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  1. #1
    morinn45 ist offline stranger
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    Standard Intrauterine Wachstumsretardierung (SGA) – einige Fragen

    Hallo an alle,

    gibt es hier noch mehr Eltern, deren Kinder nicht nur zu früh, sondern auch zu klein geboren wurden? D.h. SGA- oder mangelernährte / wachstumsverzögerte Babys.

    @ Giny: leider kann ich Dir nichts sagen, unser Sohn ist noch viel jünger. Deshalb mache ich auch einen neuen Thread auf, ok?

    Unser Fabian ist nach angekündigtem Kaiserschnitt in SSW 34+0 geholt worden und wog 1240 g auf 38 cm Länge. Mittlerweile ist er 14 Wochen alt (korrigiert 8), wiegt > 3100 g auf 50 cm und wir haben angefangen, von 0- auf Pre-Nahrung umzustellen. Meine Fragen sind:

    - Hat sich jemals eine Ärztin / ein Arzt bei Euch geäußert, was es für Ursachen geben könnte? Außer Rauchen oder so was offensichtliches. Gut, Fabian hat auch keine Daumen und nur eine Niere, vielleicht hängt es hier damit zusammen.

    - Wann beginnt dieses Aufholwachstum? Müßte Fabian jetzt schneller wachsen als gleich alte, reif geborene Kinder oder sollte er sein Wachstumstempo langsamer reduzieren? Wann haben Eure Kinder die Perzentile eingeholt? (Ich bin dieses ewige „Oh, der ist ja noch gaaanz frisch, was?“ langsam leid ;-) ) Wohl erst als Jugendliche, wenn überhaupt, wenn ich das richtig lese?

    - Wie schnell und wieviel trinken Eure Kinder (nur interessehalber)? Auf die Packungs-Tabellen kann ich ja nicht gucken. Fabian trinkt gute 500 ml pro Tag, mit einer Maximalgeschwindigkeit von 100 ml in 30 Min. und nimmt jetzt 140 – 180 g pro Woche zu.

    - Geht Ihr nach dem korrigierten Alter bei Entwicklungsschritten und nach dem realen Alter bei Ernährung / Impfungen? Haut das hin oder müssen sie erst mal alle Energie ins Wachstum stecken und sind deshalb noch weiter in der Entwicklung zurück als „normale“ Frühgeborene? Fabian ist, wie gesagt, jetzt korrigiert 8 Wochen alt und wir warten sehnsüchtig aufs erste soziale Lächeln. Andererseits schläft er aber auch schon konstant von ca. 23 Uhr bis 4.30 Uhr durch.

    Würde mich über Erfahrungen anderer Eltern sehr freuen, es ist ja doch etwas spezieller als „nur“ eine Frühgeburt!

    Liebe Grüße,
    morinn45

  2. #2
    turbo05 ist offline stranger
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    Standard Re: Intrauterine Wachstumsretardierung (SGA) – einige Fragen

    Hallöchen!
    Meine Tochter Ann-Christin ist jetzt 6 Monate alt. Sie wog bei der Geburt 1.920 g und war 44 cm groß. Inzwischen wiegt sie mit 6 Monaten 5.400 g und ist 64 cm groß. Sie ist schmal und lang. Und eigentlich noch nie in der Kurve gewesen. Der Kinderarzt und auch die Kinderklinik meinten, dass sie absolut gesund ist. Seit ungefähr 4 Wochen nimmt sie nun nur noch schleppend zu. Vorher hat sie immer 150 bis 200 g zugenommen. Jetzt manchmal gar nichts oder nur 100 g. Deshalb habe ich vor 4 Wochen eine Stillmahlzeit mit einem Gläschen ersetzt. Jetzt geht es wieder besser voran. Unser Kinderarzt meint, dass die Babys pro Woche 100 bis 150 g zunehmen sollten. Dann wäre es ok. Nächsten Donnerstag habe ich die U 5. Darauf bin ich schon sehr gespannt. Bis jetzt war nichts auffällig, obwohl ich ständig in Angst lebe. Ich habe nämlich noch einen Sohn, der jetzt 4 ist. Der wog 3050 g bei der Geburt und war 50 cm groß. Der konnte aber zum vergleichbaren Zeitpunkt schon viel mehr. Meine Tochter kann sich jetzt gerade mal vom Bauch auf den Rücken drehen und hält den Kopf in der Bauchlage und greift. Ihr Lachen kam mit 8 Wochen, aber ich mußte auch lange auf ihr stimmiges Lachen warten. Mich beruhigen immer alle, dass alles ok ist. Ich bin auch im PEKIP-Kurs mit ihr. Die Babys in ihrem Alter sind meißt weiter. Keine Ahnung, was ich bei Ihr abrechnen muß. Sie kam drei Wochen zu früh und dann halt noch die Mangelgeburt. Ich könnte Dir nächste Woche berichten, was unser Kinderarzt gesagt hat. Zufrieden bin ich mit meiner Tochter auch nicht unbedingt und mache mir halt Sorgen. Aber ich muß ja den Ärzten vertrauen und hoffen, dass sie sich nur langsamer entwickelt, als ihr Bruder.
    Ich weiß, dass ich Dir sicherlich nicht unbedingt weiterhelfen kann. Aber ich wollte Dir trotzdem gerne schreiben, damit Du weißt, dass Du nicht ganz alleine bist mit Deinen Sorgen und Ängsten. Wenn Du magst, schreibe ich Dir gerne nächste Woche noch eine Mail. Vielleicht benötigt meine Tochter auch Krankenymnastik. Das könnte ich mir durchaus vorstellen.
    Liebe Grüße. Christina

