Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1
    Avatar von capelo
    capelo ist offline addict
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    Standard Frühchen und Beikost

    Hallo liebe Frühchen-mamas!

    Mein Sohn Lukas ist jetzt 5Monate alt, korrigiert ca11Wochen.
    Und jetzt habe ich ein Problem:
    Er guckt mir quasi das Essen aus der Hand...
    Aber danach greifen bzw den Löffel selber halten, klappt natürlich noch nicht.
    Dafür bekommt er aber prima seine ganze Faust in den Mund
    Mit dem Stillen hat es leider nicht so geklappt, er trinkt jetzt pro Mahlzeit ca 160- 180ml alle 4-6 Stunden ungefähr.

    Wie hat ihr es denn gemacht?
    Doch gewartet, bis sie den Löffel halten konnten? Oder "einfach mal" probiert?

    Bin total verunsichert

  2. #2
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    Standard Re: Frühchen und Beikost

    Ich habe erst angefangen als sie korrigiert 6-7 Monate alt war, also real schon 10 Monate. Sie war aber auch nicht bereit vorher.
    Das Essen gucken einem alle ab, das bedeutet aber nicht das sie unbedingt essen wollen.
    Babys greifen auch begeistert nach dem Autoschlüssel wenn Mama den in der Hand hält, das bedeutet nicht das sie Autofahren will Babys sind einfach an allem interessiert und schauen was wir machen. Und klar wenn sie uns beim Essen sehen ist das erst einmal interessant aber kein Zeichen für Beikostreife meiner Meinung nach.

    Ich habe auch jetzt beim zweiten Kind gewartet bis sie 6 Monate alt war und erst dann mit Brei jetzt langsam angefangen. Klar hat sie interessiert geschaut seit über 1 Monat was wir da machen, aber sie isst auch jetzt noch nicht wirklich begeistert. Der Löffel wurde bis vor ein paar Tagen auch immer noch rausgeschoben und es hat sie gewürgt. Das ist ein normaler Reflex bei Babys das "hartes" Essen einfach noch rausbefördert wenn sie noch nicht so weit sind.
    Ich würde einfach mal schauen mit ein zwei Löffelchen ob der wieder rausbefördert wird und dann einfach noch mal abwarten wenn dem so ist. Ansonsten langsam anfangen und das Kind nicht zwingen oder stressen damit.

    Aber ich finde es ehrlich gesagt etwas früh mit korrigiert 11 Wochen anzufangen. Ich würde noch mindestens 5-6 Wochen warten und dann schauen was ist, dann ist er korrigiert 4,5 Monate alt und unkorrigiert 6,5 Monate.

    Ach ja, und Löffel halten kommt auch erst später, das kann meine normal geborene mit 6 Monaten jetzt auch noch nicht

    LG
    Krümel mit 830g, SSW 26+0

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    Denken ist allen erlaubt,
    vielen bleibt es erspart.

    Curt Goetz

  3. #3
    Avatar von MeineRasselbande
    MeineRasselbande ist offline Einfach kann doch jeder!
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    Standard Re: Frühchen und Beikost

    Zitat Zitat von capelo Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Frühchen-mamas!

    Mein Sohn Lukas ist jetzt 5Monate alt, korrigiert ca11Wochen.
    Und jetzt habe ich ein Problem:
    Er guckt mir quasi das Essen aus der Hand...
    Aber danach greifen bzw den Löffel selber halten, klappt natürlich noch nicht.
    Dafür bekommt er aber prima seine ganze Faust in den Mund
    Mit dem Stillen hat es leider nicht so geklappt, er trinkt jetzt pro Mahlzeit ca 160- 180ml alle 4-6 Stunden ungefähr.

    Wie hat ihr es denn gemacht?
    Doch gewartet, bis sie den Löffel halten konnten? Oder "einfach mal" probiert?

    Bin total verunsichert
    Hi,
    ich habe bei meinen gewartet, bis sie korrigiert 6 Monate alt waren. Deiner ist jetzt gerade erst 5 Monate auf der Welt, korrigiert 11 Wochen. Das wäre mir zu früh, der Darm braucht erst einmal seine Zeit bis er reif für die Beikost ist. Wozu unnötig Bauchschmerzen riskieren?
    Löffel selber halten ist kein Indiz für die Beikostreife.

