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Thema: Geburtsberichte

  1. #51
    KathrinR ist offline old hand

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    Standard Re: Geburtsberichte

    Also auch wenn ich wärend der Geburt dachte, dass es eine dumme Idee war ins Geburtshaus zu gehen, weil es keine Schmerzmittel gibt, muss ich nachträglich klar sagen: das nächste Kind wieder dort! Tatsächlich hatte ich den Gedanken auch nur kurz, danach war ich viel zu konzentriert auf die Geburt an sich. Und meine Hebamme war ( und ist) super toll, ebenso die zweite Hebamme.

    Wir haben jetzt leider ein paar Stillprobleme, ich habe viel zu wenig Milch und Thorin schon 300g verloren. Aber meine Hebamme ist super hilfreich. Wir kurbeln die Produktion nun mit Stilltee und abpumpen an, während Thorin zeitgleich zugefüttert wird. Er ist auch sehr zufrieden und ganz interessiert an seiner Umwelt.

  2. #52
    Malopafime ist offline Legende

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    Standard Re: Geburtsberichte

    Dann will ich auch mal:
    Udo hat sich erstmal ordentlich geziert und es dann doch plötzlich ziemlich eilig gehabt.
    Nachdem ich ja ähnlich wie morningsun und*Lieblingsfarbe den ein oder anderen Fehlalarm hatte, durfte ich mich am Montag, den 13.11. um 8.00 Uhr zur Einleitung einfinden, ich erhielt also bis einschließlich Donnerstag cytotec bis hin zur maximalen Dosierung.
    Das Ergebnis war nicht besser als die Wochen zu vor, mal ziehen, mal Wehen nichts richtiges, die Hebammen versuchten mich zusätzlich mit Einlauf und Homöopathie zu unterstützen.
    Dank Homöopathie am Donnerstag hatte sich am Freitag immerhin der Muttermund bis auf 3cm geweitet, da haben wir dann auf Gel umgestellt, gegen mittag sah es auch erst so aus, als würde es was werden, dann wurde es aber wieder ruhiger, Absprache mit der Oberärztin war, wenn bis abends der Gebärmutterhals komplett verstrichen ist, bekomme ich einen wehentropf, also um 21.00 Uhr eine letzte Untersuchung Gebärmutterhals steht noch, Muttermund unverändert.
    Ich hatte auch keine spürbaren Wehen nur etwas ziehen in den Leisten.
    Also ist mein Mann zum Bus gegangen (der letzte fährt um 22.01 Uhr)
    Wir haben dann noch bis 21.45 Uhr ctg geschrieben und in bin dann zurück auf mein Zimmer.
    Um 22.02 bin ich aufs Bett gestiegen, dabei hatte ich das Gefühl vorne im Becken habe etwas leicht nachgegeben und plötzlich setzten Wehen im Minutentakt ein.
    Ich habe also meinen Mann angerufen, der hat den Busfahrer überredet ohne Haltestelle anzuhalten und kam mit dem Taxi zurück ins Krankenhaus.
    Ich ging unterdessen zurück in den Kreißsaal. Muttermund bei 8 bis 9 cm. Als die wehen unerträglich wurden bin ihr aufs kreißbett, ich sollte möchte hinlegen, aber das konnte ich nicht ertragen, ich habe also auf dem Bett gekniet und hilflos die Rückenlehne umklammert. Die Hebamme hat mir Lachgas angeboten und nach 3 Zügen aus der Flasche konnte ich aufhören zu denken und mein Körper hat einfach getan, was zu tun ist. Als die Wirkung nachließ war der Kopf schon da. Bei der nächsten Wehe dann das komplette Kind.
    Ende der Geburt 23.00 Uhr.
    Weil es ja schon spät war, haben wir entschieden im Krankenhaus zu bleiben, ich hatte die ganze Zeit über ein Zimmer für mich alleine. Das war eine gute Entscheidung, denn leider habe ich massiv nachgeblutet und bin auch nachts auf dem WC kollabiert.
    So kam es, dass ich dann auch die regulären 3 Tage geblieben bin und wir die U2 auch noch im Krankenhaus gemacht haben.
    Und obwohl ich mich ja erst etwas geziert habe bezüglich Einleitung und Krankenhausaufenthalt, bin ich heute nur froh, es so gemacht zu haben, denn 1. hätten wir es in diesem Tempo nicht mehr bis ins Krankenhaus geschafft und 2. finde ich auch die Vorstellung, dass mich mein Mann oder schlimmer eines der Kinder in einer Blutlache bewusstlos im Bad findet, anstelle einer Kollegin im Krankenhaus, nicht besonders erbaulich.