  3. #3
    aryas2005 ist offline gelöscht
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    Standard Re: Intrauterine Wachstumsretardierung (SGA) – einige Fragen

    Hallo

    unser Sohn ist auch in der 34. SSW geholt worden (34+2)!
    Er wog 1390 g und war 40 cm gross.
    Mittlerweile ist er ein Jahr alt, knapp 13 Monate, wiegt ca 9300 g und ist 74 cm gross.Laut KiA ist er völlig im norm!!
    Obwohl wir am Anfang gedacht haben, dass er echt zu klein ist, was er ja auch war, aber irgendwann kam dann ein Wachstumsschub, so ab dem 5.Monat, wo mann ihm nicht mehr angesehen hat, das er ein Frühchen ist/war!!
    Ich muss noch dazu sagen, mann hat ihn holen müssen, weil er nicht mehr richtig versorgt wurde, ich hatte eine plazenta Insuffizienz.

    Also nur keine Panik, die ''KLEINEN'' werden noch richtig ''gross'' !!

    Wenn Du noch mehr Fragen hast, kannst Du mir gerne eine Nachricht schicken, kann Dir die U-Daten von meinem Sohn mal privat schicken, damit Du Dir ein Bild machen kannst , wenn Du magst!!!??


    LG Kristina

  4. #4
    little_one ist offline old hand
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    Standard Re: Intrauterine Wachstumsretardierung (SGA) – einige Fragen

    Unser schatz kam in der 36+3 ssw

    sie wog nur 2400 gramm und war 46 cm groß.Auch musste sie beatmet werden mit CPAP.

    Mittlerweile wiegt sie 6 kilo und ist 62 cm groß (gestern gemessen beim kinderarzt) Sie trinkt pro Mahlzeit etwa 170 bis 200ml und das zur zeit 5 bis 8 mal am tag von milumil pre.

    Sie schläft Nachts meistens 8 bis 10 stunden durch.Das erste mal gelächelt bewusst war erst vor etwa 2 Wochen!

    LG











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  5. #5
    Avatar von Anke0171
    Anke0171 ist offline Poweruser
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    Standard Mal aus der langfristigen Erfahrung heraus...

    Hallo Morinn,

    mein Sohn wurde 10/1999 bei 35+0 mit 1390 g und 39 cm per KS geboren. Gewicht und Größe entsprachen also der 29./30. SSW, die Retardierung wurde von den Ärzten auf ca. 6 Wochen festgelegt. Die Fragen wie "Och, ein Neugeborenes" hab ich auch noch gehört als er bereits 3 Monate alt war - irgendwann habe ich bei Fremden nur noch gelächelt und nichts gesagt, anstatt die ganze Geschichte zu erzählen. Geht die ja auch nicht unbedingt was an. Kommt immer drauf an wer fragt und wie, nicht wahr? Einmal hat mich eine Frau total angemacht, ob ich nicht wisse, dass es schädlich für den zarten Babyrücken sei, wenn man die Kinder mit 3-4 Monaten schon in den Buggy setzt. Das sei doch unverantwortlich! Damals war mein Sohn 11 Monate (!!!) und hatte gerade das Laufen angefangen (sehr früh, aber trotz Retardierung wollte er schnell hoch hinaus *g*). Allerdings trug er da noch Kleidergröße 68. Als ich ihn rausnahm und hinstellte kriegte die den Mund nicht mehr zu... *lol*