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Frühchen und Beikost

    Hi, wir haben realtiv früh mit Beikost angefangen, bei uns lief es ungefähr so wie bei euch ab. Raphael war 16 wochen alt (korrigert 8) da hat er zwei löffel karotte am Tag bekommen und heute isst er nur noch vom Tisch mit! Denke das man es nicht so spezifisch sagen wann man anfangen soll, ob frühchen oder nicht jedes Kind ist da anderst

  5. #5
    Avatar von eneib
    eneib ist offline unperfekte zweifachmama
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    Standard Re: Frühchen und Beikost

    die empfehlungen zur einführung von beikost sind heute ja ganz andere als noch vor 3 jahren, als mein sohn damit gestartet hat. mein sohn kam bei 35+5 und hat nach entlassung aus der klinik so einen großen hunger gehabt, dass er in 6 monaten von 2.590g auf 8.600g hochgeschnellt ist. daher habe ich mit unkorrigierten 6 monaten beikost eingeführt.

    meine tochter wurde bei 34+0 mit 2.280g geboren. im gegensatz zu ihrem bruder ist sie ein echt "gemütliches" milchmädchen, das gefühlte ewigkeiten an der flasche nuckelt. ich habe bei ihr daher ebenfalls mit unkorrigierten 6 monaten gestartet (sie hatte da auch schon über 7kg und es war knapp vor "korrigiert 5 monate alt") und siehe da: brei klappt fast besser als die flasche und sie verträgt ihn auch super.

    löffel halten ist kein anzeichen von beikostreife. bei reif geborenen kindern finde ich 5 monate fast schon zu früh, daher würde ich bei lukas zumindest bis zum 5. monat nach korrigiertem alter warten.
    eneib
    meine liebe bino ist Septermberkind

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    Gute Erziehung besteht darin, das man verbirgt, wieviel man von sich selber hält und wie wenig von den anderen.
    [Jean Cocteau]


  6. #6
    Avatar von capelo
    capelo ist offline addict
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    Standard Re: Frühchen und Beikost

    Danke für eure Antworten.

    Ich muss wohl dazusagen, ich bin nicht von selbst auf das Thema gekommen.
    Unser KiA hatte es angeregt,da die neuesten Empfehlungen bzgl Allergieprävention ja wohl der 4te Monat sind.
    Da Mini-Manns Darm ja auch seit der Geburt
    Milch verdaue,sei es mit der Darmreife ok.
    Im Kh wurde ich ebenfalls schon darauf angesprochen.
    L. hat dann auch mal Karotte bekommen,aber mein Bauchgefühl dabei ist eben nicht das Beste.

    Nur,mein Bauchgefühl und ich stehen manchmal noch auf Kriegsfuß miteinander

    Deshalb wollte ich wissen, wie ihr es gemacht habt.

  7. #7
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    Standard Re: Frühchen und Beikost

    Zitat Zitat von capelo Beitrag anzeigen
    Unser KiA hatte es angeregt,da die neuesten Empfehlungen bzgl Allergieprävention ja wohl der 4te Monat sind.
    Diese angebliche Allergieprävention sind "Studien" in denen es heißt das die Kinder einen angeblichen Eisenmangel hätten und von Milch nicht mehr satt würden. Wer steckt hinter diesen Studien? Die liebe GläschenIndustrie. ... soviel dazu ... Wenn von meinem KiA soetwas kommt schalte ich auf Durchzug.
    Klar sollte jede ihren Weg da durch selber suchen, aber gerade bei Frühchen die besonders empfindlich mit dem Darm sind sollte man schon ein wenig aufpassen. Und auch wenn sie von Anfang an Milch verdauen müssen (was sie ja eigentlich noch nicht müssten im Mutterleib und ihnen das auch Probleme bereitet so früh den Darm darauf umstellen zu müssen sehe ich gerade da nicht die notwendigkeit dann auch noch so früh mit Beikost anzufangen) muss ich sie ja nicht noch zusätzlich zu früh mit anderen Sachen stressen die ihnen die Verdauung noch schwerer machen. Der Kleine Körper ist mit genügend anderen Sachen beschäftigt die zu bewältigen und zu schaffen.

    und

    @ serenity, ich muss sagen, Du hast ja mit deinem Frühchen noch früher angefangen (mit 3,5 Monaten, korrigiert knapp 2) als man es mit einem Reifgeborenen je machen würde... Du hast ja dann noch früher als die "angeblichen Empfehlungen" zum Beikoststart angefangen.
    Da fällt mir persönlich nix mehr zu ein.
    Man rechnet bei einem Frühchen nicht umsonst korrigiert. Und Du brauchst mir jetzt auch nicht erzählen das Dein korrigiert knapp 2Monate altes Kind begeistert Karotte gegessen hätte
    Aber jeder wie er meint....
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    Curt Goetz

  8. #8
    Gast

    Standard Re: Frühchen und Beikost

    oja hat er, verstehs ja auch nicht, aber er verwigert mir mittlerweile jedliche milch und isst (ohne Zähne) nur noch vom Tisch mit und laut Neantologe ist bei ihm körperlich wie Geitig nicht mehr zu erkennen das er ein frühchen war. Geistig ist er momentan auff ca 1,5 Jahren

  9. #9
    Tecumseh 2 ist offline mehrMeer
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    Standard Re: Frühchen und Beikost

    Zitat Zitat von capelo Beitrag anzeigen
    Danke für eure Antworten.

    Ich muss wohl dazusagen, ich bin nicht von selbst auf das Thema gekommen.
    Unser KiA hatte es angeregt,da die neuesten Empfehlungen bzgl Allergieprävention ja wohl der 4te Monat sind.
    Da Mini-Manns Darm ja auch seit der Geburt
    Milch verdaue,sei es mit der Darmreife ok.
    Im Kh wurde ich ebenfalls schon darauf angesprochen.
    L. hat dann auch mal Karotte bekommen,aber mein Bauchgefühl dabei ist eben nicht das Beste.

