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  1. #1
    Gast

    Frage fall für den logopäden?

    huhu,
    bin auch mal wieder hier.
    meine motte war ja auch ein frühchen. kam in der 30ssw war 1790gramm schwer und 45cm groß. mittlerweile ist sie gute 20monate alt, wiegt 9,5kg und ist 80cm groß, an ihrem ersten geburtstag konnte sie laufen, klettert mittlerweile allein am klettergerüst hoch um zu rutschen ( ich steh aber hinter ihr), jedoch spricht sie nur sehr wenig.
    mama, papa, opa, da, ja und mehr eigentlich nicht. wenn sie war haben will zeit sie drauf und macht ÄH.
    muss ich mir gedanken machen, oder mal zum logopäden, oder ist das alles noch normal?
    ich meine motorisch ist die top fit, verstehen kann sie auch alles, nur reden kann man das wirklich nicht nennen....
    was würdet ihr machen?

  2. #2
    Gast

    Standard Re: fall für den logopäden?

    ich muss ja gestehen das ich als erstlingsmama null plan hab wann die was können sollten. Aber sooo ungewöhnlich ist es nicht mit 1,5 noch nicht sprechen zu können denk ich. Aber im Zweifelsfall würd ich den Kinderarzt mal fragen ob es sinnvoll ist durch nen Logopäden zu unterstützen.

  3. #3
    Registriert seit
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    671

    Standard Re: fall für den logopäden?

    Also Anna spricht auch nicht mehr und das ist absolut normal und in Ordnung. Wir waren letzten Mittwoch auch gerade wieder bei der Frühförderung/ Nachsorge und die Ärztin meinte das ist alles OK was sie spricht. Solange sie Sachen versteht und reagiert ist das voll im Rahmen. Ich würde mir keinen Kopf machen. Anna sagt auch nur Mama, Bei (Ball), WuffWuff (Hund), brummm (Auto), und Brrrrrr (Pferd), Ansonsten kommt nur da da da.
    Also Logopäden würde ich erst mit frühestens 2,5 machen wenn bis dann immer noch nichts kommt weiter.
    Viele Normal geborene Kinder sprechen auch erst mit 2-2,5 wirklich die ersten Wörter. Von einer Freundin der Kleine ist jetzt 3 und spricht auch noch nicht wirklich viel. Jedes Kind ist da anders. Aber gerade wenn sie viel versteht würd ich mir gar keinen Kopf machen. Und wie gesagt bei uns meinte die Ärztin letzte Woche das alles ok ist.

    LG
    Krümel mit 830g, SSW 26+0

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    Denken ist allen erlaubt,
    vielen bleibt es erspart.

    Curt Goetz

  4. #4
    derkeks ist offline newbie
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    25

    Standard Re: fall für den logopäden?

    Hallo!
    Ich bin Sprachtherapeutin und ich würde sagen, mach dir mal keine Sorgen. Ich hatte auch Kinder in der Therapie bei denen es genauso war, aber wenn ich es zu entscheiden hätte, würde ich euch direkt wieder nach Hause schicken. Meine Chefin sieht das halt anders, aber die will auch nur die Kohle mitnehmen. Mehr als mit dem Kind spielen, Gegenstände benennen und Bilderbücher anschauen machen wir da auch erstmal nicht. Das einzige, was man im Zweifel abklären sollte ist, ob das Kind richtig hört. Dazu kann man zu einem Päd-Audiologen gehen, die machen umfassende Hördiagnostik bei Kindern.
    Und es sind ja Ansätze vorhande, würde ich mal so als Ferndiagnose sagen.
    Ausserdem sind Frühchen ja oft in allem ein bissl säter, oder?

  5. #5
    Gast

    Standard Re: fall für den logopäden?

    Huhu,

    mach dir mal keine Gedanken - das wird schon.

    Unsere erste Tochter kam normal bei 41+6. Mit knapp 2 Jahren hatte ich auch solche Angst, sie hat immer nur einzelne Wörter gesprochen und die konnte man teilweise kaum verstehen. Heute mit knapp 4 steht der Mund gar nicht mehr still und sie ist in der sprachlichen Entwicklung (besonders im Sprachverständnis) sogar in der Entwicklung voraus.

    Mini kam bei 32+6 und ist inzwischen 23 Monate alt. Auch sie spricht nur Wörter - schwer verständlich. Aber es wird immer mehr und ich denke, dass sie in 3-4 Monaten auch mehr und deutlicher sprechen kann.

