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  1. #1
    MissX ist offline Veteran
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    Frage Streptokokken- B-Infektion

    Ich sitze hier gerade und sortiere mal meine Ablage. Dabei ist mir jetzt ein Zettel und eine Broschüre meines FA in die Hand geraten. Es geht um eine Infektion mit dem Bakterium Streptococcus B. Diese Infektion lt. Broschüre ist eine der häufigsten Ursachen für schwerwiegende Erkrankungen oder den Tod von Neugeborenen. Die amerikanische Gesundheitsbehörde empfiehlt eine routinemäßige Untersuchung auf das Bakterium zwischen der 35. und 37. Schwangerschaftswoche.

    Diese Untersuchung kostet bei meinem FA 25 Euro. Bei der SS mit meiner Tochter vor 3 Jahren wurde weder dieser Test noch der Zuckertest gemacht. Einerseits denke ich das es schon sinnvoll ist das zu testen andererseits sind das wieder 25 Euro und da ich eigentlich nie irgendwie krank bin oder irgendwas habe kann ich mir nicht vorstellen das mich das betrifft. Ich weiß das es nicht ausgeschlossen ist, aber trotzdem.

    Haben eure FA schon was zu diesem Test gesagt und habt ihr schon überlegt ob ihr das testen lasst?

  2. #2
    Avatar von Katha80
    Katha80 ist offline Singlemama
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    Standard Re: Streptokokken- B-Infektion

    Ich habe den Infozettel beim letzten Termin auch bekommen und werde den Test nach Rücksprache mit meiner Hebamme machen lassen. Bei mir kostet der Test allerdings "nur" 17€.

    Meine Hebamme meinte das wäre ein Test den man durchaus machen sollte, allerdings sollte man sich auch im klaren darüber sein, dass man im Falle eines positiven Testes unter der Geburt mit Antibiotika behandelt wird um das Kind zu schützen.




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    Ich trauer mit meinem Bino Bine1980 um ihren Schatz Luis-Benedict.

    Es ist viel dunkler wenn ein Stern erlischt, als es sein würde wenn er nie gestrahlt hätte (G.B. Shaw)

  3. #3
    dezemberli ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Streptokokken- B-Infektion

    Ich lass den test auch machen. eine Infektion des Babys mit den Streptokokken ist sehr gefährlich- kann tödlich enden. finde den Test sinnvoll.
    Große Prinzessin 2002 - Kleiner Prinz 2008

  4. #4
    MissX ist offline Veteran
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    Standard Re: Streptokokken- B-Infektion

    Stimmt schon das das sinnvoll ist.

    Wahrscheinlich werde ich ihn auch machen. Bis jetzt habe ich ja auch alles machen lassen was angeboten wird. Und falls nachher doch was ist will ich mir keine Vorwürfe machen müssen.

  5. #5
    Gast

    Standard Re: Streptokokken- B-Infektion

    habe davon noch nie was gehoert! was ist das fuer ein virus? was macht der? hat den jeder? wo kriegt man den?

  6. #6
    Avatar von Chipsy78
    Chipsy78 ist offline für unsere Lena Marie
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    Standard Re: Streptokokken- B-Infektion

    Wenn ich die Hebamme richtig verstanden habe,macht sie den Routine mäßig vor der Geburt eh. Über Kosten hat sie nichts gesagt.

    Aber machen lassen tu ich ihn auf jeden Fall.
    LG Chipsy78
    ehemals Miriam78 mit 2 * und unserer Tochter Lena Marie im Herzen *28.11.2008+ (39SSW) und unserer kleinen Sonne die wir bei uns haben.

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    mit meinen drei lieben Binos Sandyy, Bettpfannenblau, Londongirl77

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Streptokokken- B-Infektion

    Zitat Zitat von MissX Beitrag anzeigen
    Ich sitze hier gerade und sortiere mal meine Ablage. Dabei ist mir jetzt ein Zettel und eine Broschüre meines FA in die Hand geraten. Es geht um eine Infektion mit dem Bakterium Streptococcus B. Diese Infektion lt. Broschüre ist eine der häufigsten Ursachen für schwerwiegende Erkrankungen oder den Tod von Neugeborenen. Die amerikanische Gesundheitsbehörde empfiehlt eine routinemäßige Untersuchung auf das Bakterium zwischen der 35. und 37. Schwangerschaftswoche.

    Diese Untersuchung kostet bei meinem FA 25 Euro. Bei der SS mit meiner Tochter vor 3 Jahren wurde weder dieser Test noch der Zuckertest gemacht. Einerseits denke ich das es schon sinnvoll ist das zu testen andererseits sind das wieder 25 Euro und da ich eigentlich nie irgendwie krank bin oder irgendwas habe kann ich mir nicht vorstellen das mich das betrifft. Ich weiß das es nicht ausgeschlossen ist, aber trotzdem.

