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  1. #11
    Avatar von Schneewit
    Schneewit ist offline Poweruser
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    Standard Re: Wie kamt ihr im KH klar?

    Wir waren zwar auf der Frühchenstation. Aber die Intensiv oder besser gesagt die noch kleineren Babys waren in einer anderen Station.
    Ich bin auch immer fast am druchdrehen gewesen wenn der Monitor Alarm gegeben hat.

    Schlimm fand ich es auch das florian in ein anderes KH kam für eine Nacht. Hätte mich fast selbst entlassen. Aber mein Mann hat mich gleich hingefahren und hat mir auch viel beigestanden. Er hört mich auch zu wenn ich drüber rede.
    http://www.wunschkinder.net/forum/ti...rg/0/0/0/0.png

    http://s8.directupload.net/images/10...p/8cbi3ohv.jpg






    Ich hab eine ganz liebe Bino mama.niluti mit Timo Maxim im Arm *10.07.09

    Meine liebsten Quasselmädels wissen wer gemeint ist

    Civic ist eine ganz liebe Quasseltante

  2. #12
    Gast

    Standard Re: Wie kamt ihr im KH klar?

    ich kann heute noch keine Bäuche sehen, ich ertrags einfach nicht. Heisst nicht das ich denen ihre Schwangerschaft nicht gönne - aber mich machts unendlich traurig drum betrogen worden zu sein. Ebenso um die Geburt. Sowas kann ich auch nicht sehen im TV.

  3. #13
    SweetA22 ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wie kamt ihr im KH klar?

    Ich lag 2 Monate im KH und hatte viele Bettnahbarinnen. Alle mit so tollen Spezialfällen. Hab sehr viel schlimme Sachen und Tränen miterlebt. Mir gings schlecht und ich habe jeden Tag gedacht, bitte haltet es noch länger in meinem Bauch aus. Ich konnte abends im KH-Bett mit niemand darüber reden und das fand ich am schlimmsten. Und danach noch 1 Monat Intensivstation.

    Ich hoffe ich kann die schwere Zeit schnell verarbeiten.

  4. #14
    Jona1982 ist offline addict
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    Standard Re: Wie kamt ihr im KH klar?

    oh man, wir sitzen alle in einem boot... kann grade nicht groß und kleinschreibung beachten...

    meine hebamme meinte letztens auf die frage wann man das wohl mal verarbeitet hat, das kann ein jahr dauern, 5 jahre, bis zum nächsten baby oder nie weggehen...

    bin auch immer traurig wenn ich so richtig schwangere sehe und wir wurden um so viel gebracht...der erste magische moment, das stillen, das kuscheln in der ersten nacht nach der entbindung...

    man mädels, ich zerfließe gerade in selbstmitleid- ist aber auch mal nötig.

    ach ja das wochenbett hatte ich auch überhaupt nicht...nur die depressionen ( evtl aber auch durch die Frühgeburt bedingt)

    ich drück auch alle und wir können alle ganz stolz auf uns sein!!!
    http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/4314.gif und wäre eigentlich:

    http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/4315.gif



    meine Bino ist ( wenn sie denn noch mag ) :Felicitas2801 mit dem süßen David!

  5. #15
    Avatar von Schneewit
    Schneewit ist offline Poweruser
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    Standard Re: Wie kamt ihr im KH klar?

    Zitat Zitat von Jona1982 Beitrag anzeigen
    oh man, wir sitzen alle in einem boot... kann grade nicht groß und kleinschreibung beachten...

    meine hebamme meinte letztens auf die frage wann man das wohl mal verarbeitet hat, das kann ein jahr dauern, 5 jahre, bis zum nächsten baby oder nie weggehen...

    bin auch immer traurig wenn ich so richtig schwangere sehe und wir wurden um so viel gebracht...der erste magische moment, das stillen, das kuscheln in der ersten nacht nach der entbindung...

    man mädels, ich zerfließe gerade in selbstmitleid- ist aber auch mal nötig.

    ach ja das wochenbett hatte ich auch überhaupt nicht...nur die depressionen ( evtl aber auch durch die Frühgeburt bedingt)

    ich drück auch alle und wir können alle ganz stolz auf uns sein!!!
    Das hast du schön geschrieben! Ich leide heute noch drunter das ich meinen kleinen Schatz nicht gleich sehen drufte. Hab ihn erst nach 11 Stunden gesehen. Nach der Geburt haben sie ihn gleich weg getan.
    http://www.wunschkinder.net/forum/ti...rg/0/0/0/0.png

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  6. #16
    dolphin100 ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Wie kamt ihr im KH klar?

    Ich hatte meine Kleine auch nur ganz kurz im Transportinkubator gesehen und dann erst am nächten Nachmittag. Da sie in ein anderes Krankenhaus gebracht wurde und ich auf den Transport warten mußte. Die Intensiv hatte sich ganz doll um ein Bett für mich bemüht.

    Das war schrecklich. Mein Mann fuhr immer hin und her und hat Fotos gebracht.