  3. #53
    Jana_76 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Geburtsberichte

    Hut ab vor deiner Geduld - 5 Tage Einleitung! Und dann noch die dramatische Sache danach. Gut, dass jemand kam.

  4. #54
    SweetLittleDevil ist offline enthusiast

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    Standard Re: Geburtsberichte

    So, nachdem ich mich die letzten Tage sehr ruhig verhalten habe (war beschäftigt mit Baby und Erholung) möchte ich euch auch gerne über die Geburt unserer Tochter berichten. Achtung, es wird ausführlich…


    Wir waren ja am Freitag, 17.11. das erste mal in der Klinik, das war aber Fehlalarm und wir sind wieder nach Hause gefahren.
    Samstags dann waren wir tagsüber gemütlich unterwegs, einkaufen und so. Der schleimpropf ist tagsüber abgegangen, Mir ging es gut, ich hatte auch keine Wehen, aber ich wollte dass mein Mann bei mir ist. Ab ca 18 Uhr hatte ich dann leichte Wehen, nicht wirklich regelmäßig nur nervig. Ich bin dann in die Wanne gegangen, das hat die Wehen etwas reduziert, aber weg sind sie nicht gegangen.
    Gegen 23 Uhr sind wir ins Bett und ich habe etwas geschlafen. Um 2 Uhr wurde ich dann wach aufgrund doch recht ordentlicher Wehen. Bis 3 Uhr hab ich mich dann rumgequält, knien vor dem Bett ging gar nicht, liegen eh nicht. Also bin ich in der Wohnung hin und her getigert und hab versucht mit den Wehen umzugehen. Ab ca 2:45 hab ich dann anfangen müssen zu verarmen & hab mich bei jeder wehe am Türrahmen festgehalten.

    Um 3 Uhr habe ich meinen Mann geweckt und ihm gesagt, dass ich in die Klinik möchte. Bis er dann wach war, nen Kaffee getrunken und wir die Hunde versorgt hatten war es 3:30 bis wir los sind. Während der Autofahrt wurden die Wehen wieder schwächer und wir haben überlegt umzudrehen. Aber ich hab entschieden dass ich zumindest ein CTG machen lasse und nach dem Stand des MuMu schauen lasse.

    Um 4 waren wir dann im Kreißsaal und Hebamme Gaby (50+) hat uns sehr freundlich begrüßt. Erstes CTG zeigte regelmäßige Wehen, die ich im Stehen bzw. mit leichter Bewegung bewältigen konnte. Dann wollte sie den Muttermund untersuchen und ich musste mich hinlegen. Gesagt, getan: Muttermund bei 3cm und die Aussage „ja, das Baby kommt heute.“ dann hat mich die nächste wehe erwischt und ich hab nur ein knacken gehört (ca 5 Uhr). Kurz überlegt, kann nur die fruchtbare sein, aber bevor ich was sagen könnte kam die nächste wehe und der erste Schwall fruchtwasser. Gerade als die wehe rum war und die Hebamme was sagen wollte hab ich ihr gesagt dass die fruchtblase geplatzt ist. Ok, dann jetzt nochmal CTG. Aber: ich musste liegen, weil mein Kreislauf etwas schwach war. Die Wehen waren jetzt plötzlich richtig heftig und Im Liegen kaum noch auszuhalten. Aber ich durfte nicht aufstehen, erstens wegen meinem Kreislauf, zweitens weil ihr die Herztöne vom Baby nicht gefallen haben.

    Jetzt kam die Ärztin und hat mir nen Zugang gelegt & Flüssigkeit gegeben für den Kreislauf. Bei einer der nächsten Wehen haben meine Beine plötzlich angefangen zu zittern und ich hatte ein merkwürdiges Gefühl in mir und den Drang zu pressen... Da ist die Hebamme plötzlich ganz hektisch geworden, hat die Tür aufgerissen & ne Kollegin + die Ärztin gerufen mit dem Satz „die fängt an zu pressen, wir müssen in den kreisssaal“ (wir waren noch im Wehenzimmer).
    Mein Mann hat die Tasche in die Hand genommen und hält meine Jeans hoch und fragt die hebi „zieht sie die nochmal an?“ 😂 Natürlich hab ich die Jeans nicht angezogen.... Ich habe ganz schnell einen Wehenhemmer gespritzt bekommen und durfte aufstehen und mit je einer Hebi rechts und links zum kreisssaal laufen!

