1. #21
    Aying86 ist offline Stranger
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    Standard Re: Geburtsberichte/Erfahrungen/Intensivstation Frühchen

    So jetzt unsere Gesichte .

    Ich wurde am 25.02.2011 mit totalen Kreislaufzusammenbruch ins KH gebracht, dort wurde CTG geschrieben und Ultraschall gemacht, Baby geht es gut und ich durfte bald nach Hause gehen. Woher der Kreislaufzusammenbruch kam konnte mir keiner sagen. Einen Tag später (26.02.) hab ich gemerkt wie auf einmal was warmes zwischen meinen Beinen läuft, ich dachte als erstes pipi, das vielleicht das BAby gerade doof auf die Blase drückt und bin dann aufs Klo. Dort dann der schreck! Blutung und das sehr heftig. Ich gleich der Schwester bescheid gegeben und sie mich in den Kreissaal geschoben. Dort wurde dann ein CTG geschrieben, die Ärztin hat lange gebraucht bis sie die Herztöne gefunden hat, ich dachte mein Baby wäre tot, aber dann doch, es lebt und die Herztöne sind sehr gut! Wurde dann mit Krankenwagen (mit Blaulicht und Martinshorn) verlegt in ein anderes KH (das in dem ich lag hatte keine Neo). Ich konnte meinen Mann noch anrufen und er ist dann auch gleich nachgekommen. Im anderen KH angekommen wurde US gemacht und CTG, Kind geht es gut, Herztöne immer noch gut und auf dem US konnte man nicht viel erkennen wegen der Blutung. Es war aber glücklicherweise altesblut gewesen. Ich hab noch am gleichen abend die erste Lungenreife gespritz bekommen und hatte Bettruhe. Ich durfte nur pipi machen gehen und mehr nicht. Und da hat das hoffen und bangen begonnen die Schwangerschaft solang wie es geht zu halten, spätestens bei 34+0 SSW hätten sie das Baby geholt. Ich hab dazu dann auch noch Wehen bekommen weshalb ich auch Wehenhemmer bekommen habe. So lag ich dann bis zum Dienstag den 01.03.2011, da hab ich abends trotz Wehenhemmer Wehen bekommen, die Stationsschwester im Kreissaal bescheid gegeben und eine Hebamme ist gekommen. Sie mich ans CTG angeschlosse und nach einer halben Std. kam sie wieder, schaute sich das CTG an und meinte dann nur:" Sie haben keine Wehen, das CTG hat nix aufgezeichnet!" Ähm, hallo? Ich war gerade mal in der 27 SSW, was erwartet sie da??? Ich hab dann dennoch zusätzlichen Wehenhemmer bekommen "damit ich zufrieden bin" und ein wunder, der Druck nach unten war auf einmal weg! So konnte ich dann schlafen. Am nächsten morgen, ich hab mit meinen Mann telefoniert und gemeint, das ich schon wieder Wehen habe, er hat dann gesagt ich soll einer Schwester bescheid geben. Gesagt, getan. Nach einer Schwester geklingelt und sie hat wieder im Kreissaal bescheid gegeben und bei meinem glück kam die gleiche wieder vom abend und wieder meinte sie nur ich hätte keine Wehen, sie liesse aber das CTG länger laufen. Dann hab eine Ärztin um sich das anzuschauen und schwupps gingen die Herztöne auf 80 runter und oh eine Wehen auf dem CTG! Dann wurde ich endlich in den Kreissaal gebracht. Dort haben sie dann ein Ultraschall gemacht und laut der Hebamme das ich ja keine Wehen habe, war der Gebärmutterhals dennoch fast weg gewesen und bei jeder Wehe hat sich was getan. Der Muttermund war schon weich gewesen und wollte sie langsam öffnung. Dann hing ich an der Tokolyse in der Hoffnung das der anschlägt, ansonsten muss das Baby geholt werden (das war am 02.03. gewesen). Ich hab meinen Mann total verheult angerufen er soll sofort kommen weil sie das Baby holen wollen! Er ist gekommen und wir haben gehofft und gebetet dass das Baby noch drin bleibt. HAtten auch schon das Gespräch gehabt mit einem Neonatologen. Die Wehen waren dann kurzzeitig besser gewesen (kamen alle 3-4 Min. und mussten veratmet werden). Und dann kamen sie alle 6 Min. aber dafür immer heftig, die Geburt liess sich also nicht mehr aufhalten. Ich wurde dann fertig gemacht für die OP, Gott sei dank nur Spinale und mein MAnn konnte dabei sein. Erst als er auf der Welt waren haben wir erfahren das wir einen kleinen Jungen bekommen haben, er hat auch sofort geschrieen und er war von anfang an stabil gewesen.
    Tim kam mit einer Sepsis zur Welt die zum glück sofort behandelt wurden ist, die Ärzte haben sehr schnell reagiert. Er war zu "aufgedreht" gewesen weshalb sie ihm dann Beruhigungsmittel gegeben haben, weil es einfach zu viel war für ihn. Langsam hatten sie dann Koffein eingeführt damit es mit der Atmung besser klappt. Tim hatte das Bradykardie-Apnon-Syndrom (haben ja viele Frühchen) eine ausgeprägte Trinkschwäche, 3 mal die Gelbsucht gehabt und einen Leisten-und Wasserbruch gehabt, weshalb er noch im KH operiert wurden ist. Er ist genau eine Woche vor dem ET entlassen worden, nach 12 Wochen und 3 Tagen durfte ich ihn am 28.5.2011 mit nach Hause nehmen. Er wog bei der Entlassung 3070g und war 44,5cm gross gewesen.
    Dadurch das er ein Frühchen ist was vor der 28 SSW zur Welt kam hat er seine erste Impfung noch im KH gehabt und promt mit 2 Brady reagiert weshalb wir für die zweite Imfpung noch mal kommen durften (48-Std. Monitor-Überwachung).
    Jetzt wird er am Fr. schon 1 Jahr alt und er macht sich prima! Er krabbelt durch die Gegen, zieht sich bis auf die Knie hoch und lacht so viel, Zähne hat er noch keine. Er ist jetzt 71cm gross und wiegt 7880g und hat einen KU von 44cm (Geburt 870,36cm, KU 23,5). Wir sind so stolz auf ihn das er sich so gut ins Leben gekämpft hat und wie gut er sich entwickelt! Wir seine Elten und seine zwei Geschwister geniessen jeden Tag mit ihm!

    Lg,
    Hsiuying

  2. #22
    Avatar von Minu82
    Minu82 ist offline newbie
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    Standard Re: Geburtsberichte/Erfahrungen/Intensivstation Frühchen

    Unsere Maus kam im der 35+5 SSw durch einen Blasensprung auf die Welt. Sie wog 2290g und war 44cm groß (oder lieber klein). So weit die Eckdaten. :)

    Nun die ganze Geschichte:
    Mir ging es während der Schwangerschaft sehr gut, so dass ich mir im Vorfeld keine Gedanken über eine Frühgeburt machte. Nachdem ich dann an einem Mittwoch noch mit meinen Freundinnen Essen war, stand ich morgens auf und bemerkte, dass Wasser an meinen Beinen hinunter lief.
    Zuerst dachte ich an einen Ausfluss, der sich über Nacht gesammelt hatte und nun schwallartig raus läuft.
    Zur Sicherheit sollte aber mal mein Frauenarzt drauf schauen. Bis auf diesen einmaligen Schwall Wasser hatte ich keinerlei Beschwerden. Als ich um 08:00 Uhr in der Praxis anrief, riet mein Arzt, direkt einen Krankenwagen zu rufen und ins Krankenhaus zu fahren. Gesagt, getan...

    Im Krankenhaus angekommen wurden sofort die Herztöne unserer kleinen Maus überprüft. Die waren ok. Ich ging immer noch davon aus, dass alles in Ordnung ist und ich gleich wieder nach Hause kann. Dann gab es einen erneuten Wasserschwall und ab da war klar, dass die Fruchtblase geplatzt ist. Sechs Stunden wollten die Ärzte meinem Körper Zeit geben, um Wehen zu entwickeln, sonst sollten sie eingeleitet werden. Leider wollte mein Körper nicht so wie die Maus. Es waren ja immerhin noch vier Wochen Zeit. Also wurden die Wehen eingeleitet und die Maus kam sieben Stunden später unter einer normal verlaufenden Geburt zur Welt.

    Sie war zu Beginn etwas blau, konnte dann aber selbstständig atmen. Da sie noch sehr klein war, musste sie erstmal auf die Frühchenstation in einen Inkubator. Darin verbrachte sie die ersten zwei Tage ihres Lebens. Trotzdem dass sie so klein und zierlich war, konnten wir aber immer ausgiebig kuscheln und ich durfte sie stillen. In der Nacht bekam meine abgepumpte Milch. Leider entwickelte sie eine Neugeborenengelbsucht und es kam zu einem Pulsabfall, der sich nicht erklären ließ, was den Aufenthalt auf der Frühchenstation etwas verlängerte. Nach zwei Wochen inkl. Inkubator, Wärmebettchen und viele Tränen bei Mama wurde sie dann mit 2500g nach Hause entlassen.

    Heute ist unsere Prinzessin 4,5 Monate (korrigiert 3,5 Monate) alt und topfit. Sie wiegt mittlerweile 7kg und ist 62cm groß. Sie hat in den letzten zwei Wochen gelernt sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen und arbeitet fleißig daran auch die Drehung vom Bauch auf den Rücken zu beherrschen. :)
    Wir sind überglücklich über unser starkes kleines Mädchen und darüber dass alles so gut verlaufen ist.
    "Das Kind ist eine sichtbar gewordene Liebe." Novalis

  3. #23
    Nicola24 ist offline Stranger
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    Standard Re: Geburtsberichte/Erfahrungen/Intensivstation Frühchen

    Hey,

    meine Tochter kam am 09.08.2012 zur Welt. Er hat 2700g auf die Waage gebracht und ist 40cm lang.

    Ich habe nach 4 Tagen das Krankhaus verlassen können. Naja sonst habe ich die üblichen Beschwerden Bauchschmerzen und Übelkeit.

    Meinem kleinen Spatz geht es sehr gut:)

    Grüße

  4. #24
    Gast

    Standard Re: Geburtsberichte/Erfahrungen/Intensivstation Frühchen

    Ich habe am 11.11.12 bei 31+6 meinen Schatz Tim-Lucas per KS entbunden, da ich leider 2 Tage vorher etwas Fruchtwasser verloren habe. Am 10..11 sind wir dann in die Klinik da es vermehrt Fruchtwasserabgang gab, dort wurde mir gesagt, dass der Muttermund schon 1cm geöffnet sei und die Cervix nurnoch 1,5cm lang war. Wehen hatte ich keine aber starke Unruhen im Bauch. Die Ärzte nahmen mich im Vorwehenbereich auf und gaben mir wiedermal Unacid i.v.. Sie meinten wir werden versuchen bis 34+0 zu ziehen da noch genug Fruchtwasser da war, aber dies ginge nur wenn die Unruhen besser werden und keine Entzündungszeichen auftreten. Nächsten Morgen hieß es wir können noch warten und ich solle Frühstücken gehen, aber um 9.15 kam die Ärztin mit der Oberärztin mit einer Kaiserschnitt Aufklärung und meinte die Entzündungswerte steigen trotz Antibiose und sie müssten den kleinen jetzt holen . Ich rief meinen Mann an und er war 20min später da, nun ging es in den Kreissaal. Da ich per PDA den Kaiserschnitt hatte konnte mein Mann dabei sein.
    Tim-Lucas wurde um 12.19 mit 1800g und 44cm länge geboren, er hat sofort geschrien und wurde mir dann kurz gezeigt.
    Atemprobleme hatte er zum Glück keine, aber er musste wegen Blutdruckproblemen und Temperaturregulationsproblemen auf die Intensiv. Nach dem ich im Kreissaal lag wurde er aber kurz im Inkubator zu mir gefahren damit ich ihn kurz sehen durfte. Mein Mann war bei der Erstversorgung dabei und konnte mir dann berichten. Im Kreissaal sollte ich noch etwas Tee trinken 1 Joghurt essen bevor ich nach knapp 2 Std. im Bett auf die Neo gebracht wurde, dort durfte ich sogar 30min kuscheln und kam danach auf die Station.
    Mein kleiner blieb 4 Tage auf der Intensiv wo er auch eine Magensonde erhielt und Blaulicht wegen dem Bili. Mittwoch kam er auf die Frühchenstation. Als ich Freitags Entlassen wurde durfte ich, dank eines ESBL Verdachts (Mitpat. war positiv und Abstrichergebniss war noch nicht da) mit meinem Kind in ein Zimmer wo er das 2x Blauchlicht erhielt. 4 Tage vor der Entlassung kam er aus dem Inkubator in ein Wärmebettchen was vorerst aber auf 38°C eingestellt werden musste.
    Wir sind nach 15 Tagen Entlassen worden, wobei er bis dahin noch das Wärmebettchen mit 31°C hatte. Tim-Lucas hat zwar bis heute noch Probleme die Temperatur zu halten, aber er macht sich zuhause wirklich gut und es wird jeden Tag besser. Heute hat er schon 2110g und am Donnerstag erhält er die RSV Impfung und die U3
    Geändert von Sani_DLRG (03.12.2012 um 22:12 Uhr)