    Bin auch auf jede intakte Schwangerschaft ein wenig neidisch. Möchte ich auch gerne haben. Aber wir haben beide viel zu viel angst, dass wieder etwas passiert.

  7. #17
    spice30 ist offline addict
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    Standard Re: Wie kamt ihr im KH klar?

    oh ja, das fand ich auch das schlimmste, dass ich meinen Kleinen erst zwei Tage später sehen konnte (Komplikationen bei mir). Ansonsten habe ich um ihn auch wenig Angst haben müssen, darum hatte ich oft fast schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich mein kleines aber gesundes Kind besuchte während seine Zimmernachbarn zwar doppelt so schwer aber krank waren..

  8. #18
    Avatar von Anke0171
    Anke0171 ist offline Poweruser
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    Standard Re: Wie kamt ihr im KH klar?

    Wenigstens bin ich nicht die Einzige, die sich über sowas aufregt... *seufz* Im Nachbarzimmer im KH lag eine mit ständigen Blutungen, die sollte eigentlich überhaupt nicht aufstehen. Aber sie ging mindestens vier-fünfmal am Tag den Gang runter auf die Feuertreppe um zu qualmen! Und: Ihre Tochter kam erst in der 37. SSW und sie konnte sie gleich mit Heim nehmen!!! Und da waren noch mehr die ständig an die Feuertreppe gepilgert sind. Von denen hab ich keine auf der FIPS oder der Frühchenstation getroffen, die Kinder kamen alle ziemlich spät und brauchten keine besondere Betreuung. Eine entfernte Bekannte hat während der Schwangerschaft auch geraucht und ab und zu ein Gläschen getrunken - keine Probleme in der Schwangerschaft.

    Und ich hab nie geraucht, auch nicht vor der Schwangerschaft, hab während der Schwangerschaft nichtmal mehr MonCheri gegessen oder so, hab (weil ich Gelüste drauf hatte) Tonnen von Obst und Gemüse gegessen, bin (wenn ich nicht wiedermal liegen musste) viel spazieren gegangen etc. - und hatte nur Probleme.

    DAS IST SOOOOO GEMEIN.

    *bäh* *jammer* das musste mal sein. Das passt hier gerade so schön.

    Gruß,
    Anke
    "Lächeln ist das Kleingeld des Glücks." Heinz Rühmann

  9. #19
    Avatar von Anke0171
    Anke0171 ist offline Poweruser
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    Standard Re: Wie kamt ihr im KH klar?

    Ich weiß schon, was Du meinst.

    Wenn ich heute Schwangere mit rundem Kugelbauch sehe, werde ich ganz wehmütig. Ich hatte nie einen schönen Kugelbauch. Junior hatte fast kein Wasser mehr zum drin rumplantschen, ich sah in der 34. SSW noch so "unschwanger" aus, dass mich der Besuch der Zimmernachbarin fragte, warum ich wohl auf der Schwangerenstation läge - ich sei doch wohl nicht schwanger...

    Auch in der Zeit im Krankenhaus habe ich Dinge erlebt, die mir bis heute nachhängen. Die Bettnachbarin, die nur drei Tage weiter war als ich, bekam einen Blasensprung, das Kind musste in der 26. SSW geholt werden. Leider hatte es eine Lungenmissbildung und musste sofort operiert werden. Dabei verstarb es. Die Arme wurde dann (weil kein Bett auf der normalen Gyn frei war) wieder zu uns zwei Schwangeren ins Zimmer gelegt... Und ich musste dreimal am Tag 2 Std. CTG schreiben. Ich hab's ganz leise gestellt - aber der Gedanke, dass ihr Baby tot ist und sie jetzt die Herztöne von meinem hören muss, tat mir unendlich weh. Noch jetzt, fast elf Jahre später, laufen mir die Tränen über's Gesicht.

    Komischerweise ziehen mich, trotzdem es meinem Sohn heute gut geht, Dokumentationen über Frühchen und Frühchenstationen an wie ein Magnet. Ich sitze dann davor, weine vor mich hin, kann aber nicht abschalten. Ich weiß nicht, warum das so ist. Mein Freund sagt jedesmal: Warum machst Du das, warum quälst Du Dich damit? Ich weiß nicht warum, aber abschalten kann ich auch nicht...

    Manchmal denke ich, ich hätte gerne noch ein Kind. Nur um einmal einen schönen Kugelbauch zu haben. Um einmal eine tolle Schwangerschaft zu haben. Alles mit Freude erleben, ohne ständige Sorgen, ohne ständiges Liegen, Blutungen, Unterversorgung, Angst um mein Kind. Und dann denke ich wieder: Was, wenn es wieder so kommt. Das hältst Du nicht aus.

    Ich glaube, jede Mama die sagt, sie hat es ohne Probleme überwunden, findet irgendwann tief in sich die Verzweiflung von damals wieder und merkt - es ist doch nicht spurlos vorübergegangen.

    Gruß
    Anke
    "Lächeln ist das Kleingeld des Glücks." Heinz Rühmann

  10. #20
    Avatar von innamama
    innamama ist offline working mum
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    Standard Re: Wie kamt ihr im KH klar?

    hm, das ist in der tat ein thema, für den es nur einen sehr geschlossenen gesprächskreis gibt. ich gehöre leider auch zu denen, die gleich zwei mal keine glorreiche schwangerschaftsgeschichte erzählen können, wenn man bsw. im pekip o.ä. kurz sich und die schwangerschaft/geburt vorstellen sollte. dann schauten immer alle ganz betreten zu boden.

    die erste frühgeburt liegt vier jahre zurück und kam aus dem nichts. innerhalb weniger stunden ging es um leben und tod bei meinem sohn und mir. er kam bei 28+2 per not-ks unter vollnarkose. ich lag zwei tage im künstlichen koma und wurde am dritten tag nach der geburt im bett auf die neo geschoben. und plötzlich lag dort ein wesen im inkubator, das alles andere wie ein baby aussah, zu mir gehören sollte und um sein kleines leben kämpfte. er wog 789g bei der geburt, zwischenzeitlich 650g, da ja auch frühchen erst mal ein wenig abnehmen.ich fand den anblick schockierend und kann mir immer noch schlecht fotos aus dieser zeit ansehen.

    das schlimmste in der klinik (wir waren insgesamt drei moante dort) war, dass man sofort funktionieren sollte. es gab keinerlei raum zu verstehen, was da eigentlich binnen weniger stunden passiert war. die stimmung auch unter den ärzten war à la "sie waren zwar beide mehr tot als lebendig, aber jetzt sind sie ja wieder hier". super. bei unserem sohn ging das denken der ärzte tageweise.da es mir auch körperlich sehr lang noch sehr schlecht ging, waren wir nie mehr als vier stunden am tag auf der neo. und wurden dafür von den schwestern schief angeguckt, weil wir ja nun nicht deren arbeit übernehmen konnten. bis mir irgendwann mal der kragen platzte und ich sagte, sie sollen mal unsere akte lesen. da kann man nicht einfach zum alltag übergehen.

    es gab eine musiktherapeutin, die mit den frühchen und den eltern gearbeitet hat. das war sehr hilfreich.die frühchengruppe der klinik hingegen nicht, zu der wir nach der entlassung ein paar mal gingen. die schicksale waren zu unterschiedlich.

    was mich erstaunt hat, war das völlige ausklammern des thema tod. es sind etliche babys um uns herum verstorben. sie waren einfach nicht mehr da oder ihr name blickte nicht mehr stänid im piependen monitor auf.alle wussten, dass die kinder gestorben sein mussten, sie waren zu klein für eine verlegung...

    in erinnerung bleibt mir auch sehr das erste weihnachtsfest und silvester zu "dritt", die wir beide am inkubator verbrachten.

    nach zweieinhalb jahren haben wir es nochmals gewagt und ich war wieder schwanger. dank einer profunden ursachenabklärung, einer tollen ärztin und reichlich täglicher medikation dachte ich, so, jetzt kann ich auch mal "richtig schwanger" sein. was ein trugschluss war. die folgeschwangerschaft hat mich leider nicht mit den erfahrungen der ersten versöhnt. einzig: einen bauch hatte ich dieses mal. ansonsten waren die monate geprägt von medizin, angst und sorgen.

    wir haben es zwar geplant bis in die 39.ssw geschafft, aber dann endete wieder alles im fiasko. bei unserer tochter wurden zwei schwere herzfehler festgestellt, sie wurde per heli zur not-op in ein kinderherzzentrum geflogen. für uns war sie da und sofort wieder weg. gsd hatte ich mich ohnehin von vornherein für ein einzelzimmer entschieden. unser kind lag also auf der its 300km entfernt, ich durfte nicht mitverlegt werden, da es keine medizinische notwendigkeit gab. zudem aber sehr unsensible oberärzte, die bei der visite noch blöd fragten, wo denn eigentlich mein baby sei...

    ich hab mich nach fünf tagen selbst entlassen und bin unter schmerzen nach kiel. und wieder hieß es intensiv, warten, hoffen, bangen und ein start in der klinik. wir waren dann zwar nur dreieinhalb wochen auf der its, aber es hat uns gereicht. in den ersten vier monaten waren wir zu insgesamt drei herz-ops in der klinik. und mein bedarf an klinikerfahrungen ist gedeckt.

    natürlich will kaum jemand solche gecshichten hören und auch bei uns heißt es immer schnell "ist doch alles gutgegangen". einerseits ja, andererseits aber zu einem hohen preis. natürlich sind wir glücklich, dass beide kinder das fiasko überlebt haben - und ich letztlich auch. wie knapp es aber zwei mal war, darüber kann man gar nicht detailliert nachdenken...

    sorry, das ist jetzt auch sehr lang geworden.

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