    Haben eure FA schon was zu diesem Test gesagt und habt ihr schon überlegt ob ihr das testen lasst?
    Hallo aus dem Januar!
    Meine Hebamme hat mich auf den Test gerade hingewiesen, sie meinte, es wäre am unproblematischsten, vor der Geburt testen zu lassen - besser, als nach der Geburt das Kind untersuchen zu müssen. Und 25 Euro sind doch nicht zu viel Geld, vor allem wenns um die Gesundheit geht, finde ich!

  8. #8
    Avatar von Katha80
    Katha80 ist offline Singlemama
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    Standard Re: Streptokokken- B-Infektion

    Gruppe-B-Streptokokken (im Folgenden mit GBS abgekürzt), sind eine von vielen Bakterienarten, die in unserem Körper leben. Ungefähr ein Drittel aller Erwachsenen beherbergen GBS. Zehn bis 40 Prozent aller Schwangeren sind davon betroffen. Bei ihnen können die Streptokokken in der Vagina nachgewiesen werden. Die Bakterien verursachen im Allgemeinen keine Probleme, die Infizierten zeigen keine Symptome. In seltenen Fällen jedoch führt GBS bei Neugeborenen zu ernsthaften Krankheiten oder sogar zum Tod.



    Wie erfahre ich, ob ich GBS habe?

    Wenn Sie GBS haben, werden Sie es nicht unbedingt wissen, denn normalerweise gibt es dazu kein Krankheitsbild. Es gibt einen einfach durchzuführenden Test bei GBS, aber er wird nicht routinemäßig durchgeführt. Zu Risikogruppen, bei denen sich ein Test anbietet, gehören Menschen, die durch Streptokokken B hervorgerufene Krankheiten gehabt haben (Infektionen im Harn- und Genitalbereich, der Mund- und Rachenhöhle, Meningitis, Wundinfektionen).

    Was sollten Schwangere über GBS wissen?

    B-Streptokokken sind Erreger, die fast die Hälfte aller Frauen in der Scheide haben, sie verursachen allenfalls ein bisschen mehr Ausfluss, aber in der Regel keine wirklichen Beschwerden. Ein Neugeborenes hat leider gegen diese Bakterien absolut keine Abwehrchance! In den letzten Wochen vor der Entbindung sollten daher Frauen einen Test auf diese Bakterien durch ihren Frauenarzt durchführen lassen (kostet etwa 20 - 30 €). Bei positivem Befund erfolgt ein Eintrag in den Mutterpass, dann weiß man im Kreissaal, was zu tun ist: Antibiotikaschutz unter der Geburt und kinderärztliche Untersuchung des Babys direkt danach. Eine Einnahme von Antibiotika in der Schwangerschaft ist nur bei Beschwerden sinnvoll, ändert aber am oen beschriebenen Ablauf der Geburt nichts!

    Ein Kaiserschnitt wird zur Vermeidung eines GBS-Befalls nicht empfohlen, denn dieser Eingriff schließt das Risiko einer Infektion nicht aus. Gelegentlich verursacht GBS bei Müttern Neugeborener auch eine Entzündung der Gebärmutter oder der Harnwege.




    Welches Infektionsrisiko hat mein Baby?

    Sollten Sie mit GBS infiziert sein, dann könnte sich Ihr Baby anstecken, wenn
    • Sie frühzeitige Wehen bekommen (vor der 37. Schwangerschaftswoche).
    • Ihre Fruchtblase mit oder ohne Anzeichen von Wehen vorzeitig (vor der 37. Schwangerschaftswoche) platzt.
    • zwischen dem Wasserabgang aus der Fruchtblase und der Entbindung mehr als 18 Stunden liegen.
    • Sie unter den Wehen eine erhöhte Temperatur (37,8 Grad Celsius oder höher) bekommen.
    • GBS in der aktuellen Schwangerschaft im Urin nachgewiesen wurde.
    • schon eines Ihrer Kinder mit GBS infiziert war.



    Wie kann ich mein Kind vor GBS schützen?

    Wenn Sie nicht zu einer der Gruppen mit höherem Risiko gehören, dann ist es recht unwahrscheinlich, dass Ihr Kind sich mit GBS infiziert.

    Wenn Sie zur Risikogruppe gehören, können Sie davon ausgehen, dass intravenös verabreichte Antibiotika zu Beginn der Geburt oder beim Blasensprung einen GBS-Befall verhindern können. Idealerweise sollten Sie intravenös verabreichte Antibiotika mindestens vier Stunden vor der Entbindung bekommen.