    Die Voraussetzungen meiner beiden können unterschiedlicher nicht sein und trotzdem gleichen sie sich sehr in Bezug auf ihre sprachliche Entwicklung.

    Also - es wird schon werden. Warst du schon beim HNO zum Hörtest? Oft liegen auch im "schlechten" Hören die Ursachen für eine verzögerte Sprachentwicklung.

    lg
    engel

  6. #6
    Avatar von Anke0171
    Anke0171 ist offline Poweruser
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    Standard Re: fall für den logopäden?

    Hallo,

    ich würde mir keine Gedanken machen. Ich hatte auch erst überlegt, ob bei meinem Sohn etwas nicht stimmt. Mit 20 Monaten bei ihm das gleiche Bild: Mama, Papa, Opa, Oma und für alles, was er haben wollte "eine" :) Schließlich hat sein Papa ihm noch bye-bye beigebracht. Dafür konnte er mit 11 Monaten (korrigiert also ca. 9 Monaten - er kam bei SSW 35 mit 6 Wochen Retardierung, 1390 g, 39 cm, zur Welt) schon laufen...

    Mit ca. 24-26 Monaten fing er dann ganz plötzlich an zu sprechen (...und manchmal wünsche ich mir derzeit die 'sprachlose' und vor allem 'diskussionslose' Zeit zurück )

    Beim Sohn meiner Freundin (reifgeboren) war es genau umgekehrt: fing mit eineinhalb bis eindreiviertel erst an zu laufen, konnte aber mit nicht mal zwei schon so Sachen wie "lass mich bitte durch" und "ich möchte ein Wurstbrot" sagen *lächel*

    Jedes Kind hat ein anderes Tempo, ob nun bei der Motorik, der Sprache oder der sozialen Entwicklung. Wenn Du Dir wirklich Sorgen machst, sprich mal mit Eurem Kinderarzt. Aber ich glaube nicht, dass Ihr schon zum Logopäden müsst!

    Ich rate zu viel Vorlesen und Singen, das macht Deine Tochter neugierig auf Worte!

    Alles Gute für Euch!

    Gruß,
    Anke
    "Lächeln ist das Kleingeld des Glücks." Heinz Rühmann

  7. #7
    Avatar von innamama
    innamama ist offline working mum
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    9.638

    Standard Re: fall für den logopäden?

    hallo,
    ich schließ mich an - mach dich nicht verrückt und fang schon gar nicht an, dass mit anderen kindern (normalgeboren oder nicht) zu vergleichen. alle haben ihren rhythmus. so lange sie versteht und reagiert, ist alles okay. außerdem sind die meisten kinder entweder mit der motorik beschäftigt oder aber mit der sprachentwicklung.

    unser sohn (28+2 geboren) wird im winter vier, er hat eher gesproch als gelaufen, aber das hat sich mit der zeit alles relativiert. jetzt quatscht er jedem ein ohr ab - und das zweisprachig - und rennt wie der blitz

  8. #8
    Gast

    Standard Re: fall für den logopäden?

    hey :)

    mein sohn ist 4 und er spricht noch nich so wirklich...
    nur vereinzelte worte und 3-wort-sätze.. er kann sich halt n bisschen ausdrücken, aber man muss eben wissen, was er meint...

    Unsere Kinderärztin, sowie Erzieherin und diverse Therapeuten (u.a. die aus'm Sozialpädiatrischen Zentrum Magdeburg) haben uns gesagt... Logopädie vor dem 4. Lebensyahr ist Unsinn... weil die Kinder halt doch viel mitarbeiten müssen.. is nich wie bei Physio- oder Ergotherapie oder so.. die Kinder müssen da richtig mitmachen und das Verständnis für aufbringen....
    wir haben in unserer Kita ne Logopädin und fangen yetz auch an :)

  9. #9
    Avatar von Ariella1979
    Ariella1979 ist offline Member
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    168

    Standard Re: fall für den logopäden?

    Hätte ich deinen Beitrag mal eher gelesen...ich hab sowas auch gerade geschrieben !

  10. #10
    Tecumseh 2 ist offline mehrMeer
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    10.09.2002
    Beiträge
    8.123

    Standard Re: fall für den logopäden?