    Im Kreißsaal (irgendwann kurz vor halb sechs) hab ich mich sofort am Fußteil vom Kreißbett festgehalten und meine Wehen irgendwie veratmet. Die Hebamme wollte unbedingt dass ich mich hinlege aufs Bett, aber ich wollte unbedingt stehen bleiben. Da hat die richtig mit mir diskutiert und gesagt sie kann das Baby im stehen nicht empfangen (Klinik wirbt mit der Förderung einer aufrechten gebärhaltung!). Ich hab ihr gesagt dass mir das egal ist und ich mich nicht hinlege...
    dann wollte Sie dass ich aufs Bett gehe in den Vierfüßlerstand, aber auch das wollte ich nicht. Zu dem Zeitpunkt hab ich schon den Kopf gespürt, der Druck war unglaublich und ich hab gedacht dass ich platze.

    Die Hebamme hat jetzt ne Kollegin dazu gerufen, die hat irgendwo nen Bean bag organisiert und mir zwischen die Beine gelegt. Sie sagte dann dass man den Kopf fühlen kann, ob ich auch mal fühlen möchte. Ich wollte nicht, ich wollte nur noch dass das Kind raus kommt & es aufhört mit den Schmerzen! Die letzten beiden Wehen habe ich getönt, vorher war ich wohl recht leise & hab nur gestöhnt. Mit der Nächsten Wehe wurde die kleine Maus in einem Rutsch und mit nem riesigen Schwall Fruchtwasser um 5:40 Uhr geboren.

    Jetzt habe ich mich auch freiwillig hingelegt, meine Beine waren etwas zittrig Natürlich habe ich die Maus gleich auf die Brust gelegt bekommen.

    Mein Mann war aufgrund der Schnelligkeit der Geburt Etwas überfahren und hat eher zugeschaut. Aber das war ok, ich habe ihn nicht gebraucht. Die Nabelschnur hat er nach dem auspulsieren tapfer durchgeschnitten.

    Was mich gestört hat, war, dass die Hebamme es sehr eilig hatte mit der Nachgeburt; sie hat an der Nabelschnur gezogen und auch auf meinem Bauch herumgedrückt.

    Im Nachhinein bin ich froh dass es so war wie es war und auch die Schnelligkeit war für mich in Ordnung. Die beteiligten Personen (Hebamme, Ärtzin) waren allerdings mit dem Tempo bei ner Erstgebärenden mehr als überrascht. Ich bin sehr froh, dass ich mich mental gut auf die Geburt vorbereitet habe und auch von den schnellen Geburten meiner Oma & meiner Mutter wusste - ich hatte irgendwie ne schnelle Geburt erhofft.



  5. #55
    Avatar von Morningsun2010
    Morningsun2010 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Geburtsberichte

    Zitat Zitat von SweetLittleDevil Beitrag anzeigen
    So, nachdem ich mich die letzten Tage sehr ruhig verhalten habe (war beschäftigt mit Baby und Erholung) möchte ich euch auch gerne über die Geburt unserer Tochter berichten. Achtung, es wird ausführlich…


    Wir waren ja am Freitag, 17.11. das erste mal in der Klinik, das war aber Fehlalarm und wir sind wieder nach Hause gefahren.
    Samstags dann waren wir tagsüber gemütlich unterwegs, einkaufen und so. Der schleimpropf ist tagsüber abgegangen, Mir ging es gut, ich hatte auch keine Wehen, aber ich wollte dass mein Mann bei mir ist. Ab ca 18 Uhr hatte ich dann leichte Wehen, nicht wirklich regelmäßig nur nervig. Ich bin dann in die Wanne gegangen, das hat die Wehen etwas reduziert, aber weg sind sie nicht gegangen.
    Gegen 23 Uhr sind wir ins Bett und ich habe etwas geschlafen. Um 2 Uhr wurde ich dann wach aufgrund doch recht ordentlicher Wehen. Bis 3 Uhr hab ich mich dann rumgequält, knien vor dem Bett ging gar nicht, liegen eh nicht. Also bin ich in der Wohnung hin und her getigert und hab versucht mit den Wehen umzugehen. Ab ca 2:45 hab ich dann anfangen müssen zu verarmen & hab mich bei jeder wehe am Türrahmen festgehalten.