  5. #25
    Girlsmama ist offline journey (wo)man
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    Standard Re: Geburtsberichte/Erfahrungen/Intensivstation Frühchen

    Ich bin seit 12 Wochen Mama eines sehr kleinen Frühchens. Unsere Tochter musste in der SSW 29 + 6 mit einer Notsectio zur Welt geholt werden, da sich die Plazenta ablöste. Wenige Tage zuvor habe ich erfahren, dass ich SS-Diabetes und Präklampsie habe. Ich musste am 14.2. im KH bleiben (nach einem Kontrolltermin) und bereits in der Nacht von 17. auf 18.2. ging es los und meine Kleine (30cm 564g - schwere Wachstumsretardierung vermutlich wegen der SS-Diabetes und Präklampsie) erblickte "das Licht der Welt" um 1.39 des 18.02. Eine OP haben wir bereits hinter uns...

  6. #26
    BeSe ist offline glückliche 2fach-Mama
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    Standard Re: Geburtsberichte/Erfahrungen/Intensivstation Frühchen

    Ich kam im Dezember 2012 in der SSW 23+4 ins als Notfall ins Krankenhaus: vorzeitige Wehen, Fruchtblasenprolaps, Muttermund bereits 1 cm geöffnet, GMH lt. 1. Ultraschall auf 1,9 cm verkürzt - mit Antibiotika und Wehenhemmer versorgt beruhigte sich die Situation zuerst, so dass ich eine WO später eine Cerclage bekam. Dann im Krankenhaus der Glukosetoleranztest: Schwangerschaftsdiabetes! :( Ultraschall nach der OP: GMH quasi verstrichen, nicht mal mehr nen cm :( Mein Traum, Weihnachten oder Sivester zu Hause auf dem Sofa zu verbringen geplatzt... Weihnachten gerade so überlebt. Silvester hat mein Mann geplant mit Picknickkorb abends ins KH zu kommen... hatte in der Nacht vom 30. auf 31. wieder das Gefühl, vermehrt Wehen zu haben... ganzen Tag über wurden 4 CTGs gemacht, Blut abgenommen etc. bis es um 19 Uhr rum hieß "irgendwas stimmt nicht, Sie kommen zur besseren Überwachung mit in den Kreißsaal" - dort traf kurz darauf auch mein Mann ein... meine Entzündungswerte stiegen stündlich weiter an, Wehenhemmer half nichts mehr, Ultraschall ergab, dass der Kleine ca. 900 Gramm wiegen würde und es wurde der OP für den Kaiserschnitt fertig gemacht... ich sollte noch eine Silvesterrakete bekommen!