    Wenn Ihr Kind GBS-gefährdet ist, entscheidet der Kinderarzt unmittelbar nach der Geburt über die erforderlichen Maßnahmen:
    • Wenn die Mutter unter der Geburt behandelt worden ist und Kind und Mutter gesund sind, werden keine weiteren Antibiotika gegeben.
    • Wenn die Mutter nicht während der Geburt behandelt wurde, die Mutter und das Kind aber vollkommen gesund sind, sollte das Kind vorsorglich intravenös verabreichte Antibiotika bekommen.
    • Sollten Sie und / oder das Kind Anzeichen eines GBS-Befalls aufweisen, muss das Kind sofort mit intravenös verabreichten Antibiotika behandelt werden.



    Welche Symptome zeigt ein infiziertes Baby?

    Etwa 60 Prozent der GBS-Infektionen von Babys sind schon bei der Geburt sichtbar und 90 Prozent während der ersten zwei Tage. Man nennt das die frühe Form von GBS. Sie tritt bei ein bis zwei Prozent der Kinder auf, die zum Zeitpunkt der Geburt mit Streptokokken infiziert waren. Die Infektion wird mit intravenös verabreichten Antibiotika behandelt, trotzdem kann sie sogar bei bestmöglicher Pflege oft tödlich verlaufen.

    Typische Anzeichen der frühen Form einer GBS-Infektion ist ein schweres Krankheitsbild mit Atemnot. Erste Anzeichen sind
    • grunzen
    • geringer Nahrungsaufnahme
    • Lethargie
    • niedrigem Blutdruck
    • Reizbarkeit
    • unnatürlich hoher oder niedriger Temperatur, Veränderung von Herzfrequenz und/oder Atemfrequenz

    Ungefähr 10 Prozent der GBS-Infektionen entwickeln sich erst in der zweiten Lebenswoche (späte Form von GBS), gewöhnlich als Meningitis mit Blutvergiftung. Behandelt überleben die meisten Kinder, aber ca. 30 Prozent tragen neurologische Restschäden davon.

    Die Warnzeichen der späten Form von GBS sind:
    • Fieber
    • geringe Nahrungsaufnahme und/oder Erbrechen
    • Schläfrigkeit

    Anzeichen einer Meningitis sind, zusätzlich zu den oben bereits genannten:
    • schrilles, jammerndes Schreien oder Wimmern
    • Unbehagen bei Berührung, Verdruss
    • gespannte oder wulstige Fontanelle (der noch nicht geschlossene Teil der Schädelknochen)
    • unwillkürliche Körperversteifung, ruckartige Bewegungen
    • schlaffer Körper
    • leerer, starrender oder abwesender Gesichtsausdruck
    • niedrige oder hohe Atemfrequenz
    • wendet sich von hellem Licht ab
    • blasse oder fleckige Haut

    Eine frühe Diagnose und Behandlung sind lebenswichtig bei der späten Form der GBS oder bei Meningitis. Wenn Ihr Kind also eines der oben genannten Anzeichen aufweist, rufen Sie unverzüglich Ihre(n) Arzt/Ärztin an. Ist er/sie nicht erreichbar, begeben Sie sich sofort ins Krankenhaus. Die Gefahr eines GBS-Befalls sinkt mit zunehmendem Alter des Kindes. GBS-Infektionen von Babys nach dem ersten Lebensmonat sind selten und nach dem dritten Lebensmonat so gut wie unbekannt.



    Ich bin von GBS befallen. Was nun?

    Wenn Sie in einer vorangegangenen Schwangerschaft mit GBS infiziert waren oder es in dieser Schwangerschaft bei Ihnen festgestellt wurde, reden Sie mit Ihrem Gynäkologen und entwickeln Sie einen Schwangerschafts-/Geburtsplan, um Ihr Kind vor der Infektion zu schützen. In den allermeisten Fällen gelingt es, Ihr Baby sicher, gesund und frei von GBS auf die Welt zu holen. Für weitere Informationen über GBS sprechen Sie mit Ihrem Arzt.




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    Ich trauer mit meinem Bino Bine1980 um ihren Schatz Luis-Benedict.

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  9. #9
    Gast

    Standard Re: Streptokokken- B-Infektion

    wir hatten das thema im letzten GVK, auch der FA hat mich schon darauf hingewiesen, als wir die termine festgelegt haben.

    ich werde es auf jeden fall machen lassen, hebi meinte auch, wir sollen die laborrechnung bei der KK einreichen (ebenso wie die weiteren toxoplasmosetests bei toxo - neg), die meisten KK würden das geld anstandslos erstatten!!!

  10. #10
    Avatar von falke03
    falke03 ist offline old hand
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    04.06.2007
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    Standard Re: Streptokokken- B-Infektion

    ich bin grade echt erstaunt, habe davon noch nie gehört.
    werde ich nächste woche mal die FÄ drauf ansprechen. was ihr so schreibt liest sich auf jeden fall gefährlich
    2* im Herzen








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