    Zu Deinen Fragen kann ich folgendes sagen:

    - Die Ärzte haben bei mir ganz schön rumgerätselt, alles mögliche untersucht, viele Fragen gestellt, aber letztlich hat man nur die Ursache der Retardierung gefunden, nämlich nicht richtig aufgebaute uterine Arterien. Warum DAS aber passiert ist, weiß keiner. Der Prof sagte damals, dass das einfach eine Laune der Natur sei, bei einer weiteren Schwangerschaft hätte ich wohl das gleiche Risiko wie jede andere Frau, dass so etwas wieder passiert. Es lag bei ca. 2 %. Ich hab es nicht darauf ankommen lassen... Bei uns kam hinzu dass der Zwerg mit einer Hypospadie hohen Grades geboren, die in drei komplizierten OPs behoben wurde, da hat man nachher noch genauer geforscht, aber trotzdem nichts gefunden. Ich rauche nicht, trinke äußerst selten Alkohol (in der Schwangerschaft hab ich nicht mal ein Mon Cheri zu mir genommen...), trinke keine Kaffee, ernähre mich gesund, habe in der Schwangerschaft Berge von Obst und Gemüse verzehrt, hatte so einen Heißhunger darauf... Und trotzdem.

    Irgendwann findet man sich damit ab, dass es eben eine Ursache gibt, aber keine Erklärung dafür.

    Zum Aufholwachstum: Mein Sohn bewegte sich schon immer (auch heute noch) unterhalb der 3er Perzentile. Er ist jetzt 120 cm groß und wiegt 20 kg, ein absoluter Hering also. Zum Vergleich: Die Tochter meiner Freundin ist genau vier Monate jünger als er und 128 cm groß und wiegt 32 kg. Aber in der Endokrinologie wurde seine genetische Zielgröße auf 188 cm festgelegt (sein Vater ist sehr groß). Dort sagte man mir aber auch, dass er erst in der Pubertät aufholen würde - dann aber richtig. Mal sehen...

    Beim Trinken musst Du aufpassen. Unserer hatte das typische Mangelchen-Phänomen: Plötzlich riesige Mengen trinken, dann wieder ausspucken. Irgendwann trank er dann plötzlich fast gar nichts mehr. Die Essstörung zog sich bis zum 3. Lebensjahr hin. Mittlerweile isst er wie eine neunköpfige Raupe - leider sieht man es nicht am Gewicht.

    Geimpft wurde nach "normalem" Alter.

    Die Entwicklungsschritte wurden bei uns immer 10 Wochen verzögert gemessen, das haute auch gut hin - außer beim Laufen. Da war er dann viiiel zu früh. Mit dem Lächeln, Drehen, Sitzen, Zahnen, etc. passte alles ziemlich genau. Mit Sprechen fing er allerdings erst so mit 2 an, da kamen die ersten Zwei-Wort-Sätze. Vorher gab es ca. 5 Worte, mehr nicht.

    Heute ist wenig übriggeblieben, Krankengymnastik im ersten Jahr, Ergotherapie in den vergangenen beiden Jahren haben viel für seine Entwicklung getan.

    Grobmotorisch ist er soweit auf dem Stand der Gleichaltrigen, in der Schule kommt er gut mit (er wurde im August eingeschult). Nur mit der Konzentration und der Feinmotorik hapert noch. Laut Aussage von Bekannten (deren Sohn war auch Frühchen und Mangelchen und ist jetzt 25...) zieht sich das mit der Feinmotorik vielleicht bis ins Erwachsenenalter hin. Bei deren Sohn ist es so.

    Außerdem trägt unser Sohn eine Brille, das kann allerdings von mir vererbt sein und muss nicht mit der Frühgeburt zusammenhängen.