    Um 3 Uhr habe ich meinen Mann geweckt und ihm gesagt, dass ich in die Klinik möchte. Bis er dann wach war, nen Kaffee getrunken und wir die Hunde versorgt hatten war es 3:30 bis wir los sind. Während der Autofahrt wurden die Wehen wieder schwächer und wir haben überlegt umzudrehen. Aber ich hab entschieden dass ich zumindest ein CTG machen lasse und nach dem Stand des MuMu schauen lasse.

    Um 4 waren wir dann im Kreißsaal und Hebamme Gaby (50+) hat uns sehr freundlich begrüßt. Erstes CTG zeigte regelmäßige Wehen, die ich im Stehen bzw. mit leichter Bewegung bewältigen konnte. Dann wollte sie den Muttermund untersuchen und ich musste mich hinlegen. Gesagt, getan: Muttermund bei 3cm und die Aussage „ja, das Baby kommt heute.“ dann hat mich die nächste wehe erwischt und ich hab nur ein knacken gehört (ca 5 Uhr). Kurz überlegt, kann nur die fruchtbare sein, aber bevor ich was sagen könnte kam die nächste wehe und der erste Schwall fruchtwasser. Gerade als die wehe rum war und die Hebamme was sagen wollte hab ich ihr gesagt dass die fruchtblase geplatzt ist. Ok, dann jetzt nochmal CTG. Aber: ich musste liegen, weil mein Kreislauf etwas schwach war. Die Wehen waren jetzt plötzlich richtig heftig und Im Liegen kaum noch auszuhalten. Aber ich durfte nicht aufstehen, erstens wegen meinem Kreislauf, zweitens weil ihr die Herztöne vom Baby nicht gefallen haben.

    Jetzt kam die Ärztin und hat mir nen Zugang gelegt & Flüssigkeit gegeben für den Kreislauf. Bei einer der nächsten Wehen haben meine Beine plötzlich angefangen zu zittern und ich hatte ein merkwürdiges Gefühl in mir und den Drang zu pressen... Da ist die Hebamme plötzlich ganz hektisch geworden, hat die Tür aufgerissen & ne Kollegin + die Ärztin gerufen mit dem Satz „die fängt an zu pressen, wir müssen in den kreisssaal“ (wir waren noch im Wehenzimmer).
    Mein Mann hat die Tasche in die Hand genommen und hält meine Jeans hoch und fragt die hebi „zieht sie die nochmal an?“ 😂 Natürlich hab ich die Jeans nicht angezogen.... Ich habe ganz schnell einen Wehenhemmer gespritzt bekommen und durfte aufstehen und mit je einer Hebi rechts und links zum kreisssaal laufen!

    Im Kreißsaal (irgendwann kurz vor halb sechs) hab ich mich sofort am Fußteil vom Kreißbett festgehalten und meine Wehen irgendwie veratmet. Die Hebamme wollte unbedingt dass ich mich hinlege aufs Bett, aber ich wollte unbedingt stehen bleiben. Da hat die richtig mit mir diskutiert und gesagt sie kann das Baby im stehen nicht empfangen (Klinik wirbt mit der Förderung einer aufrechten gebärhaltung!). Ich hab ihr gesagt dass mir das egal ist und ich mich nicht hinlege...
    dann wollte Sie dass ich aufs Bett gehe in den Vierfüßlerstand, aber auch das wollte ich nicht. Zu dem Zeitpunkt hab ich schon den Kopf gespürt, der Druck war unglaublich und ich hab gedacht dass ich platze.

    Die Hebamme hat jetzt ne Kollegin dazu gerufen, die hat irgendwo nen Bean bag organisiert und mir zwischen die Beine gelegt. Sie sagte dann dass man den Kopf fühlen kann, ob ich auch mal fühlen möchte. Ich wollte nicht, ich wollte nur noch dass das Kind raus kommt & es aufhört mit den Schmerzen! Die letzten beiden Wehen habe ich getönt, vorher war ich wohl recht leise & hab nur gestöhnt. Mit der Nächsten Wehe wurde die kleine Maus in einem Rutsch und mit nem riesigen Schwall Fruchtwasser um 5:40 Uhr geboren.

    Jetzt habe ich mich auch freiwillig hingelegt, meine Beine waren etwas zittrig Natürlich habe ich die Maus gleich auf die Brust gelegt bekommen.

