zu lassen dass nix ist.ich musste dann bleiben).
    das ctg war schlecht und emi bewegte sich kaum noch.laut arzt hing sie halblebend im bauch.
    ich bekam infusionen, lungenreife und kippte um.mein kreislauf machte nimmer mit und die angst war so gross da sie sagten sie wollen versuchen emi durch infusionen noch im bauch zu halten da es einfach noch zu früh sei sie zu holen .sie können mir keine garantie geben , sie wissen nicht ob sie atmet oder ob sie behindert ist.
    ich lag nächtelang weinend im bett und sagte den ärzten dass sie sie holen sollen bevor sie mir im bauch stirbt. einen tag später beim morgendlichen ctg waren die herztöne der kleinen so schlecht dass man mir die gurte abriss um sie sofort holen zu können. ich hatte so angst konnte aber nicht mehr weinen .
    emi wog mehr als geschätzt wurde (1840 gr ging dann runter auf 1600, 30cm KU und war 43 cm gross) und sie atmete. da ihr aber flüssigkeit tagelang aus der nase lief bekam sie cpap, auch hatte sie starke anämie und gelbsucht. dann kamen noch ne menge bradykardies (herzfrequenzabfälle) und atemaussetzer dazu. aber nicht weiter schlimm. für ein frühchen machte sie sich gut.
    ich besuchte sie jeden tag in der kinderklinik und ich muss gestehn ich hatte jeden tag angst vor den neuigkeiten wenn ich die klinik betrat und hände desinfizierte.nicht jeden tag waren es gute, sie hatte dann probleme mit trinken oder vergass zu atmen. umso überraschter war ich als die ärztin meinte: übermorgen können sie sie nach hause nehmen:) oh freude!!!!:)))
    ich muss jetzt noch mit ihr zum kardiologen da sie noch PFO hat (ein loch im herzen welches sich normalerweise im mutterleib schliesst ist aber nicht schlimm) und zum augenarzt zur kontrolle da sie sauerstoff bekam.

    wie gesagt es war ne harte zeit aber wenn ich die maus so sehe würde ich alles wieder machen.immer wieder es hat sich gelohnt:)
    heute nach 12 wochen hat die kleine fast 5 kg, ist immer noch klein mit ihren 54cm aber ein powermädchen
    frühchen sind stark auch wenn sie noch so klein und zart sind.
    sie wollen leben und kämpfen darum.

    liebe grüsse nadja mit emeline

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