    Meine Tips:

    - regelmäßig die Angebote des SPZ annehmen
    - Krankengymnastik und Ergotherapie einfordern, sobald es angezeigt ist (im SPZ nachfragen, die können so etwas anregen - mein KiA hat nach deren Anregung erst die Krankengymnastik verschrieben)
    - Wenn keine Therapie verschrieben wird, bei einer Ergotherapeutin oder auch einer guten Erzieherin in einem Kindergarten nachfragen, was Du tun kannst um Dein Kind zu fördern (Motorik, Mundmotorik, Sprache, Konzentration) ohne es zu überfordern
    - Ansonsten nicht immer über das Mangelchen- bzw. Frühchensein Deines Kindes nachdenken, lass ihm mal machen - er schafft das schon! Ich hab immer gesagt: Klein, aber oho!!!

    *lächel* Wenn ich ihn jetzt sehe, und an das "Äffchen" im Inku zurückdenke, ist es kaum zu fassen. Aber glaub mir, sie werden auch groß und andere Kinder machen ihren Eltern nicht weniger Sorgen.

    Deine Sohn ist ja auch im Frühherbst geboren, sodass er bei seiner Einschulung schon fast sieben sein wird. Das war bei uns eine große Erleichterung, denn meiner war jetzt bei der Einschulung absolut schulreif, geistig wie auch sozial.

    Ganz liebe Grüße und alles Gute für Euch!
    Anke
    "Lächeln ist das Kleingeld des Glücks." Heinz Rühmann

  6. #6
    morinn45 ist offline stranger
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    Standard Re: Intrauterine Wachstumsretardierung (SGA) – einige Fragen

    Hey, vielen Dank für die netten Antworten! Das hat mir wirklich geholfen!

    Allen einen schönen Advent,
    morinn

  7. #7
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    Standard Re: Mal aus der langfristigen Erfahrung heraus...

    Schön, dass ich endlich eine "Zu-kleine-Babys"-Gruppe gefunden habe. Meine 2. Tochter ist jetzt 14 (korrigiert 12) Monate, wiegt 6,6 Kilo und ist 70 cm lang - Im Vergleich zum Geburtgewicht mit 950 g und 35 cm ist das schon ziemlich gut, wenn deutlich auch unter der 3. Perzentile.
    Waren gestern gerade beim SPZ: Sie ist absolut altersgemäß entwickelt - wobei mir das mit dem Gewicht und dem Wachstum schon Sorge bereitet. Dabei isst sie wirklich gerne allerdings wenig und schon komplett bei uns mit, plus 2 mal Flasche (je ca. 100 ml) und einmal Stillen...

    Unsere Vorgeschichte:
    Bei mir wurde in der 30. Woche festgestellt, dass die Kleine nicht richtig gewachsen ist. Ich wurde sofort in die Klinik geschickt, wo etliche Untersuchungen folgten. Ich bekam auch gleich Cortisonspritzen für die Lungenreife des Babys und einen Glukose-Dauertropf, der aber nichts mehr gebracht hat. Meine Tochter wurde dann in der SSW 30+1 per KS geholt, 930 g leicht, 35 cm klein, 25 cm KU. Sie hat gleich geschrien, war ich da glücklich - sehen konnte ich sie natürlich noch nicht.

    Ursache war bei mir eine primäre Plazentainsuffizienz, d.h. der Mutterkuchen hat sich nach der 25. Woche nicht mehr entwickelt. Geraucht und getrunken habe ich selbstverstänlich nicht. Ich denke aber, der Stress als berufstätige Mutter und vielleicht auch der Kaiserschnitt bei der ersten Geburt, könnten dazu beigetragen haben.

    Wir habe sehr viel Glück gehabt. Sie musste nicht beatmet werden, hatte keine Apnoen und keine Bradikardien. Nach nur sieben Wochen konnten wir sie mit nach Hause nehmen. Da wog sie 1.900 Gramm und war 45 cm klein.

    Soviel erst mal für heute.

