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  1. #1
    biggi1818 ist offline journey (wo)man
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    Standard Op Nabelbruch und Sphinkterdehnung

    Meiner Tochter, 12 Wochen alt (korrigiert 6 Wochen) steht o.g. OP bevor.
    Sie hat seit der Geburt mit Blähungen und Verstopfung zu kämpfen, diverse Nahrungsumstellungen zuletzt auf Aptamil Comfort brachten keine Besserung, alles andere wie Bauchmassagen, Fußreflexzonenmassage, Lefax, Kümmelzäpfchen usw ebenfalls nicht. Lt. Kinderärztin verheilt der Nabelbruch von alleine, trotzdem sollten wir zur Vorsicht zum Chirugen zur Abklärung ob die Verstopfung evtl. etwas damit zu tun hat, hat sie nicht aber er meint der Bruch geht nicht von alleine weg weil er zu groß ist...
    Außerdem stellte er fest, dass ihr Darmausgang zu eng ist, anstatt eines ganzen Fingers würde er nur die Hälfte reinbekommen (er hat abgetastet)..
    Jetzt soll während der Op der Darm gedehnt werden.. ich erzähle besser gar nicht, wie das gemacht wird.
    Hat hier jemand Erfahrungen?
    Ich hatte von der KiÄ jetzt noch eine Nestle Nahrung bekommen die man gibt wenn das Kind eine Kuhmilcheiweißallergie hat.. Jetzt weiß ich gar nicht ob ich die weiter geben soll, oder ob die Diagnose vom Chirugen ausreicht und ich einfach weiter Aptamil Comfort geben soll.. Meine Ärztin konnte ich heute nach dem Termin leider nicht mehr erreichen, will aber Montag direkt nachfragen, nur was mache ich bis dahin.. so viele Umstellungen sind für den Darm ja auch nicht prickelnd und mittlerweile schreit sie bei jeder Flasche..
    Außerdem wundert mich etwas was der Chirug gesagt hat, ich sagte ihm dass die KiÄ meinte der Bruch müsse nicht operiert werden und das man das so gut wie gar nicht mehr macht, das lese ich auch ständig im Internet, da meinte er das würde gar nicht stimmen.. Irgendwie habe ich ein schlechtes Gefühl bei der Sache...
    Heute war es jetzt doch noch so schlimm dass wir in die Kinderklinik sind, die haben einen Einlauf gemacht, kam auch gut was raus, dunkelgrün - wohl noch vom Aptamil Comfort??
    Jedenfalls hat sie dort dann 60gr ohne meckern und 20gr nochmal zu hause getrunken.. Eben gerade dann unter schreien wieder 60gr. Sie ist jetzt zwei Tage lang bei ca. 300gr weniger Trinkmenge pro Tag als normal (gem. Körpergewicht).
    Ich weiß einfach nicht, ob diese Sphinkterdehnung das richtige ist.. Was wenn nicht, was kann es dann sein? Ich kann hier jedenfalls nicht untätig sitzen, das ist echt schlimm den kleinen dabei zugucken zu müssen wie sie schmerzen haben und ihnen nicht helfen zu können.. Oder kann das ganze evtl. auch durch die Nahrungsumstellungen kommen? Im KH Muttermilch und Aptamil pre, zu Hause dann ca. 6 Wochen Aptamil pre, dann ca. 3 Wochen Milumil pre, dann Aptamil Comfort eine Woche und jetzt das Nestle Althera...

  2. #2
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    671

    Standard Re: Op Nabelbruch und Sphinkterdehnung

    Schwierig zu beurteilen. Ich bin kein Arzt, aber für mich klingt das nach sehr viel verschiedenen Milchsorten und umstellungen. Gerade Frühchen haben einen empfindlichen Darm und da sehr leicht Probleme mit. Mit dem Nabelbruch wurde mir auch gesagt dass das nicht mehr bzw. nur noch in seeeeeehr seltenen Fällen operiert wird. Bei mir haben/hatten beide Kinder (einmal extrem Frühchen mit 830g 26SSW und einmal normal geboren mit über 3290g 38SSW) einen Nabelbruch und den auch teilweise sehr ausgeprägt.

    Seit wann hat sie denn Blähungen und Probleme? Wenn sie am Anfang auch noch Muttermilch bekommen hat musste sie ja nicht zwangsläufig täglich kakern in der Zeit.
    Meine hat auch am Anfang sehr stark mit Blähungen zu kämpfen gehabt, aber da kam nie jemand auf die Idee das zu operieren oder da etwas zu unersuchen...
    Klingt für mich ehrlich gesagt etwas übertrieben und etwas zuviel für so einen kleinen Wurm? Aber wie gesagt, ich bin kein Arzt.
    Ist das Euer erstes Kind? Ich würde mir lieber noch eine zweite Meinung einholen bevor da etwas gemacht wird.