    Nur,mein Bauchgefühl und ich stehen manchmal noch auf Kriegsfuß miteinander

    Deshalb wollte ich wissen, wie ihr es gemacht habt.
    Hi,

    ich habe geschaut, wie der Hunger der Kinder ist und bin dann nach korrigierten 6 - 8 Wochen von nur Milch auf Milchbrei umgestiegen, aber noch aus der Flasche.

    Nach korrigierten drei bis vier Monaten habe ich es mit dem Löffel probiert. Den mögen Kinder erstmal nicht. Und das Greifen nach dem Löffel, naja, das ging, aber das Essen landete dann nicht im Mund . Muss eben alles geübt und trainiert werden.

    Ich habe erstmal mit (korrigierten) drei Monaten ganz vorsichtig mit Karotten-Gläschen für Kinder ab 6 Wochen begonnen (weiß nicht, ob es das heute noch gibt). Dann habe ich das gesteigert mit der Empfehlung für Kinder ab 3 Monaten und als auch da alles gut ging habe ich selbst gekocht und alles zu Brei gemacht.

    Aber auch bei meinen Frühchen gab es Unterschiede. Mein Sohn hat gern und schnell Brei und festere Nahrung zu sich genommen, meine Tochter hat fast zwei Jahre lang nur Milch oder Brei aus der Flasche getrunken. Sie mochte einfach nicht vom Löffel essen.

    Ich denke, man kann den Babys durchaus vertrauen. An sich zeigen sie doch an, was sie möchten. Meine Kinder wurden mit 3-4 Monaten nicht mehr richig satt von der Milch, darum habe ich dann begonnen Brei zu geben, allerdings, wie schon gesagt als Fläschchennahrung.

    Vor meinem ersten Kind, das nicht als Frühchen zur Welt kam, hatte ich zwar viel gelesen, aber meine Mutter war dennoch ein unschätzbarer Wissensvermittler. Sie hatte mir geraten, wenn das Baby nach korrigierten drei Monaten nicht durchschläft doch mal andere, festere Nahrung zu geben.

    Für mich und mein Kind war das ein super Tipp. Wenn das Kind abends Brei bekommt und somit mehr zu verdauen hat, schläft es besser und länger. Natürlich vorausgesetzt, es verträgt die Nahrung.
    Da muss man natürlich auch drauf achten, meine Kinder haben nicht alles vertragen und so musste ich auch hier etwas experimentieren.

    Kurz gesagt, ich habe mich daran gehalten, dass die Kinder drei Monate (auch korrigiert) nichts anderes als Milch bekommen, danach habe ich geschaut, wie ihr Hunger ist und anderes zugefüttert.

    Anscheinend war alles richtig, kein Kind ist dauerhaft krank, hat Allergien oder sonstige Störungen. Inzwischen essen meine Kinder noch nicht alles aber schon recht viel. Kartoffeln und Karotten sind ihre Favoriten.

    VG

    Tecumseh

    Zitat Zitat von capelo Beitrag anzeigen
    Danke für eure Antworten.

    Ich muss wohl dazusagen, ich bin nicht von selbst auf das Thema gekommen.
    Unser KiA hatte es angeregt,da die neuesten Empfehlungen bzgl Allergieprävention ja wohl der 4te Monat sind.
    Da Mini-Manns Darm ja auch seit der Geburt
    Milch verdaue,sei es mit der Darmreife ok.
    Im Kh wurde ich ebenfalls schon darauf angesprochen.
    L. hat dann auch mal Karotte bekommen,aber mein Bauchgefühl dabei ist eben nicht das Beste.

    Nur,mein Bauchgefühl und ich stehen manchmal noch auf Kriegsfuß miteinander

    Deshalb wollte ich wissen, wie ihr es gemacht habt.

  10. #10
    Avatar von lieberlui
    lieberlui ist offline Legende
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    Standard Re: Frühchen und Beikost

    Ich antworte ein bischen spät.

    Wir waren letzte Woche zur Nachsorge auf der Frühchenstation und da kam auch das Thema Beikost auf.

    Der Arzt fand es ok dass ich noch voll stille (6 1/2 Monate - 5 Monate korrigiert) sagte aber, dass das Frühchen vor mir etwa gleich alt gewesen sei und wohl schon Brei spachtele was das Zeug hält. Die hätten mit 4 Monaten korrigiert angefangen und das Kind sähe super aus.
    Es gäbe keine konkreten Vorgaben, nur Empfehlungen und letztlich zeige das Kind an, wann es beikostreif sei. Man solle nur nicht Beikost in das Kind reinstopfen nur weil es ein gewisses Alter habe. Wenn das Kind Beikost (Brei, Fingerfood, egal) wolle sei es ok. Daher könne man schon was anbieten / in die Hand geben.
    Vertrau Deinem Zwerg.

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