    Der Spatz wog dann 1.210 Gramm bei SSW 27+4 (immerhin hatte ich 4 WO liegend verbracht! Ohne Klogang!!!), war 40 cm groß und kam sofort auf die Neo-Intensiv. Was dann auf uns zu kam, abgesehen von den üblichen angeschlossenen Kabeln:

    - Gefäß zwischen Lunge und Herzen war noch offen, man sagte uns, für gewöhnlich schließt sich das von allein nach der Geburt innerhalb von einer WO - man gebe dem Kleinen aber nur 2 Tage und würde es dann medikamentös versuchen, denn das Medikament schlägt eine WO nach Geburt nicht mehr an und wenn es dann nicht verschlossen wäre, müsste man eine OP durchführen -> Medikament nach 2 Tagen verabreicht und das hat glücklicherweise geholfen

    - ein Lungenflügel war deutlich besser entwickelt als der andere - für die Beatmung wurde deswegen eine "Rüttelbeatmung" gewählt. Das sieht zwar brutal aus, ist aber schonender als die normale Beatmund und dadurch sollte der besser entwickelte Lungenflügel nicht durch zuviel O2 und Druck geschädigt werden -> nach ein paar Tagen hatte sich auch der zweite Lungenflügel ganz gut entwickelt

    - CO2 Wert im Blut stieg immer wieder hoch an, wurde die erste Zeit dauerhaft überwacht

    - Gehirnblutung stellte sich nach 7 Tagen ein - die Ärzte hatten gehofft, dass nichts mehr kommt - entwickelte sich letzten Endes zu einer Blutung 3. Grades -> zur Entlassung war auf dem Ultraschall dann nicht mal mehr zu sehen, dass überhaupt jemals eine Blutung da war *Hoffnung, dass es keine Folgeschäden gibt*

    - Billi-Wert zu hoch, Blaulicht-Therapie

    - Verlegung in ein anderes Krankenhaus (beide Intensivstationen gehören aber zusammen, Ärzte blieben die gleichen) aus Platzgründen, für uns aber längerer Fahrweg...

    - Leistenbruch, der operativ behoben worden ist

    - RSV-Impfungen, normale Impfungen

    - Sauerstoffsättigungsabfälle... -> nach einigem Hin und Her durften wir den Schlumpf 4 Tage vor eigentlichem ET mit mobilen Überwachungsmonitor mit nach Hause nehmen, sollten diesen aber nur nachts anschließen, da wir ansonsten ja ein gesundes Kind hätten

    Da wir nun 11 WO Intensiv-Aufenthalt hatten, durften wir noch eine Schwester inkl. Frühförderung in Anspruch nehmen, die uns 1x im Monat zu Haus besucht haben und auch sonst für Fragen immer wieder zur Verfügung standen.

    April 2013 dann noch mal ins Krankenhaus: Leistenbruch auf der anderen Seite mit OP behoben

    Physiotherapie nach Voijta hatten wir nach dem Krankenhausaufenthalt von April 2013 bis Februar 2014 - seitdem nur noch aller paar WO und inzwischen OHNE Voijta. Waren auch bei einer Osteophatin, die meinte, wir hätten ein perfektes Baby

    Oktober 2013: zum wiederholten Mal beim Monitorauslesen - nun absolut keine Auffälligkeiten mehr, das Ding kann wieder abgegeben werden!

    Entwicklung ist "mehr als die 3 Monate" verzögert, wenn man von "Normkindern" ausgeht. Seit Ostern kann der Spatz krabbeln - mit 16 Monaten und korrigiert quasi mit 13 Monaten. Wir sind trotzdem rund um zufrieden mit seinen Fortschritten und entdecken die Welt jeden Tag mit ihm mehr