    LG


    Zitat Zitat von biggi1818 Beitrag anzeigen
    Meiner Tochter, 12 Wochen alt (korrigiert 6 Wochen) steht o.g. OP bevor.
    Sie hat seit der Geburt mit Blähungen und Verstopfung zu kämpfen, diverse Nahrungsumstellungen zuletzt auf Aptamil Comfort brachten keine Besserung, alles andere wie Bauchmassagen, Fußreflexzonenmassage, Lefax, Kümmelzäpfchen usw ebenfalls nicht. Lt. Kinderärztin verheilt der Nabelbruch von alleine, trotzdem sollten wir zur Vorsicht zum Chirugen zur Abklärung ob die Verstopfung evtl. etwas damit zu tun hat, hat sie nicht aber er meint der Bruch geht nicht von alleine weg weil er zu groß ist...
    Außerdem stellte er fest, dass ihr Darmausgang zu eng ist, anstatt eines ganzen Fingers würde er nur die Hälfte reinbekommen (er hat abgetastet)..
    Jetzt soll während der Op der Darm gedehnt werden.. ich erzähle besser gar nicht, wie das gemacht wird.
    Hat hier jemand Erfahrungen?
    Ich hatte von der KiÄ jetzt noch eine Nestle Nahrung bekommen die man gibt wenn das Kind eine Kuhmilcheiweißallergie hat.. Jetzt weiß ich gar nicht ob ich die weiter geben soll, oder ob die Diagnose vom Chirugen ausreicht und ich einfach weiter Aptamil Comfort geben soll.. Meine Ärztin konnte ich heute nach dem Termin leider nicht mehr erreichen, will aber Montag direkt nachfragen, nur was mache ich bis dahin.. so viele Umstellungen sind für den Darm ja auch nicht prickelnd und mittlerweile schreit sie bei jeder Flasche..
    Außerdem wundert mich etwas was der Chirug gesagt hat, ich sagte ihm dass die KiÄ meinte der Bruch müsse nicht operiert werden und das man das so gut wie gar nicht mehr macht, das lese ich auch ständig im Internet, da meinte er das würde gar nicht stimmen.. Irgendwie habe ich ein schlechtes Gefühl bei der Sache...
    Heute war es jetzt doch noch so schlimm dass wir in die Kinderklinik sind, die haben einen Einlauf gemacht, kam auch gut was raus, dunkelgrün - wohl noch vom Aptamil Comfort??
    Jedenfalls hat sie dort dann 60gr ohne meckern und 20gr nochmal zu hause getrunken.. Eben gerade dann unter schreien wieder 60gr. Sie ist jetzt zwei Tage lang bei ca. 300gr weniger Trinkmenge pro Tag als normal (gem. Körpergewicht).
    Ich weiß einfach nicht, ob diese Sphinkterdehnung das richtige ist.. Was wenn nicht, was kann es dann sein? Ich kann hier jedenfalls nicht untätig sitzen, das ist echt schlimm den kleinen dabei zugucken zu müssen wie sie schmerzen haben und ihnen nicht helfen zu können.. Oder kann das ganze evtl. auch durch die Nahrungsumstellungen kommen? Im KH Muttermilch und Aptamil pre, zu Hause dann ca. 6 Wochen Aptamil pre, dann ca. 3 Wochen Milumil pre, dann Aptamil Comfort eine Woche und jetzt das Nestle Althera...
    Krümel mit 830g, SSW 26+0

    http://ticker.7910.org/an1cAb4FiA000...aW4gaXN0IA.gif

    http://www.ticker.7910.org/as1cHsJFg...IHNjaG9uIA.gif


    Denken ist allen erlaubt,
    vielen bleibt es erspart.

    Curt Goetz

  3. #3
    biggi1818 ist offline journey (wo)man
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    Standard Re: Op Nabelbruch und Sphinkterdehnung

    Zitat Zitat von sonnenschein1977 Beitrag anzeigen
    Schwierig zu beurteilen. Ich bin kein Arzt, aber für mich klingt das nach sehr viel verschiedenen Milchsorten und umstellungen. Gerade Frühchen haben einen empfindlichen Darm und da sehr leicht Probleme mit. Mit dem Nabelbruch wurde mir auch gesagt dass das nicht mehr bzw. nur noch in seeeeeehr seltenen Fällen operiert wird. Bei mir haben/hatten beide Kinder (einmal extrem Frühchen mit 830g 26SSW und einmal normal geboren mit über 3290g 38SSW) einen Nabelbruch und den auch teilweise sehr ausgeprägt.

    Seit wann hat sie denn Blähungen und Probleme? Wenn sie am Anfang auch noch Muttermilch bekommen hat musste sie ja nicht zwangsläufig täglich kakern in der Zeit.
    Meine hat auch am Anfang sehr stark mit Blähungen zu kämpfen gehabt, aber da kam nie jemand auf die Idee das zu operieren oder da etwas zu unersuchen...
    Klingt für mich ehrlich gesagt etwas übertrieben und etwas zuviel für so einen kleinen Wurm? Aber wie gesagt, ich bin kein Arzt.
    Ist das Euer erstes Kind? Ich würde mir lieber noch eine zweite Meinung einholen bevor da etwas gemacht wird.

    LG
    war heute nochmal bei der kinderärztin, ich soll die nestle althera erstmal weiter geben, der allergietest war zwar negativ aber das ist dann wohl nie sicher.. sie trinkt jedenfalls momentan gut und ohne meckern, kann natürlich auch am einlauf liegen.. habe jetzt auch ein set für zu hause bekommen dass soll ich erstmal alle zwei tage machen wenn nichts kommt damit sie sich nicht quälen muss. wegen der op sagte sie ich könne dem arzt vertrauen, er wäre ein sehr erfahrener kinderchirug und wenn es ihr kind wäre würde sie es auch machen lassen. sie hat den darmausgang selber nochmal abgetastet und ist auch der meinung dass es einfach zu eng ist. ich muss aber nochmal zum kardiologen weil sie herzgeräusche gehört hat, die hat sie schonmal gehört bei einer erkältung und da wurde damals beim kardiologen ein ultraschall gemacht, da war alles in ordnung. aber vorsichtshalber sollen wir das vor der op nochmal abklären lassen..

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