    Mein Mann war aufgrund der Schnelligkeit der Geburt Etwas überfahren und hat eher zugeschaut. Aber das war ok, ich habe ihn nicht gebraucht. Die Nabelschnur hat er nach dem auspulsieren tapfer durchgeschnitten.

    Was mich gestört hat, war, dass die Hebamme es sehr eilig hatte mit der Nachgeburt; sie hat an der Nabelschnur gezogen und auch auf meinem Bauch herumgedrückt.

    Im Nachhinein bin ich froh dass es so war wie es war und auch die Schnelligkeit war für mich in Ordnung. Die beteiligten Personen (Hebamme, Ärtzin) waren allerdings mit dem Tempo bei ner Erstgebärenden mehr als überrascht. Ich bin sehr froh, dass ich mich mental gut auf die Geburt vorbereitet habe und auch von den schnellen Geburten meiner Oma & meiner Mutter wusste - ich hatte irgendwie ne schnelle Geburt erhofft.
    Das hast du echt toll gemacht! Tapfer gekämpft und dich toll durchgesetzt.

  6. #56
    KathrinR ist offline old hand

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    Standard Re: Geburtsberichte

    Finde ich auch! Super gemacht! Sich in dem Zustand noch durchsetzen ist gar nicht so einfach, toll dass es dir gelungen ist und du dein Baby so bekommen hast wie du es wolltest!

  7. #57
    Avatar von Morningsun2010
    Morningsun2010 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Geburtsberichte

    Zitat Zitat von KathrinR Beitrag anzeigen
    Finde ich auch! Super gemacht! Sich in dem Zustand noch durchsetzen ist gar nicht so einfach, toll dass es dir gelungen ist und du dein Baby so bekommen hast wie du es wolltest!
    Ich hatte damals bei Nr.1 nicht den Mumm. Daher, echt vollster Respekt für diese Hammerleistung!
    4er Jungengespann: 2/2008, 11/2010, 1/2014 und 11/2017

  8. #58
    SweetLittleDevil ist offline enthusiast

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    Standard Re: Geburtsberichte

    Zitat Zitat von Morningsun2010 Beitrag anzeigen
    Ich hatte damals bei Nr.1 nicht den Mumm. Daher, echt vollster Respekt für diese Hammerleistung!
    Ich muss euch danken! Gerade die erfahrenen Mamas hier im Forum haben mir viel Mut gemacht & ohne euch hätte ich auch das Buch „Alleingeburt“ nicht gelesen. Es war ein großteil diese Kombination, die mir den Willen und die Sicherheit gegeben hat, in der Situation der Geburt dass zu tun was ICH für richtig halte. Der Rest ist wohl meinem Dickkopf geschuldet 😂

  9. #59
    Avatar von Morningsun2010
    Morningsun2010 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Geburtsberichte

    Zitat Zitat von SweetLittleDevil Beitrag anzeigen
    Ich muss euch danken! Gerade die erfahrenen Mamas hier im Forum haben mir viel Mut gemacht & ohne euch hätte ich auch das Buch „Alleingeburt“ nicht gelesen. Es war ein großteil diese Kombination, die mir den Willen und die Sicherheit gegeben hat, in der Situation der Geburt dass zu tun was ICH für richtig halte. Der Rest ist wohl meinem Dickkopf geschuldet 😂

  10. #60
    Mimi9916 ist offline enthusiast

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    Standard Re: Geburtsberichte

    Hallo ihr Lieben!

    Bitte entschuldigt, dass ich mich jetzt erst melde, aber es ging nicht früher...ich berichte euch mal eben von meiner Geburt...