    Sind inzwischen auch wieder schwanger - nun in der 24. SSW. In der 16. SSW bekam ich vorsorglich eine Cerclage und einen Muttermundverschluss - war auch besser so, denn bei der OP sagte man mir, der Muttermund sei schon wieder sehr weich vom Gewebe her. Seitdem liege ich mit einigen wenigen Wehen täglich zu Hause auf dem Sofa - ca. 22 Std./Tag - nehme Magnesium und schone mich total mit meinem Beschäftigungsverbot... Schwangerschaftsdiabetes habe ich auch wieder, bisher aber zum Glück noch nicht soooo ausgeprägt wie beim Schlumpf damals... aktuell reicht noch eine Diät. Mein persönliches Ziel ist die 36. SSW - kein bisschen früher darf das Würmchen kommen!
    Geändert von BeSe (16.05.2014 um 22:29 Uhr)
    Sohnemann 1 geboren am 31.12.2012 in der 28. SSW
    Töchterchen 2 geboren am 18.09.2014 in der 41. SSW

  7. #27
    Avatar von benjavi
    benjavi ist offline überglücklich
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    Standard Re: Geburtsberichte/Erfahrungen/Intensivstation Frühchen

    puh, geht euch das auch so, wenn ihr an die Geburt und Intensivstation zurück denkt, dass in euch alles weinen und schreien will? es durchfährt mich immer wieder ein kalter, extrem schmerzender Schauer, wenn ich daran zurück denke.

    Ich bin am 27.7.13 mit vorzeitigem Blasensprung in der 20 SSW selber in die Klinik gefahren. Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass ich total unter Schock stand und einfach in dem Moment nicht an den Krankenwagen gedacht habe. Ich habe schnell meinen großen (1 3/4 Jahr) Sohn an die Oma übergeben und bin los. Den Blasensprung habe ich nur mit einem kurzen Ziehen und plötzlichen Wasserverlusst wahrgenommen und dann war mein Bewusstsein ausgeschaltet. Ich wusste, was auf mich zukommt. Ich bin in den Kreißsaal gekommen und sofort hingelegt worden.
    Der Blasensprung wurde mit einem Fruchtwassertest festgestellt, wobei die Ärztin selbst gesagt hatte, sie bräuchte den Test nicht, denn es kam viel rausgeflossen. Ich hatte auf dem Weg in die Klinik so fest die Beine zusammengepresst wie nie in meinem Leben zuvor und plötzlich floss es.

    Naja das kam danach:
    - Aufnahme
    - Ultraschall ob die Herztöne gut sind. Doppler, und Gewicht und Größe unseres zweiten Jungen (was ich dort zum ersten
    Mal gehört habe - ein Bub!)
    - auf der Gyn-Station kamen Blutungen und Wehen dazu
    - Verlegung ins Einzelzimmer mit CTG. Hebamme zur Vorbereitung auf das schlimmste
    - nach einer Weile beruhigten sich die Wehen und die Blutung (viele Psychopharmaka später beruhigte ich mich auch ;-))
    - Antibiotika, Infusionen
    - Wehenhemmer und mehrere Kreißsaal Aufenthalte, wegen drohender Geburt
    - zwei Lungenreifespritzen ab SSW23 und SSW24 (jetzt endlich Überleben möglich)
    - viele Gespräche mit Neointensiv-Chefarzt (was kann kommen, wenn...)
    - 28+ 5 plötzlich wieder regelmäßige Wehen aber nicht spührbar. Druck nach unten. GMM 3 cm offen
    - Sectio 20.9. 14:07 wurde unser zweite Sohn mit 1390 g und 38 cm beborgen.

    - kurzfristige Sauerstoffgabe, danach C-pap ohne Sauerstoff
    - gute Anpassung, keine Infektion

    Intensivstation
    - Sauerstoffabfälle die er selber bewältigt
    - Rythmusstörungen die er selber wieder abfing
    - Infektion durch sehr viele Infusionen - Antibiotika nach einer Woche überstanden
    - Biliwert immer wieder erhöht. Blaulichttherapie
    - 3 Wochen später Flowbrille
    - nach 4 Wochen auf die normal Station
    - mit Magensonde spuckt immer wieder, kommt mit Flaschennahrung nicht zurecht.
    - Stillen funktioniert besser
    - 7 Wochen später Entlassung mit Monitor

    Zu Hause: Monitor keine Sauerstoffabfälle - 41. SSW Monitor abgestellt und zurück gegeben. Voll gestillt. Nabelbruch der selber verheilte.