  8. #8
    Sünni ist offline willhiernichtweg!
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    Standard Re: Intrauterine Wachstumsretardierung (SGA) – einige Fragen

    ich hatte in beiden ssw eine plazentainsuffizienz und bei nr 2 auch noch fruchtwassermangel, zwei ks mit unklarem ausgang im vorfeld, was die gesundheit der kinder angeht ...

    sohn: 35+2, 1960gr auf 45cm, heute seit juni 9j auf 132c und 29kg,
    tochter: 31+4, 1500gr auf 39cm; heute im august 7, 122cm auf 21kg

    beide sind fit, motorisch sehr fit und auch schulisch top - wenn ich bedenke, dass gerade die kleine lange mit einem unreifen atemzentrum zu kämpen hatte....
    warum das bei beiden kindern so war? keine ahnung, ich trinke nicht, habe nie geraucht und sport getrieben habe ich mein leben lang... allerdings scheint es bei uns in der familien gehäuft aufzutreten?! dazu kommt, dass ich zu der zeit viel beruflichen stress hatte, bei nr. 2 zeitweise alleinerziehend, da mann für 6 monate im ausland.... so kam kind eben schon anfang august anstatt mitte oktober - und mann für 10 tage außerplanmäßig heim....
    Geändert von Sünni (03.07.2009 um 23:01 Uhr)
    Sünni

    "Jedes Kind bringt die Botschaft,
    dass Gott die Freude am Menschen
    noch nicht verloren hat!" (TAGORE)

  9. #9
    tina0802 ist offline Stranger
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    Standard Re: Mal aus der langfristigen Erfahrung heraus...

    Ich schließe mich da apfelweinkoenigin an. Im Krankenhaus waren wir nämlich damals die einzigen mit einem SGA Baby und auch so habe ich noch niemanden in der Situation kennengelernt.

    Unsere Vorgeschichte ist auch so ungefähr wie die der apfelweinkoenigin.

    In der 28. SSW wurde bei mir eine Plazentainsuffizienz festgestellt und ich musste gleich im Krankenhaus bleiben und die Lungenreifespritzen wurden sofort verabreicht. Wir haben es 3 1/2 Wochen im Krankenhaus ausgehalten, mit täglich bis zu 4 CTGs, die immer nicht 100% in Ordnung waren. Nach 3 1/2 Wochen musste die Kleine dann allerdings geholt werden, da die Durchblutung der Plazenta immer schlechter wurde. Auch sie hat bei der Geburt gleich geschrien, brauchte aber zwischendurch das CPAP. Sie wurde in der 31+4 SSW per KS geholt, 990 g leicht, 35,5 cm groß und 26 cm KU.

    Eine Woche vor dem eigentlichen Geburtstermin konnten wir sie mit 1800 g mit nach Hause nehmen, allerdings mit einem Patientenmonitor für nachts, da sie zwischendurch Atemaussetzer hatte.

    Heute ist sie 8 1/2 Monate alt (korrigiert 6 1/2) wiegt 6,4kg und ist fast 70cm groß. Allerdings kann sie sich noch nicht drehen, da fehlt ihr der letzte dreh. Das Essen ist mal so und mal so und im Moment nimmt sie nicht so viel zu wie am Anfang.

    Wie war das bei Euch, wann haben Eure angefangen sich zu drehen oder zu krabbeln?

  10. #10
    Gast

    Standard Re: Intrauterine Wachstumsretardierung (SGA) – einige Fragen

    Bei mir wurde zunächst vermutet mein Kind sei behindert. DS, Kleinwuchs... das meine Plazenta viel zu klein war wurde in 23. SSW erkannt. In der 27. war der Doppler beim Frauenarzt schlecht udn es ging sofort ins KKH. Ebenso mit täglichen Doppleruntersuchungen und 4 mal täglich CTG.
    Bei 30+3 wurde meine Tochter geholt. Sie war seit meinem Krankenhausaufenthalt kein Stück gewachsen.
    Mia wog bei 30+3 590 Gramm bei 30 cm Länge. Da fehlten mittlerweile locker 1000 Gramm für die Schwangerschaftswoche.
    Entlassen wurden wir kurz nach ET mit 2030 Gramm und 40.5 cm.
    Jetzt, 8 Wochen später wiegt Mia 3200 Gramm bei 48 cm.
    Es geht also gut voran.
    Mit ca. 2 Jahren wird der Handknochen angeschaut werden wie gross Mia werden wird und ob sie das noch aufholen kann. Ggf. folgt eine Hormontherapie.

    Mit brauchte kein Beatmung, keinen CPAP und hat alles ohne Komplikationen (naja nen Leistenbruch gabs noch) mitgemacht. Nur einfach viiiel zu klein

    Meine Planzenta wog übrigens nur 123 Gramm und davon war die Hälfte kaputt. Normal wären ca. 500 gewesen. Mia ist für mich ein reine Lebenswunder.

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