    Am Donnerstag (23.11.2017) sind wir um neun Uhr in die Klinik gefahren zum Einleiten. Hat sich dann alles noch etwas hingezogen mit Vorwehenzimmer beziehen und Formalitäten, aber dann wurde ich ans CTG geschlossen und siehe da, auch ohne Tabletten hatte ich schon in regelmäßigen Abständen (4-5 Minuten) ganz leichte Wehen. Der Kleine wäre also auch von allein gestartet an diesem Tag. Um 10.30h habe ich dann die erste 1/8 Tablette genommen und wir gingen spazieren. Gegen 15h kam dann die nächste 1/4 Tablette und die Wehen wurden schon ein wenig stärker. Es reichte aber noch nicht aus um den Muttermund zu beeinflussen. Um ca. 19.30h bekam ich dann die letzte ½ Tablette und war eigentlich darauf eingestellt gleich schlafen zu gehen und am nächsten Tag weiterzumachen. Ab da an wurde aber alles anders…
    Nach 20 Minuten kamen auf einmal 4 Frauen reingestürmt und ich sollte tausend Dinge auf einmal machen….tief in den Bauch atmen….irgendwas inhalieren….ein Zugang wurde gelegt und alles ohne, dass die mir was sagten….ich hab nur die besorgten Blicke gesehen…das Herz unseres Kleinen ist ganz doll abgefallen…zum Glück konnten sie ihn aber wieder hochrappeln….die Wehen wurden auf einmal richtig krass stark und kamen im Minutentakt…kaum auszuhalten…weitere 20 Minuten später (20.10h) platzte dann meine Fruchtblase…Untersuchung sagte Muttermund 2-3cm…hatten also noch einen weiten Weg vor uns…Um 21.30h zogen wir dann in den Kreissaal…nach kurzer Zeit kamen wieder lauter Ärzte und Schwestern und es begann das selbe Spiel wie zuvor….Das Herz hat wieder reagiert und der Kleine Mann hatte irgendwie Probleme…nachdem ich einen Tropf mit Flüssigkeit erhalten hatte kam die Ärztin rein und fragte mich wie es mit einer PDA aussehen würde. Ich hatte schon 4 Stunden so unerträgliche Schmerzen, dass ich heilfroh war über diesen Vorschlag. Gesagt Getan. Nachdem die Assistenzärztin mir mehrfach den Zugang der PDA falsch gelegt hatte musste ich in dieser gekrümmten Haltung unter Wehen 15 Minuten auf die Oberärztin warten, die sich gerade im OP befand. Nicht schön, aber sie hat die PDA dann sehr schnell gelegt bekommen, meinte aber es sei bei mir wirklich etwas schwieriger, weil man immer den Knochen trifft. Nun gut…interessierte mich in diesem Moment nicht wirklich �� Es war absolut geil, dass ich dann endlich nach einer Stunde PDA legen (22.30h bis 23.30h) mal durchatmen konnte und keine Schmerzen hatte . Ich hab bestimmt 3 mal gefragt ob das denn auch so bleibt bis der Kleine da ist hahaha
    Untersuchung ergab nach diesen 5 Stunden unerträglichen Schmerzen dann immernoch 2-3cm!!!! Ich dachte ich steh im Wald….alles für umsonst!
    Nach diesem Ergebnis wurde dann um 00:15h schonmal vorsichtig das Wort „Kaiserschnitt“ in den Raum geworfen…wir wurden aufgeklärt und der Plan war jetzt nochmal Wehenmittel zu geben und zu schauen ob der Kleine unter der PDA besser reagiert, wenn nicht, dann machen wir nen Kaiserschnitt. Als mein Mann und ich dann kurz allein im Raum waren gingen die Herztöne selbst bei einer schwachen Wehe immer weiter runter bis 70 und wir bekamen Panik. Die Hebamme kam rein (00.45h), wir sahen uns an und waren uns alle einig, dass es keinen anderen Weg gibt. Der Kleine muss und will jetzt geholt werden.
    Und dann ging alles ganz schnell. Mein Mann wurde umgezogen, ich bekam nen Blasenkatheter gelegt, die Ärzte machten sich fertig und los gings. PDA lag ja zum Glück schon. Und dann erblickte um 1.22h unser kleiner Elio das Licht der Welt. Sie haben ihn grob sauber gemacht und dann zwischen uns gelegt…ich hab geweint und es war ein derart schöner Moment, den ich bis jetzt nicht in Worte fassen kann. Ich konnte es nicht glauben, dass wir es endlich geschafft hatten. Dadurch, dass er so nah bei mir war war ich auch abgelenkt davon was mit meinem Körper passiert (takkern usw) und das war gut so …
    Von 2 bis halb 4 durften wir dann im Kreißsaal kuscheln und dann wurde ich auf die Station verlegt…

    Ich bin jetzt seit Montag Vormittag Zuhause und es klappt alles prima! Klammern wurden heute gezogen und somit habe ich das meiste überstanden! War sogar heute das erste Mal draußen spazieren mit meinem Kleinen!

    Letztendlich kann ich nur sagen, dass wir zwar eine turbulente Geburt hatten, aber sie war trotz Kaiserschnitt wunderschön und ich liebe meinen Sohn über alles!!! Ich kann mein Glück einfach nicht in Worte fassen….
    01/2015, 3. ÜZ * 7.ssw - tief im Herzen

    02/2017, 7. ÜZ

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