    Neurologische Entwicklungsuntersuchungen zeigen: Er entwickelt sich nach seinem tatsächlichen Geburtsalter.

  8. #28
    mausi1990 ist offline Januarmäuschen '13 <3
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    Standard Re: Geburtsberichte/Erfahrungen/Intensivstation Frühchen

    Kind 1 kam bei 36+4.
    Er wog 2640g und war 48 cm groß.
    Bereits in der 32. Woche war der Muttermund ca 2 cm auf,1 Tag später wieder weiter aufgegangen.
    Ich habe die lungenreifespritze bekommen und hoch dosiert Magnesium sowie strikte Bettruhe.
    Dadurch haben wir es noch 4 Wochen geschafft.
    Dafür ging die Geburt sehr schnell. Wir waren bereits einen Tag vorher im KH,da ich mich komisch gefühlt habe.
    Am 6.1. um 7:30 fingen die wehen sofort an mit alle 30-60 Sekunden,gegen 9:45/9:50 wurde die FB geöffnet und um 10:12 war er da.
    Er war dann 6 Tage auf intensiv,weil er anpassungschwierigkeiten hatte.
    Mittlerweile ist er ein quirliger,aufgeweckter 2-jähriger mit 11 kilo (2640g) und ca 93 cm (48cm).

    Kind 2 (kopiert)
    35+3
    2740g und 49 cm
    http://www.eltern.de/foren/geburtste...4-luke-da.html
    6.01.2013~~> Kleine Maus ist da (ca 4 Wochen zu früh)
    30.11.2014~~> kleiner mäuserich ist da (5 Wochen zu früh)
    6.02.2017~~> kleine Prinzessin ist da (2 Wochen zu früh)
    http://davf.daisypath.com/Xi0fp2.png

    http://lpmf.lilypie.com/XSWCp2.png

    http://www.eltern.de/forenticker/show/28085

  9. #29
    Manu123 ist offline Stranger
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    Standard Re: Geburtsberichte/Erfahrungen/Intensivstation Frühchen

    Hallo,da hast du ja auch schon einiges durch :( meine Twins kamen in der 29 ssw zur Welt,der kleine war auch unser grösstes Sorgenkind,haben auch eine Darmop hinter uns,der halbe Darm wurde eintfernt.Wir hatten auch einen künstlichen Ausgang,zum Glück kam er damit nicht klar das sie ihn wieder zurück verlegt haben. Hat dein Kind auch Kurzdarmsyndrom? Wie gehts ihm denn heute? LG

  10. #30
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    Standard Re: Geburtsberichte/Erfahrungen/Intensivstation Frühchen

    Hallo, meine Tochter kam im Juli per Notsectio zur Welt, Plazenta hatte sich abgelöst. Es war die 24. SSW, und es war nicht klar, ob sie überleben würde. Hat sie aber, trotz aller Umstände. Die ganze SS war ein Alptraum, ich habe ab dem 5. Monat nur noch geblutet wie ein Wasserfall wegen Hämatomen an der Gebärmutter, eins jagte das nächste, dann kam noch ein Blasensprung dazu und ich mußte über einen Monat im KH nur liegen mit Dauertropf
    Magnesium. Die ersten 2 Wochen lief es super, dann kam der erste Anruf, sie müsse nach Köln, Verdacht auf Darmentzündung. War es auch, wurde operiert, 30 cm Darm weg, künstlicher Ausgang. Als sie dann die 2 Kilo erreicht hatte, wurde der Ausgang entfernt, alles super, wieder nach Duisburg.
    Kurz vor der Entlassung war der Bauch dann wieder dick, Verdacht auf Perforation oder NEC. Wieder OP, aber nix gefunden!! Jetzt hat sie über 3 Kilo,liegt in Köln, und die Ärzte betreiben Ursachen-Forschung...wir waren schon so weit, und dann dieser Rückschlag....die Nerven liegen blank....

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