    Zitat Zitat von annemi Beitrag anzeigen
    huhu,
    bin auch mal wieder hier.
    meine motte war ja auch ein frühchen. kam in der 30ssw war 1790gramm schwer und 45cm groß. mittlerweile ist sie gute 20monate alt, wiegt 9,5kg und ist 80cm groß, an ihrem ersten geburtstag konnte sie laufen, klettert mittlerweile allein am klettergerüst hoch um zu rutschen ( ich steh aber hinter ihr), jedoch spricht sie nur sehr wenig.
    mama, papa, opa, da, ja und mehr eigentlich nicht. wenn sie war haben will zeit sie drauf und macht ÄH.
    muss ich mir gedanken machen, oder mal zum logopäden, oder ist das alles noch normal?
    ich meine motorisch ist die top fit, verstehen kann sie auch alles, nur reden kann man das wirklich nicht nennen....
    was würdet ihr machen?
    Hi,

    es ist schon alles gesagt worden. Meine Motte kam vor vielen Jahren in der 29. SSW zur Welt und wollte lange nicht sprechen, fast bis zum vierten Lebensjahr nicht, wie auch, wenn man einen älteren Bruder hat der Dauerquassler ist.

    Dann kamen ein paar Worte aber mit vielen sprachlichen Fehlern (Hörtests waren unauffällig - immer, sie hat auch immer alles verstanden). Dann habe ich mich hingesetzt und mit ihr die Wörter geübt, die sie konnte, um sie richtig auszusprechen. Das hat bei ihr geholfen. Ich denke die Sprachlosigkeit kann viele Gründe haben und ich denke, da ist sie bei Frühchen und Nicht-Frühchen ähnlich.

    1. keine Lust, da motorische Entwicklung zur Zeit Vorrang hat (nach meiner Ansicht können Kinder nicht immer beides gleich gut (Motorik und Sprache), erst kommt das eine, dann das andere, je nachdem was für das Kind Priorität hat.

    2. Keine sprachlichen Herausforderungen (Deine Tochter muss nicht sprechen können um sich verständlich zu machen, warum also soll sie das forcieren?) Sie bekommt zu essen und zu trinken, Du liest ihr alle Wünsche von den Lippen ab - wenn ich so jemanden in China um mich hätte würde ich nicht unbedingt chinesisch lernen wollen, ich habe ja einen Dolmetscher

    3. (War bei uns der Fall) Wenn ich rede werde ich gleich vom großen Bruder sprachlich übertrumpft. Warum soll man reden lernen, wenn einem immer ins Wort gefallen wird und man nicht ausreden kann.

    4 Sprachlosigkeit in der Familie (das schließe ich hier mal aus), dennoch eine gewisse Gesprächskultur innerhalb der Familie, wo alle zu Wort kommen dürfen und ernst genommen werden fördert die Sprachentwicklung - wozu sonst soll man Sprache lernen.

    Klar, diese "banalen" Kleinigkeiten wie täglich vorlesen habe ich auch gemacht, ich finde sie auch wichtig, einfach um die Kinder zur Sprache anzuregen. Wann die Sprache dann kommt ist individuell.

    Meine Tochter (8 Jahre) redet heute noch nicht gern vor großen Gruppen, aber sie kann ihre Meinung gut mitteilen, und das in sehr deutlicher Sprache.

    Ich bin mit meinen Kindern schon weit entfernt vom Frühchen-Status, dennoch, wenn organisch und motorisch alles in Ordnung ist, dann kommt auch die sprachliche Entwicklung, aber auch die würde ich einfordern à la "sprich mit mir, sonst weiß ich nicht, was Du meinst".

    Mein viertes Kind war absolut sprachfaul, klar, nach drei Kindern kennt man die Wünsche der Kinder, der brauchte nichts sagen, bei ihm wusste ich bei jeder Geste, was er wollte, den musste ich aktiv dazu bringen zu reden. Heute ist er sechs Jahre alt, kommt in die Schule und kann Geschichten erzählen, wo selbst ich nicht mal weiß ob es Märchen oder Wahrheit ist. Die Mimik ist entsprechend trainiert worden von ihm selbst.

    Kinder können ganz viel, wenn auch nicht sofort, man sollte ein wenig Geduld haben, dass sie sich entwickeln, dann wird das schon.

    Bei meinem ersten Kind hatte ich auch große Zweifel, gestern ist sie 19 Jahre alt geworden, macht im kommenden Jahr ihr Abitur und sie wird ihren Weg gehen.

    Sie hat mir gestern gesagt, ganz viel hat ihr geholfen, dass wir Eltern ihr immer zur Seite standen und ihr viel Zuversicht vermittelt haben, viel mit ihr diskutiert haben und sie immer ein Mitspracherecht hatte in den Angelegenheiten, die sie betrafen.

    VG

    Tecumseh

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