Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1
    silver76 ist offline addict
    Registriert seit
    26.07.2009
    Beiträge
    507

    Standard Kostenübernahme Säuglingsstethoskop

    Meine beiden Jungs sind 33+0 geboren. Sie lagen dann noch 4 Wochen im Krankenhaus. Bei Nico hatte sich dann plötzlich eine Tachykardie entwickelt. Teilweise war er im Schlaf bei einer Herzfrequenz von170. Das Langzeit-EKG und Ultraschall am Herzen haben nichts auffälliges gezeigt. Es sind wohl keine Herzrhythmusstörungen. Nach zwei Tagen hatte sich das auch wieder normalisiert. Wir brauchen zwar keinen Monitor, aber wir müssen mehrmals täglich mit einem Säuglingsstethoskop die Herzfrequenz kontrollieren. Wir haben vom Krankenhaus eine ärztliche Verordnung bekommen, nur leider ist es so, das die Krankenkasse nicht einen Cent dafür bezahlen will! Ich bin echt suer darüber, weil jeder Krankenhaustag würde mehr kosten... Zur Zeit habenw wir noch leihweise ein Stethoskop aus dem Krankenhaus.
    Hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht?

  2. #2
    Avatar von Anke0171
    Anke0171 ist offline Poweruser
    Registriert seit
    13.06.2002
    Beiträge
    5.816

    Standard Re: Kostenübernahme Säuglingsstethoskop

    Hallo,

    bei uns war's ähnlich, allerdings vor der Geburt: Ich sollte mit mobilem CTG nach Hause entlassen werden (die CTGs schrieb ich selbst, danach wurden sie über Telefonleitung zum Kreißsaal übertragen und dort geprüft). Es war damals ein neues System, aber der Professor der Frauenklinik war begeistert. Es klappte auch ganz prima, die Firma stellte mir das System zur Verfügung, dann wurde die Übernahme bei der Krankenkasse beantragt. Nach zwei Wochen musste ich wieder ins KH, weil die Krankenkasse nicht zahlen wollte.

    Ich verstand es auch nicht: ca. 220 DM hat damals das System pro Tag gekostet, eingeschlossen waren die tägliche Wartung morgens, wenn mir die Dame die Heparin-Spritze gab und der Notdienst falls es mal nicht funktionierte. Zum Vergleich kostete ein Tag auf der Station für Pränatalmedizin ca. 740 DM...

    Mit der Milchpumpe später war es ähnlich: Der Arzt verschrieb sie, die Krankenkasse zahlte nicht, die Leihgebühr habe ich aus eigener Kasse bezahlt.

    Du kannst natürlich versuchen, mit der Krankenkasse zu reden - aber die, die dort sitzen und mit denen Du das diskutieren musst, haben a. wenig Ahnung von dem, was Du gerade durchmachst, b. wenig Ahnung von den medizinischen Umständen (sind ja keine Mediziner) und c. keinerlei Handlungsspielraum, da sie durch ihren Arbeitgeber, die Krankenkasse, an das Leistungsheft gebunden sind!

    Meine Erfahrung ist: Versuchen und wenn es nichts hilft, selbst bezahlen (wenn man kann!). Oder die Krankenkasse wechseln. Letzteres bringt aber auch nicht immer Erfolg.

    Kopf hoch und viel Glück! (auch wenn das jetzt kein ermutigendes Posting war...)

    Gruß,
    Anke
    "Lächeln ist das Kleingeld des Glücks." Heinz Rühmann

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •